Feuerwehr Bonn

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Feuerwehr Bonn
Wappen von Bonn Amt der Stadt Bonn
Löschzug der Feuerwehr Bonn
Löschzug der Feuerwehr Bonn
Berufsfeuerwehr
Gründungsjahr: 1941[1]
Standorte: 3
Mitarbeiter: 275
Freiwillige Feuerwehr
Gründungsjahr: 1863
Abteilungen: 18
Aktive Mitglieder: ~ 500
Jugendfeuerwehr
Gruppen: 18
www.feuerwehr-bonn.de

Die Feuerwehr Bonn ist zuständig für die Gefahrenabwehr der Bundesstadt Bonn. Sie ist als Amt 37 dem Dezernat I der Stadt Bonn zugeordnet.[2] Wie jede deutsche Großstadtfeuerwehr gliedert sie sich in die Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr und die Jugendfeuerwehr, die sich jeweils aus verschiedenen Einheiten mit verschiedenen Wachen zusammensetzen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprüngliche Situation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Hinweise auf einen organisierten Brandschutz in Bonn gehen auf das Jahr 1672 zurück: Die Brandordnung des Kurfürsten Maximilian Heinrich von Bayern erwähnte eine Bestandsaufnahme vorhandener Brandschutzmittel und sah die Bestellung von vier Brandmeistern (aus dem Stadtrat und Vertretern der Zünfte) und einer gewissen Anzahl an Brandschützen vor.[3] Zudem besetzte eine Wache den Turm der St.-Remigius-Kirche. Der Großbrand des kurfürstlichen Residenzschlosses im Jahr 1777 zeigte jedoch eindringlich die Grenzen der Leistungsmöglichkeiten auf.

Im Jahr 1830 erließ der Bonner Oberbürgermeister Joseph Windeck eine neue Feuerlöschordnung für die Stadt Bonn. Verantwortlich für den Feuerschutz war nun der Oberbürgermeister oder ein von ihm bestimmter Vertreter. Als technischer Berater stand ihm ein so genannter Löschungsrat zur Seite.

Erste Schritte nach dem Vorbild anderer Städte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab dem Jahr 1853 gab es in Bonn Bemühungen, dem Beispiel anderer Städte zu folgen und eine organisierte Feuerwehr zu gründen. Oberbürgermeister Leopold Kaufmann ersuchte Hilfe von den Städten Aachen und Köln, die bereits Erfahrungen mit ihren Pompier-Corps hatten. Doch erst im Jahr 1858 wurden die Bemühungen konkret: Mit einem Aufruf an die Bürgerschaft Bonns forderte Oberbürgermeister Kaufmann Freiwillige für die Aufstellung einer 80 Mann umfassenden und uniformierten Feuerwehr-Compagnie. Das Ergebnis war niederschmetternd: Kein Freiwilliger meldete sich. Zwei Jahre später kam allmählich Bewegung in die Gründung, nachdem Oberbürgermeister Kaufmann mit dem Turnverein eine mündliche Vereinbarung schloss, als ein freiwilliges Löschung- und Rettungs-Corps in Erscheinung zu treten.

Die Gründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 20. September 1862 erfolgte die Umgestaltung der Feuerlösch-Abteilung zur Bonner Turner-Feuerwehr. Sie umfasste 60 Mann in Uniform und eine von der Feuerversicherungsanstalt überlassene Spritze. Am 29. Juni 1863 trat sie mit einer Übung auf dem Bonner Marktplatz zum ersten Mal den Schritt in die Öffentlichkeit.

Ab dem Jahr 1866 konnten auch Nicht-Mitglieder des Turnvereins der Bonner Feuerwehr beitreten. Dem vorbeugenden Brandschutz gemäß wurden zudem 1868 die ersten Brandsicherheitswachen durchgeführt. Mit dem Aufbau des Bonner Hydrantennetzes wurde im Jahr 1874 begonnen.

Fortschritte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Berufung von Josef Gemünd zum Branddirektor 1897 wurde der Weg zu umfangreichen Fortschritten frei. Bereits ein Jahr darauf wurde mit 25 Feuerwehren und rund 1.000 Mitgliedern der Feuerwehrbezirksverband Bonn gegründet. In den Stadtteilen von Bonn und dem Landkreis Bonn wurden zu diesem Zeitpunkt zahlreiche Freiwillige Feuerwehren gegründet.

Am 13. August 1905 bezog die Feuerwehr Bonn ihre Kaserne in der Bonner Maxstraße. Diese wurde von einem Führer und acht Feuerwehrleuten bewohnt, die ihren Beruf zu Hause ausüben konnten und daher auch tagsüber im Einsatzfall sofort verfügbar waren. Zeitgleich wurde der erste Bonner Rettungswagen in Dienst gestellt.

Die Weltkriege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Erste Weltkrieg schwächte die Einsatzstärke der Bonner Feuerwehr: 198 Feuerwehrmänner wurden zur Armee eingezogen; am Ende waren 21 Gefallene und 4 Vermisste zu beklagen. Dem preußischen Gesetz folgend wurde die Freiwillige Feuerwehr am 1. Januar 1934 dem Ortspolizeiverwalter unterstellt. Vom gleichen Tag an bildete sie den Kreisfeuerwehrverband Bonn Stadt. Die Vorstandsmitglieder wurden vom Regierungspräsidenten ernannt. Spätere Erlasse des Innenministers regelten die Leitung bei der Bekämpfung von Bränden und anderen Katastrophen, die Uniformierung, die Motorisierung und die Bezeichnung. Das Reichsgesetz über das Feuerlöschwesen vom 23. November 1938 schaltete die bisherige Selbstständigkeit der Freiwilligen Feuerwehr völlig aus. Sie verlor ihre Rechtsform als Verein und wurde zur Feuerlöschpolizei, einer Hilfspolizeitruppe unter staatlicher Aufsicht umgeformt.

Ab 1945[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Beendigung des Zweiten Weltkriegs 1945 wurde die seit 29. November 1941 bestehende, hauptamtliche Feuerschutzpolizei auf Anordnung der britischen Militärregierung als Berufsfeuerwehr Bonn in der kommunalen Verwaltung weitergeführt.[1] Die verbleibenden Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Bonn wurden ihr unterstellt. Ihre Gesamtstärke durfte zunächst 99 Mitglieder nicht überschreiten. Nach der kommunalen Neuordnung im Jahr 1969 bestand die Feuerwehr Bonn aus vier hauptamtlichen Feuerwachen der Berufsfeuerwehr und 21 Löschzügen der Freiwilligen Feuerwehr. Mit Beginn der 1960er Jahre wurden zudem die ersten Jugendfeuerwehren in den Freiwilligen Feuerwehren gegründet. 1982 führte die Stadtverwaltung Bonn die so genannte Rufbereitschaft − einen Alarmierungssystem mit wechselnden Schichten − bei den Freiwilligen Feuerwehren ein, die zum Vorbild für viele deutsche Städte wurde.

Berufsfeuerwehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Berufsfeuerwehr mit ihren 275 Beamten ist auf drei Feuer- und Rettungswachen verteilt, die von je drei Wachabteilungen im Wechselschichtdienst besetzt werden. Das Fahrzeug-Konzept der Löscheinheiten der Berufsfeuerwehr Bonn besteht aus HLF 20/16 1/1/3/5, einer DLK 23/12 1/1/2 und einem TLF 20/40 1/2/3 gesamt 1/3/6/10.[4] Hinzu kommt der Führungsdienst mit einem ELW 1 1/1/0/2 der von der FW 1 ausrückt. Somit ergibt sich eine Gesamtstärke von 2/4/6/12.

Standard-Löscheinheit der Feuerwachen 1-3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Feuerwache 1[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wachgebäude der Feuer- und Rettungswache 1

Die Feuerwache 1 befindet sich in Bonn-Tannenbusch (Lievelingsweg 112) und ist zugleich auch die Hauptwache. Neben der Löscheinheit 1 (inkl. ELW 1) und der Rüsteinheit ist hier ebenfalls die Leitstelle und die Branddirektion untergebracht. Ebenfalls auf der FW 1 sind 5 Rettungswagen (RTW) und 2 Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) stationiert. Hier sind auch die Leitstelle (2 Disponenten am Pult, 2 in Bereitschaft und einer besetzten den ELW), die Verwaltung, die Stabsräume für den Katastrophenschutz, das Zentraldepot des Rettungsdienstes, Kfz-, Atemschutz-, Funk- und Schlauchwerkstatt untergebracht. Der Fahrzeugbestand umfasst 5 Kommandowagen, 3 Einsatzleitwagen 1, 2 Mannschaftstransportfahrzeuge, ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 20/16, eine Drehleiter mit Korb 23-12, ein Tanklöschfahrzeug 20/40, ein Rüstwagen-Schiene, ein Feuerwehrkran, zwei Wechselladerfahrzeuge mit diversen Abrollbehältern, einen Gerätewagen Logistik, zwei Fernsprechkraftwagen, 2 Notarzteinsatzfahrzeuge mit je einem Reservefahrzeug, 5 Rettungswagen mit je einem Reservefahrzeug und einen Gerätewagen Rettungsdienst. Drei der Rettungswagen werden von hauptamtlichen Kräften des Arbeiter-Samariter-Bundes.

Feuerwache 2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wachgebäude der Feuer- und Rettungswache 2

Feuerwache 2 befindet sich in der ehemaligen selbstständigen Stadt und jetzigen Stadtbezirk Beuel (Maarstraße 8-10). Die Wachabteilungen haben hier eine Personalstärke von 24 Mann. Darüber hinaus sind hier das Ausbildungszentrum der Feuerwehr Bonn, die Verwaltung der Freiwilligen Feuerwehr, das Logistikzentrum des Katastrophenschutzes und einige kleinere Werkstätten untergebracht. Von der Feuerwache 2 werden zudem das Löschboot und das Mehrzweckboot der Feuerwehr Bonn, welche in Höhe der Kennedybrücke auf Bonner Seite im Rhein liegen, besetzt. Der Fuhrpark umfasst ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 20/16, eine Drehleiter mit Korb 23-12, ein Tanklöschfahrzeug 20/40, ein Gerätewagen Tierrettung, ein Wechselladerfahrzeug mit diversen Abrollbehältern, 2 Mannschaftstransportfahrzeuge sowie 3 Rettungswagen. Zwei der Rettungswagen werden von hauptamtlichen Kräften des Deutschen-Roten-Kreuzes besetzt.

Feuerwache 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wachgebäude der Feuer- und Rettungswache 3

Die Feuerwache 3 befindet sich in der ehemals selbstständigen Stadt Bad Godesberg (Friesdorfer Straße 160), wo pro Wachabteilung ca. 30 Mann ihren Dienst verrichten. Die Personalstärke beträgt rund um die Uhr 16 Mann der Berufsfeuerwehr, zwei Rettungsassistentinnen/Rettungsassistenten des Malteser-Hilfsdienstes und ein(e) Notärztin/Notarzt aus dem Evangelischen Waldkrankenhaus. Die Feuerwache dient zugleich als Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Bad Godesberg (LE 31) und beherbergt zudem eine Schreinerei, Schlosserei und Feuerlöscherwerkstatt. Ihr Fuhrpark umfasst

ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 20/16, eine Drehleiter mit Korb 23-12, ein Tanklöschfahrzeug 20/40, einen ABC-Erkundungskraftwagen, ein Gerätewagen Messtechnik, zwei Wechselladerfahrzeuge mit diversen Abrollbehältern, darunter auch ein Abrollbehälter zur Dekontamination von verletzten Personen AB-V-Dekon, für den ABC- Einsatz und Ölbekämpfung, ein Mannschaftstransportfahrzeug sowie 3 Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug. Einer der Rettungswagen wird von hauptamtlichen Kräften des Malteser-Hilfsdienstes besetzt.

Feuerwache 4 (Löscheinheit 41)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wachgebäude der Feuerwache 4 - Löscheinheit Duisdorf

Die Feuerwache 4 befindet sich im Ortsteil Duisdorf des Stadtbezirks Hardtberg (Am Burgweiher 47-49). Sie war bis 1969 eine ständig besetzte Feuerwache der Freiwilligen Feuerwehr Duisdorf im damaligen Amt Duisdorf. Nach der kommunalen Neugliederung wurden Feuerwache und Fahrzeuge, bestehend aus Tanklöschfahrzeug 16/24, Löschgruppenfahrzeug 16, Drehleiter und einem Unfallrettungswagen (Vorläufer des Rettungswagen) von Kräften der Berufsfeuerwehr übernommen und besetzt. Ab 1973 wurde langsam der Brandschutz wieder in die Hände der Freiwilligen Feuerwehr Duisdorf gelegt und es verblieben, nachdem das Personal immer wieder reduziert worden war, ab 1983 lediglich drei Beamte der Berufsfeuerwehr zwecks Besetzung eines Rettungswagen mit zwei Mann und einer Drehleiter mit Korb mit einem Mann auf der Feuerwache. Der zweite Mann für die Drehleiter mit Korb, sowie das Personal für die übrigen Fahrzeuge wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Duisdorf gestellt. 1994 wurde der Feuerschutz komplett der Freiwilligen Feuerwehr Duisdorf übertragen und die verbliebenen Berufsfeuerwehrleute wurden abgezogen, nachdem vorher der Rettungswagen im Wechsel von der Johanniter-Unfallhilfe und dem Arbeiter-Samariter-Bund besetzt wurde. Bis zum 30. Juni 2014 waren hier neben den Fahrzeugen der Löscheinheit Duisdorf drei Rettungswagen stationiert, welche vom Arbeiter-Samariter-Bund besetzt wurden.

Mit Inbetriebnahme der neuen Rettungswache 4 wurden die Rettungswagen zur neuen Rettungswache umgesetzt. Die Feuerwache 4 ist somit derzeit nur noch das Feuerwehrhaus der Löscheinheit Duisdorf.

Rettungswache 4[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rettungswache 4 Bonn- Hardtberg

Seit Jahresbeginn 2013 wurde in Lengsdorf "Auf dem Kirchbüchel" eine neue Rettungswache gebaut, um die Hilfsfristen im Wachkreis 4 zu verbessern. Diese wurde nun zum 3. Juli 2014 offiziell in Betrieb genommen. Die Rettungswache besteht aus einer Fahrzeughalle mit 5 Stellplätzen, Sozialräumen sowie einer Möglichkeit zur Desinfektion von Fahrzeugen des Rettungsdienstes. Zurzeit sind hier neben drei Rettungswagen div. Krankentransportwagen, besetzt durch den ASB, untergebracht.

Brandschutz am Universitätsklinikum Venusberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund des in den letzten Jahren stetig weiter gewachsenen Campus Venusberg sowie der im Bau befindlichen und geplanten Erweiterungen dort hat das Universitätsklinikum mittlerweile eine Größe erreicht, die eigene Strukturen für den abwehrenden Brandschutz erforderlich macht. Die derzeitigen Planungen hierzu sehen die Inbetriebnahme einer Feuerwache im Jahr 2017 im Rahmen eines Kooperationsmodells mit Feuerwehr und Rettungsdienst der Bundesstadt Bonn vor. Geklärt wird aktuell, ob die Feuerwehr am Uni-Klinikum den Status einer Hausfeuerwehr nach Baurecht oder einer Werkfeuerwehr nach Brandschutzrecht haben wird. Aufgrund der dezentralen Lage des Klinikgeländes könnte eine solche Einrichtung im Rahmen der Amtshilfe auch für schnellere Hilfe bei kritischen Einsätzen in den umgebenden Ortsteilen sorgen.

Ausbildungszentrum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Ausbildungszentrum (ABZ) mit der Ordnungsnummer 5 befindet sich auf dem Gelände der Feuerwache 2 und ist Lehrstätte für die gesamte Feuerwehr Bonn. Hier finden neben den Grundausbildungslehrgängen der Berufsfeuerwehr (B1-Lehrgang) auch sämtliche Aus- und Fortbildungen für die Freiwillige Feuerwehr (Modulausbildung Truppmann, Truppführer, Atemschutzgeräteträger, Maschinisten, sowie Führungskräftefortbildungen) statt. Die ABC-Ausbildung wird disloziert auf der Feuerwache 3 durchgeführt, da dort die erforderlichen Fahrzeuge vorgehalten werden. Das Ausbildungspersonal rekrutiert sich zum einen aus dem Sachgebiet Freiwillige Feuerwehr und Ausbildung, sowie aus entsprechend geschulten Angehörigen der Wachabteilungen. Zur Aufgabenwahrnehmung verfügt das ABZ über zwei Lehrsäle, die sich auch für Chemieunterrichtungen und Planspiele eignen, sowie entsprechende Übungsflächen. Zum Fuhrpark des ABZ gehören ein Hilfeleistungslöschfahrzeug 16, eine Drehleiter mit Rettungskorb (zgl. Reserveleiter), ein Tanklöschfahrzeug 20/40 und ein Schlauchwagen 2000TR. Diese Fahrzeuge werden auch bei Brandsicherheitswachen oder Großschadenslagen durch Kräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr in den Einsatz gebracht. Ebenfalls mit der Ordnungsnummer 5 werden zwei Reservefahrzeuge (TLF 16/25) für die Freiwillige Feuerwehr auf der Feuerwache 2 vorgehalten, die bei Werkstattaufenthalten der regulären Fahrzeuge in den Einsatz kommen.

Einsatzführung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

KdoW A-Dienst
ELW B-Dienst

Bonn unterscheidet nach gültigem Führungskonzept in drei Führungsdienste (A-, B- und C-Dienst), die lageabhängig die Einsatzleitung übernehmen.

  • A-Dienst

Beamter des höheren Feuerwehrtechnischen Dienstes aus der Funktion des Amtsleiters bzw. der Abteilungsleiter oder Beamter des gehobenen Feuerwehrtechnischen Dienstes aus dem Kreis der Sachgebietsleiter als Einsatzleiter mit einem Kommandowagen, welcher auf der Feuerwache 1 stationiert ist. Er kommt als Einsatzleiter bei größeren Einsätzen zum Einsatz. Bei Paralleleinsätzen nimmt er auch die Funktion des zweiten B-Dienst war. Der Dienst wird als 24-Stunden-Dienst auf der Feuerwache 1 wahrgenommen.

  • B-Dienst

Beamter des gehobenen Feuerwehrtechnischen Dienstes aus den Sachgebieten, der von einem Leitstellendisponenten (mittlerer Feuerwehrtechnischer Dienst) mit Gruppenführerqualifikation (BIII) unterstützt wird, der gleichzeitig den Einsatzleitwagen fährt. Er fungiert als Abschnittsleiter oder Einsatzleiter, wenn der Einsatz des A-Dienstes nicht erforderlich ist (Einsätze mit einer verstärkten Löscheinheit). Der B-Dienst wird täglich gewechselt.

  • C-Dienst

Wachabteilungsleiter des mittleren Feuerwehrtechnischen Dienstes oder des gehobenen Feuerwehrtechnischen Dienstes A9/A9Z/A10 oder Sachbearbeiter des gehobenen Feuerwehrtechnischen Dienstes (A10/A11) als Einheitsführer der jeweiligen Löscheinheit, welcher zugleich Fahrzeugführer des jeweiligen HLF 20/16 ist. Er fungiert als Unterabschnittsleiter oder als Einsatzleiter, wenn der Einsatz des B-Dienstes nicht erforderlich ist (Einsatz von einer Staffel oder Gruppe). C-Dienste werden auf allen drei Feuerwachen vorgehalten.

Fahrzeugführer des ersten ausrückenden Löschfahrzeugs der Freiwilligen Feuerwehr mit mindestens der Qualifikation zum Gruppenführer (FIII). Auch sie fungieren bei Bedarf als Unterabschnittsleiter oder als Einsatzleiter, wenn der Einsatz von Kräften der Berufsfeuerwehr nicht erforderlich ist (Einsätze in Gruppenstärke, meistens in den Randbezirken).

  • Rettungsdienst

Der Rettungsdienst wird bei größeren Einsatzlagen von einem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst (OrgL), einem Leitenden Notarzt (LNA) und einem Führungsgehilfen geführt.

Der OrgL verfügt über einen KdoW, die Abholung des LNA wird bei Bedarf geregelt. Beide Funktionen werden in Form der Rufbereitschaft von der Wohnanschrift wahrgenommen und werden über Digitale Meldeempfänger alarmiert. Der OrgL wird durch hauptamtliche/ ehrenamtliche Mitarbeiter der Hilfsorganisationen im wöchentlichen Wechsel gestellt.

Freiwillige Feuerwehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Freiwillige Feuerwehr Bonn besteht aus 18 Abteilungen, Löscheinheiten genannt, die in vier Wachkreisen organisiert über das Stadtgebiet verteilt stationiert sind. Jede Löscheinheit verfügt nach dem Fahrzeugkonzept über mindestens ein wasserführendes Fahrzeug und ein Mannschaftstransportfahrzeug. Aufgrund von Sonderaufgaben einzelner Löscheinheiten gibt es Ausnahmen davon.

Löscheinheit Feuerwehrhaus Gründung Schwerpunkte Fahrzeuge
11 - Bonn-Mitte Lebn11.jpg 1863
  • Brandschutz für die Stadtteile Bonn-Zentrum, Castell, Nordstadt, Südstadt (teilw.) und Tannenbusch (teilw.)
  • Grundschutz Wachkreis 1
  • Informations- und Kommunikationsdienst
  • HLF 16
  • LF 10 (mit 1200 l Wasser)
  • ELW 1
12 - Buschdorf Le12 800.jpg 1934
  • Brandschutz für die Stadtteile Buschdorf, Auerberg (teilw.) und Tannenbusch (teilw.)
  • Grundschutz Wachkreis 1
  • Verpflegung
  • LF 10/6
  • LF 16-TS
  • RW 1 (Küche)
13 - Dransdorf Le13 800.jpg 1900
  • Brandschutz für die Stadtteile Dransdorf, Lessenich/Meßdorf (teilw.) und Tannenbusch (teilw.)
  • Informations- und Kommunikationsdienst
  • LF 10/6
  • ELW 1
  • MTF
14 - Endenich Le14 800.jpg 1885
  • Brandschutz für die Stadtteile Endenich und Poppelsdorf
  • LF 8/6
  • MTF
15 - Graurheindorf Le15 800.jpg 1900
  • Brandschutz für die Stadtteile Graurheindorf und Auerberg (teilw.)
  • Hochwasserschutz
  • VLF
  • MTF
21 - Beuel Le21 800.jpg 1908
  • Brandschutz für die Stadtteile Beuel-Mitte, Limperich und Küdinghoven
  • Grundschutz Wachkreis 2
  • Hochwasserschutz
  • HLF 16
  • RW 1
  • LF 10 (mit 1200 l Wasser)
  • 2 Boote
  • SW 2000Tr
22 - Geislar Le22 800.jpg
  • Brandschutz für die Stadtteile Geislar, Vilich, Vilich-Rheindorf und Vilich-Müldorf
  • LF 10/6
  • MTF
23 - Holtorf Le23 800.jpg 1900
  • Brandschutz für die Stadtteile Holtorf und Pützchen
  • Einrichten und Betreiben von Bereitstellungs- und Sammelräumen
  • Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter (Rhein-Sieg-Kreis)
  • LF 10/6
  • MTF
24 - Holzlar Le24 800.jpg 1934
  • Brandschutz für die Stadtteile Holzlar, Hoholz und Bechlinghoven
  • Ausleuchtung von Einsatzstellen
  • Grundschutz Wachkreis 2
  • LF 10
  • MTF
  • GW Licht
25 - Oberkassel Freiwillige Feuerwehr Bonn-Oberkassel.jpg 1882
  • Brandschutz für den Stadtteil Oberkassel
  • MANV
  • Dekon-V
  • Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter (Rhein-Sieg-Kreis)
  • LF 10/6
  • MTF
  • LF 15 TS (Oldtimer, Bj. 1955)
31 - Bad Godesberg Le31 800.jpg
  • Brandschutz für die Stadtteile Bad Godesberg
  • Grundschutz Wachkreis 3
  • ABC-Abwehr
  • HLF 16
  • LF 10 (mit 1200 l Wasser)
  • Dekon-P
32 - Dottendorf Le32 800.jpg
  • Brandschutz für die Stadtteile Dottendorf, Friesdorf und Gronau
  • ABC-Abwehr
  • LF 10/6
  • Dekon-P
33 - Kessenich Le33 800.jpg 1888
  • Brandschutz für die Stadtteile Kessenich und Poppelsdorf (teilw.)
  • LF 10/6
  • RW 1 (+FKH)
  • MTF
34 - Lannesdorf Le34 800.jpg 1906
  • Brandschutz für die Stadtteile Lannesdorf, Muffendorf, Heiderhof und Pennenfeld
  • Grundschutz Wachkreis 3
  • Informations- und Kommunikationsdienst
  • Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Wachtberg (Rhein-Sieg Kreis)
  • HLF 16
  • LF 10 (mit 1200 l Wasser)
  • MTF
35 - Mehlem Le35 800.jpg 1905
  • Brandschutz für den Stadtteil Mehlem
  • Hochwasserschutz
  • Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Wachtberg (Rhein-Sieg Kreis)
  • LF 10/6
  • GW- Hochwasser
  • RW 1
  • MTF
  • diverse Bootsanhänger
41 - Duisdorf Feuerwehr Bonn Feuerwache 4 1907
  • Brandschutz für den Wachkreis 4
  • Grundschutz gesamtes Stadtgebiet bei Bedarf mit Hubrettungsfahrzeug
  • Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Alfter (Rhein-Sieg-Kreis) als ergänzende Löscheinheit
  • LF 10 (mit 1200 l Wasser)
  • LF 16 TS ( ex BUND )
  • HLF 20 (mit 1600 l Wasser)
  • DLK 23/12
  • MTF


42 - Lengsdorf Le42 800.jpg 1907
  • Brandschutz für die Stadtteile Lengsdorf, Ippendorf und Venusberg (teilw.)
  • MANV
  • LF 10/6
  • SW 2000-Tr
  • MTF
44 - Röttgen Le44 800.jpg 1907
  • Brandschutz für die Stadtteile Röttgen und Ückesdorf
  • Informations- und Kommunikationsdienst
  • LF 10/6
  • MTF
  • Tagesalarm BBK/THW
    Zum Jahresbeginn 2010 wurde zur Optimierung der Hilfsfristen im Wachkreis 4 ein Tagesalarm eingeführt. Dieser setzt sich werktags aus Angehörigen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe und des Technischen Hilfswerks aus der gemeinsamen Liegenschaft in Lengsdorf, welche über Feuerwehrqualifikationen verfügen, sowie aus tagsüber verfügbaren Angehörigen der Löscheinheit Duisdorf zusammen. Für Ihre Aufgabenwahrnehmung steht den BBK- und THW-Mitarbeitern ein Kommandowagen zur Verfügung[5]. Im Alarmierungsfall wird das Fahrzeug besetzt und die Feuerwache 4 in Duisdorf zur Besetzung der dortigen Fahrzeuge oder die Einsatzstelle direkt angefahren. Der Tagesalarm wird ab Feuerstufe 3 alarmiert. Das Vorbild lieferte unter anderem das bewährte Projekt der Hochschul-Feuerwehr. Dabei besetzen Studenten der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg Fahrzeuge des Löschzugs Mülldorf (RSK) und bilden dabei den Tagesalarm 2.[6]

Sonderaufgaben / Besonderheiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wasserrettung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gerätewagen Wasserrettung

Als Fachaufgabe wurde der Löscheinheit Feuerwache 2 die Wasserrettung zugewiesen. Es werden je ein Feuerlöschboot und zwei Mehrzweckboote durch die Wachabteilung für Einsätze im zugewiesenen Rheinabschnitt besetzt. Ferner wird ein Gerätewagen Wasserrettung vorgehalten, welcher bei Lagen auf Binnengewässern (z. B. Eisrettung) im gesamten Stadtgebiet Bonn zum Einsatz kommt. Ist ein Einsatz von Tauchern erforderlich, so werden diese von der Feuerwehr Köln oder anderen Bedarfsträgern (DLRG, DRK, Bundespolizei) angefordert.

Unterstützt wird die Löscheinheit von Kräften der DLRG in Bonn sowie der Freiwilligen Feuerwehr (Löscheinheiten Beuel und Mehlem), letztere insbesondere bei Hochwasserlagen.

Tierrettung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gerätewagen Tierrettung

Auf der Feuerwache 2 ist der GW-Tier stationiert. die Beladung umfasst unter anderem Boxen, Schlingen und Kettenhandschuhe.

Rüsteinheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rüstwagen Schiene

Die Rüsteinheit der Feuerwehr Bonn besteht aus einem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 20/16, einem Rüstwagen-Schiene und einem Feuerwehrkran KW 25. Ergänzt wird dieser bei Bedarf durch die Abrollbehälter „Rüst“ und „Schiene“. Der Rüstwagen-Schiene ist ein 2-Wege-Fahrzeug. Er hat unter dem Rahmen einen Schienenfahrsatz montiert, womit er das Straßenbahnnetz befahren kann. Hierfür ist die Berechtigung zum Führen von Schienenfahrzeugen im Netz der Stadtwerke Bonn erforderlich. Die Beladung ist angelegt an die zur Beschaffungszeit gültige Norm eines RW 3.

Die Rüsteinheit kommt im ganzen Stadtgebiet für sämtliche technische Hilfeleistungen ab Alarmstufe zwei (Person eingeklemmt, Person unter Zug, Einsturz/Absturz) zum Einsatz und wird durch eine Brandschutzkomponente, bestehend aus Fahrzeugen der jeweiligen Feuerwache und Einheiten der örtlich ansässigen Löscheinheiten der Freiwilligen Feuerwehr ergänzt.

Umweltschutz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gerätewagen Messtechnik

Zum Umweltschutz gehört die Umwelteinheit der Feuerwache 3, welche sich aus der Brandschutzkomponente und Sonderfahrzeugen zusammensetzt. Zu den Sonderfahrzeugen zählt ein ABC-Erkundungskraftwagen, ein Gerätewagen Messtechnik sowie zwei Wechselladerfahrzeuge mit diversen Abrollbehältern für den ABC-Einsatz und Ölbekämpfung. Ergänzt wird der Fachdienst durch Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr (Löscheinheiten Bad Godesberg und Dottendorf) mit einem ABC-Erkundungskraftwagen und jeweils einem Dekontaminationslastkraftwagen Personen.

Der Umweltzug kommt im gesamten Stadtgebiet bei Gefahrgutlagen auf der Straße und Schiene oder größeren Ölschadenslagen zum Einsatz und wird zusätzlich noch durch Kräfte der jeweiligen ortsansässigen Löscheinheiten der Freiwilligen Feuerwehr ergänzt, da Gefahrgutlagen sehr Personalintensiv sind. Auch bei Gasausströmungen wird der Fachdienst mit einem Messfahrzeug eingesetzt.

Fernmeldeunterstützung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wechselladerfahrzeug mit AB Einsatzleitung

Der Fachdienst Fernmeldeunterstützung wird zur Verstärkung der Einsatzleitung bei Großschadenslagen bzw. Großveranstaltungen ortsgebunden (Verstärkung Leitstelle und Einsatzführungsstab) und mobil (Einsatzleitung vor Ort) eingesetzt.

Er besteht aus Mitarbeitern der Freiwilligen Feuerwehr (Löscheinheiten Bonn-Mitte, Löscheinheit Dransdorf, Löscheinheit Röttgen und Löscheinheit Lannesdorf) und verfügt über einen Abrollcontainer „Einsatzleitung“ (Feuerwache 1) und zwei Einsatzleitwagen 1 (Löscheinheiten Bonn-Mitte und Dransdorf).

Überörtliche Hilfe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

geschlossener Verband

Zur überörtlichen Hilfe zählt hier die Aufgabenwahrnehmung in der 4. Bereitschaft des Regierungsbezirks Köln. Diese Aufgabe wird durch die Freiwillige Feuerwehr (Löscheinheiten Buschdorf, Beuel, Geislar, Bad Godesberg, Kessenich und Duisdorf) wahrgenommen.

Als Fahrzeuge stehen neben Sonderfahrzeuge (Drehleiter der Löscheinheit Duisdorf, Dekon-Fahrzeug der Löscheinheit Bad Godesberg und Gerätewagen Logistik der Feuerwache 1) die jeweiligen Fahrzeuge der Löscheinheiten zur Verfügung. Die einfache überörtliche Hilfeleistung im Rahmen der Alarm- und Ausrückeordnung bleibt hiervon unberührt.

Brandschutzerziehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gerätewagen Brandschutzerziehung

Für diese Aufgabe, wurde ein ausgemusterter RTW zum Info/Brandschutz-Mobil umgebaut. Neben Rauchmeldern und Infomaterial befinden sich ein Wandhydrant und ein Gasbetriebenes Übungsobjekte (Feuerlöschertraining) auf dem Auto.

Einsätze in Höhen und Tiefen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Übung zur Höhengewöhnung

Eine Höhenrettungsgruppe wird in Bonn nicht vorgehalten. Alle Kräfte der Berufsfeuerwehr sind jedoch im Bereich „Absturzsicherung“ geschult und entsprechendes Material wird auf den Feuerwachen vorgehalten. Wird der Einsatz einer Höhenrettungsgruppe erforderlich, kann auf die Höhenrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr Köln zurückgegriffen werden. Diese können auch mittels Rettungshubschrauber transportiert werden.

Jugendfeuerwehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Jugendfeuerwehr ist die Jugendabteilung der Freiwilligen Feuerwehr und steht Kindern und Jugendlichen ab dem 10. Lebensjahr offen. Ab dem 16. Lebensjahr erfolgt die schrittweise Eingliederung in Einsatzabteilung, welche mit dem 18. Lebensjahrs mit der Übernahme als Feuerwehrmann in die Einsatzabteilung endet. In jeder Löscheinheit der Feuerwehr Bonn ist eine Jugendfeuerwehr in unterschiedlicher Stärke zu finden, welche von einem Jugendfeuerwehrwart geleitet wird. Die Jugendfeuerwehren verfügen über keine eigenen Fahrzeuge, sondern bedienen sich den Fahrzeugen der Einsatzabteilung. Als Bindeglied zwischen den einzelnen Jugendgruppen und der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr fungiert der Stadtjugendfeuerwehrwart.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Ansprache des Bonner Beigeordneten Pollmann zur Ausstellungseröffnung “50 Jahre Berufsfeuerwehr Bonn” vom 9. Januar 1991. Online auf feuerwehr-bonn-mitte.de
  2. Organigramm der Stadt Bonn
  3. Festschrift der Feuerwehr Bonn-Mitte zum 125-jährigen Jubiläum 1988
  4. Übergabe von 3 neuen TLF 20/40 von Rosenbauer
  5. Flotter Flitzer für Freiwillige – Artikel im General-Anzeiger Bonn vom 24.09.2014
  6. Tagesalarm 2 Fachhochschule. Online auf feuerwehr-sankt-augustin.org