Dußlingen

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zum württembergischen Ritter siehe Friedrich Herter von Dußlingen.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Dußlingen
Dußlingen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Dußlingen hervorgehoben
Koordinaten: 48° 27′ N, 9° 4′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Tübingen
Gemeindeverwal­tungsverband: Steinlach-Wiesaz
Höhe: 379 m ü. NHN
Fläche: 13,06 km²
Einwohner: 5797 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 444 Einwohner je km²
Postleitzahl: 72144
Vorwahl: 07072
Kfz-Kennzeichen:
Gemeindeschlüssel: 08 4 16 011
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausplatz 1
72144 Dußlingen
Webpräsenz: www.dusslingen.de
Bürgermeister: Thomas Hölsch
Lage der Gemeinde Dußlingen im Landkreis Tübingen
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Über dieses Bild

Dußlingen [ˈdʊslɪŋən] ist eine Gemeinde im Landkreis Tübingen, etwa zehn Kilometer südlich von Tübingen im Steinlachtal gelegen.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Steinlachtal zwischen der Schwäbischen Alb und dem Landschaftsschutzgebiet Rammert südlich von Tübingen. Durch die Dußlinger Gemarkung fließen die Steinlach und die Wiesaz.

Wichtige Städte um Dußlingen: Mössingen (5 km), Tübingen (10 km), Reutlingen (15 km), Hechingen (15 km), Rottenburg am Neckar (20 km), Balingen (30 km), Stuttgart (45 km).

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tübingen
Rottenburg am Neckar Nachbargemeinden Gomaringen
Ofterdingen Nehren

Alle Städte und Gemeinden befinden sich im Landkreis Tübingen.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Gemeinde Dußlingen gehören das Dorf Dußlingen, der Weiler Pulvermühle und das Gehöft Wiesazsägmühle.

Im Gemeindegebiet liegt die Wüstung Ferlinsweiler im Westen der Gemeinde (Flurname Fehrlesweiler). Der Flurname St. Ottilien könnte auf eine abgegangene Kapelle hindeuten.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dußlingen wurde erstmals im Jahre 888 als Tuzzilinga auf einer Urkunde von König Arnulf erwähnt. Jedoch ist eine durchgehende Besiedelung seit dem 7. Jahrhundert wahrscheinlich.

In Dußlingen befindet sich die Ruine der Burg Dußlingen aus dem 13. Jahrhundert.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dußlingen ist, zusammen mit Gomaringen und Nehren, Mitglied im Gemeindeverwaltungsverband „Steinlach-Wiesaz“ mit Sitz in Gomaringen.

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sitzverteilung im Gemeinderat:

Gemeinderatswahl 06/2009 05/2014
Dußlinger Wählervereinigung 5 4
Freie Wählervereinigung 4 4
CDU/Bürgerliche 3 2
SPD 2 2
Bündnis 90/ Die Grünen - 2

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gewerbegebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gewerbegebiet Maltschach
  • Gewerbegebiet Staffelbrunnenwiesen
  • Gewerbegebiet Steinlachwasen
  • Industrie- und Gewerbegebiet Im Steinig

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Nord/Süd-Richtung verläuft die Bundesstraße 27 durch das Gemeindegebiet. Die Landesstraße 385 verbindet die Gemeinde mit Reutlingen. Zwischen 2009 und 2014 wird die B 27 in Dußlingen vierspurig ausgebaut und in zwei Tunnel-Röhren verlegt.[3] In dieser Zeit ist die Gemeinde infolge der Baumaßnahmen in einen West- und Ostteil „zweigeteilt“.

Dußlingen ist Bahnhof der Zollernalbbahn Tübingen–SigmaringenAulendorf.

Der öffentliche Nahverkehr wird durch den Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (NALDO) erbracht. Die Gemeinde befindet sich in der Wabe 113.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wasserversorgung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Trinkwasserversorgung für die Gemeinde wird vom Zweckverband Steinlach-Wasserversorgung wahrgenommen. Das Trinkwasser stammt zu 60 Prozent aus Eigenwasser vom Wasserwerk Tübingen-Kilchberg und zu 40 Prozent aus Bezug von der Bodensee-Wasserversorgung. Der Zweckverband Steinlach-Wasserversorgung wurde 1919 durch die Gemeinden Dußlingen, Mössingen, Nehren und Ofterdingen, die auch heute noch Verbandsmitglieder sind, gegründet. Die erste Wasserfassung entstand als Galeriebrunnen auf Mössinger Gemarkung und versorgte bis 1947 alle Gemeinden.

Abwasserentsorgung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Entsorgung des Abwassers erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Abwasserverband Steinlach-Wiesaz. Dem Verband gehören neben Dußlingen die Gemeinden Gomaringen, Nehren, Sonnenbühl, Ofterdingen sowie die Städte Mössingen und Reutlingen an. Die gemeinsame Kläranlage steht auf Gemarkung Dußlingen.

Abfallentsorgung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Abfallentsorgung erfolgt durch den Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Tübingen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2014 (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VII: Regierungsbezirk Tübingen. Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004807-4. S. 125–126
  3. http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/kreis_artikel,-Rundgang-ueber-die-Grossbaustelle-fuer-den-B-27-Tunnel-_arid,107224.html Rundgang über die Großbaustelle für den B 27-Tunnel

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kurt Schmidt: Familienansichten – Familien als Lebensform im 20. Jahrhundert im Drei-Generationen-Verhältnis. Eine empirische Pilotstudie in einem württembergischen Dorf. Dissertation, Universität Tübingen, 2002.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Dußlingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien