Eva Dichand

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Eva Dichand (* 26. Februar 1973[1] in Graz als Eva Kriebernegg) ist eine österreichische Medienmanagerin. Sie ist Herausgeberin und Geschäftsführerin von Heute, Gratistageszeitung in Österreich.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der HTL-Matura in Graz studierte sie an der Wirtschaftsuniversität in Wien und schloss mit einer Dissertation über Immobilien-Off-Shore-Modelle in Osteuropa ab. Zwei Jahre lang praktizierte sie als Consultant bei Roland Berger. Nach Tätigkeit im Private Equity-Bereich bei der CA war sie bei der Unternehmens Invest AG (UIAG) beschäftigt und begleitete Projekte für Unternehmen wie Andritz AG, Wolford, ETM professional control GmbH, Bene AG und Palfinger. Über ihren Mann, „Krone“-Chefredakteur und Herausgeber Christoph Dichand, kam sie zum Zeitungsgeschäft. Seit 2005 ist sie Geschäftsführerin der Gratistageszeitung Heute und ab 2006 auch Herausgeberin. Heute brachte 2007 das Wochenendmagazin „Live“ heraus, welches kurz vor seiner Einstellung 2008 an die Mediaprint verkauft wurde und heute nicht mehr existiert.

Dichand wurde von der Fachzeitschrift „Der Österreichische Journalist“ zur Medienmanagerin des Jahres 2005 ausgezeichnet. Das ExtraDienst Kommunikatoren-Ranking 2007 wählte sie zur Siegerin bei den Frauen. 2010 wählte das World Economic Forum Dichand als einzige Österreicherin zum Young Global Leader (YGL). Darüber hinaus engagiert sie sich für zahlreiche soziale und kulturelle Einrichtungen und ist Mitglied bei Rotary.

Seit 2016 ist sie Mitglied im International Council des Metropolitan Museums, New York.[2] Seit 2018 ist sie die Vorsitzende des Universitätsrates der Medizinischen Universität Wien.[3][4][5] Dafür wurde sie von der ÖVP nominiert.[6]

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eva Dichand ist mit Christoph Dichand, dem Chefredakteur und Herausgeber der Kronen Zeitung, verheiratet. Ihr Schwiegervater Hans Dichand war Gründer und bis zu seinem Tod im Juni 2010 Hälfteeigentümer, Chefredakteur und Herausgeber der Kronen Zeitung. Eva Dichand hat gemeinsam mit ihrem Mann drei Kinder.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Careernetwork medianet Freitag 18. Mai 2007 Seite 75
  • Woman 19/2007, 14. September 2007, Karriere Medientage, Seite 95
  • Der Standard 30. Jänner 2007
  • Bestseller Magazin für Marketing, Werbung und Medien 9/2006 Seite 22
  • Format Nr 7 17. Februar 2006
  • Austrian Business Woman Nr 1, Dezember 2007 „Ladies mit Reichweite“
  • Der Österreichische Journalist www.journalist.at 8+9/2007
  • Extradienst ED12/ 21. Dezember 2007 Kommunikator 2007 www.mucha.at
  • Format Nr 7 17. Februar 2006
  • Der Österreichische Journalist www.journalist.at 8+9/2007
  • Grazetta 1/2008

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kobuk: Was von „Heute“ aus auf Wikipedia geschah. derstandard.at, 11. September 2014. – Kobuk.at: Scan der notariell im Firmenbuch beglaubigten Musterfirmazeichnung der FF Zeitschriftenverlag GmbH; abgerufen am 12. September 2014
  2. Annual Report 2016-17 - The Metropolitan Museum of Art. Abgerufen am 8. April 2018 (englisch).
  3. Der Universitätsrat der MedUni Wien. Abgerufen am 1. März 2018.
  4. orf.at: Uniräte: FPÖ schickt Ex-Regierungsmitglied, ÖVP Dichand. Artikel vom 20. Februar 2018, abgerufen am 1. März 2018.
  5. Medizinische Universität Wien
  6. Eva Dichand wird Uni-Rätin für die ÖVP. In: Die Presse. (diepresse.com [abgerufen am 8. November 2018]).