Bahnstrecke Braunschweig–Bad Harzburg

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Braunschweig–Bad Harzburg
Strecke der Bahnstrecke Braunschweig–Bad Harzburg
Bahnstrecke 1901 (Braunschweig–Bad Harzburg)
Streckennummer (DB): 1901
Kursbuchstrecke (DB): 353
Streckenlänge: 47 km
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Zweigleisigkeit: Vienenburg–Braunschweig
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von Wieren, von Wolfsburg und von Magdeburg
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0,0 Braunschweig Hbf
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zum Rangierbahnhof
BSicon WBRÜCKE.svgBSicon WBRÜCKE.svgBSicon WBRÜCKE.svg
Oker
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zum alten Braunschweiger Bahnhof
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zum Rangierbahnhof
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vom alten Braunschweiger Bahnhof
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von Hannover
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von Hildesheim
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A 39 (im Dreieck Braunschweig-Südwest)
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4,2 Rüningen
Blockstelle, Awanst, Anst etc.
6,0 Leiferde (ehem. Keilbahnhof)
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach rechts
Bahnstrecke Braunschweig–Derneburg
Straßenbrücke
A 395
   
11,1 ehem. von Groß Gleidingen
Haltepunkt, Haltestelle
11,8 Wolfenbüttel Pbf.
Bahnhof ohne Personenverkehr
12,6 Wolfenbüttel Bbf.
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach links
13,3 nach Helmstedt
Brücke über Wasserlauf (groß)
Oker
   
17,3 Hedwigsburg
   
19,8 Bornum-Dorstadt
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von Jerxheim
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23,7 Börßum ehem. Bahnhof
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heute keine Verbindung mehr
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Braunschweigische Südbahn nach Kreiensen (Museumsbetrieb)
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Osterwieck-Wasserlebener Eisenbahn nach Osterwieck
Straßenbrücke
B 82
Bahnhof, Station
28,1 Schladen (Harz)
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Neutrassierung 1924
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Oker
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Ecker
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Ecker
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A 395
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von Halberstadt
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Vienenburg Rbf
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Radau
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Bahnstrecke Vienenburg–Langelsheim (1875 bis ca. 1956)
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B 241
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BSicon STR.svgBSicon ENDExa.svg
Abstellplatz des Eisenbahnmuseums
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39,5 Vienenburg
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B 241
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Abzweig – in Fahrtrichtung: nach rechts
nach Goslar
Straßenbrücke
B 6
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Radau
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von Oker
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von Wernigerode
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Radau
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47,2 Bad Harzburg (Bahnhof)
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Die Bahnstrecke Braunschweig–Bad Harzburg ist eine 47 Kilometer lange Hauptbahn der Deutschen Bahn AG im nördlichen Vorland des Harzes.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der am 1. Dezember 1838 eröffnete Abschnitt von Braunschweig nach Wolfenbüttel war die erste staatliche Eisenbahnstrecke in Deutschland, sie verband die beiden wichtigsten Städte im damaligen Herzogtum. Sie wurde am 22. August 1840 zunächst über Börßum ins hannöversche Schladen und am 31. Oktober 1841 über Vienenburg in das heutige Bad Harzburg (damals „Neustadt“) verlängert. Der Steigungsabschnitt Vienenburg–Bad Harzburg wurde bis 8. November 1843 als Pferdeeisenbahn betrieben. Die Strecke an den Harz war die erste von mehreren in Braunschweig erwünschten Strecken, die gegenüber Hannover durchgesetzt werden konnte.

1843 konnte die Verbindung Wolfenbüttel–Jerxheim–Oschersleben eröffnet werden, die zusammen mit der Magdeburg-Halberstädter Eisenbahn einen Anschluss bis Berlin darstellte. Nachdem 1844 auch die Bahnstrecke Braunschweig–Hannover in Betrieb genommen war, lief der Ost-West-Verkehr Berlin–Hannover über Wolfenbüttel, ab 1847 (Eröffnung der Bahnstrecke Hannover–Minden) bis in das Ruhrgebiet. Das änderte sich erst mit der Fertigstellung der Berlin-Lehrter Eisenbahn 1871. 1856 folgte mit der Braunschweigischen Südbahn von Börßum nach Kreiensen eine Verbindung in Richtung KasselFrankfurt.

1866 wurde die Zweigstrecke Vienenburg–Goslar, die erste Bahnanbindung in die damals hannöversche Stadt, angeschlossen.

Am 1. Mai 1924 wurde die Strecke nördlich von Vienenburg ab der Blockstelle Wiedelah verlegt, um sie an den damaligen Rangierbahnhof Vienenburg anzuschließen. Der Güterverkehr verkehrte über die neue, Personenzüge über die alte Strecke. Nachdem 1926 die Okerbrücke auf der alten Strecke durch Hochwasser zerstört worden war, nahmen auch die Personenzüge den Weg über die neue Strecke und fuhren über die Personenzuggleise südlich des Güterbahnhofes zum Personenbahnhof.[1]

Für die Strecke von Braunschweig nach Bad Harzburg bzw. Goslar gab es konkrete Planungen zur Einbindung in das Streckennetz der geplante RegioStadtBahn Braunschweig. Dazu sollten einige Bahnhöfe bzw. Haltepunkte neu gebaut und die Anzahl der Züge auf diesem Streckenabschnitt gemäß dem dichteren Zugfolgetakt der RegioStadtBahn erhöht werden. Die geplante Linie sollte mit Dieselhybrid-Stadtbahnen bis nach Uelzen verkehren und in Braunschweig über Stadtbahngleise durch die Innenstadt fahren. Das gesamte Vorhaben sollte ursprünglich bis 2014 realisiert werden. Im Jahr 2010 scheiterte das Projekt, da durch deutlich gestiegene Fahrzeugbeschaffungskosten die Wirtschaftlichkeit des Konzeptes nicht mehr gegeben war. Um die Attraktivität der Linien auch ohne Stadtbahn zu steigern, verfolgt der ZGB die Realisierung des „Regionalbahnkonzepts 2014+“. Dieses sieht neue Fahrzeuge und ein Flügelzugkonzept im Bahnhof Vienenburg für die Regionalbahn-Linie Braunschweig–Vienenburg–Bad Harzburg/Goslar vor.[2][3]

Betrieb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Strecke dient heute überwiegend dem Regionalverkehr, der eher schwache Güterverkehr, der überwiegend von der Bahnstrecke Halle–Vienenburg kommt, spielt nur eine untergeordnete Rolle. Im Fahrplan 2011 wurde die Strecke von den Regionalbahnen Braunschweig–Bad Harzburg und Braunschweig–Goslar jeweils zweistündlich befahren, so dass sich nördlich von Vienenburg annähernd ein Stundentakt ergab. Planmäßig wurden Dieseltriebwagen der Baureihe 628 in Einzel- oder Doppeltraktion eingesetzt. Seit Dezember 2014 werden die beiden Linien im Rahmen eines Flügelzugkonzeptes zusammengefasst und von der in Soltau ansässigen Eisenbahngesellschaft erixx mit Triebwagen vom Typ Lint 54 bedient.[4] Der Umfang der Zugverbindungen, die geflügelt werden sollen, stand allerdings unter Finanzierungsvorbehalt.[5] Auf Teilabschnitten kommen Züge der Relationen Braunschweig–Wolfenbüttel–Schöppenstedt hinzu. Die gesamte Strecke gehört zum Verbundtarif Region Braunschweig.

Die Bahnstrecke ist nicht elektrifiziert und nördlich von Vienenburg zweigleisig. Sie gehört zum „Harz-Weser-Netz“ und soll zukünftig von einem elektronischen Stellwerk in Göttingen ferngesteuert werden.

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Eisenbahnen von Magdeburg nach Braunschweig und Halberstadt und von Braunschweig nach Harzburg. In: Illustrirte Zeitung. Nr. 13, 23. September 1843, J. J. Weber, Leipzig 1843, S. 196–197 (online)
  • Josef Högemann: Eisenbahnen im Harz. In: Die Staatsbahnstrecken. Band 1. Kenning, Nordhorn 1995, ISBN 3-927587-43-5.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bahnstrecke Braunschweig–Bad Harzburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Michael Bahls: Die Hannover-Altenbekener Eisenbahn. Kenning, Nordhorn 2006, ISBN 3-927587-77-X, S. 254
  2. ZGB Pressemitteilung zu den Angebotsverbesserungen
  3. ZGB, Regionalbahnkonzept 2014+
  4. http://www.lnvg.de/uploads/media/2012-12-19.pdf
  5. ZGB Pressemitteilung zu den Angebotsverbesserungen