Elsevier

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Elsevier (Begriffsklärung) aufgeführt.
Elsevier
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Rechtsform B.V.
Sitz Amsterdam
Branche Wissenschaftsverlag
Website www.elsevier.com

Elsevier [ˈɛlzəvir] ist ein ursprünglich niederländischer Verlag für wissenschaftliche Zeitschriften und Fachbücher. Er gehört zur RELX Group.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktie vom Verlag Elsevier vom 15. Juni 1882

Das Verleger- und Buchhandelsgeschlecht der Familie Elsevir – später Elsevier – wurde von Louis Elsevier, einem Buchbinder und Buchhändler aus Löwen/Flandern, 1580 in Leiden begründet, wo er wissenschaftliche – vorwiegend lateinische – Bücher für akademische Unterrichtszwecke verlegte. 1638 folgte eine Niederlassung in Amsterdam. Das Familienunternehmen vertrieb vornehmlich wissenschaftliche Bücher, unter anderem von Galilei, Descartes und Scaliger (die Elsevier alle persönlich kannte), in verschiedenen Sprachen. Zwischen 1583 und 1712 waren mindestens 14 Familienmitglieder als Buchhändler, Buchbinder oder Verleger tätig. Louis Elseviers Enkel, Isaac, dessen Betrieb zur Universitätsdruckerei Leiden avancierte, war der erste, der das Buchdruckerhandwerk erlernte, womit auch dieser Geschäftszweig von dem Familienunternehmen angeeignet wurde. Isaac Elsevier entwarf um 1620 das heute noch genutzte Markenzeichen der Firma – ein Ulmenbaum, dessen Stamm einer mit Trauben behangenen Weinrebe Halt bietet. Von 1622 bis 1680 entwickelte sich das Unternehmen zu einem wohlbekannten und höchst einflussreichen europäischen Druck- und Verlagshaus. Schon Anfang des 17. Jahrhunderts wurden Niederlassungen in Frankfurt am Main, Paris, London, Venedig und Kopenhagen eröffnet. Der Konzern bestand nicht aus einem Einzelunternehmen, sondern einer Vielzahl kleiner, autonomer Familienbetriebe, die miteinander arbeiteten. 1681 wurde die Niederlassung in Amsterdam geschlossen. 1712 starb das letzte Familienmitglied. Das Unternehmen blieb ohne Nachfolge und musste 1713 geschlossen werden.

Das heutige Verlagshaus Elsevier wurde im Jahr 1880 von Jacobus George Robbers gegründet. Robbers, ein niederländischer Buchhändler, übernahm den Namen Elsevier und das Firmenlogo für seinen neuen Verlag in Rotterdam. 1887 zog der Verlag nach Amsterdam um, wo er bis heute seinen Hauptsitz hat. Zu den Veröffentlichungen dieser frühen Jahre zählen Werke von Jules Verne und Dekkers Max Havelaar. Der Begriff Elsevier wurde im 19. Jahrhundert zum Synonym für kleinformatige Bücher, die man in der Tasche tragen konnte. Eine Hauptstütze des Verlags war lange die Winkler Prins Enzyclopädie, deren erste Version 1870 bis 1882 bei Brinkman in Amsterdam erschien. Sie baute vielfach auf dem deutschen Brockhaus auf. Für die Neuausgabe erwarb Elsevier 1883 Bildrechte von Brockhaus.

Internationale Öffnung und Zukäufe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Übersetzung von deutschsprachigen Werken, zum Beispiel Karrers Organische Chemie und derjenigen von Victor von Richter ins Englische, trug Elsevier der Tatsache Rechnung, dass Englisch sich zunehmend als Sprache der Wissenschaft durchsetzte. Das Projekt wurde von dem damaligen Leiter (seit 1930)[1] J. P. Klautz (1929-1990) in den 1930er Jahren begonnen und man erkannte auch die Möglichkeit aus Deutschland vertriebenen jüdischen Wissenschaftlern die Möglichkeit der weiteren Veröffentlichung zu bieten, auch für den deutschen Markt. Außerdem erkannte er, dass es einen Markt für englischsprachige Übersetzungen deutscher Wissenschaftsautoren gab. Unter anderem entstand so ein Konkurrenzprojekt zum Beilstein durch aus Deutschland vertriebene jüdische Mitglieder der Beilstein-Redaktion. Im Jahr 1937 eröffnete der Amsterdamer Buchhändler Dekker & Nordemann (spezialisiert auf Versand deutscher wissenschaftlicher Bücher in Übersee) in New York einen Verlag, der aber schließlich scheiterte. Dabei wurde auch Klautz von Elsevier einbezogen, der sich bis 1940 darum bemühte in Amerika damit eine eigene Vertretung zu schaffen. Die Hauptstütze von Elsevier war aber nach wie vor deren Enzyklopädie und niederländische nichtwissenschaftliche Literatur.

Nach dem Krieg hatten sie wie andere Verlage große Probleme durch Devisenbeschränkungen. So offerierte Klautz Winston Churchill 100.000 US Dollar für seine Kriegsmemoiren, konnte dies aber bei der Zentralbank nur durchsetzen, nachdem er drohte das als Affront gegen den „Befreier des Landes“ publik zu machen. Der Schwerpunkt war weiter auf dem Gebiet der Chemie, während der Konkurrent North Holland in Mathematik und Physik stark war. Wie North Holland legten sie viel Wert auf typographische Qualität und schufen sich auf diesem Gebiet einen internationalen Ruf. Klautz holte den Chemiker W. Gaade (von der Rubber Foundation in Delft) für die Herausgabe chemischer Werke und den Buchhändler H. P. M. Bergmans für das allgemeine wissenschaftliche Programm. 1947 begannen sie mit der Veröffentlichung von Biochimica et Biophysica Acta, das zu einer führenden Zeitschrift wurde[2]. Es folgte die Gründung von Analytica Chimica Acta. 1953 überstieg der wissenschaftliche Verlagszweig (der eigenständig war, um die Restaktivitäten von Elsevier nicht zu gefährden) die Umsatzmarke von 1 Million Gulden. Ende der 1950er Jahre gründeten sie Brain Research. Ab den 1960er Jahren verfolgte die schon damals sehr marktorientierte Verlag die Strategie neue wissenschaftliche Zeitschriften für Wissenschaftssparten zu gründen, falls diese genügend Forschungsaufmerksamkeit gefunden hatten. Anfang der 1960er Jahre hatte die Wissenschaftssparte rund 40 Beschäftigte und Abteilungsleiter für Biomedizin und Geowissenschaften wurden geholt.

1962 wurde in den USA nach mehreren vergeblichen Anläufen von Elsevier in den Jahrzehnten davor die Elsevier Publishing Company gegründet, kurz danach auch eine Niederlassung in Großbritannien. Eine Hauptrolle in der Expansion spielte der Kaufmann R. E. M. van den Brink, der ab 1955 die Holding leitete und bis 1987 beim Verlag war. 1970 übernahmen sie ihren niederländischen Haupt-Konkurrenten North Holland (offiziell zunächst in einer Fusion). 1971 übernahmen sie die Datenbank Excerpta Medica. 1970 hatte die Gesamtgruppe einen Umsatz von 15 Millionen US Dollar, was sich bis 2000 auf 1 Milliarde US Dollar erhöhte.

1979 verschmolz Elsevier mit der Nederlandse Dagbladunie (NDU) zu Elsevier-NDU und wurde damit auch Herausgeber von zwei großen niederländischen Tageszeitungen.

Nach einer tiefgehenden Umstrukturierung 1985, dem Kauf des in Oxford ansässigen Verlages Pergamon Press 1991, mit dem die Zahl der wissenschaftlichen Journale deutlich erweitert wurde, schloss sich Elsevier im Jahr 1993 mit dem britischen Medienunternehmen Reed International zum Unternehmen Reed Elsevier Group plc zusammen. 1999 wurde Cell Press gekauft, im Jahr 2001 der Wissenschaftsverlag Harcourt. Die Geschäftsfelder des nun global operierenden Medienkonzerns Reed Elsevier umfassen vier Bereiche: Wissenschaft & Medizin (Elsevier), Recht (LexisNexis), Erziehung (Harcourt) und Wirtschaft (Reed Business International).

Das Markenzeichen (Nonsolus-Imprint)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Galileo Galilei: Discorsi e Dimostrazioni Matematiche Intorno a Due Nuove Scienze (1638) mit Elsevier-Markenzeichen

Im Markenzeichen, dem Ulmenbaum, dessen Stamm einer mit Trauben behangenen Weinrebe Halt bietet, ist jedes Bildelement ein Symbol: Die Ulme als Baum des Lebens steht für Erfahrung; die Traube als Zeichen des Wissens und der Gelehrte als personifizierte Weisheit. Mit dem lateinischen Schriftzug Non Solus – „nicht allein“ – unterstrich Isaac Elsevier die Aussage seines Imprints: Nur im Austausch mit anderen können sich alle Elemente – Erfahrung, Wissen, Weisheit – in einer symbiotischen Beziehung zueinander entfalten.

Heutiges Kerngeschäft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum Kerngeschäft des Verlags zählen die wissenschaftlichen, technischen und medizinischen Publikationen. Elsevier veröffentlicht jährlich rund 3.500 wissenschaftliche Journale und 2.200 Bücher. Insgesamt sind rund 20.000 Werke und Titel lieferbar.

Durch kommerzielle Online-Publikationen wird das gedruckte Angebot des Verlags ergänzt. Dazu gehören das Online-Portal ScienceDirect als Publikationsserver für die verlagseigenen Produkte, die Datenbanken MDConsult und Embase, sowie die Literaturdatenbank Scopus, die auf wissenschaftliche Themen spezialisiert ist.

Journale (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutsche Elsevier-Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Wirkung zum 31. Dezember 2002 hat die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck ihr wissenschaftliches, technisches und medizinisches Verlagsgeschäft an die MDL Information Systems GmbH, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Reed Elsevier Deutschland GmbH, die zur Reed Elsevier Gruppe gehört, verkauft. Unmittelbar nach diesem Verkauf wurde im Rahmen der Umstrukturierungen die MDL Information Systems GmbH in die Elsevier GmbH umfirmiert.

Seit Januar 2003 gehört der Fachverlag Urban & Fischer, München/Jena, zu Elsevier. Des Weiteren gehört der Dienstleister Servicecenter Fachverlage (SFG), Kusterdingen, zu Elsevier Deutschland.

Eigenständig ist die Elsevier Akademie in Duisburg.

Kritik an Elsevier[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elsevier ist in den vergangenen Jahren aufgrund seiner aggressiven Preispolitik, vor allem im Zeitschriftenbereich, in die Schlagzeilen geraten. Robert Darnton wies darauf hin, dass ein Jahresabonnement der Elsevier-Zeitschrift Tetrahedron beispielsweise derzeit 39.082 US-Dollar kostet und der Publikationsbereich von Elsevier im Jahr 2009 einen Profit von 1,1 Milliarden US-Dollar machte, während Universitätsbibliotheken mit drastischen Budgetkürzungen zu kämpfen hatten.[3]

Diese für die Bibliotheken sehr ungünstige Entwicklung (siehe Zeitschriftenkrise) wird allerdings auch von anderen großen Verlagen vorangetrieben. Auch große wissenschaftliche Gesellschaften wie die American Chemical Society treiben in den letzten Jahren die Preise für ihre Produkte dramatisch (teilweise um mehrere hundert Prozent) in die Höhe. Das Geschäft mit wissenschaftlichen Zeitschriften gilt als sehr lukrativ; im Jahr 2005 erzielte Elsevier eine Umsatzrendite von 31 %.

Wissenschaftler und Bibliothekare haben mehrfach einen Boykott von Elsevier-Zeitschriften gefordert. So wurde beispielsweise eine u. a. von der Deutschen Forschungsgemeinschaft unterstützte Petition gestartet, in der ein freier Zugang zu öffentlich finanzierten Forschungsergebnissen gefordert wird.[4] Einzelne Universitäten wie Stuttgart und Karlsruhe haben bereits in Boykottaktionen sämtliche Zeitschriften dieses Verlages zeitweilig abbestellt, mussten aber letztlich doch den Forderungen der Wissenschaftler nach diesen nachgeben. An der TU München wurde am 2. Mai 2012 öffentlich bekannt gegeben, dass das Direktorium des Zentrums Mathematik beschlossen hat „Aufgrund unzumutbarer Kosten und Bezugsbedingungen […] alle abonnierten Elsevier-Zeitschriften ab 2013 abzubestellen.“[5] Insgesamt geht es dabei nicht nur um das Abbestellen überteuerter Titel, sondern es werden auch (etwa in Resolutionen des Senats der University of California, Santa Cruz von Ende 2003 und des Senats der Stanford-Universität vom Februar 2004[6]) Forscher dazu aufgerufen, keine Artikel mehr bei Elsevier-Magazinen einzureichen, sich nicht mehr zur Peer Review eingereichter Artikel zur Verfügung zu stellen und die Mitarbeit in Herausgebergremien zu beenden. Derartige Aufrufe führen mitunter dazu, dass Wissenschaftler ihre Tätigkeiten als Herausgeber für Elsevier-Journale niederlegen: Davon betroffen waren z.B. 2015 das Journal Lingua [7] oder bereits 2006 die Publikation Topology [8]. 2004 kündigten erstmals renommierte US-Universitäten wie Cornell, Harvard und das MIT einen großen Teil ihrer Elsevier-Zeitschriftenabonnements sowie Online-Pakete wie ScienceDirect, mit Verweis auf die Preispolitik des Unternehmens.

Ein weiterer Punkt der Kritik an Elsevier und anderen Wissenschaftsverlagen ist seit langem, dass sie von den Autoren die vollständige Übertragung des Copyrights an den eingereichten Arbeiten verlangen. (Dies bezieht sich auf das angelsächsische Copyright; im Urheberrecht, wie es im deutschen Sprachraum gilt, können nur Nutzungsrechte übertragen werden.) Unter anderem verliert der Wissenschaftler dabei das Recht, den publizierten Artikel in digitaler Form im Internet zum Download anzubieten.

Seit dem Sommer 2004 reagiert Elsevier darauf mit der Zusicherung, dass Autoren ihre Arbeiten unter Auflagen auch in der publizierten, zitierfähigen Form auf eigenen Homepages und denen ihrer Institute verwenden dürfen. Allerdings bleibt das Einstellen bei Open-Access-Archiven wie dem ArXiv oder PubMed Central weiterhin untersagt. Dennoch wird diese Änderung auch von vielen Kritikern als ein wesentliches Zugeständnis gesehen. Allerdings hat sich der Verlag mit den Pressemitteilungen nicht rechtlich gebunden; wie ein Mitarbeiter des Verlags deutlich machte, ist das auch nicht vorgesehen. Die neue Regelung kann also jederzeit wieder zurückgenommen werden.

Im Mai 2009 wurde bekannt, dass die australische Tochterfirma von Elsevier zwischen 2003 und 2005 sechs medizinische Marketingjournale im Auftrag von Pharmafirmen publiziert hat, die wie Fachzeitschriften wirkten und nicht als Auftragsarbeiten gekennzeichnet waren. Die Firmenzentrale bedauerte dies und sprach von einer Panne.[9]

Die Fachzeitschrift Food and Chemical Toxicology des Elsevier Verlages war ebenfalls an der Séralini-Affäre im Jahr 2012/2013 beteiligt. [10] Kritik gibt es dadurch auch am Reviewprozess des Verlages, da eine acht Jahre zuvor veröffentlichte Studie mit dem konträren Ergebnis aber gleichen Studienbedingungen nicht zurückgezogen wurde. Als Grund wird ein mangelndes Studiendesign genannt, das folglich auch bei der zuerst veröffentlichten Studie mangelhaft ist.[11]

Im Januar 2012 veröffentlichte der bekannte Mathematiker William Timothy Gowers einen Aufruf[12] an alle Wissenschaftler, die Journale der Elsevier-Gruppe zu boykottieren.[13] Gowers kritisierte u. a. Elseviers Praxis, wissenschaftliche Journale nur als Gesamtbündel abzugeben. Um benötigte Journale abonnieren zu können werden Bibliotheken mit dieser Bündelung gezwungen, auch jene Journale zu beziehen, welche für sie nicht von Interesse sind. Weiterer Kritikpunkt war, dass der Verlag die US-Gesetzgebung unterstützt. Der Research Works Act (RWA) verbiete beispielsweise öffentlichen US-Forschungseinrichtungen, ihre Ergebnisse frei zu veröffentlichen. Elsevier sei nicht der einzige Verlag, der sich „schuldig“ mache, so Gowers, aber er sei der aggressivste (englisch „worst offender“).[14] Die Initiative gab sich den Namen The Cost of Knowledge.

2016 begannen rund 60 deutsche Forschungseinrichtungen Preisverhandlungen mit dem Verlag, um den gestiegenen Bezugskosten von Zeitschriften des Verlags entgegen zu wirken.[15] Um Druck auf Elsevier auszuüben haben diese Einrichtungen zum Jahresende 2016 ihre Verträge mit dem Verlag gekündigt, ein Volltextzugriff ist auf Publikationen des Verlags seitdem, über diese Einrichtungen, nicht mehr möglich.[16]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • David W. Davies: The world of Elseviers. Nijhoff, Den Haag 1954, DNB 450879283.
  • B. P. M. Dongelmans, P. G. Hoftijzer, O. S. Lankhorst (Hrsg.): Boekverkopers van Europa. Het 17de-eeuwse Nederlandse uitgevershuis Elzevier. Walburg Pers, Zutphen 2000, ISBN 90-5730-116-4, (Bijdragen tot de geschiedenis van de Nederlandse boekhandel N.R. 5).
  • Samuel Louis Hartz: The Elseviers and their contemporaries. Elsevier, Amsterdam u. a. 1955, DNB 577191276.
  • Einar H. Fredriksson: The dutch publishing scene: Elsevier and North Holland, in: Fredriksson: A century of scientific publishing, IOS Press 2001
  • Cornelis Andriesse: Dutch Messengers: A history of Science Publishing 1930-1980, Brill 2008

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 1955 musste er zurücktreten aufgrund Differenzen über die Expansion von Elsevier in den USA
  2. Herausgeber waren der niederländische Professor H. G. K. Westenbrink und Kaj Ulrik Linderstrøm-Lang aus Kopenhagen, die schon 1941 einer Anfrage des aus Deutschland vertriebenen Carl Oppenheimer um die Fortsetzung seiner Zeitschrift Enzymologia folgten. Nach dem Krieg konnte man sich unter den Verlagen nicht um eine Fortsetzung einigen und Westenbrink und Linderström-Lang gründeten eine neue Zeitschrift
  3. Robert Darnton: The Library: Three Jeremiads, New York Review of Books, 23. November 2010.
  4. Petition for guaranteed public access to publicly-funded research results. Abgerufen am 6. Mai 2012 (englisch).
  5. Elsevier-Zeitschriften, 2. Mai 2012, Fakultät für Mathematik, TU München.
  6. Faculty Senate approves resolution regarding pricey journals, Stanford Report, Stanford University, 25. Februar 2004
  7. Ulrich Herb: Elsevier-Abtrünnige gründen neues Open-Access-Journal. In: Telepolis. 10. November 2015, abgerufen am 12. November 2015.
  8. Gary Shapiro: A Rebellion Erupts Over Journals Of Academia. In: New York Sun_(2002–2008). 26. Oktober 2006, abgerufen am 12. November 2015.
  9. Konrad Lischka, Markus Becker: Medizin-PR: Elsevier ließ Pseudo-Fachblätter von Pharmafirmen bezahlen. In: Spiegel Online. 11. Mai 2009, abgerufen am 6. Mai 2012.
  10. Jana Schlütter: Genmais-Studie zurückgezogen: Daten und Studiendesign sind unzureichend. In: Der Tagesspiegel. 1. Dezember 2013, abgerufen am 27. August 2015.
  11. Steve Curwood: GMO Study Retracted - Censorship or Caution? In: living on earth. 6. Dezember 2013, abgerufen am 27. August 2015.
  12. The Cost of Knowledge.
  13. Ulrich Herb: Mobilmachung gegen Elsevier? Wissenschaftler drohen mit Boykott des Wissenschaftsverlages. In: Telepolis. 27. Januar 2012, abgerufen am 6. Mai 2012.
  14. John Whitfield: Elsevier boycott gathers pace: Rebel academics ponder how to break free of commercial publishers. In: Nature. 9. Februar 2012, doi:10.1038/nature.2012.10010 (englisch, online [abgerufen am 6. Mai 2012]).
  15. Projekt DEAL: Vertragskündigungen Elsevier. 4. Januar 2017, abgerufen am 11. Januar 2017 (deutsch).
  16. SUB Göttingen: Keine Volltexte von Zeitschriften des Elsevier-Verlags seit Januar 2017. 3. Januar 2017, abgerufen am 11. Januar 2017 (deutsch).