Architekturpreis Beton

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Der Architekturpreis Beton wurde 1973 aus Anlass des 25-jährigen Bestehens des Bundesverbandes der Deutschen Zementindustrie e.V. gestiftet, um gut gestaltete Betonbauten bekanntzumachen. Er ist mit 25.000 Euro dotiert und wird im zweijährlichen Turnus verliehen. Als einer der ältesten Architekturpreise der Bundesrepublik Deutschland hat er in Fachkreisen einen hohen Stellenwert erreicht. Mit dem Architekturpreis Beton werden beispielhafte Leistungen der Architektur und Ingenieurbaukunst ausgezeichnet. Teilnehmen können Architekten, Ingenieure und Bauherren. Neben Wohn-, Verwaltungs- und Industriebauten können auch Ingenieurbauwerke wie Fernsehtürme, Brücken oder größere Sportstätten eingereicht werden.

Liste der Preisträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1975 Arbeitsgemeinschaft Faller + Schröder Freie Architekten/ E.Berning/ Josef Paul Kleihues/ Prof. Dr. Karl Schwanzer/ Steidle + Partner
  • 1977 Dieter Oesterlein/ G. Kreisel und G.H. Müller, Architekten/ Heinz Mohl/ Hochbauamt der Stadt Düsseldorf/ Kurt Ackermann und Partner mit Frhr. A. von Branca, Universitätsbauamt Regensburg/ M. Walter/ Walter von Lom
  • 1979 Billing - Peters - Ruff/ Georg Küttinger und Ingrid Küttinger/ Joachim Schürmann/ Onno Greiner/ von Gerkan-Marg + Partner und Klaus Nickels/ Werkgruppe 7 und Bauturm
  • 1981 Fa. Wayss & Freytag AG/ Helmut Striffler/ Herbert Dörr/ Karljosef Schattner/ P. + U. Trinkt mit Dieter Quast
  • 1983 Behnisch & Partner/ Harald Deilmann/ Harald Leonhardt, Edgar Schirmer, Siegfried Meyer/ Planungsbüro Obermeyer/ Rolf Gutbrod, Johannes Billing, Jens Peters, Nikolaus Ruff/ Rüdiger und Christa Selugga
  • 1985 Auer + Weber/ dt8 Planungsgruppe/ Erich Schneider-Wessling, Ilse Walter, Burkhard Richter/ Gottfried Böhm/ Landbauamt Passau
  • 1987 Behnisch & Partner/ Enno Schneider & Heinrich Lauter mit Bernd Kreykenbohm/ Koerber + Hager und Walter von Lom/ Peter Haas mit Arno Lederer/ Planungsgruppe Bonn, Wolfgang Krenz, Bernd Meier/ Straßenbauamt Kempten, Karl Wolf, Michael Mühlbauer
  • 1989 Behnisch & Partner/ Eberhard Schunck und Dieter Ullrich/ Herbert Pfeiffer und Christop Ellermann/ Katarina Hrankovicova und Miroslav Volf/ Rolf Hoechstetter
  • 1991 Behnisch & Partner/ Hermann Schröder und Sampo Widmann/ Joachim Schürmann mit Margot Schürmann
  • 1993 Axel Schultes in Bangert, Jansen, Scholz, Schultes mit Jürgen Pleuser/ Dieter Ben Kauffmann und Andreas Theilig/ Erich Schneider-Wessling/ Günter Pfeifer und Roland Mayer/ Hans Wächter/ James Stirling und Michael Wilford mit Walter Nägeli/ Rainer Hascher/ Staatliches Hochbauamt Ludwigsburg/ Thomas Spiegelhalter
  • 1995 Busmann & Haberer, Oksiuta + Püschel/ Diego Rodriguez und Andreas Hanke/ Ferdinand Heide und Rudolf Reitermann/ Michael Peter und Markus Bauer/ Schunck und Partner/ Sudau, Storch, Ehler/ Tadao Ando mit Günter Pfeifer/Roland Mayer
  • 1997 Allmann, Sattler, Wappner/ Dolmetsch-Haug-Schlenther/ Gundula Zach und Michel Zünd/ Hild & Kaltwasser/ Hilde Léon und Konrad Wohlhage/ Mike Szybalski/ Prof. Günter Zamp Kelp und Julius Krauss, Arno Brandlhuber
  • 1999 Anin-Jeromin-Fitilidis & Partner/ Axel Schultes Architekten/ Carsten Roth/ Christine Remensperger/ Coop Himmelb(l)au/ Fritschi-Stahl-Baum/ Gruber + Kleine-Kraneburg/ Jourdan & Müller - PAS Projektgruppe/ Sauerbruch + Hutton Architekten/ Schlaich, Bergermann und Partner GbR/ Weber + Hummel
  • 2001 Andreas Meck und Stephan Köppel/ Artur Mandler/ Gesine Weinmiller Architekten mit Michael Großmann/ Herzog & de Meuron/ Klaus Sill mit Jochen Keim/ netzwerk Architekten/ Sauerbruch Hutton Architekten/ Scholl Architekten/ Volker Staab Architekten
  • 2003 Architekturbüro von Seidlein/ Büttner Neumann Braun/ Günther Domenig/ Ingenhoven und Partner/ Janson und Wolfrum/ Manuel Herz/ Pekka Salminen Architects/ Peter Kulka mit Konstantin Pichler/ Wulf & Ass
  • 2005 Beat Consoni AG/ David Chipperfield Architects/ David Chipperfield Architects/ Fink + Jocher/ Hufnagel Pütz Rafaelian Architekten/ Oxen+Römer und Partner/ schneider + schumacher/ Zaha Hadid Architects
  • 2008 AFF Architekten/ Ben van Berkel - UNStudio/ Kazuyo Sejima + Ryue Nishizawa | SANAA/ KSP Engel und Zimmermann Architekten/ Pahl+Weber-Pahl Architekten BDA/ Realarchitektur: Jens Casper, Petra Petersson, Andrew Strickland/ Studio für Architektur - Peter Haimerl, Jutta Görlich. - 2008 wurde der Architekturpreis Beton erstmals in Kooperation mit dem Bund Deutscher Architekten (BDA) vergeben.[1]
  • 2011 verteilt sich das Preisgeld auf fünf Empfänger: becker architekten für das Wasserkraftwerk an der Iller[2]; Diener & Diener Architekten für den Neubau des Ostflügels am Museum für Naturkunde Berlin, Fritzen + Müller-Giebeler Architekten für den Umbau des Parkhaus Stubengasse in Münster[3]; David Chipperfield und Julian Harrap für den Wiederaufbau des Neuen Museums auf der Museumsinsel Berlin sowie Behnisch Architekten für den Marco-Polo-Tower.
  • 2014 wurde der Architekturpreis Beton an folgende Teilnehmer verliehen:[4] Barkow Leibinger aus Berlin für das Hochhaus "Tour Total Berlin", Burger Rudacs Architekten aus München für TU Chemnitz, Umbau des Adolf Ferdinand Weinhold Bau in Chemnitz, Hess Talhof Kusmierz Architekten und Stadtplaner aus München für die Grundschule am Arnulfpark in München sowie Koeberl Doeringer Architekten BDA aus Passau für "Haus über der Gasse" in Passau.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise/Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Architekturpreis Beton 2008 - Buch zum Wettbewerb. Abgerufen am 23. Januar 2011.
  2. Gewann auch den Architekturpreis für vorbildliche Gewerbebauten der pbb Stiftung Deutsche Pfandbriefbank
  3. Das Projekt Stubengasse gewann auch den Städtebaupreis 2010
  4. Preisträger 2014 auf architekturpreis-beton.de