Maulburg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Maulburg
Maulburg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Maulburg hervorgehoben

Koordinaten: 47° 39′ N, 7° 47′ O

Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Freiburg
Landkreis: Lörrach
Höhe: 353 m ü. NHN
Fläche: 9,73 km2
Einwohner: 4278 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 440 Einwohner je km2
Postleitzahl: 79689
Vorwahl: 07622
Kfz-Kennzeichen:
Gemeindeschlüssel: 08 3 36 057
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hermann-Burte-Straße 57
79689 Maulburg
Website: www.maulburg.de
Bürgermeister: Jürgen Multner
Lage der Gemeinde Maulburg im Landkreis Lörrach
FrankreichSchweizLandkreis WaldshutLandkreis Breisgau-HochschwarzwaldFreiburg im BreisgauAiternBad BellingenBinzenBöllenEfringen-KirchenEfringen-KirchenEimeldingenFischingen (Baden)FröhndGrenzach-WyhlenZell im WiesentalHäg-EhrsbergHasel (Baden)Hausen im WiesentalInzlingenKandernKleines WiesentalLörrachMalsburg-MarzellMaulburgRheinfelden (Baden)RümmingenRümmingenSchallbachSchliengenSchönau im SchwarzwaldSchönau im SchwarzwaldSchönau im SchwarzwaldSchönau im SchwarzwaldSchönau im SchwarzwaldSchönau im SchwarzwaldSchönenberg (Schwarzwald)SchopfheimSchwörstadtSteinen (Baden)TodtnauTunauUtzenfeldWeil am RheinWembachWembachWembachWieden (Schwarzwald)WittlingenWittlingenZell im WiesentalZell im WiesentalZell im WiesentalKarte
Über dieses Bild
Maulburg im Dreiländereck
Luftbild von Maulburg in Richtung des Scheinbergs
Altes Rathaus und Rathausbrunnen

Maulburg (Alemannisch Muulburg) ist eine Gemeinde im Landkreis Lörrach in Baden-Württemberg. Zur Gemeinde Maulburg gehören außer dem gleichnamigen Dorf keine weiteren Ortschaften.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maulburg liegt in der südlichen Vorbergzone des Südschwarzwalds im Tal der Wiese, einem rechten Nebenfluss des Rheins, die auf dem Feldberg entspringt. Die Tallage von Maulburg wird nördlich vom zum Schwarzwald gehörenden Weitenauer Vorberglang eingerahmt. Hier erhebt sich der bewaldete Scheinberg – früher wurde der Gipfel auch als Königsberg bezeichnet –[2] mit 619 m, der noch zur Gemarkung Maulburgs zählt. Südlich erstrecken sich die Ausläufer des Dinkelbergs. Der höchste Punkt der Maulburger Gemarkung dort liegt bei 493 m (Mauerhaldenbuck).

Geologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maulburg liegt in der Schopfheimer Bucht[3] dem südlichsten und breitesten Teil der Schwarzwaldvorbergzone. Hier haben sich in geschützter Tieflage Buntsandstein-, Muschelkalk- und Keuperschichten des ursprünglich auch auf dem Gebiet des Schwarzwaldes ausgebreiteten und dort bereits weithin abgetragenen Deckgebirges erhalten.

Der Gemarkungsteil nördlich der Wiese erstreckt sich auf die über Oberrotliegendsedimenten lagernde, leicht nach Süden geneigte Buntsandsteintafel des Scheinbergs. Die südliche Gemarkungshälfte greift auf das Muschelkalkplateau des Dinkelbergs über. Der Ort liegt zwischen diesen Landschaftsräumen im Wiesental, genauer auf der würmkaltzeitlichen, von Auenlehm und -sand bedeckten Talfüllung der Wiese, z. T. auch auf dem flachen Schwemmfächer des Dorfbaches.[4]

Auf der tiefer lagernden Dinkelbergscholle sind die Schichten des Muschelkalks, des Keupers und, in kleinen Resten, des Unterjura noch von der Abtragung verschont geblieben, während nördlich der Wiese diese bereits abgeräumt sind. Daraus ergibt sich ein starker landschaftlicher Kontrast zwischen der Gemarkung nördlich und der südlich des Wiesentales. Der wasserdurchlässige und wenig fruchtbare Buntsandstein des Scheinbergs musste gänzlich dem Wald überlassen werden und ist frei von menschlicher Besiedlung. Dagegen ist der in größerem Umfang von Lösslehm bedeckte Muschelkalk des Gemarkungsteils auf dem Dinkelberg landwirtschaftlich gut nutzbar. Im Allgemeinen sind hier nur die steilen Talhänge bewaldet. Vom Wintertal und vom Niedertal zieht auf dem Dinkelberg jeweils ein schmaler tektonischer Graben nach Süden. Diese im Querschnitt keilförmigen, durch Zerrungskräfte bei der Rheingrabenbildung entstandenen Gräben sind mit jüngeren, eingesackten Keupersedimenten gefüllt, auf denen sich sogar noch nahe der Hummelrütte ein Rest Unterjurakalk erhalten hat.

Nahe der östlichen Gemarkungsgrenze quert eine NW-SO ziehende Verwerfung, die sog. Maulburg-Schwörstadt-Verwerfung das Wintertal („Wintleter“). Diese setzt bei der Hasenweid Muschelkalk (offenes Gelände) gegen Rotliegendes und Buntsandstein (Wald). Sie zieht weiter Richtung Schwörstadt und bildet so die Grenze zwischen dem tiefer liegenden dichter besiedelten Zentralen Dinkelberggraben im Westen und dem höheren, wasserarmen (verkarsteten) und deshalb nur an den Rändern (Wiechs, Eichen) und im Dossenbacher Tal besiedelten Plateau. Auf der Maulburger Gemarkung grenzt sie allerdings den Oberen Muschelkalk des Mauerhaldebucks von Rotliegend- und Buntsandsteinschichten im Osten ab, die hier als Sockel unter dem stärker gehobenen östlichen Dinkelberghorst anstehen[5].[6]

Die Maulburger Verwerfung setzt sich nördlich der Wiese fort und ist nun auch in der Landschaft gut erkennbar. Während östlich der Verwerfung die Talkante des Scheinbergs über dem Wiesental um die 500 m hoch liegt, erhebt sich das Gelände westlich des Alsbachtales (Steinener Gemarkung) keine 50 m über den Talboden der Wiese.[7]

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde grenzt im Osten an die Stadt Schopfheim, im Süden an den zur Stadt Rheinfelden gehörenden Ortsteil Adelhausen sowie im Westen und Norden an Steinen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maulburg wird erstmals in einer Schenkungsurkunde eines Ercanpert vom 27. Februar 786 an das Kloster St. Gallen als Murperch genannt.[8]

Es handelt sich um eine Schenkung von Gütern und Anteilen an den Kirchen Brombach und Weil am Rhein an St. Gallen. Die Urkunde wurde von Folcram, einem Priester des 8. Jahrhunderts unterschrieben. Zum Schluss der Urkunde heißt es:

„Actum in Murperch villa publici. In ipsa casa fuit carta levata.“
(deutsch: „Geschehen in Murperch im Frohnhof. In diesem Hause wurde diese Schrift aufgesetzt.“)

Dieses Murperch war zu dieser Zeit bereits ein Hof mit einem Verwaltungsbeamten („Centenarius“). Sein Name war Brunchino. Er und Priester Folcram sind somit die ersten namentlich bekannten Einwohner des heutigen Maulburgs. Gemeinde, Dorf und Kirche blicken somit auf eine über 1200-jährige Geschichte zurück.[9]

Bevölkerung und Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Zahl der Einwohner Maulburgs entwickelte sich wie folgt:[10]

Jahr Einwohner
1852 1203
1871 1504
1880 1436
1890 1573
1900 1931
1910 1947
1925 2004
Jahr Einwohner
1933 2070
1939 1989
1950 2272
1956 2579
1961 3012
1970 3729
2019 4278

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Reformation ist Maulburg vorwiegend evangelisch geprägt. Neben der Gemeinde der Evangelischen Landeskirche gibt es auch eine Freie evangelische Gemeinde und die ebenfalls von der Landeskirche losgelöste Christliche Gemeinde Maulburg (CGM).[11]

Für die römisch-katholischen Gläubigen ist die Pfarrei St. Maria in Höllstein zuständig, die seit dem 12. Januar 2003 der Seelsorgeeinheit Mittleres Wiesental im Erzbistum Freiburg angehört.[12]

Außerdem befindet sich in der Johann-Peter-Hebel-Straße seit 1960 eine Gemeinde der Neuapostolischen Kirche.[13]

Die Zugehörigkeit zu den Religionsgemeinschaften verteilte sich in der Vergangenheit wie folgt:[14][15]

Religionszugehörigkeit in Maulburg
Jahr Religion
evangelisch katholisch sonstige
1858 71,2 % 28,8 % 0,0 %
1925 79,1 % 20,7 % 0,2 %
1950 75,1 % 22,3 % 2,6 %
1961 72,2 % 24,1 % 3,7 %
1970 62,3 % 31,8 % 5,9 %

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verwaltungsgemeinschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde gehört seit 1975 zur Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Schopfheim.

Rathaus Maulburg

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dem Gemeinderat gehören nach der Kommunalwahl vom 25. Mai 2014[16][17] neben dem Bürgermeister als Vorsitzenden 14 Mitglieder an. Die Wahl führte zu folgendem Ergebnis (mit Veränderungen zur Wahl 2009):

Partei / Liste Stimmenanteil +/− %p Sitze +/−
SPD 20,1 % − 4,9 3 Sitze − 1
CDU 17,9 % + 0,6 2 Sitze ± 0
FWV 39,3 % − 1.1 6 Sitze ± 0
Bürgervereinigung 22,8 % + 5,3 3 Sitze + 1

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Beginn des 19. Jahrhunderts führt die Gemeinde die rote Burg im Wappen. In Zusammenarbeit mit dem Badischen Generallandesarchiv wurden die Farben „in Silber eine rote Burg“ bereits 1904 festgelegt.[18]

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Partnerschaft besteht zu der französischen Gemeinde Saint-Loup-sur-Semouse. Diese wurde in den frühen 1980er-Jahren auf Wunsch der Gemeinde von Oberstudienrat Josef Haas aus Bad Säckingen, der mehrere Partnerschaften dieser Art organisierte, in die Wege geleitet. Am 19. und 20. September 1981 wurde in Saint-Loup die „Jumelage“ besiegelt, während die Partnerschaft auf deutscher Seite am 22. und 23. Mai 1982 mit gegenseitigen Besuchen gefeiert wurde.

Mit der Partnerschaft sollten auch die Schrecken des Zweiten Weltkriegs überwunden werden, welche die beiden Nachbarländer am Rhein noch getrennt hatten. Darauf wies André Masson in seiner Rede hin: „Die Zeit ist gekommen, eine Seite der Geschichte bewusst umzublättern.“[19]

Daneben besteht durch private Kontakte eine freundschaftliche, aber nicht offizielle, Partnerschaft zu Steinegg, einer Fraktion der Gemeinde Karneid bei Bozen in Südtirol.[20]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Postgebäude in Maulburg

Kirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Älteste Kirche im Ort ist die evangelische St.-Johannes-Kirche. Ihre älteste urkundliche Erwähnung geht auf das Jahr 1249 zurück. Damals wohl als Apsidenbau. Einen älteren, karolingischen Hintergrund konnte man nicht nachweisen.

Die heutige schlichte Saalkirche wurde 1753 errichtet und ersetzte einen Vorgängerbau, der sich zu Beginn des 18. Jahrhunderts in äußerst schlechtem Bauzustand befand. Die unteren Stockwerke des Glockenturms sind der Spätgotik zuzuordnen. Bei einer gründlichen Innen- und Außenrenovierung in den Jahren 1973 und 1974 wurden durch archäologische Untersuchungen Überreste zweier Vorgängerkirchen entdeckt.[21]

Im nordöstlichen Teil der Gemeinde steht in Maulburg die katholische Filialkirche St. Paulus. Die moderne Kirche mit dem Grundriss eines unregelmäßigen Rechtecks wurde in den Jahren 1965/66 nach Plänen von Josef Ebert errichtet.

Weitere Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pfarrer Wagnersches Haus von 1578

Haus Hermann-Burte-Straße Nr. 67 („Pfarrer Wagnersches Haus“): Stattliches dreigeschossiges, traufständiges Satteldachhaus (urspr. wohl mit Staffelgiebeln) aus der Übergangszeit zwischen Gotik und Renaissance. Im Erdgeschoss und erstem Obergeschoss spätgotische, mit Stabwerk profilierte Gruppenfenster, die bescheidenen Renaissancedekor aufweisen: kleine Voluten, Rosetten, Ranken u. a. Die Mittelfenster der Fenstergruppen überhöht. Die untere Fensterreihe besteht aus zwei gekuppelten Dreiergruppen. Zeittypischer, mit einem Wulst als Kantenprofil und einem Wappen versehener Hauseingang, datiert 1578. Wappentafel der Familie Wagner über dem oberen Gruppenfenster.[22]

Das Alte Rathaus wurde 1829 erbaut. Es ist ein ländlich schlichtes Beispiel für den nachklingenden Einfluss Friedrich Weinbrenners. Für den Weinbrennerstil typisch die konsolengestützte Verdachung des Eingangs, das Gurtband über dem Erdgeschoss, das unterschiedliche Format der Erdgeschoss- und Obergeschossfenster, das dem Walmdach aufsitzende, mit einem Pyramidendach bekrönte Türmchen (ähnlich bei Weinbrenners Kleinsteinbacher Kirche). Auch das schlichte wohlproportionierte Pfarrhaus von 1829 kann noch mit dem Weinbrennerstil in Verbindung gebracht werden.[23]

Vereine in Maulburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maulburg hat ein reges Vereinsleben. Zahlreiche Vereine vereinigen Menschen mit Interessen an Kultur und Heimat, Sport und Freizeit oder mit sozialem Engagement. Die ältesten heute noch bestehenden Vereine sind:

  • Männerchor Maulburg, ehemals „Bürgerliche Gesangverein“ Maulburg. Als Gründungsjahr gilt 1842. Im Jahr 1926, nach der Fusion mit dem 1909 gegründeten „Liederkranz Maulburg“, nannte sich der Verein Männerchor Maulburg.
  • Musikverein Maulburg 1844 e.V., zeitweilig auch „Feuerwehrmusik“ oder „Musikgesellschaft“ genannt
  • Evangelischer Kirchenchor, 1880 gegründet; Neugründung 1929[24]
  • Turn- und Sportverein Maulburg 1887 e.V., vereinigt mit dem 1905/06 gegründeten „FC Maulburg“; Neugründung 1950

Außerdem besteht seit 2012 (nach Gemeinderatsbeschluss 2009) die „Bürgerstiftung Maulburg“. Sie fördert Projekte auf Gemeindeebene in den Bereichen Jugend-, Alten- und Behindertenhilfe, Bildung und Erziehung, Kunst, Kultur und Denkmalpflege, Umwelt- und Landschaftsschutz sowie Bürgerschaftliches Engagement.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am östlichen Rand zur Gemeindegrenze nach Steinen befindet sich auf einem freien Feld (47° 38′ 2,4″ N, 7° 45′ 47,9″ O) auf 460 m Höhe exakt kreisförmig gepflanzte Bäume. Sie markieren die Stelle des ehemaligen Funk-Leitstrahl-Systems Knickebein K12, die während der Luftschlacht um England die Ortung von Nachtflugangriffen erhöhten.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maulburg ist durch die Wiesentalbahn (BaselZell im Wiesental) an das überregionale Streckennetz angebunden. Auf der Strecke verkehrt die Linie 6 der S-Bahn Basel siebentägig im 30-Minuten-Takt von 05:00 Uhr bis ca. 0:30 Uhr.

Im Norden führt die Umgehungsstraße B 317 an Maulburg vorbei. Die Gemeinde besitzt im Nordwesten (Gewerbegebiet Teichmatt) eine Anbindung in beide Richtungen (Weil am Rhein/BaselTitisee-Neustadt). Im Nordosten wurde 2016 durch einen Neubau von zwei Verkehrskreiseln und separate Einfädelspuren in beide Richtungen ein weiterer Anschluss an die Bundesstraße geschaffen.

Über die Adelhauserstraße/L139 ist Maulburg im Süden mit Rheinfelden (Baden) verbunden.

Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der größte Arbeitgeber in Maulburg ist das Mess- und Regeltechnikunternehmen Endress+Hauser. Mit Hauptsitz in Maulburg ansässig ist die Firmengruppe Busch, ein Hersteller von Vakuumpumpen.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Wiesentalschule verfügt Maulburg über Gemeinschaftsschule, in der Grundschule und Sekundarstufe I für alle Abschlüsse vereinigt sind. Außerdem gibt es mit der Helen-Keller-Schule eine Bildungsstätte für körperbehinderte und geistig behinderte Kinder. Für die Kinder im Vorschulalter gibt es eine Kindertagesstätte und einen Kindergarten.

Das „Volksbildungswerk Maulburg“, eine Einrichtung der Erwachsenenbildung, ist eine Außenstelle der Volkshochschule Schopfheim. Ferner ist Maulburg eine der Trägergemeinden für die „Musikschule Mittleres Wiesental“.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Landesarchivdirektion Baden-Württemberg, Landkreis Lörrach (Hrsg.): Der Landkreis Lörrach, Band II (Kandern bis Zell im Wiesental), Jan Thorbecke Verlag, Sigmaringen 1994, ISBN 3-7995-1354-X, S. 196–215.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Maulburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Bevölkerung nach Nationalität und Geschlecht am 31. Dezember 2019 (CSV-Datei) (Hilfe dazu).
  2. Der Landkreis Lörrach, Band II, S. 196.
  3. Landesarchivdirektion Baden-Württemberg , (Hrsg.): Der Landkreis Lörrach,. Band II,. Jan Thorbecke Verlag, Sigmaringen 1993, S. 31.
  4. Landesarchivdirektion Baden-Württemberg (Hrsg.): Der Landkreis Lörrach,. Band II. Jan Thorbecke Verlag, Sigmaringen 1994, S. 196.
  5. Otto Wittmann, Friedrich Disch: Unteres Wiesental und Dinkelberg. In: Exkursionsführer der Region Basel. Band 07. Selbstverlag der Geographisch-Ethnographischen Gesellschaft, Basel, S. 9, 16–22.
  6. Otto F Geyer u. a.: Die Hochrheinregionen zwischen Bodensee und Basel. In: Sammlung geologischer Führer. Band 94. Gebr. Borntraeger, Berlin/Stuttgart, ISBN 3-443-15077-2, S. 359–378.
  7. LGRB Kartenviewer: LGRB-Kartenviewer (lgrb-bw.de): Geologische Karte von Baden-Württemberg 1:25000,. Hrsg.: LGRB Baden-Württemberg. Freiburg i.Br. 2004.
  8. Hermann Wartmann: Urkundenbuch der Abtei Sanct Gallen. Theil 1: 700–840. Höhr, Zürich 1863, S. 99, Urkunde Nr. 105.
  9. Verschiedene: Von Murperch bis Maulburg. Hrsg.: Gemeinde Maulburg im Jubiläumsjahr 1986. 1986, S. 16–17.
  10. Einwohnerzahlen Maulburgs von 1852 bis 1970, aufgerufen am 21. Oktober 2020.
  11. Christliche Gemeinde Maulburg (CGM). Abgerufen am 5. März 2017.
  12. Seelsorgeeinheit Mittleres Wiesental. 3. März 2017, abgerufen am 3. März 2017.
  13. Die neuapostolische Gemeinde Maulburg. Neuapostolische Kirche Lörrach, abgerufen am 5. März 2017.
  14. Religionszugehörigkeit 1858 und 1925: Maulburg, zuletzt aufgerufen am 13. Oktober 2020.
  15. Religionszugehörigkeit: Maulburg, zuletzt aufgerufen am 21. Oktober 2020.
  16. Badische Zeitung, Ergebnisse der Gemeinderatswahlen
  17. Fraktionen des Gemeinderats (Memento des Originals vom 28. Februar 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.maulburg.de
  18. Gemeinde Maulburg (Hrsg.): Von Murperch bis Maulburg. S. 15.
  19. Gemeinde Maulburg (Hrsg.): Von Murperch bis Maulburg. S. 512–514.
  20. Gemeinde Maulburg: Partnergemeinden. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 20. Juli 2017; abgerufen am 5. März 2017.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.maulburg.de
  21. Erhard Schmidt: Beobachtung zur Baugeschichte der evangelischen Pfarrkirche. In: Gemeinde Maulburg (Hrsg.): Von Murperch bis Maulburg. Maulburg, S. 350–354.
  22. Landesarchivdirektion Baden-Württemberg (Hrsg.): Der Landkreis Lörrach. Band 2. Jan Thorbecke Verlag, Sigmaringen 1994, S. 198.
  23. Arthur Valdenaire: Friedrich Weinbrenner. 4. Auflage. C.F. Müller GmbH, Reprint Karlsruhe 1985, ISBN 3-7880-9715-9.
  24. Gemeinde Maulburg (Hrsg.): Von Murperch bis Maulburg. S. 441.