Die Möbius-Affäre

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Filmdaten
Deutscher TitelDie Möbius-Affäre
OriginaltitelMöbius
ProduktionslandFrankreich, Belgien, Luxemburg
OriginalspracheFranzösisch, Englisch, Russisch
Erscheinungsjahr2013
Länge103 Minuten
AltersfreigabeFSK 12[1]
Stab
RegieÉric Rochant
DrehbuchÉric Rochant
ProduktionChristophe Cervoni
Mathias Rubin
Eric Juhérian
MusikJonathan Morali
KameraPierre Novion
SchnittPascale Fenouillet
Besetzung

Die Möbius-Affäre ist ein Spielfilm des französischen Regisseurs Éric Rochant aus dem Jahr 2013.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die CIA hat Alice als Traderin bei der RBI-Bank in Monaco untergebracht, um Informationen über den russischen Oligarchen Ivan Rostovsky zu beschaffen. Auch Moïse vom FSB wirbt Alice an, um mit Informationen über Ivan Rostovsky die Karriere seines Chefs zu befeuern. Ivan Rostovsky ist ebenfalls an Alice interessiert, unter anderem wegen ihrer Fähigkeit, Kreisläufe zur Geldwäsche aufzubauen. Allerdings ist sein Sicherheitschef misstrauisch.

Als Moïse Alice kennenlernen will, verlieben sich beide in einander. Allerdings wissen sie nichts von der Agententätigkeit des Gegenüber. Wegen der Informationen über Ivan Rostovsky muss dieser Russland verlassen und nach London ins Exil gehen.

Alice und Moïse treffen in einem Luxusrestaurant in Montreal wieder aufeinander. Sie sitzen mit ihren Gesprächspartnern an zwei unterschiedlichen Tischen. Alice wird darüber aufgeklärt, dass Moïse Agent des FSB ist und Moïse erfährt, dass er eigentlich für die CIA gearbeitet hat. Das geschah wie bei einem Möbiusband, bei dem die Außen- und Innenseite eine gemeinsame Fläche bilden.

Kurz darauf wird in Brüssel als Rache für die Ausweisung Rostovskys ein Giftanschlag auf Alice verübt. Sie erleidet schwere Gehirnschädigungen. Als Moïse zu ihr ins Krankenhaus eilt, sitzt sie mit leerem Blick auf ihrem Bett. Er nimmt sie in seine starken Arme.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Lexikon des internationalen Films urteilte, bei der Produktion handle es sich um einen „gediegene[n] Agentenfilm“, der kaum Gewalt aufweise. Der Film biete „üppige [...] Settings“. Die auftretenden Charaktere seien „interessant konturiert [...] sowie ausdrucksstark besetzt [...]“. Zudem werde mit den „Geschlechterrollen-Klischees des Genres gespielt“.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für Die Möbius-Affäre. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, Juli 2013 (PDF; Prüf­nummer: 139 908 K).
  2. Die Möbius-Affäre im Lexikon des internationalen Films