Dexbach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Koordinaten: 50° 56′ 13″ N, 8° 35′ 19″ O

Dexbach
Wappen von Dexbach
Höhe: 343 m ü. NHN
Fläche: 7,07 km² [LAGIS]
Einwohner: 335
Bevölkerungsdichte: 47 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1971
Postleitzahl: 35216
Vorwahl: 06461
Ansicht von Südwesten

Ansicht von Südwesten

Dexbach ist ein Stadtteil der Stadt Biedenkopf im Landkreis Marburg-Biedenkopf in Hessen an der Grenze der Naturräume Sackpfeife und Sackpfeifen-Vorhöhen am Osthang des Rothaargebirges.

Der Ort liegt nordwestlich von Engelbach und südlich von Eifa. Er liegt fünf Kilometer nördlich von Biedenkopf. Dexbach ist über die Landesstraße 3091 zu erreichen – sie folgt dem Lauf des den Ort durchquerenden Engelbaches und mündet in nordwestlicher Richtung in die Bundesstraße 253.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Historische Kirche

Der Chor der Evangelischen Kirche Dexbach wurde um 1260 erbaut, die Kirche selbst ist demnach älter.

Die urkundliche Erwähnung von Dexbach fand im Jahr 1356 statt. Damals gehörte Dexbach zur alten Mark Dautphe und später zum Amt Biedenkopf. Am 31. Dezember 1971 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde nach Biedenkopf eingemeindet.[1]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen

Das Wappen wurde am 16. Juli 1955 durch das Hessische Innenministerium genehmigt. Blasonierung: „In Gold ein Kirschenbündel mit drei roten Kirschen (2:1) und drei grünen Blättern (1:2).“

Flagge

Die Flagge wurde am 20. Februar 1956 durch das Hessische Innenministerium genehmigt. Sie zeigt das Ortswappen in einer von zwei goldenen Streifen eingefassten breiten grünen Mittelbahn.

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Freiwillige Feuerwehr Dexbach sorgt für den Brandschutz und die allgemeine Hilfe. Der Ort hat eine Burschenschaft, einen Verschönerungsverein und den 1987 gegründeten Club der Beigefreiten. In diesem organisieren sich die durch Heirat in den Ort gezogenen auswärtigen Bürger zur gemeinsamen Freizeitgestaltung. Die Folkgruppe Poeta Magica ist hier zu Hause.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Dexbach – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 350.