Badersdorf

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Badersdorf
Wappen von Badersdorf
Badersdorf (Österreich)
Badersdorf
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Burgenland
Politischer Bezirk: Oberwart
Kfz-Kennzeichen: OW
Fläche: 8,64 km²
Koordinaten: 47° 12′ N, 16° 22′ OKoordinaten: 47° 11′ 45″ N, 16° 22′ 23″ O
Höhe: 268 m ü. A.
Einwohner: 292 (1. Jän. 2016)
Postleitzahl: 7512
Vorwahl: 03366
Gemeindekennziffer: 1 09 31
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Obere Dorfstraße 5
7512 Badersdorf
Website: www.badersdorf.at
Politik
Bürgermeister: Daniel Ziniel (ÖVP)
Gemeinderat: (2012)
(11 Mitglieder)
9
2
Von 11 Sitzen entfallen auf:
Lage der Gemeinde Badersdorf im Bezirk Oberwart
Bad Tatzmannsdorf Badersdorf Bernstein Deutsch Schützen-Eisenberg Grafenschachen Großpetersdorf Hannersdorf Jabing Kemeten Kohfidisch Litzelsdorf Loipersdorf-Kitzladen Mariasdorf Markt Allhau Markt Neuhodis Mischendorf Neustift an der Lafnitz Oberdorf im Burgenland Oberschützen Oberwart Pinkafeld Rechnitz Riedlingsdorf Rotenturm an der Pinka Schachendorf Schandorf Stadtschlaining Unterkohlstätten Unterwart Weiden bei Rechnitz Wiesfleck Wolfau BurgenlandLage der Gemeinde Badersdorf im Bezirk Oberwart (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria
Kirche Badersdorf

Badersdorf (ungarisch: Pöszöny) ist eine Gemeinde im Bezirk Oberwart im Burgenland in Österreich.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Südburgenland. Badersdorf ist die einzige Ortschaft und Katastralgemeinde in der Gemeinde.

Deutscher Ortsname Ungarischer Ortsname Kroatischer Ortsname
Badersdorf Pöszöny Pesem

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Urkundlich wurde der Ort erstmals im Jahr 1221 als „Poszicz“ erwähnt. Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Pöszöny verwendet werden. Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes). Badersdorf zählt nicht zu jenen Gemeinden des Burgenlandes, die über einen ungarischen Bevölkerungsteil verfügen. Deshalb ist der ungarische Ortsname in der Umgangssprache verschwunden.

1970 wurde die selbständige Gemeinde Badersdorf in die Großgemeinde Kohfidisch eingegliedert. Nach einer Volksbefragung 1991 ist Badersdorf seit 1. Jänner 1993 wieder eine selbständige Gemeinde.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderatswahlen
 %
80
70
60
50
40
30
20
10
0
75,20 %
(+7,69 %p)
24,80 %
(-7,69 %p)
2007

2012


Wie bei den Wahlen 2007 setzte sich auch bei den Bürgermeisterdirektwahlen 2012 Bürgermeister Franz Heiden (ÖVP) mit 77,5 % gegen Vizebürgermeister Harald Latzko (SPÖ) durch.

Bei den gleichzeitig abgehaltenen Gemeinderatswahlen gewann die ÖVP 7,7 % hinzu und erreichte mit 75,2 % eine Zweidrittelmehrheit. Neben der ÖVP war in der Gemeinde nur die SPÖ angetreten, die 7,7 % und damit ein Mandat an die ÖVP verlor.

In der Gemeinderatssitzung vom 14. Januar 2017 wurde Daniel Ziniel zum Nachfolger von Franz Heiden gewählt. Der im Jänner 1993 geborene Daniel Ziniel ist damit (Stand Jänner 2017) nach seinem Amtskollegen aus dem oberösterreichischen Eferding der zweitjüngste Bürgermeister Österreichs bzw. der jüngste Bürgermeister des Burgenlandes!

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Badersdorf

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Badersdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien