DFB-Pokal 2004/05 (Frauen)

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Der DFB-Pokal der Frauen 2005 wurde vom 1. FFC Turbine Potsdam gewonnen. Die Potsdammerinnen verteidigten ihren Titel souverän. Wie im Vorjahr gewann man das Endspiel gegen den 1. FFC Frankfurt mit 3:0. In der ersten Runde schieden in einem an Überraschungen armen Wettbewerb zwei Erstligisten, der FCR 2001 Duisburg und der Hamburger SV, gegen unterklassige Mannschaften aus. Ab dem Viertelfinale waren die Bundesligisten unter sich. Zum letzten Mal durften zweite Mannschaften am DFB-Pokal teilnehmen.

Teilnehmende Mannschaften[Bearbeiten]

Für den DFB-Pokal 2004/05 haben sich folgende Mannschaften qualifiziert:

BUNDESLIGA
Die 12 Vereine der Saison 2003/04
REGIONAL-/OBERLIGA
die Aufsteiger in die Bundesliga
LANDESPOKALSIEGER
die Pokalsieger der 21 Landesverbände des DFB1

SC07BadNeuenahr.gif SC 07 Bad Neuenahr

BrauweilerPulheim.gif FFC Brauweiler Pulheim

FCRDuisburg.gif FCR 2001 Duisburg

1. FFC Frankfurt

FSV Frankfurt 1899.svg FSV Frankfurt

Logo-SC Freiburg.svg SC Freiburg

HSV-Logo.svg Hamburger SV

Logo FC Bayern München.svg FC Bayern München

Logo Turbine Potsdam.svg 1. FFC Turbine Potsdam

Ffcheikerheine.jpg FFC Heike Rheine

1. FC Saarbrücken.svg 1. FC Saarbrücken

VfL Wolfsburg Logo.svg VfL Wolfsburg

TSV Crailsheim.svg TSV Crailsheim

SGEssenSchönebeck.jpg SG Essen-Schönebeck

1 Die Landespokalsieger vom Niederrhein und Württemberg stiegen in die Bundesliga auf. Die Finalisten rückten nicht nach.

Übersicht[Bearbeiten]

Die jeweils oben genannte Mannschaft hatte Heimrecht. Fett geschriebene Mannschaften zogen in die nächste Runde ein. Das Qualifikationsspiel ist nicht berücksichtigt.

  Erste Runde Achtelfinale Viertelfinale Halbfinale Finale
                                     
 Brauweiler Pulheim 131  
 FCR 2001 Duisburg 1  
   Brauweiler Pulheim 2  
   1. FFC Turbine Potsdam 12  
 Jahn Delmenhorst 1
 1. FFC Turbine Potsdam 11  
   1. FFC Turbine Potsdam 5  
   SC 07 Bad Neuenahr 0  
 Germania Pfungstadt 0  
 SC 07 Bad Neuenahr 7  
   SC 07 Bad Neuenahr 3
   FSV Frankfurt 1  
 Erzgebirge Aue 0
 FSV Frankfurt 4  
   1. FFC Turbine Potsdam 2  
   Bayern München 0  
 FFC Oldesloe 2000 2  
 TuS Köln rrh. 141  
   TuS Köln rrh. 0
   FFC Heike Rheine 2  
 FFV Neubrandenburg 0
 FFC Heike Rheine 6  
   FFC Heike Rheine 0
   Bayern München 1  
 1. FC Saarbrücken 151  
 TuS Niederkirchen 2  
   1. FC Saarbrücken 1
   Bayern München 3  
 FC Memmingen 1
 Bayern München 6  
 1. FFC Turbine Potsdam 3
 1. FFC Frankfurt 0
 FF USV Jena 1  
 Viktoria Jägersburg 2  
   Viktoria Jägersburg 5  
   SC Freiburg 161  
 SC Klinge Seckach 1
 SC Freiburg 6  
   SC Freiburg 4  
   VfL Wolfsburg 1  
 1. FFC Turbine Potsdam II 22 (4)2  
 Hamburger SV 2 (3)  
   1. FFC Turbine Potsdam II 2
   VfL Wolfsburg 3  
 Tennis Borussia Berlin 2
 VfL Wolfsburg 4  
   SC Freiburg 0
   1. FFC Frankfurt 1  
 SC 07 Bad Neuenahr II 0  
 1. FFC Frankfurt 9  
   1. FFC Frankfurt 5
   TSV Crailsheim 0  
 SC Sand 0
 TSV Crailsheim 4  
   1. FFC Frankfurt 131
   SG Essen-Schönebeck 0  
 FC Gütersloh 2000 11  
 Hamburger SV II 3  
   FC Gütersloh 2000 1
   SG Essen-Schönebeck 2  
 Magdeburger FFC 0
 SG Essen-Schönebeck 9  

1 Sieg nach Verlängerung
2 Sieg im Elfmeterschiessen

Qualifikation[Bearbeiten]

Gespielt wurde am 15. August. Die Landespokalsieger von Hamburg und Bremen mussten zunächst gegeneinander antreten, um das Teilnehmerfeld auf 32 zu verkleinern.

Paarung Ergebnis
Polizei SV Bremen Hamburger SV II 0:3

1. Runde[Bearbeiten]

Gespielt wurde am 29. August 2004. Für zwei Erstligisten war der Pokalwettbewerb schon nach der ersten Runde zu Ende. Der FCR 2001 Duisburg (gegen den FFC Brauweiler Pulheim 2000) und der Hamburger SV (gegen den 1. FFC Turbine Potsdam II) schieden jeweils gegen Zweitligisten aus.

Paarung Ergebnis
Tennis Borussia Berlin VfL Wolfsburg 2:4
FFV Neubrandenburg FFC Heike Rheine 0:6
Magdeburger FFC SG Essen-Schönebeck 0:9
FC Erzgebirge Aue FSV Frankfurt 0:4
SC 07 Bad Neuenahr II 1. FFC Frankfurt 0:9
FF USV Jena FSV Viktoria Jägersburg 1:2
FFC Oldesloe 2000 TuS Köln rrh. 2:4 n.V.
FFC Brauweiler Pulheim 2000 FCR 2001 Duisburg 3:2 n.V.
1. FFC Turbine Potsdam II Hamburger SV 2:2 n.V., 4:3 i.E.
FC Gütersloh 2000 Hamburger SV II 11:3
SC Klinge Seckach SC Freiburg 1:6
FC Memmingen Bayern München 1:6
Germania Pfungstadt SC 07 Bad Neuenahr 0:7
SC Sand TSV Crailsheim 0:4
1. FC Saarbrücken TuS Niederkirchen 5:2 n.V.
TV Jahn Delmenhorst 1. FFC Turbine Potsdam 1:11

Achtelfinale[Bearbeiten]

Gespielt wurde am 14. November 2004. Beinahe hätte der FSV Viktoria Jägersburg für eine Sensation gesorgt. Die Saarländerinnen kämpften in der 2. Bundesliga gegen den Abstieg, konnten aber den Erstligisten SC Freiburg in die Verlängerung zwingen. Hier konnte sich Freiburg mit 6:5 durchsetzen.

Paarung Ergebnis
FFC Brauweiler Pulheim 2000 1. FFC Turbine Potsdam 2:12
FC Gütersloh 2000 SG Essen-Schönebeck 1:2
1. FC Saarbrücken Bayern München 1:3
TuS Köln rrh. FFC Heike Rheine 0:2
1. FFC Turbine Potsdam II VfL Wolfsburg 2:3
FSV Viktoria Jägersburg SC Freiburg 5:6 n.V.
1. FFC Frankfurt TSV Crailsheim 5:0
SC 07 Bad Neuenahr FSV Frankfurt 3:1

Viertelfinale[Bearbeiten]

Gespielt wurde am 12. Dezember 2004. Favoritensiege bestimmten die Runde der letzten acht. Lediglich Frankfurt musste in die Verlängerung.

Paarung Ergebnis
1. FFC Turbine Potsdam SC 07 Bad Neuenahr 5:0
1. FFC Frankfurt SG Essen-Schönebeck 3:0 n.V.
FFC Heike Rheine Bayern München 0:1
SC Freiburg VfL Wolfsburg 4:1

Halbfinale[Bearbeiten]

Gespielt wurde am 28. März 2005. Wie im Vorjahr konnten sich Deutschlands Aushängeschilder des Frauenfußballs für das Finale qualifizieren.

Paarung Ergebnis
1. FFC Turbine Potsdam Bayern München 2:0
SC Freiburg 1. FFC Frankfurt 0:1

Finale[Bearbeiten]

1. FFC Turbine Potsdam 1. FFC Frankfurt
1. FFC Turbine Potsdam
28. Mai 2005 in Berlin (Olympiastadion)
Ergebnis: 3:0 (2:0)
Zuschauer: 30.000 (Vorspiel zum Männerfinale)
Schiedsrichterin: Miriam Dräger (Kirn-Sulzbach)
1. FFC Frankfurt


Nadine Angerer - Britta Carlson, Inken Becher, Sonja Fuss - Navina Omilade, Jennifer Zietz, Ariane Hingst, Viola Odebrecht (73. Karolin Thomas) - Anja Mittag, Conny Pohlers, Petra Wimbersky (65. Cristiane)
Trainer: Bernd Schröder
Marleen Wissink - Tina Wunderlich, Nia Künzer (59. Meike Weber) - Judith Affeld, Steffi Jones, Pia Wunderlich, Kerstin Garefrekes, Renate Lingor, Louise Hansen - Katrin Kliehm, Birgit Prinz (26. Sandra Albertz)
Trainer: Hans-Jürgen Tritschoks
Tor 1:0 Conny Pohlers (23.)
Tor 2:0 Petra Wimbersky (34.)
Tor 3:0 Anja Mittag (80.)
Gelbe Karten Cristiane
Elfmeter verschossen Pia Wunderlich verschießt Foulelfmeter (90.)

Weblinks[Bearbeiten]