Eimeldingen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Eimeldingen
Eimeldingen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Eimeldingen hervorgehoben
Koordinaten: 47° 38′ N, 7° 36′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Freiburg
Landkreis: Lörrach
Höhe: 269 m ü. NHN
Fläche: 3,55 km²
Einwohner: 2516 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 709 Einwohner je km²
Postleitzahl: 79591
Vorwahl: 07621
Kfz-Kennzeichen:
Gemeindeschlüssel: 08 3 36 019
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dorfstraße 1
79591 Eimeldingen
Webpräsenz: www.eimeldingen.de
Bürgermeister: Manfred Merstetter (parteilos)
Lage der Gemeinde Eimeldingen im Landkreis Lörrach
Frankreich Schweiz Landkreis Waldshut Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald Freiburg im Breisgau Aitern Bad Bellingen Binzen Böllen Efringen-Kirchen Efringen-Kirchen Eimeldingen Fischingen (Baden) Fröhnd Grenzach-Wyhlen Zell im Wiesental Häg-Ehrsberg Hasel (Baden) Hausen im Wiesental Inzlingen Kandern Kleines Wiesental Lörrach Malsburg-Marzell Maulburg Rheinfelden (Baden) Rümmingen Rümmingen Schallbach Schliengen Schönau im Schwarzwald Schönau im Schwarzwald Schönau im Schwarzwald Schönau im Schwarzwald Schönau im Schwarzwald Schönau im Schwarzwald Schönenberg (Schwarzwald) Schopfheim Schwörstadt Steinen (Baden) Todtnau Tunau Utzenfeld Weil am Rhein Wembach Wembach Wembach Wieden (Schwarzwald) Wittlingen Wittlingen Zell im Wiesental Zell im Wiesental Zell im WiesentalKarte
Über dieses Bild
Evangelische Kirche Eimeldingen

Eimeldingen ist eine Gemeinde im Landkreis Lörrach in Baden-Württemberg. Zur Gemeinde Eimeldingen gehören außer dem gleichnamigen Dorf keine weiteren Ortschaften. Der Ort ist Mitglied im Gemeindeverwaltungsverband Vorderes Kandertal mit Sitz in Binzen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eimeldingen liegt im äußersten Südwesten Deutschlands, etwa zwei Kilometer von der französischen und etwa acht Kilometer von der Schweizer Grenze entfernt. Durch den Ort fließt die Kander, die wenige Kilometer weiter in den Oberrhein mündet.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde grenzt im Norden an Efringen-Kirchen und Fischingen, im Osten an Binzen und im Süden an die Stadt Weil am Rhein.

Die nächstgrößeren Orte sind neben Weil am Rhein Lörrach und Basel.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eimeldingen wurde 767 als Agimotingas erstmals urkundlich erwähnt. Während der Zeit der Stammesherzogtümer lag der Ort im Herzogtum Schwaben. 1431 hieß der Ort Eymetingen und 1774 Eymeltingen. 1431 wurde Eimeldingen vom Ritter Hans Reich von Reichenstein an Wilhelm Markgraf von Hachstein verkauft.

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Reformation ist Eimeldingen evangelisch geprägt. Auch heute gibt es lediglich evangelische Kirchengemeinden im Ort. Die wenigen katholischen Gläubigen werden von Weil am Rhein aus betreut.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2000: 2151
  • 2005: 2285
  • 2011: 2439

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde gehört dem Gemeindeverwaltungsverband Vorderes Kandertal mit Sitz in Binzen an.

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl vom 25. Mai 2014 führte bei einer Wahlbeteiligung von 46,7 % (+ 0,5) zu folgendem Ergebnis:[2]

Partei / Liste Stimmenanteil +/- Sitze +/-
SPD / Unabhängige 72,1 % + 22,7 7 + 2
Freie Wähler 27,9 % − 22,7 3 − 2

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 30. November 2008 wurde der Schluchseer Bürgermeister Manfred Merstetter mit 52,36 Prozent der abgegebenen Stimmen zum neuen Bürgermeister von Eimeldingen gewählt. Er löste Hansjörg Rupp ab, der nach Ablauf seiner zweiten Amtszeit in den Ruhestand trat und nicht mehr kandidierte.[3]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: In gespaltenem Schild vorne in Gold ein roter Schrägbalken, hinten in geteiltem Feld oben in blau eine goldene Garbe, unten in silber eine grüne Weintraube.

Die gold-rote vordere Hälfte verweist auf die Zugehörigkeit zu Baden, die Garbe auf den Getreideanbau und die Rebe auf den Weinbau, beide bedeutende Wirtschaftszweige im Ort.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ältesten Teil der Evangelischen Kirche Eimeldingen stammen von 1450; ihre Ursprünge lassen sich bis ins 8. Jahrhundert zurückverfolgen.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde ist mit der Anschlussstelle Eimeldingen der Bundesautobahn 98 (Weil am RheinStockach) gut an das Fernstraßennetz angeschlossen. Durch den Ort führt außerdem die Bundesstraße 3 (BuxtehudeWeil am Rhein). Der Haltepunkt Eimeldingen liegt an der Rheintalbahn (MannheimOffenburgBasel).

In Eimeldingen gibt es zudem drei Bushaltestellen, die regelmäßig von Bussen des Regio Verkehrsverbund Lörrach angefahren werden.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eimeldingen verfügt über eine eigene Grundschule und je einen kommunalen und evangelischen Kindergarten.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Fußballtrainer Christian Streich, geboren 1965 im benachbarten Weil am Rhein, ist in Eimeldingen aufgewachsen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Helmut Fehse: Ortssippenbuch Eimeldingen, Landkreis Lörrach/Baden. Eimeldingen: Gemeinde 1979 (= Badische Ortssippenbücher 42), Bearbeiteter Zeitraum 1648–1978

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Alle politisch selbständigen Gemeinden mit ausgewählten Merkmalen am 30.09.2016 (3. Quartal 2016) (XLS-Datei, 4,86 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg 2014
  3. Stellenausschreibung der Gemeinde Eimeldingen (PDF; 36 kB), abgerufen am 26. August 2010

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Eimeldingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien