Bürserberg

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Bürserberg
Wappen von Bürserberg
Bürserberg (Österreich)
Bürserberg
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Vorarlberg
Politischer Bezirk: Bludenz
Kfz-Kennzeichen: BZ
Fläche: 13,73 km²
Koordinaten: 47° 9′ N, 9° 47′ OKoordinaten: 47° 8′ 36″ N, 9° 46′ 34″ O
Höhe: 871 m ü. A.
Einwohner: 528 (1. Jän. 2016)
Bevölkerungsdichte: 38 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6707
Vorwahl: 05552
Gemeindekennziffer: 8 01 07
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Boden 1
6707 Bürserberg
Website: www.buerserberg.at
Politik
Bürgermeister: Fridolin Plaickner
Gemeindevertretung: (2010)
(12 Mitglieder)
Mehrheitswahl
Lage der Gemeinde Bürserberg im Bezirk Bludenz
Bartholomäberg Blons Bludenz Bludesch Brand Bürs Bürserberg Dalaas Fontanella Gaschurn Innerbraz Klösterle Lech Lorüns Ludesch Nenzing Nüziders Raggal Sankt Anton im Montafon Sankt Gallenkirch Sankt Gerold Schruns Silbertal Sonntag Stallehr Thüringen Thüringerberg Tschagguns Vandans VorarlbergLage der Gemeinde Bürserberg im Bezirk Bludenz (anklickbare Karte)
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Bürserberg (unten im Tal Blick auf Bludenz)
Bürserberg (unten im Tal Blick auf Bludenz)
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria
Panorama des Skigebiets Tschengla auf dem Bürserberg

Bürserberg ist eine Gemeinde in Österreich in Vorarlberg im Bezirk Bludenz mit 528 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Berggemeinde Bürserberg liegt im westlichsten Bundesland Österreichs, Vorarlberg, im Bezirk Bludenz auf 871 Metern Höhe. Sie befindet sich am Eingang des Brandnertales – rund 5 km von Bludenz entfernt und ist eine in mehreren Terrassen gegliederte Hangsiedlung.

Insgesamt 57,0 % der Gesamtfläche sind bewaldet und 18,5 % der Fläche Alpen bzw. Bergweiden. Es existieren keine weiteren Katastralgemeinden in Bürserberg.

Bekannt ist das Schesatobel, einer der größten Murbrüche Europas.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1347 erfolgte die Verleihung des Tales „Vallavier“ an 12 Walserfamilien. Vermutlich haben zur selben Zeit auch Walser im oberen Bereich von Bürserberg niedergelassen.

Im Jahre 1730 erfolgte die Einweihung der Pfarrkirche zum hl. Josef. Von 1805 bis 1814 gehörte der Ort zu Bayern, dann wieder zu Österreich. Ab 1830 wurde eine erste Straße unter Alois Negrelli erbaut. Zum österreichischen Bundesland Vorarlberg gehört Bürserberg seit der Gründung des Vorarlberger Landtages 1861.

Der Ort war von 1945 bis 1955 Teil der französischen Besatzungszone in der nach dem Zweiten Weltkrieg wiederhergestellten Republik Österreich.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Der Ausländeranteil lag Ende 2002 bei 9,3 Prozent.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindevertretung besteht aus zwölf Mitgliedern. Die Wahl erfolgte nicht per Listen, sondern per Mehrheitswahl. Bürgermeister ist zurzeit Fridolin Plaickner.

Die Gemeindeeinnahmen aus Steuern und sonstigen Abgaben lagen 2001 bei 668.364 €, die gemeindlichen Ausgaben bei 1.466.009 €. Der Schuldenstand betrug 2001 2.448.603 €.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeinde-Wappen entstand im Jahre 1969 nach einem Entwurf des Schrunser Künstlers und Heraldikers Konrad Honold.

Beschreibung: In Blau ein silberner Steinbockkopf über einem schwarzen Dreiberg.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durbach, Ortenaukreis, Baden-Württemberg, Deutschland

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Bürserberg

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Ort gab es 2003 11 Betriebe der gewerblichen Wirtschaft mit 144 Beschäftigten und 3 Lehrlingen. Lohnsteuerpflichtige Erwerbstätige gab es 265. Tourismus und Fremdenverkehr spielen eine wichtige Rolle für die Gemeinde. Im Tourismusjahr 2001/2002 zählte die Gemeinde insgesamt 68.456 Übernachtungen. Seit den 1960er Jahren ist der Ortsteil "Tschengla" durch mehrere Skilifte erschlossen.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Bürserberg gibt es einen Kindergarten und (Stand Januar 2003) 26 Schüler.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ortsteil Tschengla liegen die Steinkreise am Bürserberg[1]. Sie sind angeblich "neolithisch", wurden aber vermutlich erst vor wenigen Jahren dort aufgestellt[2].

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Steinkreise am Bürserberg
  2. http://archiv.vol.at/Pubs/Redaktion/Seiten/zanzenberg/Zanzenberg-150099.shtm

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bürserberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien