Egnach

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Egnach
Wappen von Egnach
Staat: Schweiz
Kanton: Thurgau (TG)
Bezirk: Arbonw
BFS-Nr.: 4411i1f3f4
Postleitzahl: 9314 (Steinebrunn)
9315 (Neukirch)
9322 (Egnach)
UN/LOCODE: CH STB (Steinebrunn)
Koordinaten: 746035 / 26790847.545659.37864400Koordinaten: 47° 32′ 44″ N, 9° 22′ 43″ O; CH1903: 746035 / 267908
Höhe: 400 m ü. M.
Fläche: 18.5 km²
Einwohner: 4466 (31. Dezember 2013)[1]
Einwohnerdichte: 241 Einw. pro km²
Website: www.egnach.ch
Karte
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Egnach ist eine politische Gemeinde im Bezirk Arbon des Kantons Thurgau in der Schweiz. Sie liegt im Oberthurgau.

Geographie[Bearbeiten]

Die politische Gemeinde Egnach liegt am Ufer des Bodensees, zwischen Arbon und Romanshorn. Sie umfasst 18.50 km², wovon 16.4 km² Kulturland, 0.75 km² Wald und 2.8 km Seeanstoss sind.

Egnach gliedert sich in mehrere Dörfer, Weiler und Gehöfte. Die grössten sind Neukirch (mit dem Gemeindehaus), Egnach, Steinebrunn, Buch, Hegi und Winden.

Tourismus[Bearbeiten]

Unmittelbar am Ufer des Bodensees befindet sich ein Campingplatz. Weiter besteht die Möglichkeit für Ferien auf dem Bauernhof. Der Verkehrs- und Verschönerungsverein Egnach (VVE) hat es sich zum Ziel gesetzt, Verkehr, Landschaft und Kultur in Egnach zu wahren und fördern.

Geschichte[Bearbeiten]

Gemeindezentrum in Neukirch-Egnach

Im 8./9. Jahrhundert rodeten die Alemannen den Egnacher Teil des Arboner Forstes. Einige Ortsnamen lassen vermuten, dass das Gebiet bereits zuvor durch die Kelten und Römer bewohnt war. Der Egnacher Urwald wurde von der römischen Heerstrasse durchzogen, die von Arbor felix (Arbon) nach Ad fines (Pfyn) führte. Bis 1798 gehörte das Gemeindegebiet dem Bistum Konstanz. Die Egnacher waren Leibeigene und mussten dem Obervogt Grundzins auf den Boden sowie den Zehnten abgeben. Zur Ausübung seiner Geschäfte wohnte der Obervogt zeitweise im Schlösschen Luxburg.

1460 eroberte die Alte Eidgenossenschaft den Thurgau. Fortan waren die Egnacher nicht nur dem Bistum Konstanz Gehorsam schuldig sondern auch dem Landvogt in Frauenfeld. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts liessen sich die Egnacher reformieren. 1727 erhielt Egnach eine eigene Kirche und konnte sich so von Arbon lösen. 1798 wurde der Thurgau ein gleichberechtigter Kanton der Eidgenossenschaft. Damit wurden die Egnacher selbständiger. 1803 formte das kantonale Gemeindeorganisationsgesetz die neue Gemeindestruktur. Die heutigen Grenzen gehen auf 1857 zurück. 1869 wurde die Eisenbahnstrecke Romanshorn-Rorschach gebaut; Egnach erhielt einen Bahnhof. 1910 folgte der Bau der Linie der Bodensee–Toggenburg-Bahn, heute SOB (Südostbahn) mit weiteren Bahnhöfen in Neukirch, Steinebrunn und Winden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Schulen[Bearbeiten]

Sekundarschulhaus in Neukirch

Fünf Primarschulen in Egnach, Neukirch, Ringenzeichen, Hegi und Steinebrunn erlauben den Schülern einen dezentralen Unterricht. Die Oberstufe mit Primar- und Sekundarschule befindet sich in Neukirch.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Egnach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)