Antoninische Pest

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Marc Aurel, nach dem die Antoninische Pest benannt ist

Die Antoninische Pest war eine Pandemie, die in den Jahren von 165 n. Chr. bis 180 n. Chr. (eventuell bis 190) nahezu im gesamten Gebiet des Römischen Reichs herrschte. Sie ist nach dem Gentilnamen des römischen Kaisers Mark Aurel († 180) benannt, der eigentlich Marcus Aurelius Antoninus hieß. Umstritten ist die Hypothese, dass dieser und ebenso sein Mitregent Lucius Verus († 169) der Seuche zum Opfer gefallen seien.

Aufgrund der antiken Schilderungen der Symptome ist davon auszugehen, dass es sich bei der Krankheit nicht um die eigentliche Pest im medizinischen Sinne, sondern um einen besonders virulenten Stamm der Pocken handelte, die im Orient damals seit langer Zeit endemisch waren. Der zeitgenössische Arzt Galen beschreibt die Symptome 168 in seinem Traktat Methodus medendi („Die therapeutische Methode“) als Fieber, Durchfall und Rachenentzündung sowie einen makulösen bis pustulösen Hautausschlag etwa ab dem neunten Krankheitstag. Diese Beschreibung lässt sich am ehesten mit den Pocken vereinbaren. Teils wird aber auch erwogen, es habe sich um die Masern gehandelt.

Ursachen, Hypothesen zum Ursprung der Antoninischen Pandemie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Babkin et al. (2012)[1][2] konnten zeigen, dass die modernen Pockenvirus-Gattungen vor mehr als 200.000 Jahren von einem Ahnenvirus abwichen und das ein Vorfahr der Gattung Orthopoxvirus vor 131 ± 45.000 Jahren auftauchte. Nach Harper (2017)[3] stammte der Vorläufer Virus von der Nacktsohlen-Rennmaus, Gerbilliscus kempi[4] einem Nagetiere der offenen Savannen der in afrikanischen Habitaten zwischen der Sahara und den feuchtwarem Tropen lebt ab. Sie ist die einzige Vertreterin, die das Tatera-Pockenvirus (TATV in sich trägt. Dieser Virus ist eng verwandt mit dem Orthopoxvirus cameli (Kamelpockenvirus, CMLV) und beide stehen evolutinär in sehr enger Beziehung zum Variola major-Virus (engl. Cross-species transmission CST.[5] Harper sieht in den weitverzweigten Handelsrouten und -beziehungen den Ursprung der Pandemie. Mit dem Aufstieg des Imperium Romanums wurde Ägypten teil des römischen Reiches es führte dieses sukzessive an die Grenze zum nubischen Königreich von Kusch, in das sich bildende Königreich von Aksum in Äthiopien, sowie Clanherrschaftsgebiete entlang der arabischen Ostküste. Hinweise böten eine berichtete Pandemie im Jahre 156 n. Chr. in Arabien, die so Harper, wahrscheinlich im Zusammenhang mit der späteren Antoninischen Pandemie stand.[6]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstauftreten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Antoninische Pest wurde gemäß der antiken Überlieferung von heimkehrenden Legionären, die unter dem Kommando des Lucius Verus gegen die Parther unter Vologaeses IV. gekämpft hatten, aus Mesopotamien eingeschleppt. Nach Erstürmung der Stadt Seleukia-Ktesiphon am Tigris durch die Römer kam es zu umfangreichen Plünderungen, bei denen auch der Apollon-Tempel nicht verschont worden sein soll. Der spätantike Geschichtsschreiber Ammianus Marcellinus (um 390 n. Chr.) erzählt, bald nach diesen Exzessen sei unter den Legionären eine exanthematische Krankheit ausgebrochen, die fast immer tödlich verlief, und behauptet, dies sei erfolgt, nachdem Plünderer ein im Tempel befindliches geweihtes Gefäß zerbrachen, aus dem ein darin eingeschlossener Gifthauch (Dämpfe aus Naphtha-Quellen in Babylon)[7] entwich.[8] Diese Mär war vielleicht später von chaldäischen Tempelpriestern verbreitet worden, um die Seuche als göttliche Strafe erscheinen zu lassen.[9]

Ausbreitungsphase[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das erste Auftreten der Krankheit im Reichsgebiet ist 165 im nordmesopotamischen Nisibis bezeugt. Von dort breitete sie sich schnell im Reich aus, über dicht bevölkerte Städte wie Smyrna, Ephesos und Athen, um nur ein Jahr später in Rom aufzutreten. Durch die gute Logistik innerhalb des Römischen Reiches, die stark frequentierten Straßenverbindungen, aber auch über den Seeweg erreichte sie selbst so abgelegene Gebiete wie Britannien.

Besonders schwer muss sie in den iberischen Provinzen und auf der italienischen Halbinsel gewütet haben. In Rom selbst brach die Seuche 166 n. Chr. aus, kurz nachdem die siegreichen Legionen ihren Triumphzug abgehalten hatten. Paulus Orosius schreibt im 4. Jahrhundert, dass dort viele Ortschaften völlig entvölkert worden seien. Der Historiker Cassius Dio berichtet von 2000 Toten täglich in Rom, jeder vierte Erkrankte sei verstorben. Von dort breitete sie sich rasch bis zur Donau und an den Rhein aus.

24-jähriges Massensterben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Folge war ein Massensterben, das mit nur kurzen Unterbrechungen fast 24 Jahre anhalten sollte und zu einer großflächigen Entvölkerung im Römischen Reich führte. Ein Grabstein von Bad Endorf in Oberbayern,[10] datiert auf das Jahr 182 n. Chr., wurde für eine ganze an der Seuche gestorbene Familie gesetzt und scheint dies zusätzlich zu bestätigen.[11] Die hohe Mortalitätsrate wird auch durch Steuerlisten der Provinz Ägypten dokumentiert. Die damaligen Astrologen vermuteten die Ursache der Katastrophe in einer zuvor erfolgten Konjunktion der Planeten Mars und Saturn. Besonders verheerend wütete die Krankheit in den Winterquartieren des Heeres. Nach 170 schwächte sich die Seuche allmählich ab, flammte um 177 aber erneut wieder heftig auf. Die Krankheit blieb regional endemisch und führte immer wieder zu kleineren Ausbrüchen.

Um 180 raffte sie möglicherweise auch Mark Aurel an seinem Aufenthaltsort Vindobona dahin. Seine Freunde und Vertrauten, die an sein Sterbelager zitiert wurden, beeilten sich danach, angeblich aus Furcht, sich ebenfalls anzustecken, den Raum wieder zu verlassen. Auch sein Sohn und Nachfolger Commodus wurde nach einem kurzen Gespräch wieder hinausgeschickt. Im Jahr 189 erreichte die Epidemie ihren Höhepunkt und ebbte dann wieder relativ rasch ab.

Zeitgenössische medizinische Betrachtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Arzt Galenos glaubte als Ursache der Seuche an eine Verpestung der Luft, worauf sich Kaiser Commodus in die Lorbeerhaine von Laurentium begab.[12] Nach Cassius Dio wurden in Rom mehrere Personen hingerichtet, weil sie unzählige Menschen mit vergifteten Nadeln angesteckt haben sollen. Galenos berichtet in zahlreichen Passagen seiner Schriften von dieser Pest. Im Unterschied zu anderen bezeichnet er sie allerdings als longa, diuturna oder auch magna. Im 9. Buch seines Werkes „Über die richtigen Mischungen und Eigenschaften der einfachen Medikamente“ setzt er sie in Beziehung zur „attischen Seuche“ des Thukydides:

“… ἐν δε τῷ μεγάλῳ τούτῳ λοιμῷ παραπλησίῳ τὴν ιδέαν ὄντι τῷ κατὰ Θουκυδίδην γενομένῳ …”

„… bei dieser großen Seuche, die dem Erscheinungsbild nach ganz ähnlich war wie die, die laut Thukydides ausbrach …“

Galenos: Περὶ κράσεως καὶ δυνάμεως τῶν ἁπλῶν φαρμάκων βιβλίον Ι (De simplicium medicamentorum temperamentis ac facultatibus liber IX)[13]

Auch Littre und Hecker nehmen an, dass es sich bei der attischen Seuche um die gleiche Krankheit wie die Antoninische Pest gehandelt haben dürfte.

Von Galenos stammt auch die Ansicht, dass die Pocken aus einem schon angeborenen „Blatternstoff“ herkommen, der erst durch Ausbruch der Krankheit aus dem Körper entfernt werden könne. Seiner Ansicht nach konnten nur diejenigen geheilt werden, bei denen der Pustelausbruch sehr zahlreich auftritt, während diejenigen, wo er bald wieder zurückgeht, sterben mussten. Dies führte zu falschen Behandlungsmethoden wie z. B. die Blattern durch Reizung der Haut, oder scharfe Kataplasmen, zum Entstehen zu bringen. Die Bezeichnung „Pest“ oder „Loimos“ hatte für Galenos im Übrigen nur eine quantitative Bedeutung und galt für alle Krankheitssymptome, an denen viele Menschen in kurzer Zeit starben. Galenos leitet den Ausbruch der Krankheit von einer fehlerhaften Beschaffenheit der Körpersäfte ab und beschreibt dies auch im 4. Kapitel seiner Schrift „De atra bile“:

„Es erscheinen bei allen Bläschen schwarze Ausschläge über den ganzen Körper, meistens von schwäriger Beschaffenheit. Dies war offensichtlich ein Überbleibsel des durch Fieber in Fäulnis geratenen Blutes, welches die Natur wie eine Art Asche zur Haut trieb. Bei Menschen, bei denen die Ausschläge schwärig wurden, fiel das Oberste ab, was man einen Schorf nennt, und hernach war bereits das Übrige der Genesung nahe und verheilte nach einigen Tagen.“

Spätere Wellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von einem weiteren Ausbruch der Epidemie wird um 190, also zur Regierungszeit von Commodus, berichtet. Ob es sich dabei um eine Rückkehr der Antoninischen Pest handelte, ist nicht sicher.

Mitte des 3. Jahrhunderts kam es wiederum zu einer großen Pandemie, der Cyprianischen Pest. Auch hier ist umstritten, ob es sich um eine erneute Rückkehr derselben Krankheit handelte oder um einen völlig neuen Erreger. Um das Jahr 292 brach abermals eine Reihe nicht enden wollender Pockenepidemien aus. Eusebius von Caesarea (260–340) erwähnt in seiner Kirchengeschichte eine Seuche, die unter Diokletian im Jahre 302 ausbrach und wodurch tausende Menschen erblindeten.

„Obschon die winterlichen Regengüsse den gehörigen Ertrag der Felder zu Wege gebracht hatten, so entstand doch unvermutet eine Hungersnot und Seuche samt dem Mißgeschick einer anderen Krankheit. Es war ein schwärender Hautausschlag, der wegen seines brennenden Charakters den Beinamen ‚Anthrax‘ erhielt u.d. Befallenen in große Gefahr brachte, indem er sich nicht über die ganze Oberfläche des Körpers ausbreitete, sondern auch häufig die Augen ergriff und so unzählige Männer, Frauen und Kinder des Augenlichtes beraubte.“[14]

Auch Diokletian, der 305 abdankte und sich auf seinen Alterssitz in Salona zurückzog, scheint ihr 313 zum Opfer gefallen zu sein.[15] Bischof Cedrenus von Caesarea schildert den Krankheitsverlauf des Kaisers folgendermaßen:

„Er wurde von heftigen Schmerzen in allen Teilen seines Körpers ergriffen; große Hitze verzehrte sein Inneres, und sein Fleisch schmolz wie Wachs. Im Verlaufe der Krankheit wurde er langsam vollkommen blind; die Zunge und das Innere des Halses gingen in Fäulnis über, sodass der noch lebende Körper schon den Geruch einer Leiche ausstieß.“[16]

Allerdings war der Bischof wegen der vorangegangenen Christenverfolgung nicht gut auf Diokletian zu sprechen, und auch der Tod des Mitkaisers Galerius wurde von Christen in dunkelsten Farben gezeichnet.

Folgen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgen für die Kriegsführung im Osten und an der Donaugrenze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unmittelbar führte der Ausbruch der „Pest“ 165 dazu, dass der Sieg gegen die Parther nicht in eine dauerhafte Befriedung der Ostgrenzen umgemünzt werden konnte. Einige Historiker sehen in ihm den eigentlichen Grund für den römischen Rückzug aus Mesopotamien, wobei allerdings auch die schwierige Versorgungslage im ausgeplünderten Seleukia und die langen Nachschubwege eine Rolle gespielt haben mögen.

Dass die Pest besonders unter den Soldaten wütete, scheint eine Münze aus dem Jahr 166 n. Chr. mit dem Bildnis der Minerva Medica anzudeuten. Der Historiker Ammianus schreibt dazu: „… von der Grenze Persiens bis an den Rhein und Gallien war alles mit Leichen erfüllt.“

In den 160er Jahren erschwerte die Antoninische Pest aus römischer Sicht massiv die Abwehr der germanischen Stämme der Markomannen und Quaden an der Donaugrenze. Während der Markomannenkriege war sie die Ursache für die – zeitweise – dramatische Verschlechterung der militärischen Lage auf römischer Seite. Als die Germanen die Donau überschritten und ins Reich einfielen, konnten ihnen die durch die Seuche geschwächten und dezimierten Legionen nicht standhalten. Mark Aurel sah sich schließlich gezwungen, ab 167 die Legionen an der Donau persönlich zu führen. Im Winter 168/169 waren die Verluste bei den Truppen durch die Seuche so hoch (in einigen Einheiten fiel ein Drittel der Mannschaften aus), dass für deren Ersatz eine Aushebung Unfreier (volones) vorgenommen wurde und eine Offensive verschoben werden musste.[17] Allerdings überschritt die „Pest“ auch die Reichsgrenzen in Richtung Norden und forderte wohl auch bei den dortigen Stämmen zahlreiche Opfer. Hier sind die Verluste und ihre strategischen Konsequenzen jedoch nicht annähernd so gut dokumentiert, wie das auf römischer Seite der Fall ist.

Langfristige Folgen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter modernen Historikern ist zunehmend strittig, ob und inwieweit in der Antoninischen Pest tatsächlich ein wesentlicher Faktor für die politische Destabilisierung und den allmählichen Verlust der Reichseinheit gesehen werden kann, die schließlich zur Reichskrise des 3. Jahrhunderts führten. Die unmittelbaren Folgen der Epidemie für die wirtschaftliche und soziale Situation des Römischen Reiches wogen sicherlich schwer. Zeitweilig brach die öffentliche Ordnung völlig zusammen. In Ägypten wird von Massenfluchten berichtet. Insgesamt war die Herrschaftszeit von Mark Aurel aber auch durch mehrere Missernten, Steuererhöhungen und die ständige Kriegssituation gekennzeichnet, so dass die Bedeutung der Epidemie auf lange Zeit relativiert wird.[18]

Nach Schätzungen kamen im gesamten Zeitraum ungefähr sieben bis zehn Millionen Menschen durch die Pandemie ums Leben; dies waren mehr als fünf Prozent der Bevölkerung. In einigen urbanen Zentren ist vermutlich jeder Zehnte umgekommen.[19]

Antike Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Antoninischen Pest handelt es sich um eine der am besten dokumentierten Epidemien der Antike. Nicht alle Quellen besitzen jedoch dieselbe Qualität. Die Historia Augusta und Ammianus Marcellinus berichten vom Aufkommen der Seuche und ihrem Wüten innerhalb der römischen Truppen. Wie Galenos schildert auch Aelius Aristides das Erscheinungsbild der Krankheit. Durch Herodian, Orosius und Cassius Dio ist die Rückkehr der Epidemie in den späten 180er Jahren überliefert. Zumindest die Zuverlässigkeit der Angaben des Orosius und des Ammianus Marcellinus, die aus großem zeitlichen Abstand schrieben, sowie der Historia Augusta, die generell als umstritten gilt, ist zweifelhaft.

Quellenverzeichnis

  • Galenus: Methodus medendi vel de morbis curandis libri XIV. Übersetzung ins Lateinische von Thomas Linacre. Paris 1519.
  • Cassius Dio: Römische Geschichte. Übersetzt von O. Veh. 5 Bände, München/Zürich 1985–1987.
  • Ernst Hohl (Übers.): Historia Augusta. Römische Herrschergestalten. Band 1, Artemis, Zürich/München 1976, ISBN 3-7608-3568-6.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Richard P. Duncan-Jones: The impact of the Antonine plague. In: Journal of Roman Archaeology. Band 9. Portsmouth 1996, ISSN 1047-7594, S. 108–136.
  • Hilmar Klinkott: Parther – Pest – Pandora-Mythos: Katastrophen und ihre Bedeutung in der Regierungszeit Marc Aurels. In: Volker Grieb (Hrsg.): Marc Aurel – Wege zu seiner Herrschaft. Computus, Mörlenbach 2017, S. 285–306.
  • Jörn Kobes: „Pest“ in der Hohen Kaiserzeit. In: Mischa Meier (Hrsg.): Pest. Die Geschichte eines Menschheitstraumas. Klett-Cotta, Stuttgart 2005, ISBN 3-608-94359-5, S. 66–77.
  • Stefan Winkle: Kulturgeschichte der Seuchen. Komet, Düsseldorf/Zürich 1997, ISBN 3-933366-54-2, S. 838 ff.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. I. V. Babkin, S. N. Shchelkunov: Molecular evolution of poxviruses. Russian Journal of Genetics (2008) vol. 44, S. 895–908
  2. Igor V Babkin, Irina N Babkina: A retrospective study of the orthopoxvirus molecular evolution. Infect Genet Evol (2012) Dec; 12(8): 1597-604.
  3. Kyle Harper: Fatum. Das Klima und der Untergang des Römisches Reiches. C. H. Beck, München 2020, ISBN 978-3-406-74933-9, S. 142–143; 465.
  4. Jan Osterkamp: Virenevolution: Spur zu alten Todgeweihten. Spektrum, News 9. Juli 2007 ([1] auf Spektrum.de)
  5. Ana T. Duggan, Maria F. Perdomo, Dario Piombino-Mascali, Stephanie Marciniak, Debi Poinar, Matthew V. Emery, Jan P. Buchmann, Sebastian Duchêne, Rimantas Jankauskas, Margaret Humphreys, G. Brian Golding, John Southon, Alison Devault, Jean-Marie Rouillard, Jason W. Sahl, Olivier Dutour, Klaus Hedman, Antti Sajantila, Geoffrey L. Smith, Edward C. Holmes, Hendrik N. Poinar: 17th Century Variola Virus Reveals the Recent History of Smallpox. Curr Biol. 2016 19. Dezember; 26 (24): 3407–3412. ([2] auf ncbi.nlm.nih.gov) hier S. 3408
  6. Kyle Harper: Fatum. Das Klima und der Untergang des Römisches Reiches. C. H. Beck, München 2020, ISBN 978-3-406-74933-9, S. 144; 152; 164.
  7. Wolfgang Wegner: Ammianus Marcellinus. In: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Hrsg.): Enzyklopädie Medizingeschichte. De Gruyter, Berlin/ New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 51.
  8. Amm. Marc. XXIII, 6, 24.
  9. Kyle Harper: Climate, Disease and the Fate of Rome. Princeton University Press, Princeton, New Jersey 2017, ISBN 978-0-691-16683-4. Dt. Übersetzung: Fatum. Das Klima und der Untergang des Römisches Reiches. C. H. Beck, München 2020, ISBN 978-3-406-74933-9, S. 151–179.
  10. CIL III 5567
  11. Manfred G. Schmidt: Non extincta Lues. Zu CIL III 5567. Online (PDF, 2 MB)
  12. C. Plinius: Lib II, Epist.XVII
  13. Galeni opera omnia, ed. Kühn, Bd. XII, S. 191
  14. Eusebi histor.ecclesiast. ed.Stroth. Hal. 1779. L.IX.c. 6 und 8.
  15. B. M. Lersch: Geschichte der Volksseuchen. Berlin 1896, S. 27.
  16. Compendium historiar. Paris 1747. T.I.p.267.
  17. SHA Aur. 21, 6 (engl. Übersetzung)
  18. Greenberg J.: Plagued by doubt : reconsidering the impact of a mortality crisis in the 2nd century A. D. In: Journal of Roman Archaeology (2003) 16.
  19. Littman R. J., Littman M. L.: Galen and the Antonine Plague. In: American Journal of Philology 94, 1973, S. 243–255.