Bistum Drohiczyn

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Bistum Drohiczyn
Basisdaten
Staat Polen
Metropolitanbistum Erzbistum Białystok
Diözesanbischof Tadeusz Pikus
Emeritierter Diözesanbischof Antoni Dydycz OFMCap
Generalvikar Zbigniew Rostkowski

Tadeusz Syczewski

Fläche 8.000 km²
Pfarreien 98 (31.12.2011 / AP 2013)
Einwohner 290.300 (31.12.2011 / AP 2013)
Katholiken 210.150 (31.12.2011 / AP 2013)
Anteil 72,4 %
Diözesanpriester 213 (31.12.2011 / AP 2013)
Ordenspriester 20 (31.12.2011 / AP 2013)
Katholiken je Priester 902
Ordensbrüder 22 (31.12.2011 / AP 2013)
Ordensschwestern 118 (31.12.2011 / AP 2013)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Polnisch
Kathedrale Katedra Trójcy Przenajświętszej
Konkathedrale Konkatedra Niepokalanego Serca Najświętszej Maryi Panny
Website drohiczynska.pl

Das Bistum Drohiczyn (lat.: Dioecesis Drohiczinensis, poln.: Diecezja drohiczyńska) ist eine in Polen gelegene römisch-katholische Diözese mit Sitz in Drohiczyn.

Kathedrale Hl. Dreifaltigkeit in Drohiczyn (2011)
Konkathedrale Unbeflecktes Herz Mariä in Sokołów Podlaski

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Bistum Drohiczyn wurde am 5. Juni 1991 durch Papst Johannes Paul II. aus Gebietsabtretungen des Bistums Pinsk errichtet. Es ist dem Erzbistum Białystok als Suffraganbistum unterstellt.

Das Bistum Drohiczyn, im östlichen Teil Polens liegt ausschließlich im Gebiet der Podlasie der heutigen Woiwodschaft Podlachien. Bereits im zwölften Jahrhundert gehörte das Gebiet zum Bistum Płock, mitte des dreizehnten Jahrhunderts zum Bistum Chełm, Anfang des fünfzehnten Jahrhunderts bis ins neunzehnte Jahrhundert zum Bistum Luck, von 1850 bis 1925 dem Erzbistum Vilnius zugeordnet, kam es auf Anordnung Papst Pius XI. zum Bistum Pinsk und bekam 1950 einen Apostolischen Administrator mit Sitz in Drohiczyn.

Eines der größten Ereignisse in dem noch jungen Bistum war der Besuch des Papstes Johannes Paul II. am 10. Juni 1999.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Bistumswappen ähnlich den Stadtwappen von Drohiczyn unterlegt mit den Farben der Woiwodschaft Podlachien zeigt in Feld 1 auf rotem Grund einen silbernen Adler mit goldenem Schnabel und goldenen Pfoten sowie mit einer goldenen Krone auf dem Kopf; in Feld 2 auf blauem Grund einen Ritter auf weißem Pferd in silberner Rüstung und Sturmhaube, der in der rechten Hand ein silbernes Schwert mit goldenem Griff hochgehoben und auf dem linken Arm ein blaues Schild mit goldenem Doppelkreuz hält. Die Sporen des Ritters und das Pferdegeschirr sind golden, der Sattel und die Pferdesatteldecke sind blau und Feld 3 auf goldenem Grund einen weißen Stier. In der Mitte Maria mit dem Jesuskind, die Schutzpatronin des Bistums Drohiczyn.

Bischöfe von Drohiczyn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dekanate[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bistumspatrone[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Selige Jungfrau Maria, Mutter der Kirche
  • Hl. Kasimir 4. März

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]