Berufskolleg für Technik und Gestaltung der Stadt Gelsenkirchen

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Berufskolleg für Technik und Gestaltung der Stadt Gelsenkirchen
BTG Berufskolleg für Technik und Gestaltung 2016 05158.jpg
Schulform Berufskolleg
Schulnummer 193008
Gründung 1909
Adresse

Overwegstraße 63,
45881 Gelsenkirchen-Schalke

Land Nordrhein-Westfalen
Staat Deutschland
Koordinaten 51° 30′ 54,9″ N, 7° 5′ 13,2″ OKoordinaten: 51° 30′ 54,9″ N, 7° 5′ 13,2″ O
Träger Stadt Gelsenkirchen
Schüler ca. 2.500
Lehrkräfte ca. 110
Leitung Uwe Krakau
Website http://www.btg-ge.de/

Das Berufskolleg für Technik und Gestaltung der Stadt Gelsenkirchen (BTG) ist als technisch-gestalterisches Berufskolleg mit Technischem Gymnasium eine berufsbildende Schule in Nordrhein-Westfalen in Trägerschaft der Stadt Gelsenkirchen. Am BTG werden an drei Schulstandorten ca. 2.500 Schüler[1] in ca. 150 Klassen von ca. 110 Lehrern unterrichtet.[2] Das BTG ist damit die zweitgrößte Schule in Gelsenkirchen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der preußische Minister für Handel und Gewerbe führte 1908 die Schulpflicht für alle in gewerblichen Betrieben beschäftigten Jugendlichen ein und beauftragte die Gemeinden mit der Durchführung dieser Aufgabe. Nach einem von der Stadtverwaltung aufgestellten Organisationsplan, der im März 1909 durch den Minister genehmigt und durch das am 12. Juli 1909 vom Bezirksausschuss genehmigte Ortsgesetz Rechtskraft erlangte, wurden die in den einzelnen Stadtgemeinden bestehenden Innungs- und Fortbildungsschulen zu der neuen Schule vereinigt, die später den Namen „Gewerbeschule“ erhielt.

In den 1920er Jahren hatte die Schülerzahl der Gewerbeschule die Zahl 5000 weit überschritten, sodass sich die Schulverwaltung mit dem Gedanken trug, die Schule in zwei Systeme zu teilen. Diese Trennung wurde am 1. Juli 1929 vollzogen, nachdem die Zusammenlegung der Städte Gelsenkirchen, Buer und Horst zu der neuen Großstadt „Gelsenkirchen“ abgeschlossen war.

Die neue Schule erhielt den Namen „Industrieschule“ und übernahm die Aus- und Weiterbildung der freiwilligen Förderklassen für die Belange der Industrie. Die Gewerbeschule wurde unter Beibehaltung ihres Namens in eine Berufsschule des Handwerks umgebildet.

Im Jahre 1945 erfolgte die Vereinigung der Gewerbe- und Industrieschulen zur „Gewerblichen Unterrichtsanstalt“. Im darauffolgenden Jahr wurde die weibliche Abteilung als „Frauenbildungsanstalt“ etabliert. Weitere Restrukturierungen brachten die „Bauberufsschule“ (1957) – später umbenannt in „Georg-Kerschensteiner-Schule“ –, die „Metallberufsschule“ (1959) und die „Berufsschule für Bekleidung und Nahrung“ (1959) hervor. Mit Beginn des Schuljahres 1995/96 wurde die „Metallberufsschule“ in die bestehende „Georg-Kerschensteiner-Schule“ integriert. Schließlich trägt das Berufskolleg seit der Zusammenführung der Kollegschulen und Berufsschulen im Schuljahr 1998/99 den heutigen Namen „Berufskolleg für Technik und Gestaltung“.[3]

2015 hat der Rat der Stadt Gelsenkirchen die Schulentwicklungsplanung zur Neuorganisation der Gelsenkirchener Berufskollegs beschlossen.[4] In diesem Zusammenhang hat das BTG zum Schuljahr 2015/16 vom Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung die Bildungsgänge des dualen Systems der Berufsausbildung im Fachbereich Informatik übernommen. Zum Schuljahr 2016/17 erfolgte die Übernahme des Schulgebäudes an der Grimmstraße in Gelsenkirchen-Heßler durch das BTG mit den bestehenden Bildungsgängen der Bereiche Gestaltung, Farbe und Medien. [5]

Nach Beschluss des Rates der Stadt Gelsenkirchen im Jahr 2017 erfolgt in der BTG-Hauptstelle an der Overwegstraße in Gelsenkirchen-Mitte eine umfassende Modernisierung des Schulgebäudes mit u. a. Digitalisierung aller Klassenräume, vollständigem Austausch der Fensteranlage, Aktualisierung der Aula und der sanitären Anlagen sowie Neugestaltung zahlreicher Klassenräume.[6]

Standorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Berufskolleg verteilt sich auf drei Schulstandorte in Gelsenkirchen:[7]

  1. Gelsenkirchen-Schalke, Overwegstraße 63 (Hauptstelle), Bereiche: Berufliches Gymnasium, Elektrotechnik, Informationstechnik mit Informationstechnischen Assistentinnen und Assistenten, KFZ-Technik und Metalltechnik mit Maschinenbautechnischen Assistentinnen und Assistenten
  2. Gelsenkirchen-Heßler, Grimmstraße 44 (Nebenstelle), Bereiche: Gestaltungstechnische Assistentinnen und Assistenten, Mediengestaltung, Farbtechnik und Raumgestaltung
  3. Gelsenkirchen-Buer, Turmstraße 9 (Nebenstelle), Bereich: Bautechnik

Auszeichnungen und Modellprojekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gütesiegel „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das BTG betrachtet die Zukunft als ein durchgängiges Leit- bzw. Unterrichtsprinzip. Entsprechend sind die neuste Technik, aktuelle Gestaltungstrends und der Aspekt der Nachhaltigkeit von großer Bedeutung. In den technischen Fächern sind beispielsweise Gesichtspunkte wie Energieeffizienz und ein schonender Umgang mit den Ressourcen Herausforderungen. Des Weiteren finden Projekte statt, die den Horizont auch über das Fachliche hinaus erweitern. Zu diesen BTG-Projekten zählen unter anderem [8]:

  • „Der ökologische Fußabdruck – Eine Multivisionsshow“
  • „Wasser – Das blaue Gold“
  • „Fair Trade – gerechter Handel“
  • „Konsumwandel – Unser Smartphone und was alles drinsteckt“
  • „Schul-Sport-Fest – Zusammenhalt macht stark“

Für diese Aktivitäten und das besondere Engagement wurde das BTG 2015 mit dem Gütesiegel „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“ ausgezeichnet. Das Gütesiegel wird im Rahmen der UN-Initiative Bildung für nachhaltige Entwicklung durch das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, das Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen und die Natur- und Umweltschutzakademie NRW verliehen.

MSW-Modellprojekt „Berufliches Gymnasium für Ingenieurwissenschaften“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Berufskolleg für Technik und Gestaltung (BTG) kann das Berufliche Gymnasium im technischen Bereich besucht werden. Seit dem Sommer 2014 nimmt das BTG zudem als eine von zehn ausgewählten Schulen in NRW am fünfjährigen Modellprojekt des Landes zum „Beruflichen Gymnasium für Ingenieurwissenschaften“ teil. Es besteht nun die Möglichkeit, in der gymnasialen Oberstufe des BTG mit den Leistungskursen Ingenieurwissenschaften und Mathematik die allgemeine Hochschulreife zu erlangen. Als neue Alternative verschafft das Berufliche Gymnasium für Ingenieurwissenschaften den Schülern die Möglichkeit, grundlegendes Verständnis für ingenieurwissenschaftliche Tätigkeiten zu erwerben. Lernende können sich mit den Fachdisziplinen Bautechnik, Elektrotechnik und Maschinenbautechnik vertraut machen, ohne sich frühzeitig auf eine ingenieurwissenschaftliche Disziplin festzulegen. Didaktisches und pädagogisches Unterrichtsprinzip ist dabei ein handlungsorientierter Unterricht bei einer intensiven berufspraktischen Projektorientierung zur Integration der ingenieurwissenschaftlichen Teildisziplinen. Der Schulversuch wird durch das Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW sowie die Bezirksregierungen Münster getragen und in Kooperation mit der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Lehrstuhl Klaus Jenewein) evaluierend begleitet.[9]

MSW-Innovationsprojekt „3i“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ziel der Ausbildungsvorbereitung und der Berufsfachschule ist es unter anderem, Jugendliche mit unterschiedlichen Bildungsvoraussetzungen, Stärken und sozialen Erfahrungen zu fördern und Basiskompetenzen zur beruflichen Qualifizierung zu vermitteln. Für einen großen Teil der Jugendlichen ist dieses Ziel schwer zu erreichen. In diesem Zusammenhang sind das gemeinsame Lernen im Rahmen der Inklusion sowie die individuelle Förderung eine besondere Herausforderung. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit eine „Professionelle Bildungsgangarbeit“ zur „individuellen Förderung, inklusiven Bildungsarbeit und sozialen Integration“ zu entwickeln.

Daran knüpft das Innovationsprojekt 3i an. 3i steht für: Individuell fördern. Inklusive Bildungsarbeit stärken. Soziale Integration eröffnen. Kernaspekte des Innovationsprojektes 3i sind: Kollegiale Qualifizierung von Lehrkräften, Konzeption und Implementation von Bildungsgangprojekten in sogenannten Innovationsarenen, Verzahnung von Personal- und Schulentwicklung sowie die Entwicklung regionaler Entwicklungscluster. Als Projektschule nimmt das BTG seit dem Schuljahr 2015/16 am Innovationsprojekt 3i teil. Eine zentrale Rolle der Arbeit am BTG wird die Auseinandersetzung mit dem Thema multiprofessionelle Teamarbeit und Stärkenorientierung einnehmen. Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet durch die Universität Paderborn (Lehrstuhl H.-Hugo Kremer). Das Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW fördert das Projekt, das BTG wird dabei zudem durch die Bezirksregierung Münster unterstützt.[10]

EU-Programm „Erasmus+“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Teilnahme des BTG am EU-Programm Erasmus+ ermöglicht den Austausch mit dem schottischen West Lothian College und wird seit dem Schuljahr 2016/17 um weitere Partner in Frankreich (La Réunion), Griechenland, Italien, Malta und Spanien erweitert.[11][12][13][14]

EU-Programm „eTwinning“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das BTG nimmt am EU-Programm eTwinning teil. Es handelt sich dabei um ein Netzwerk, das Schulen unterstützt, europäische Partnerschulen zu finden und gemeinsame Online-Projekte durchzuführen. Mithilfe von digitalen Werkzeugen und Diensten sind Projekte möglich, die den interkulturellen Austausch fördern. Schüler können Fremdsprachenkenntnisse dabei direkt anwenden, miteinander im sogenannten Twinspace an ihrem Projekt mit Lernenden aus anderen Ländern arbeiten. Sie erweitern so nicht nur ihre sprachlichen Fähigkeiten, sondern erproben zugleich die verantwortliche Nutzung digitaler Medien. Ziel ist, dass die Schüler sich in diesem Projekt austauschen, gemeinsam lernen und sowohl die Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede in ihren Vorstellungen und Lebensweisen innerhalb Europas erkennen und wertschätzen. eTwinning bietet außerdem Möglichkeiten für Lehrkräfte, sich online und durch Seminare im In- und Ausland fortzubilden.[15] 2016 erhielt das BTG für sein europäisches Schulprojekt „Wir sind Europa – gemeinsam in Frieden leben“ das eTwinning-Qualitätssiegel für beispielhafte Internetprojekte.[16]

Fortbildungsprogramm „Cisco-Zertifikat“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem Schuljahr 2015/16 ist des BTG offizielle Cisco-Akademie. Schüler können in diesem Rahmen das Cisco-Fortbildungszertifikat des Fachlehrgangs CCNA (Routing and Switching als Netzwerktechnik) erlangen. Außer dem Lehrgang CNNA (Netzwerktechnik) können am BTG auch Schulungen und Prüfungen im Bereich IT-Essentials als berufliche Fortbildung gewählt werden. Für IT-Schüler, die diese Fortbildungen erfolgreich absolvieren, wird ein Cisco-Zertifikat des Herstellers von Netzwerkkomponenten verliehen.[17]

BMFSFJ-/BMUB-/ESF-Projekt „JustiQ“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2017 nimmt das BTG am Projekt JustiQ (= Jugend stärken im Quartier) teil. Gefördert wird JustiQ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und den Europäischen Sozialfonds (ESF). Ziel des Projektes ist es, dass alle Menschen eine berufliche Perspektive erhalten. Benachteiligung auf dem Arbeitsmarkt soll so auf kommunaler Ebene durch sozialarbeiterische und pädagogische Maßnahmen abgebaut werden.[18]

Bildungsgänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Berufsschule[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Bereich der Berufsschule ist zwischen den Zweigen der Ausbildungsvorbereitung und der Berufsausbildung zu differenzieren.

Die Ausbildungsvorbereitung ermöglicht Schülern, den Hauptschulabschluss nach Klasse 9 und berufliche Kenntnisse zu erwerben. Sie haben die Möglichkeit, sich in Vollzeit- oder Teilzeitform Wissen bezüglich der Bereiche Werkzeugrecycling, Fahrzeugpflege, Metalltechnik, Fahrzeugtechnik, Heizung-Lüftung-Sanitär, Bau- und Holztechnik anzueignen.[19]

Schüler, die eine Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf anstreben, können zusätzlich den Hauptschulabschluss nach Klasse 10 oder den mittleren Schulabschluss (FOR) erreichen. Im Rahmen dieser dualen Ausbildung werden am BTG folgende Bereiche und industrielle, handwerkliche und kaufmännische Berufsausbildungsgänge angeboten:[20]

Eine weitere Sonderform stellt der Bereich des dualen Studiums dar.

Duales Studium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch eine Kooperation mit der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen besteht für Interessenten mit Fachhochschulreife bzw. allgemeiner Hochschulreife sowie einem IHK-Ausbildungsvertrag die Option, am BTG duale Teilzeitstudien zum Bachelor of Engineering Elektrotechnik und Elektroniker Betriebstechnik[21] oder Bachelor of Engineering Maschinenbau und Industriemechaniker[22] durchzuführen. Insgesamt dauert die duale Ausbildung in beiden Zweigen vier Jahre.[23]

Berufsfachschule[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Berufsfachschule umfasst am BTG verschiedene Zweige und dementsprechend unterschiedliche Qualifikationen:[24]

Berufsfachschule Ziel Voraussetzung Angebot
Berufsfachschule HSA10
  • Hauptschulabschluss nach Klasse 10 (HSA 10)
  • berufliche Kenntnisse
Hauptschulabschluss nach Klasse 9 ein Jahr in Vollzeitform im Bereich Metalltechnik, Bau- und Holztechnik
Berufsfachschule FOR
  • Mittlerer Schulabschluss (FOR oder FORmQ)
  • berufliche Kenntnisse
Hauptschulabschluss nach Klasse 10 ein Jahr in Vollzeitform im Bereich Elektrotechnik, Fahrzeugtechnik, Metalltechnik, Bau- und Holztechnik, Farbtechnik und Raumgestaltung oder Medien/Medientechnologie
Höhere Berufsfachschule Bautechnik Mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife) oder die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe zwei Jahre in Vollzeitform mit dem Schwerpunkt Bautechnik
Höhere Berufsfachschule GTA Mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife) oder die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe drei Jahre in Vollzeitform mit dem Schwerpunkt Grafik/Objektdesign
Höhere Berufsfachschule ITA Mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife) oder die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe drei Jahre in Vollzeitform mit dem Schwerpunkt Informationstechnik
Höhere Berufsfachschule MTA Mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife) oder die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe drei Jahre in Vollzeitform mit dem Schwerpunkt Konstruktionstechnik

Technisches Gymnasium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Bereich des technischen Gymnasiums, einer fachrichtungsbezogenen Ausprägung des beruflichen Gymnasiums, werden in Form der gymnasialen Oberstufe am BTG die berufsbezogenen Vertiefungen Informationstechnik oder Ingenieurwissenschaften angeboten, die jeweils mit dem Erwerb der allgemeinen Hochschulreife (Abitur) nach drei Jahren einhergehen. Um das technische Gymnasium besuchen zu dürfen, ist entweder ein mittlerer Schulabschluss mit Qualifikationsvermerk (FORmQ) oder die Versetzung in die Jahrgangsstufe 10 eines G8-Gymnasiums notwendig. Abhängig von dem gewählten Schwerpunkt variieren die obligatorischen Leistungskurse (Informationstechnik: Datenverarbeitungstechnik, Mathematik; Ingenieurwissenschaften: Ingenieurwissenschaften, Mathematik).[25]

Fachschule für Technik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Fachschulen des BTG können der Weiterbildungsabschluss als staatlich geprüfter Techniker und die Fachhochschulreife erworben werden, sofern Schülerinnen und Schüler einen Berufsabschluss oder eine mehrjährige Tätigkeit im Berufsfeld nachweisen können. Im Kontext dieser Aufstiegsfortbildung werden am BTG die drei verschiedenen Fachrichtungen Bautechnik, Elektrotechnik und Maschinenbautechnik angeboten. Die schulische Bildung wird jeweils vier Jahre in Teilzeitform absolviert.[26]

Abgerundet wird das Angebot der Fachschule für Technik am BTG mit dem Aufbaubildungsgang Betriebswirtschaft. Voraussetzung für den Besuch dieses einjährigen Weiterbildungsbildungsgangs ist ein erfolgreicher Abschluss als staatlich geprüfter Techniker.[27]

Partnerschulen und Kooperationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das BTG kooperiert im Ausbildungsbereich des Dualen Studiums mit der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen.[28] Erweitert wurde die Kooperation mit der Westfälischen Hochschule 2016 im Rahmen des Vorhabens digi-co (= Digitale Community). Zusammen mit dem weiteren Kooperationspartner Gelsenwasser AG steht bei digi-co die gemeinsame Arbeit an IT-Projekten im Mittelpunkt.[29] Darüber hinaus besteht seit dem Jahr 2010 ein regelmäßiger, vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk geförderter Schüleraustausch zwischen dem BTG und der Stadt Świdnica (Schweidnitz) in Polen.[30] Durch das EU-Programm Erasmus+ erfolgt außerdem ein Austausch mit dem schottischen West Lothian College in Livingston.[31] Kooperationen mit weiteren Partnerschulen in Frankreich (La Réunion), Griechenland, Italien, Malta und Spanien werden seit dem Schuljahr 2016/17 im Rahmen des Programmes organisiert.[11][12][13][14]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Westdeutsche Verlags- und Werbegesellschaft mbH & Co. KG: Uwe Krakau neuer Schulleiter am Berufskolleg für Technik und Gestaltung Gelsenkirchen. In: lokalkompass.de. Abgerufen am 23. April 2016.
  2. Schulinternes Informationssystem, Stand 22. April 2016
  3. Die Chronik unseres Berufskollegs. In: www.btg-ge.de. Abgerufen am 23. April 2016.
  4. Beschlussvorschlag der Stadt Gelsenkirchen zur Auflösung des Berufskollegs für Wirtschaft und Verwaltung zum Schuljahr 2015/2016 und Ziel- und Maßnahmenplanung zur Neuorganisation der Gelsenkirchener Berufskollegs
  5. Neue BTG-Standorte für die Bereiche Gestaltung / Medien und Bautechnik. In: www.btg-ge.de. Abgerufen am 15. Juli 2017.
  6. Anlage zur Beschlussvorschlag der Stadt Gelsenkirchen zur Schulentwicklung in Gelsenkirchen: Schulmaßnahmen und Investitionsprogramme
  7. Die verschiedenen Standorte unseres Berufskollegs. In: www.btg-ge.de. Abgerufen am 23. April 2016.
  8. BTG ist eine "Schule der Zukunft". In: www.btg-ge.de. Abgerufen am 23. April 2016.
  9. BTG nimmt am NRW-Modellprojekt Berufliches Gymnasium für Ingenieurwissenschaften teil. In: www.btg-ge.de. Abgerufen am 24. Mai 2016.
  10. BTG nimmt am Innovationsprojekt 3i teil. In: www.btg-ge.de. Abgerufen am 26. Mai 2016.
  11. a b Mit Erasmus+ nach Malta. In: www.btg-ge.de. Abgerufen am 18. April 2017.
  12. a b Gäste aus La Réunion – Erasmus+ Schüleraustausch. In: www.btg-ge.de. Abgerufen am 18. April 2017.
  13. a b Erasmus+ Lehreraustausch mit Piacenza Italien. In: www.btg-ge.de. Abgerufen am 18. April 2017.
  14. a b Erasmus+ 2016 – Kollegenaustausch in Spanien. In: www.btg-ge.de. Abgerufen am 18. April 2017.
  15. BTG nimmt am EU-Programm eTwinning teil. In: www.btg-ge.de. Abgerufen am 24. Mai 2016.
  16. BTG-Schüler überzeugen beim eTwinning-Qualtitätssiegel. In: www.btg-ge.de. Abgerufen am 30. November 2016.
  17. Fachinformatiker des BTG erlangen Cisco Fortbildungszertifikat. In: www.btg-ge.de. Abgerufen am 24. Mai 2016.
  18. JustiQ – Modellprojekt Jugend stärken im Quartier. In: www.btg-ge.de. Abgerufen am 22. Februar 2017.
  19. Bildungsgänge der Berufsschule. In: www.btg-ge.de. Abgerufen am 23. April 2016.
  20. Fachklassen des Dualen Systems. In: www.btg-ge.de. Abgerufen am 23. April 2016.
  21. Duales Studium Elektroniker/in. In: www.btg-ge.de. Abgerufen am 23. April 2016.
  22. Duales Studium Industriemechaniker/in. In: www.btg-ge.de. Abgerufen am 23. April 2016.
  23. Mein Duales Studium: mein-duales-studium.de. In: mein-duales-studium.de. Abgerufen am 23. April 2016.
  24. Berufsfachschulen. In: www.btg-ge.de. Abgerufen am 23. April 2016.
  25. Technisches Gymnasium. In: www.btg-ge.de. Abgerufen am 23. April 2016.
  26. Fachschule für Technik. In: www.btg-ge.de. Abgerufen am 23. April 2016.
  27. Aufbaubildungsgang Betriebswirtschaft. In: www.btg-ge.de. Abgerufen am 1. Juli 2016.
  28. Duales Studium Elektroniker/in. In: www.btg-ge.de. Abgerufen am 24. Mai 2016.
  29. IT-Kooperation mit Gelsenwasser AG und Westfälischer Hochschule. In: www.btg-ge.de. Abgerufen am 17. September 2016.
  30. Erste Bürgermeisterin Rudowitz begrüßt polnische Gastschüler. In: www.btg-ge.de. Abgerufen am 23. April 2016.
  31. BTG begrüßt schottische Gäste – Erasmus+. In: www.btg-ge.de. Abgerufen am 24. Mai 2016.