Folgen der globalen Erwärmung in Europa

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Satellitenfoto von Europa.

Die Folgen der globalen Erwärmung in Europa zählen zu den regionalen Auswirkungen der Erderwärmung, die sich durch das Ansteigen der Durchschnittstemperaturen bemerkbar macht. Dadurch können in Zukunft vermehrt Katastrophen wie Überflutungen und Stürme ausgelöst werden. Weiterführende Informationen zu Teilaspekten der zu erwartenden Auswirkungen sind in den Artikeln Folgen der globalen Erwärmung in Deutschland und Folgen der globalen Erwärmung für den Weinbau zu finden.

Beobachtete Klimaveränderung[Bearbeiten]

Zwischen 1901 und 2005 ist die Durchschnittstemperatur Europas um 0,9 °C angestiegen. Zwischen 1979 und 2005 betrug der Erwärmungstrend dabei 0,41 °C pro Dekade und war damit deutlich höher als das globale Mittel von + 0,17 °C pro Jahrzehnt. Besonders stark war die Erwärmung dabei in Zentral- und Nordosteuropa und in Gebirgsregionen. Weiter wurde beobachtet, dass die Wintertemperaturen stärker als die Sommertemperaturen ansteigen.

Die Niederschlagstrends sind stärker räumlich variabel. In Nordeuropa wurde eine Zunahme der durchschnittlichen winterlichen Niederschlagsmengen beobachtet. Im Mittelmeerraum wurde im Osten eine Abnahme festgestellt, während im Westen keine signifikanten Veränderungen der Niederschlagsmengen festgestellt wurden. In den meisten Teilen Europas nimmt die Niederschlagsmenge pro Regentag zu, sogar in Gebieten, in denen die gesamte Niederschlagsmenge abnimmt.[1] So wurde in Griechenland eine signifikante Abnahme der Niederschlagsmengen im Januar beobachtet, die verbunden ist mit einer Zunahme von Starkniederschlägen.[2]

Verändertes Auftreten extremer Hitze- und Kälteereignisse[Bearbeiten]

Abweichungen von der Mitteltemperatur im europäischen Ausnahmesommer 2003.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bei der UN-Klimakonferenz in Montréal im Jahre 2005 zeitigt die Erwärmung des globalen Klimas nicht nur in Entwicklungsländern Todesfälle, sondern gefährdet zunehmend Europa. Die europäische Hitzewelle 2003 forderte 35.000 Menschenleben und verursachte wirtschaftliche Schäden von 14 Milliarden .[3]

Während ein einzelnes Ereignis wie dieses nie direkt auf die globale Erwärmung zurückgeführt werden kann, erhöht der Klimawandel dennoch die Wahrscheinlichkeit für derartige Extremereignisse. So wird es nach den Prognosen des IPCC im 21. Jahrhundert sehr wahrscheinlich (90–99 %) höhere Maximumtemperaturen und mehr heiße Tage in nahezu allen Landgebieten geben. Eine im Nachfeld der Hitzewelle durchgeführte Abschätzung kam zu dem Ergebnis, dass der menschliche Einfluss auf das Klima das Risiko eines derartigen Ereignisses wenigstens verdoppelt habe.[4]

Gleichzeitig werden extreme Kälteereignisse wahrscheinlich seltener werden. Eine vom WWF in Auftrag gegebene und vom Kieler Institut für Weltwirtschaft erstellte Studie zeigt, dass sich bis 2100 die Zahl der Hitzetoten in Deutschland um zusätzliche 5.000 ohne Berücksichtigung der demographischen Entwicklung beziehungsweise um 12.000 mit Einbeziehung der veränderten Altersstrukturen erhöhen kann. Gleichzeitig käme es zu einem Rückgang an Kältetoten um 3.000 beziehungsweise 5.000 Opfer.[5] Für Großbritannien zeigte eine Studie des Gesundheitsministeriums genau das Gegenteil, nämlich eine größere Abnahme der Kältetoten im Vergleich zu einer kleineren Zunahme der Hitzetoten.[6]

Hochwasser an Flüssen[Bearbeiten]

Eine Million Menschen in Europa waren betroffen von den 15 größten Fluten im Jahr 2002, welche 250 Menschenleben forderten. Beispielsweise sorgen so genannte Vb-Wetterlagen, hervorgerufen durch ein außergewöhnlich warmes Mittelmeer, dafür dass nördlich der Alpen im Winter besonders heftige Schneefälle und nachfolgende Frühjahrsfluten gehäuft auftreten.

So genannte Jahrhunderthochwasser, deren Name von ihrer Wahrscheinlichkeit des Auftretens ein Mal in hundert Jahren herrührt, werden künftig vermehrt erwartet, da sich die begünstigenden Großwetterlagen häufen.[7] Ein Beispiel für eine derartige erhöhte Frequenz von Jahrhunderthochwassern sind die Elbfluten 2002 und 2006.

Eisfreie Alpen[Bearbeiten]

Satellitenaufnahme der Alpen.

Der weiter oben beschriebene weltweite Gletscherschwund betrifft in Europa besonders den Alpenraum. Eine Studie über die Entwicklung von 5150 Gletschern in den Alpen seit 1850 kommt zu dem Ergebnis, dass bis 1970 bereits 35 % der ursprünglich vorhandenen Gletscherfläche verschwunden war, und dass dieser Schwund sich bis 2000 auf annähernd 50 % vergrößert hat.[8] Das bedeutet, dass bereits die Hälfte der ehemals von Gletschern bedeckten Fläche durch den Rückgang des Eises freigelegt worden ist.

Szenarien für das 21. Jahrhundert zeigen an, dass bei einer durchschnittlichen Erwärmung um 3 °C bis ins Jahr 2100 die Gletscher der Alpen etwa 80 % der noch im Zeitraum zwischen 1971 und 1990 vorhandenen Fläche verloren haben werden. Das entspräche nur noch einem Zehntel der Ausdehnung von 1850. Eine Erwärmung um 5 °C würde praktisch zum vollständigen Verlust an Gletschereis führen.[9]

Holz- und Torffunde aus den Moränen von Gletschern in den Alpen lassen darauf schließen, dass die Gletscher im Holozän mitunter wesentlich weiter zurückgegangen waren als dies derzeit der Fall ist.[10] Diese Funde sind Hinweise dafür, dass es in den letzten 10.000 Jahren zumindest zwölf Perioden mit stellenweise wesentlich geringeren Gletscherständen gegeben haben muss, und dass die Ausdehnung der Gletscher während mehr als der Hälfte dieser Zeit geringer war, als dies heute der Fall ist.[11][12] Holz und Torf können nur dort entstanden sein, wo sich die Gletscher nicht befunden haben. Vor 1.900 bis 2.300 Jahren lagen einige Gletscherzungen höher als zum heutigen Zeitpunkt. Daher muss angenommen werden, dass die Gletscher der Alpen wesentlich dynamischeren Änderungen unterliegen, als bisher angenommen wurde.

Die Folgen des Gletscherrückgangs in den Alpen wurden im Juli 2006 besonders durch die Felsabstürze am schweizerischen Eiger sichtbar. Mehr als 500.000 Kubikmeter Felsen stürzten am 13. Juli 2006 auf den Unteren Grindelwaldgletscher. Insgesamt gelten bis zu 2 Millionen m3 Gestein mit einem Gewicht von fünf Millionen Tonnen als absturzgefährdet. Ursache für die Abbrüche ist u.a. der Rückgang von Gletschern, die überhängende Bergteile stützten, und das Schmelzen von ständig gefrorenen Gebieten (Permafrost), in denen zerklüftetes Gestein wie Kleber vom Eis zusammengehalten wurde.

Auch die Permafrostböden in den Alpen schmelzen. In der Schweiz, deren Fläche zu ca. 6,6 % aus Permafrostböden gebildet wird, ist die Untergrenze des Permafrosts im Verlauf der letzten 100 Jahre um schätzungsweise 150 - 250 m angestiegen. Eine Temperaturerhöhung von 1 bis 2 °C bis Mitte des 21. Jahrhunderts hätte ein Ansteigen der Untergrenze von 200 bis 750 m zur Folge.[13] Dies hat vielfältige Folgen. So werden gleichzeitig mit dem Gletscherschwund große Gebiete aus stark frakturiertem Material wie Moränen, Gerölle und Felsen freigelegt, die vorher permanent gefroren waren. Bei starken Niederschlägen kann dieses Material in Form von Murgängen wieder mobilisiert werden. Dadurch steigt die Gefahr von Murgängen. Außerdem nimmt die Bodeninstabilität zu, wodurch Installationen in großen Höhen (wie Seilbahnen, Masten etc.) destabilisiert werden. Solche Installationen müssen in Zukunft zusätzlich gesichert werden. Die Konstruktionskosten werden deshalb steigen.

Kältere Winter[Bearbeiten]

Eine am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung durchgeführte Studie untersuchte anhand eines Klimamodells die Folgen weiteren Abschmelzens arktischen Meereises in der Barentssee. Simuliert wurde ein Rückgang der Eisbedeckung von 100 % bis 1 %. Die Forscher fanden, dass die dort zunehmende Erwärmung im Modell zu veränderten atmosphärischen Druckverhältnissen führt. Damit einhergehend verdreifacht sich die Wahrscheinlichkeit für strenge Winter in Europa. Der Zusammenhang sei ausgeprägt und stark nichtlinear. Ein Eisverlust über der Barentssee führt zunächst zu einer Erwärmung, dann zu einer Abkühlung und dann wieder zu einer Erwärmung.[14]

Verbreitung und Förderung von Krankheiten[Bearbeiten]

Das Robert-Koch-Institut (RKI) geht davon aus, dass sich infolge der globalen Erwärmung in Europa zunehmend Krankheiten verbreiten könnten, die bislang ausschließlich (etwa durch den Tourismus) importiert wurden. Der Präsident des Roland-Koch-Instituts Jörg Hacker sagte zum Zusammenhang von Infektionskrankheiten und Klimawandel:

„Nicht immer ist ein kausaler Zusammenhang zu der Veränderung des Klimas nachzuweisen, häufig wird jedoch ein solcher Zusammenhang vermutet und muss gezielt analysiert werden. [...] Auch wenn viele Zusammenhänge zwischen dem verstärkten Auftreten alter und neuer Infektionskrankheiten und dem Klimawandel noch nicht im Detail zu belegen sind, so zeigen die Trends, dass Deutschland sich auf diese Problematik einstellen muss.“ [15]

Einer Veröffentlichung des Hamburger Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin zufolge seien besonders vektorgebundene Infektionskrankheiten von Umwelt- und Klimaveränderungen betroffen. In der Vergangenheit und wahrscheinlich auch in der Zukunft dürften dennoch ökologische (nichtklimatische) und sozioökonomische Faktoren größere Bedeutung für die zukünftige Verbreitung solcher Krankheiten aufweisen als klimatische.[16]

Unter anderem folgende Gründe können zu einem vermehrten Auftreten verschiedener Krankheiten in Europa führen:

  • Höhere Temperaturen begünstigen die Vermehrung von Krankheitserregern in Lebensmitteln.
  • Seit 1975 haben sich die Pollenflugzeiten um zehn Tage verlängert, was zu einer Verlängerung der jährlichen Heuschnupfen-Phase von Allergikern geführt hat.
  • Milde Winter begünstigen das Überleben von Schädlingen in der Landwirtschaft und von Krankheitsüberträgern.
  • Zecken breiteten sich inzwischen bis nach Schweden und Tschechien aus. Sie können die Erreger der Hirnhautentzündung FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) und der Lyme-Borreliose übertragen.
  • Die Gefahr einer erneuten Ausbreitung von Malaria in Westeuropa ist aktuell gering, steigt aber mit der Temperatur.[17] Sie hängt allerdings nicht nur von der Temperatur oder dem Wetter, sondern überwiegend von hygienischen Bedingungen ab.[18] Die Gefahr ist darüber hinaus aufgrund der Trockenlegung der meisten europäischen Sumpfgebiete als gering zu betrachten.

Auswirkungen auf europäische Meere[Bearbeiten]

Meeresspiegelanstieg und Sturmfluten[Bearbeiten]

Der vierte Sachstandsbericht des IPCC geht davon aus, dass der Meeresspiegel weltweit bis 2100 um 18 bis 59 cm steigen wird. Bei gleichzeitig zunehmenden Stürmen steigt damit die Gefahr von Sturmfluten erheblich an. Seit 1906 ist die Nordsee um 24,6 cm angestiegen. Bei aktuellen Deichbauten an der niedersächsischen Küste wird ein nochmals um 25 cm höherer Wasserstand zu Grunde gelegt, eine spätere Erhöhung um 1 m wird planerisch berücksichtigt.[19] Kritiker sehen das als zu gering an.[20]

Der aktuelle (2007) IPCC-Bericht geht davon aus, dass durch das Schmelzen des Grönlandeises ein Anstieg des Meeresspiegels von 40 bis 80 cm bis Ende des 21. Jahrhunderts verursacht werden wird. Langfristig (mehrere Jahrhunderte oder auch Jahrtausende) ist mit dem völligen Abschmelzen des Grönlandeises ein Anstieg des Meeresspiegels um mehrere Meter möglich.

Folgen für die Nordsee[Bearbeiten]

Im Jahr 2030 soll ein neues Sperrwerk vor London die abgebildete Thames Barrier ersetzen, um gegen den erwarteten Anstieg des Wasserpegels gewappnet zu sein.

Laut dem Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven ist die Nordsee seit 1962 um 1,2 °C wärmer geworden. In der Folge weichen kälteliebende Fische seit 25 Jahren immer weiter nach Norden aus. Die Bestände an Kabeljau, Schellfisch und weiterer 16 Arten zogen 100 km in Richtung Pol. Britische Forscher befürchten, dass bis 2050 kommerziell wichtige Fischarten wie Wittling und Rotbarsch als Folge der Klimaerwärmung aus der Nordsee verschwinden.

Es werden auch immer öfter Seehunde gefunden, die zurückgebildete Felle haben. Im Norden werden auch immer mehr Tier- und Pflanzenarten gefunden, die früher nur in südlicheren Regionen anzutreffen waren.

Auch gefährdet die Erwärmung der Nordsee die Basis der Nahrungskette. Dort stehen als Primärproduzenten bestimmte Algenarten. Von den Algen ernähren sich Ruderfußkrebse, diese wiederum sind Hauptnahrung der Jungfische wirtschaftlich bedeutender Arten wie Kabeljau, Hering oder Makrele.

Folgen für die Ostsee[Bearbeiten]

Die Ostsee ist besonders stark vom Klimawandel betroffen. Erwärmten sich andere Weltmeere zwischen 1861 und 2000 um 0,05 °C pro Jahrzehnt, stiegen die Wassertemperaturen in der Ostsee durchschnittlich um 0,08 °C. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde die Ostsee entsprechend um etwa 0,85 °C wärmer. Bis zum Ende des 21. Jahrhunderts wird eine Erwärmung der Luft um 4 bis 6 °C im nördlichen und um 3 bis 5 °C im südlichen Teil der Ostsee prognostiziert. Damit einher ginge ein deutlicher Rückgang an winterlichem Meereis um bis zu 80 % im Laufe des 21. Jahrhunderts sowie vermehrt auftretende Algenblüten.[21]

Änderungen der Meeresströmungen[Bearbeiten]

Im Zusammenhang mit dem aktuellen Phänomen der Klimaerwärmung haben einige Wissenschaftler die Befürchtung geäußert, dass es zu einem Abschwächen bzw. zum vollständigen Erliegen der Nordatlantikdrift in den nächsten 20-100 Jahren kommen könnte.[22] Durch vermehrtes Abschmelzen der Grönländischen Eiskappe sowie einen bereits festzustellenden erhöhten Süßwassereintrag durch sibirische Flüsse aufgrund veränderter Niederschlagverteilung könnte der unter Thermohaliner Zirkulation beschriebenen Absinkmechanismus von schwererem sehr salzhaltigem Oberflächenwasser südwestlich von Grönland aus dem Gleichgewicht geraten. Dieser zentrale Antrieb für das gesamte Golfstromsystem könnte durch Süßwasser, das die Dichte des Meerwassers verringert, signifikant abschwächen und möglicherweise eine Verlagerung des Golfstromes (oder zumindest der Nordatlantikdrift) nach sich ziehen oder sogar ganz zum Erliegen kommen.

Dies hätte einen Klimawechsel in Nordeuropa mit signifikanten Konsequenzen zur Folge, da Europa z.Zt. wegen des Golfstroms ein im Vergleich zu Breitengraden in Nordamerika viel milderes Klima besitzt. Möglich wäre eine Reduktion der durchschnittlichen nordeuropäischen Temperatur um bis zu 5 Grad Celsius. Ob es trotz globaler Erwärmung dann in Europa kühler wird oder sich die beiden Effekte gegenseitig aufheben, ist nur schwer vorhersagbar. Manche Szenarien lassen vermuten, dass die Temperaturen in Europa zunächst leicht ansteigen, um dann dauerhaft um bis zu 5 Grad Celsius unter die heutigen Werte abzufallen.[23]

Erkenntnisse aus Sediment- und Eisbohrkernen deuten darauf hin, dass sich vergleichbare Ereignisse in der Vergangenheit schon mehrmals abgespielt haben.

Die in den letzten Jahren veröffentlichten Berichte, nach denen bereits ein sehr starker Rückgang gemessen werden konnte, haben sich im Nachhinein nicht bestätigt. Vielmehr wurde durch die genauere Untersuchung des Nordatlantikstroms in den letzten Jahren deutlich, dass dieser starken natürlichen Schwankungen unterliegt aber bisher keine Abschwächungstendenzen aufweist.[24]

Literatur[Bearbeiten]

  • European Environment Agency (2008): Impacts of Europe's changing climate - 2008 indicator-based assessment. EEA Report No 4/2008, siehe online
  • Intergovernmental Panel on Climate Change (2007): Report of Working Group II, Impacts, Adaptation and Vulnerability, Chapter 12: Europe (PDF, 1,2 MB) (englisch)
  • Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (2005): Klimawandel in Deutschland - Vulnerabilität und Anpassungsstrategien klimasensitiver Systeme im Auftrag des Umweltbundesamtes, Langfassung (PDF, 11,2 MB) und Kurzfassung (PDF, 0,2 MB)
  • Umweltbundesamt und Max-Planck-Institut für Meteorologie (2006): Künftige Klimaänderungen in Deutschland – Regionale Projektionen für das 21. Jahrhundert, Hintergrundpapier, April (PDF, 0,08 MB)
  • Zemp, Michael (2006): Glaciers and climate change – Spatio-temporal analysis of glacier fluctuations in the European Alps after 1850. PhD thesis, Universität von Zürich, 201 Seiten (PDF, 7,4 MB) (englisch)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Intergovernmental Panel on Climate Change (2007): Report of Working Group II, Impacts, Adaptation and Vulnerability, Chapter 12: Europe (PDF, 1,2 MB) (englisch)
  2. C. Norrant, A. Douguédroit (2006): Monthly and daily precipitation trends in the Mediterranean, in: Theoretical and Applied Climatology, Vol. 83, S. 89–106, online
  3. A.H. Fink, T. Brücher, A. Krüger, G.C. Leckebusch, J.G. Pinto, U. Ulbrich (2004): The 2003 European summer heatwaves and drought - Synoptic diagnosis and impact., in: Weather, Vol. 59, S. 209–216, siehe online (PDF)
  4. Stott, Peter A., D. A. Stone und M. R. Allen (2004): Human contribution to the European heatwave of 2003, in: Nature, 432, S. 610–614, siehe Abstract online
  5. WWF & IfW (2007): Kosten des Klimawandels - Die Wirkung steigender Temperaturen auf Gesundheit und Leistungsfähigkeit (PDF, 5,1 MB)
  6. Department of Health and Health Protection Agency: Health effects of climate change in the UK 2008: an update of the Department of Health report 2001/2002, 2008, siehe online, siehe auch BBC: Global warming "may cut deaths"
  7. Wolff, Markus (2003): Hochwasserrisiko im mittleren Neckarraum - Charakterisierung unter Berücksichtigung regionaler Klimaszenarien sowie dessen Wahrnehmung durch befragte Anwohner. PIK-Report Nr. 87 (PDF)
  8. Zemp, Michael (2006): Glaciers and climate change – Spatio-temporal analysis of glacier fluctuations in the European Alps after 1850. PhD thesis, Universität von Zürich, 201 Seiten (PDF, 7,4 MB)
  9. Zemp, Michael, W. Haeberli, M. Hoelzle und F. Paul (2006): Alpine glaciers to disappear within decades? In: Geophysical Research Letters, 33, L13504. Siehe auch die Pressemitteilung online.
  10. Schlüchter C., et. al. Alpen ohne Gletscher?. Die Alpen 6, 34–44 (2004) (PDF)
  11. Hormes, A., Müller, B. Schlüchter, Ch. 2001. The Alps with little ice: evidence for eight Holocene phases of reduced glacier extent in the Central Swiss Alps. The Holocene 11, 255–265.
  12. Joerin U.E., Stocker T.F., Schlüchter C. 2006 Multicentury glacier fluctuations in the Swiss Alps during the Holocene. The Holocene 16, 697–704.
  13. Haeberli, Wilfried et al. (1999), Eisschwund und Naturkatastrophen im Hochgebirge aus NFP 31
  14. PIK Potsdam: Erderwärmung könnte Winter kälter werden lassen
  15. Jörg Hacker, Klaus Stark und Matthias Niedrig vom Robert Koch-Institut, Berlin: Die Auswirkung des Klimawandels: welche neuen Krankheiten und gesundheitlichen Probleme sind zu erwarten? vom 3. April 2008
  16. Ebert, B. und B. Fleischer (2005): Globale Erwärmung und Ausbreitung von Infektionskrankheiten, in: Bundesgesundheitsblatt, Nr. 48, S. 55–62, doi:10.1007/s00103-004-0968-3 (PDF)
  17. Martens, P., R. S. Kovats, S. Nijhof, P. de Vries, M. T. J. Livermore, D. J. Bradley, J. Cox und A. J. McMichael (1999): Climate change and future populations at risk of malaria, in: Global Environmental Change, Volume 9, Supplement 1 , Oktober, S. S89-S107 doi:10.1016/S0959-3780(99)00020-5
  18. Reiter P. From Shakespeare to Defoe: Malaria in England in the Little Ice Age, Emerging Infectious Diseases, Vol. 6, S. 1–11, [1]
  19. Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz
  20. Der Spiegel: Küstenschutz: Kampf um die Deiche vom 18. Januar 2007
  21. The BACC Author Team: Assessment of Climate Change for the Baltic Sea Basin, Springer Verlag, Regional Climate Studies, 2008, ISBN 978-3-540-72785-9, siehe auch die Artikel bei FAZ online und der Netzeitung
  22. Michael E. Schlesinger, Jianjun Yin, Gary Yohe, Natalia G. Andronova, Sergey Malyshev and Bin Li: Assessing the Risk of a Collapse of the Atlantic Thermohaline Circulation; Richard Wood, Matthew Collins, Jonathan Gregory, Glen Harris and Michael Vellinga: Towards a Risk Assessment for Shutdown of the Atlantic Thermohaline Circulation, beide in: Hans Joachim Schellnhuber et al.: Avoiding Dangerous Climate Change. Cambridge University Press, Cambridge 2006. ISBN 0-521-86471-2 (englisch)
  23. Rahmstorf, Stefan: Die Welt fährt Achterbahn, in: Süddeutsche Zeitung, 3./4. Juli 1999
  24. IFM-GEOMAR (2007): Wie reagiert der Golfstrom auf den Klimawandel? Neue Erkenntnisse aus 10-jähriger Studie im subpolaren Nordatlantik. Pressemitteilung vom 16. März