Frederic Berthold

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Frederic Berthold Ski Alpin
Frederic Berthold im Jänner 2008
Frederic Berthold im Jänner 2008
Nation OsterreichÖsterreich Österreich
Geburtstag 3. Juni 1991
Größe 184 cm
Karriere
Disziplin Abfahrt, Super-G,
Super-Kombination
Verein SC Gargellen
Status aktiv
Medaillenspiegel
Junioren-WM 0 × Gold 3 × Silber 0 × Bronze
FIS Alpine Ski-Juniorenweltmeisterschaften
0Silber0 Mont Blanc 2010 Abfahrt
0Silber0 Crans-Montana 2011 Abfahrt
0Silber0 Crans-Montana 2011 Super-G
Platzierungen im alpinen Skiweltcup
 Debüt im Weltcup 26. Februar 2011
 Gesamtweltcup 84. (2016/17)
 Abfahrtsweltcup 41. (2012/13)
 Super-G-Weltcup 58. (2011/12)
 Kombinationsweltcup 8. (2016/17)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Kombination 0 0 1
letzte Änderung: 3. April 2017

Frederic Berthold (* 3. Juni 1991) ist ein österreichischer Skirennläufer. Seine stärksten Disziplinen sind die Abfahrt und der Super-G. Der dreifache Junioren-Vizeweltmeister besuchte das Skigymnasium in Stams[1] und gehört seit 2012 dem A-Kader des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV) an. Sein Vater Mathias Berthold war früher selbst Skirennläufer und war von 2010 bis 2014 Herren-Cheftrainer des ÖSV.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frederic Berthold gewann bei den österreichischen Schülermeisterschaften 2005 und 2006 jeweils die Silbermedaille im Slalom und in der Kombination.[2] 2006 siegte er im Slalom beim Trofeo Topolino[3] und im Slalom sowie im Super-G des Whistler Cups. Im Dezember desselben Jahres nahm Berthold erstmals an FIS-Rennen teil. 2007 und 2008 gewann er drei Goldmedaillen bei den österreichischen Jugendmeisterschaften in der Altersklasse Jugend I (zwei im Slalom und eine im Super-G). In der Altersklasse Jugend II erreichte er von 2009 bis 2011 dreimal einen zweiten Platz.[4] Bei Juniorenweltmeisterschaften gewann Berthold drei Silbermedaillen: 2010 in der Abfahrt hinter dem Italiener Mattia Casse und 2011 im Super-G und in der Abfahrt jeweils hinter dem Slowenen Boštjan Kline.

Im Februar 2008 hatte Frederic Berthold erstmals an einem Europacuprennen teilgenommen. Seit der Saison 2009/10 ist er regelmäßig in dieser Rennserie am Start. Nachdem er in diesem Winter zweimal unter die schnellsten 20 gefahren war, erzielte er in der folgenden Saison 2010/11 die ersten Top-10-Platzierungen. Am 26. Februar 2011 debütierte Berthold im Weltcup. In der Super-Kombination von Bansko holte er als 30. auf Anhieb den ersten Weltcuppunkt. Am 9. Februar 2012 feierte Berthold in der Super-Kombination in Sarntal/Reinswald seinen ersten Sieg im Europacup, nachdem er am Vortag als Zweiter der Abfahrt erstmals auf das Podest gefahren war. Im Weltcup kam er 2011/12 wie im Vorwinter nur einmal zum Einsatz, erneut gewann er als 27. des Super-G von Kvitfjell Weltcuppunkte.

Nach drei Jahren im B-Kader stieg Berthold 2012 in den A-Kader des ÖSV auf. Am 13. Januar 2017 erreichte er mit Rang 3 in der Lauberhorn-Kombination von Wengen den ersten Podestplatz, gleichbedeutend mit seinem bisher besten Weltcupergebnis.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Berthold im Slalom der österreichischen Jugendmeisterschaften 2008

Weltcup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2 Platzierungen unter den besten 20, davon 1 Podestplatz

Europacup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ort Land Disziplin
9. Februar 2012 Sarntal Italien Super-Kombination
30. Jänner 2013 Sarntal Italien Abfahrt
2. Februar 2016 Sarntal Italien Abfahrt

Juniorenweltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Frederic Berthold – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Skigymnasium Stams Jahresbericht 2009/10 (PDF, 3.5 MB, S. 16)
  2. Medaillengewinne von Frederic Berthold bei österreichischen Schülermeisterschaften in der ÖSV-Siegertafel, abgerufen am 20. März 2011
  3. Siegerliste auf der Website des Trofeo Topolino, abgerufen am 20. März 2011
  4. Medaillengewinne von Frederic Berthold bei österreichischen Jugendmeisterschaften in der ÖSV-Siegertafel, abgerufen am 20. März 2011