Badersdorf

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Badersdorf
Wappen Österreichkarte
Wappen von Badersdorf
Badersdorf (Österreich)
Badersdorf
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Burgenland
Politischer Bezirk: Oberwart
Kfz-Kennzeichen: OW
Fläche: 8,64 km²
Koordinaten: 47° 12′ N, 16° 22′ OKoordinaten: 47° 11′ 45″ N, 16° 22′ 23″ O
Höhe: 268 m ü. A.
Einwohner: 296 (1. Jän. 2017)
Postleitzahl: 7512
Vorwahl: 03366
Gemeindekennziffer: 1 09 31
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Obere Dorfstraße 5
7512 Badersdorf
Website: www.badersdorf.at
Politik
Bürgermeister: Daniel Ziniel (ÖVP)
Gemeinderat: (2012)
(11 Mitglieder)
9
2
Von 11 Sitzen entfallen auf:
Lage der Gemeinde Badersdorf im Bezirk Oberwart
Bad Tatzmannsdorf Badersdorf Bernstein Deutsch Schützen-Eisenberg Grafenschachen Großpetersdorf Hannersdorf Jabing Kemeten Kohfidisch Litzelsdorf Loipersdorf-Kitzladen Mariasdorf Markt Allhau Markt Neuhodis Mischendorf Neustift an der Lafnitz Oberdorf im Burgenland Oberschützen Oberwart Pinkafeld Rechnitz Riedlingsdorf Rotenturm an der Pinka Schachendorf Schandorf Stadtschlaining Unterkohlstätten Unterwart Weiden bei Rechnitz Wiesfleck Wolfau BurgenlandLage der Gemeinde Badersdorf im Bezirk Oberwart (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Badersdorf (ungarisch: Pöszöny) ist eine Gemeinde im Bezirk Oberwart im Burgenland in Österreich.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Südburgenland. Badersdorf ist die einzige Ortschaft und Katastralgemeinde in der Gemeinde.

Deutscher Ortsname Ungarischer Ortsname Kroatischer Ortsname
Badersdorf Pöszöny Pesem

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Urkundlich wurde der Ort erstmals im Jahr 1221 als „Poszicz“ erwähnt. Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Pöszöny verwendet werden. Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes). Badersdorf zählt nicht zu jenen Gemeinden des Burgenlandes, die über einen ungarischen Bevölkerungsteil verfügen. Deshalb ist der ungarische Ortsname in der Umgangssprache verschwunden.

1970 wurde die selbständige Gemeinde Badersdorf in die Großgemeinde Kohfidisch eingegliedert. Nach einer Volksbefragung 1991 ist Badersdorf seit 1. Jänner 1993 wieder eine selbständige Gemeinde.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderatswahlen
 %
80
70
60
50
40
30
20
10
0
75,20 %
(+7,69 %p)
24,80 %
(-7,69 %p)
2007

2012


Der Gemeinderat hat 11 Mitglieder.

Bürgermeister
  • bis 2017 Franz Heiden (ÖVP)
  • seit 2017 Daniel Ziniel (ÖVP)[1]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katholische Filialkirche in Badersdorf
Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Badersdorf

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Badersdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Personalia: Daniel Ziniel: Jüngster Bürgermeister im Burgenland gemeindebund.at, 14. Jänner 2017