Montafon

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zum Bodensee-Passagierschiff siehe Montafon (Schiff).

Koordinaten: 47° 2′ 3″ N, 9° 57′ 1″ O

Reliefkarte: Österreich
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Montafon
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Österreich

Das Montafon ist ein 39 km langes Tal in Vorarlberg (Österreich), das von der Bielerhöhe bis Bludenz reicht und von der Ill durchflossen wird. Das Tal wird im Norden von der Verwallgruppe und im Süden vom Rätikon und der Silvretta begrenzt. Die höchste Erhebung in der Umgebung ist der 3312 m hohe Piz Buin in der Silvretta-Gruppe.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinden im Montafon

Die Gemeinden im Montafon gehören alle dem Bezirk Bludenz an. Im geographischen Sinn sind es (illabwärts):

Diese acht Gemeinden haben zusammen 15.819 Einwohner. (Stand: 1. Jänner 2014)

Die Gemeinden

werden aus nicht eindeutig in die eine oder andere Richtung interpretierbaren historischen Gründen entweder dem Montafon oder dem Walgau zugerechnet.[1][2] Auf Grund des doch beträchtlichen Höhenunterschiedes zwischen St. Anton im Montafon und Lorüns liegt Lorüns orographisch außerhalb des Montafons, nämlich auf Höhe des Bludenzer Talkessels, ebenso Stallehr. Regionalplanerisch gehören die beiden Gemeinden nicht zum Montafon, sondern zum Großraum Bludenz (Alpenregion Bludenz), wenn auch Lorüns landläufig als am Taleingang des Montafons liegend beschrieben wird.[1] Von den Einheimischen wird auch Stallehr als am Eingang des Klostertals befindlich empfunden.[2]

Der Gemeindeverband der Talschaft, die Partnerschaft Stand Montafon – als öffentlich-rechtliche Vertretung, die zugleich eine raumplanerische Region der Landesebene darstellt – steht aber im ungeteilten Eigentum aller zehn Gemeinden (Standesgemeinden), also Bartholomäberg, Gaschurn, Lorüns, Silbertal, Schruns, Stallehr, St. Anton i. M., St. Gallenkirch, Tschagguns und Vandans.[3]

Montafon Tourismus
Rechtsform Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Gründung 2009 (Tourismusbüro Montafon: 1949)[4]
Sitz Schruns
Leitung Manuel Bitschnau MBA (GF)
Mitarbeiter 34
Branche Tourismusmarketing
Website www.montafon.at

Diese Gemeinden im Montafon gehören dem Tourismusverband der Tourismusregion Montafon an – einem Zusammenschluss der Gemeinden mit den Illwerken sowie den örtlichen Bergbahnen.[5]

Die beiden Gemeinden Schruns und Tschagguns arbeiten traditionell zusammen, Gaschurn nennt seine Ortschaft Partenen immer mit, und die St. Gallenkirchner Ortschaft Gargellen hat eine eigene Tourismus-Vertretung. Die beiden Gemeinden St. Gallenkirchen und Gaschurn traten in der Vergangenheit auch gemeinsam unter der Bezeichnung Hochmontafon auf.[6][7] Mittlerweile ist der Name Hochmontafon Geschichte, da Montafon Tourismus nun für das ganze Tal auftritt. Insgesamt überwiegt heute der Auftritt als geschlossene, gemeinsame Region.[8]

Insbesondere entspricht die Zusammenfassung aller zehn Gemeinden zum gemeinsamen Gerichtsbezirk Montafon – wobei sich der Sitz des Bezirksgerichts in Schruns befindet – ebenfalls dieser Auffassung der Region Montafon.

Nachbarregionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die umliegenden Gebirgsgruppen sind kursiv gesetzt
Walgau mit Bludenzer Talkessel Klostertal Arlberg · Stanzer Tal (Tirol)
Rätikon mit Brandnertal Nachbargemeinden Verwallgruppe

Nordsilvretta · Paznaun (Tirol)
Rätikon
Prättigau (Ktn. Graubünden, Schweiz)
Westsilvretta Mittelsilvretta
Unterengadin (Ktn. Graubünden, Schweiz)

Dekanat Montafon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Silvrettastraße L/B 188 mit dem mautpflichten Passabschnitt, der Silvretta-Hochalpenstraße, verbindet das Montafon mit dem Paznaun im Bundesland Tirol. Die Bahnstrecke Bludenz–Schruns (Montafonerbahn) führt von Bludenz nach Schruns. In Planung befindet sich eine Verlängerung dieser Bahnstrecke bis nach Partenen.

Panorama vom Bartholomäberg, dem „Balkon vom Montafon“.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karte Vorarlbergs (von 1783); unten grün die Herrschaft Bludenz

Wie archäologische und botanische Untersuchungen belegen, siedelte der Mensch bereits vor 5.000 Jahren im Montafon. So finden sich Reste einer etwa 3.500 Jahre alten Siedlungsstätte im Friagawald, die Teil einer mächtigen bronzezeitlichen Burganlage war.

Besiedelt wurde das Montafon ursprünglich von aus dem Walgau und aus Graubünden zugewanderten Rätoromanen. Davon geben noch heute eine Vielzahl rätoromanischer Berg-, Fluss-, Orts-, Flur- und Familiennamen Zeugnis (wie z. B. Albona, Gafluna, Montjola, Silvretta, Tilisuna).[9]

Wie vermutlich in der Bronze- und Eisenzeit war das Montafon auch durch das ganze Mittelalter hindurch ein Zentrum des Bergbaues: Eisen, Kupfer und Silber wurden hier gewonnen. Im Spätmittelalter – ab etwa 1300 – zogen die im Bergbau beschäftigten Silberer im Silbertal sowie an der Rodung hoher Berghalden beteiligte Walser ins Montafon. Die romanische und später deutsche Besiedlung wurde vorwiegend vom gräflichen Meierhof in St. Peter bei Bludenz organisiert.[10]

Politisch gehörte das in Churrätien gelegene Montafon von etwa 1258 bis 1418/20 zum Herrschaftsbereich der Grafen von Werdenberg, die zwischen 1259 und 1296 die Stadt Bludenz gründeten.

Der den Bund ob dem See auflösende in Konstanz geschlossene Friede wurde 1408 unter anderem auch von den Landleuten im Montafon mit ihrem zwei gekreuzte Schlüssel aufweisenden Siegel bekräftigt.

Die Habsburger regierten ab dem 15. Jahrhundert Vorarlberg und damit auch die Orte im Montafon wechselnd von Tirol und Vorderösterreich (Freiburg im Breisgau) aus, von Innsbruck aus auch noch nach 1867, als Vorarlberg Kronland wurde. Das Montafon gehörte zur Herrschaft Bludenz. Von 1805 bis 1814 gehörte das Montafon zum Königreich Bayern, ab 1814 dann wieder zu Österreich.
Mit der Neuordnung der Vorarlberger Gerichtssprengel im Jahre 1806 wurde das ganze Montafon dem neu installierten Landgericht Sonnenberg mit Sitz in Bludenz unterstellt,[11] aus dem sich der heutige politische Bezirk entwickelt hat.

Das Montafon war 1945 bis 1955 Teil der französischen Besatzungszone in Österreich.

Wappen und Siegel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen des Tales Montafon

Das Wappen und Siegel[12] der Montafoner zeigt:
In silbernem Schild zwei schwarze, gekreuzte Schlüssel.

  • Der Schlüssel im Wappenschild ist ein Zeichen der Aufgeschlossenheit.
  • Er ist auch Symbol für Petrus. Die Heiligenverehrung hat ihn dadurch in die Wappen gebracht.

Das Symbol der gekreuzten Schlüssel ist dem päpstlichen Wappen entnommen, wird seit dem frühen 15. Jahrhundert eingesetzt und beruht auf einer kuriosen Geschichte: Während des Appenzellerkriegs (1405–1408) organisierten sich die Montafoner zu einem „Land“ und verwendeten als Zeichen im Wappen zwei vom Hof St. Peter (bei Bludenz) abgeleitete gekreuzte Schlüssel. Dieses Wappen wurde später eigenmächtig zum päpstlichen Wappen umgestaltet, indem dem Wappenschild noch eine dreifache Papstkrone hinzugefügt wurde. Begründet wurde dies damit, dass Papst Johannes XXIII auf dem Weg zum Konzil von Konstanz in einer Sänfte vom Klostertal über den Kristberg ins Montafon getragen wurde, um der Pest zu entgehen und ihnen dann das Recht verliehen habe. 1700 gestattete Papst Innozenz XII den Montafonern offiziell die Führung dieses Wappens.[13]

Das Wappen führt heute der Kommunalverband Stand Montafon.

Namensherkunft und Schreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name Montafon ist rätoromanischen Ursprungs. Bis ins 15. Jahrhundert wurde im Montafon Rätisch gesprochen.[14] Zur genauen Namensherkunft gibt es unterschiedliche Theorien: Der historische Name Montavon könnte von mont davon, „Berg davor, Vorberg, Vorderberg“ (ev. Vorarlberg? Siehe Etymologie des Arlberges) oder von munt tovun, „durchlöcherter Berg“", „Grubenberg“ kommen.[15] Andere Erklärungsversuche sind „Bergbrunn“, „Stillalpenberg“ oder eine Wortverdopplung des Begriffs „Berg“.[16]

Der Landammann Johann Ignaz Vonier und der Landschreiber Johann Theodor Fritz verdeutschten am 2. Juni 1806 in der Beantwortung einer Anfrage der neuen bayrischen Regierung ihr Heimattal Muntafon als „Brunnenthal“ und gaben ihm damit eine treffende Gesamtcharakteristik.

Von 1956 bis 1957 wurde ein heftiger Streit um die Schreibung des Namens Montafon mit «f» oder «v» geführt.[17]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Montafoner Braunvieh
Montafoner Steinschafe in Bartholomäberg

Montafoner Nutztierrassen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Montafoner Braunvieh[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieses Braunvieh ist ein Nachkomme des Torfrindes. Es entstand aus verschiedenen graubraunen Schlägen in der Schweiz, Vorarlberg und im Allgäu. Das bekannte Montafoner Braunvieh führt auch Blut von Eringern. Zur Verbesserung der Milchleistung wurde das einheimische Braunvieh etwa ab 1960 über Einkreuzung mit Brown-Swiss verdrängt. Dies führte immer mehr zu einer Verdrängung des ursprünglichen Typs mit all seinen Vorzügen – heute hat die österr. Population durchschnittlich einen Brown-Swiss-Anteil von über 75 %.

Das Original Braunvieh ist einheitlich braun, mittelschwer, gut bemuskelt mit hellem Aalstrich und dunkler Zunge. Im Vergleich zum Brown-Swiss ist es kleiner und leichter– daher gerade für die Dreistufenwirtschaft in Bergbauernregionen bestens geeignet.

Jährlich im September finden im Montafon die traditionellen Alpabtriebe statt, bei denen man das Montafoner Braunvieh geschmückt bewundern kann. Der Alpabtrieb besitzt im Montafon jahrhundertealte Tradition und stellt die festliche Krönung des bäuerlichen Arbeitsjahres dar.[18]

Montafoner Steinschaf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Montafoner Steinschaf ist eine vom Aussterben bedrohte Schafrasse, die durch größere und mastfähigere Rassen verdrängt wurde. Seit 1989 wird ein Zuchtbuch zur Vermeidung von Inzucht gegründet. Seither wird die Rasse wieder in ganz Vorarlberg gezüchtet. Dadurch ist die Zahl der Montafoner Steinschafe leicht steigend, auch wenn die Bestände der Rasse bis heute sehr gering sind. Eine 2002 durchgeführte Studie ergab eine sehr große genetische Distanz zu allen anderen österreichischen Schafrassen. Es kommen sowohl einfarbig weiße, schwarze, braune bis beige und graue als auch gefleckte Tiere vor. Das Montafoner Steinschaf gilt als genügsam, robust und anpassungsfähig. Es eignet sich zur Beweidung und Offenhaltung von extensivem Grünland wie Hanglagen und Alpflächen. Die Mischwolle des Schafs ist von hoher Qualität, wird jedoch heute meist nicht verarbeitet oder verwertet, sondern entsorgt.[19] [20]

Maisäßlandschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Maisäß wird eine Sonderform der Alp bezeichnet: gerodete Fläche mit Hütten und Ställen. Auf jedem Maisäß befinden sich mindestens ein kleines Haus bzw. eine Hütte und ein Stall. Maisäße und die damit verbundenen Landschaftsformen sind Ausdruck einer traditionellen Landnutzungsform im Montafon, deren Geschichte zurück geht auf die Dreistufenwirtschaft der Landwirtschaft. Heute werden viele Maisäße nicht mehr bewirtschaftet, sie haben durch landwirtschaftlichen Strukturwandel oftmals stark an ihrer einstigen Bedeutung verloren haben.

Holzwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kopssee

Das Montafon hat 14.000 ha Wald, knapp die Hälfte davon ist im Eigentum des Standes Montafon. Im Jahresdurchschnitt (Stand 2008) werden im Montafon ca. 30.000 Festmeter Holz eingeschlagen. Der Wald ist das Rückgrat der Talschaft und sichert den Lebens- und Wirtschaftsraum. Der Wert eines Hektar Waldes im Gebirge ist nicht nur am erzielbaren Holzerlös zu messen, sondern auch an der Schutzfunktion für die Sicherung des Lebensraums. Dieser ist im Gebirge besonders bedroht von extremen Niederschlägen, die zu Hangrutschungen führen können, sowie zunehmend durch vom Treibhauseffekt verursachte orkanartige Stürme.

Energieerzeugung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Vorarlberger Illwerke

Die Vorarlberger Illwerke AG betreibt im Montafon 10 Wasserkraftwerke, die Spitzenlast-Energie für den nationalen und internationalen Strommarkt erzeugen.

Mit dem Bau des Vermuntwerks, das schon während der Zeit des Zweiten Weltkriegs begonnen wurde, aber dann erst 1946 in Angriff genommen wurde, entstand im Montafon das erste technische Großprojekt Österreichs der Wiederaufbauzeit.

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein wichtiger Erwerbszweig ist der Tourismus (siehe auch Liste der Skigebiete in Österreich). Das Tal ist durch die Silvretta Hochalpenstraße gut erschlossen. Es ist ein beliebtes Urlaubsziel von Touristen im Sommer wie im Winter. Die insgesamt ca. 20.000 Gästebetten (ca. 1.300 Gastgeber) liegen zwischen 650 und 1430 m Seehöhe, umringt von Bergen bis zu 3312 m (Piz Buin). Pro Jahr werden etwa 2 Millionen Übernachtungen gezählt. Einen wichtigen Beitrag zur Erschließung trug der Bau der Montafonerbahn im Jahr 1905 bei. Auch die Illwerke waren um touristische Nutzung der Kraftwerksbauten bemüht, und sind bis heute auch in der Tourismusinfrastruktur tätig. Das Montafon besteht aus 11 touristischen Orten und 8 touristische Gemeinden.

Wintersport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Montafon befinden sich die fünf Skigebiete Golm, Silvretta Montafon, Gargellen, Silbertal-Kristberg und Silvretta-Bielerhöhe mit insgesamt 60 Seilbahn- und Liftanlagen und 225 km markierten Abfahrten (Blau: 93,6 km, Rot: 66,8 km, Schwarz: 11,5 km) inkl. 53,2 km Skirouten. Zudem gibt es 2 Eislaufplätze und 5 Eisstockbahnen.

Auch diverse Freeride-Gebiete sind im Montafon zu finden, beispielsweise das Novatal, das Hochjoch oder Gargellen. Zum Winterwandern stehen zahlreiche präparierte, teils beleuchtete Wanderwege zur Verfügung mit einer Gesamtlänge von 290 km, für Schneeschuhtouren gibt es 150 km ausgesteckte Schneeschuhrouten.

Auch für Freestyler ist das Montafon ein beliebtes Gebiet mit diversen Funparks, der Größte befindet sich im Skigebiet Silvretta Montafon: der Snowpark Montafon am Fredakopf Lift. Außerdem gibt es im Montafon insgesamt ca. 121 km klassische Langlaufloipen und rund 33 km Skating-Loipen, darunter die höchstgelegenen Langlaufloipen Vorarlbergs mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Im Montafon befinden sich zehn Alpenvereins-Schutzhütten.[21] Im Skiverbund mit dem Brandnertal sind 74 Seilbahn- und Liftanlagen in Betrieb und es gibt 289,5 Pistenkilometer inkl. 58,1 Skirouten (Blau: 115,6 km, Rot: 96,8 km, Schwarz: 19 km).

Sommer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Sommer bietet das Montafon über 1130 km markierte Wanderwege, einzelne besonders kindgerecht bzw. kinderwagentauglich („Muntafuner Gagla Weg“). Drei Wanderwege im Montafon sind mit dem Österreichischen Wandergütesiegel zertifiziert (Gauertaler AlpkulTour, der Schmugglerpfad sowie der Kultur- und Landschaftspfad Gaschurn Partenen Galtür). Neun Bergbahnen im Montafon sind auch im Sommer in Betrieb, im Kartenverbund mit dem Brandnertal können im Sommer bis zu 17 Bergbahnen benutzt werden. Viele der Wanderwege lassen sich auch als Nordic Walking Laufstrecken nutzen.

Für Radfahrer und Mountainbiker stehen 270 km Rad-, Mountainbike- & E-Bikestrecken zur Verfügung. Die Strecken sind jeweils beschildert und insbesondere die Mountainbikestrecken analog zum Dreifarbensystem der Skipisten entsprechend ihres Schwierigkeitsgrads markiert. Die Silvretta Hochalpenstraße ist mit Steigungen bis zu 14 % eine beliebte Route für Rennradfahrer. Im Sommer findet jährlich der M3-Montafon Mountainbike Marathon statt. Zudem steht im Montafon ein E-Bike-Netzwerk mit 28 Tausch- bzw. Ladestationen zur Verfügung.

Im Montafon gibt es zudem 15 Klettersteige und acht Klettergärten. Die Illwerker Stauseen Lünsersee, Kops und Silvretta sowie der Baggersee "Roter Stein" sind beliebte Angelreviere.

26 Alpenvereins- und Schutzhütten sowie diverse Wanderbusse stehen im Sommer zur Verfügung.[22]

Freizeiteinrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Golfplatz in Schruns-Tschagguns des Golfclubs Montafon. Eine 9-Loch-Anlage mit der längsten Spielbahn in Westösterreich (552 m Länge)
  • Golfclub Silvretta: höchst gelegener Golfplatz Vorarlbergs, 9-Loch-Anlage
  • Minigolfplatz Aktivpark Montafon: 18-Loch-Anlage bei der Talstation der Hochjoch Bahnin Schruns
  • Minigolfplatz Gaschurn
  • Freibad Alpenbad Montafon in Tschagguns
  • Freizeitpark Mountain Beach Gaschurn, 2 Naturbadeseeen
  • Rätikonbad Vandans
  • Aquarena St. Gallenkirch, Allwetterbad
  • Freibad Partenen
  • Diverse öffentliche Hallenbäder in Hotels
  • Alpine-Coaster-Golm: Sommer- und Winterrodelbahn mit Zweisitzer-Schlitten, die Bahn führt von Latschau nach Vandans. Fahrer können das Tempo selbst bestimmen, integriert sind ein 360°-Kreisel, vierzehn 180°-Kehren und viele "Jumps".
  • Flying-Fox-Golm: Ein Stahlseil, das über den Stausee Latschau gespannt ist, ermöglicht einen „Flug“ über den See. Bei dem Flug wird ein Höhenunterschied von 47,5 m sowie eine Länge von 565 m überwunden, dabei wird eine Geschwindigkeit von bis zu 70 km/h erreicht. Die Startplattform befindet sich beim Waldseilpark Golm, das Seil führt bis zur Landeplattform beim Alpine-Coaster-Golm.
  • Waldseilpark-Golm: Der größte Waldseilpark Vorarlbergs mit 11 Parcours und 79 Übungen in 3 Schwierigkeitsstufen.
  • Aktivpark Montafon (In- und Outdoor Sport-Freizeit-Park)
Panorama eines beliebten Skigebiets im Montafon

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Montafoner Haus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Montafonerhaus bei Vandans
Hauptartikel: Montafonerhaus

Aus dem Rätoromanischen- und dem Walserhaus entwickelte sich eine dem Tal eigene architektonische Form der Häuser. Es entstand eine neue Form in Stein-Holz Mischbauweise. Als eigenständige Bauform ist es unter dem Namen Montafonerhaus bekannt. In ganz Österreich und dem gesamten Alpenraum gibt es kein so kleines Tal, welches einen eigenen Haustyp besitzt. Das Montafonerhaus bildet den Hauptbestandteil der Montafoner Kulturlandschaft und ist die ganz besondere Eigenheit des Tales.

Der Montafoner Tisch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Montafoner Tisch in der Lukas-Tschofen-Stube in Gaschurn

Der Montafoner Tisch hat eine mit Einlegearbeiten verzierte, quadratische oder üblich achteckige Tischplatte mit einer mittig eingelegten Schiefertafel, auf schrägen Füßen mit einer Schublade. Die Schiefertafel verhinderte das Einbrennen von heißen Pfannen oder Töpfen und diente als Schreibtafel. Bodenbrettchen, welche die Füße knapp oberhalb des Bodens verbinden, dienen zur bequemeren Positionierung der Füße und werden Faulenzer oder Vergeltsgott genannt.

Dazu gehören üblicherweise eine Eckbank, zwei und mehr Stühle, und der Herrgottswinkel mit Kreuz und zwei Votivbildern.

Die Montafoner Tracht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Montafoner Tracht

Typische Elemente der Montafoner Tracht sind:

  • das Kleid, die Juppe
  • zweierlei Jacken (Glögglitschopa und Schlutta),
  • ein reich besticktes Brusttuch
  • spezielle Kopfbedeckungen
    • das Mäßli, wohl die älteste Kopfbedeckung der Frau aus Wollfilz, schwarz gefärbt (benannt nach dem topfartigen Aussehen eines Kornmaßes)
    • die Pelzkappe, ovalrund, oben mit einer Öffnung, aus schwarzem Fischotterpelz angefertigt
    • die aus dem Französischen importierte Schnelle für kalte Wintermonate
    • der später aufgekommene Sanderhut. Er ist nach dem Erzeuger, dem Hutmacher Sander in Schruns, benannt worden
    • das Schäppele (Krönele) – weiblicher Kopfschmuck, besonders der Jungfrau, ist aus feinen silbernen und goldenen, gekräuselten Metallfäden und kleinen Metallblumen und Glaskügelchen kunstvoll zu einer ca. 8 cm im Durchmesser halbrunden Krone zusammengesetzt.

Die Kombination der hier angeführten Trachtenteile unterliegt strengen Traditionen, die durchaus unterschiedlich aufgefasst werden. Auffallend ist der Formen- und Materialreichtum, dem die sparsame Wiederverwendung gebrauchter Materialien gegenübersteht.

Eine Besonderheit der Montafoner Tracht stellt die Mädchentracht dar – nur unverheiratete Mädchen dürfen die Tracht mit langen, weißen Ärmeln tragen. Ebenso durfte das Krönlein (Schäppele) nur zu kirchlichen Festen getragen werden und war ein Zeichen des unverheirateten Standes.[23]

Am 5. November 1958 brachte die Österreichische Post zu diesem Motiv eine Dauermarke der Briefmarkenserie „Trachten aus Österreich“ zu 0,20 Schilling heraus.[24]

Der Montafoner Sauerkäse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Montafoner Sauerkäse

Der Montafoner Sauerkäse oder Muntafunr Sura Kees (Dialekt: Sura Kees oder Sura Käs steht für Saurer Käse) ist ein Sauermilchkäse, der im Montafon seit dem 12. Jahrhundert hergestellt wird. Damit besitzt das Montafon eine der ältesten Traditionen in der Käseherstellung im Alpenraum.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Heimatschutzverein Montafon führt die Museen:[25]

  • Montafoner Heimatmuseum Schruns: eines der ältesten Heimatmuseen im Alpenraum. Der Beginn der Sammlung datiert zurück zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Ausgestellt werden volkskundlich interessante Objekte aus dem gesamten Tal, Montafoner Tracht und Volkskunst sowie Bestandteile der Montafoner Wohnkultur.
  • Montafoner Tourismusmuseum Gaschurn: Eröffnet 1992. Das Museum befindet sich im alten Frühmesshaus. Bis 2009 wurde hier die Geschichte des Fremdenverkehrs dargestellt, seitdem besitzt es einen alpingeschichtlichen Fokus.
  • Montafoner Bergbaumuseum Silbertal: Eröffnet 1996. Das Museum im Gemeindeamt Silbertal zeigt die Geschichte des Bergbaus im Montafon bis hin zur Gegenwart.
  • Museum Frühmesshaus Bartholomäberg: Im seit 1657 existierenden Frühmesshaus Bartholomäberg werden seit 2009 wechselnde Sonderausstellungen mit Bezug zum Montafon gezeigt.

Weitere Museen, Ausstellungen und Sehenswürdigkeiten im Montafon:

  • Historisches Bergwerk Bartholomäberg (seit 2010): Das einzige Schaubergwerk Vorarlbergs. Rund 115 Meter des St.-Anna-Stollens, dessen tatsächliche Länge unbekannt ist, sind für Besucher zugänglich.
  • Wasser-Erlebnisstollen Vermunt (seit 2004): In dem Stollen wird auf 1,5 km Länge die Geschichte der Wasserkraft vermittelt.
  • Technikmuseum Alte Sperrkammer Trominier (seit 2010): Besichtigt werden kann eine außer Betrieb genommene Sperrkammer des Vermuntwerks, welche mitsamt allen Abschlussorganen im Originalzustand erhalten ist.
  • energie.raum - das Illwerke Informationszentrum in Gaschurn-Partenen: In dem Informationszentrum wird zum einen die Geschichte der Illwerke präsentiert, zum anderen erfahren Besucher in der interaktiven Ausstellung etwas über den Natur- und Kulturraum Montafon sowie die Themen Wasserkraftnutzung, Energieerzeugung und Kraftwerksbau.
  • Bergknappenkapelle St. Agatha im Silbertal: Die älteste Kirche im Montafon. Um 1400 errichtet, tauchte die Agathakirche um 1450 erstmals in den Urkunden auf. Der Legende nach geht die Errichtung der Kirche auf ein Gelübde von verschütteten Bergleuten zurück und die Kirche steht der Überlieferung nach nun direkt auf dem ehemaligen Stollenausgang des Stollenunglückes. Gewidmet wurde sie der Schutzheiligen der Feinschmiede und Glockengießer, Agatha von Catania, um den Bezug zum Kupfer- und Silberabbau am Kristberg herzustellen.
  • Wintersportausstellung Einst und Jetzt in Tschagguns: : Die Orte Schruns und Tschagguns zählen zu den ältesten Wintersportorten in den Alpen. Die Dauerausstellung im Gemeindeamt in Tschagguns zeigt die Entwicklung des Montafoner Wintersports, zudem werden die erfolgreichsten Rennläufer/innen des Tales vorgestellt.
  • Kraftwerksbesichtigung - Kopswerk I: Das Kopswerk I der Illwerke in Partenen ist von Juli bis September für Besucher geöffnet.
  • Kunstforum Montafon: Ausstellungsort ist die ehemalige Lodenfabrik in Schruns. Das Ausstellungsprogramm zeigt vorwiegend zeitgenössische österreichische bildende Kunst.

Sonstige kulturelle und natürliche Sehenswürdigkeiten im Montafon:

Kulturdenkmäler:

→ Denkmalschutzobjekte in Bartholomäberg, Gaschurn, Lorüns, Sankt Anton, Sankt Gallenkirch, Schruns, Silbertal, Stallehr, Tschagguns, Vandans

Siehe auch: Liste der Kapellen im Montafon

Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • FIS Weltcup Montafon 2016 (Skicross, Snowboardcross)
  • FIS Weltcup Nordische Kombination
  • M³ Montafon Mountainbike Marathon
  • Montafon Alpine Trophy (Intern. Fussballnachwuchsturnier mit 1.200 TN)
  • Montafon Sommer (Kulturevent)
  • Silvretta Classic Rallye (Oldtimer & E-Autos)
  • Montafon Arlberg Marathon
  • Montafoner Sagenspiele
  • Open Faces Silvretta Montafon (Freeride-Event)
  • Ramuskull Trophy Gargellen (Wettkampf für Touren- und Berggeher mit Alpinerfahrung)

Zu den Brauchtumsveranstaltungen zählen neben dem traditionellen Alpabtrieb die Sonnwendfeier im Juni, um mit leuchtenden Feuern auf den Gipfeln den längsten Tag des Jahres zu feiern, sowie das Funkenabbrennen. Am Funkensonntag, dem ersten Sonntag nach Aschermittwoch, werden mit dem traditionellen Abbrennen der Funkenhexe und dem Fackelschwingen am Berg und im Tal die Dämonen des Winters vertrieben und das steigende Licht begrüßt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • A. Nistler: Montafon. Mit 4 Abbildungen. In: Vom Fels zum Meer 22. Jg., Bd. 2, 1903, S. 1747–1750.
  • Hermann Sander: Beiträge zur Geschichte des Montafoner Wappen. Wagner, Innsbruck 1903 Digitalisat
  • Hilda Heine, Jörg Heine: Montafon. 2. Auflage. Rother Bergverlag, München 1983, ISBN 978-3-7633-3244-1 (rother.de).
  • Andreas Rudigier (Hrsg.): Das Montafon in Geschichte und Gegenwart. (Montafoner Heimatbuch). Hrsg. im Auftrag des Standes Montafon.
    • Band 1: Judith Maria Rollinger, Robert Rollinger (Hrsg.): Montafon: Mensch – Geschichte – Umwelt. Schruns 2005, ISBN 3-902225-15-7.
      Beiträge: Raphael Nagy: Das Montafon. Naturräumliche Gliederung. S. 15–24 • Christian Wolkersdorfer: Geologische Verhältnisse des Montafons und angrenzender Gebiete. S. 25–56 (pdf, online) • Richard Werner: Klima und Wetter im Montafon. S. 57–92 • Dietmar Jäger: Die Tierwelt des Montafons. S. 93–140 • Herbert Waldegger: Die Pflanzenwelt des Montafons. S. 141–182 • Klaus Oeggl, Werner Kofler, Notburga Wahlmüller: Pollenanalytische Untersuchungen zur Vegetations- und Siedlungsgeschichte im Montafon. S. 183–208 • Klaus Pfeifer: Klimageschichtliche Auslegung extremen Fichtenwachstums im Montafon von 1500 bis 1985. S. 209–226 • Eugen Gabriel, Arno Ruoff: Laute und Formen der Montafoner Mundarten. S. 227–238 • Hubert Klausmann: Der Wortschatz der Montafoner Mundarten. S. 239–258 • Guntram Plangg: Zwei historische Dokumente zu Bartholomäberg. S. 259–204 • Christian Stadelmann/Markus Stadelmann: Das Braunvieh. Eine Repräsentation. S. 305–317 • Literaturverzeichnis S. 318, Namensregister, Ortsregister, u.a.
    • Band 2: Robert Rollinger (Hrsg.): Besiedlung - Bergbau - Relikte: von der Steinzeit bis zum Ende des Mittelalters. Band 2. Hohenems 2009, ISBN 978-3-902679-82-6.
      Beiträge: Klaus Oeggl: Der Mensch und die Umwelt vom Neolithikum bis heute: ein pollenanalytischer Beitrag zur Siedlungsgeschichte des Montafons. S. 50–65 • Alois Niederstätter: Das Mittelalter. S. 92–125 • Andreas Hachfeld: Siedlungsgefüge und soziale Gruppen im Spätmittelalter. S. 126–177 • Karl Heinz Burmeister: "Montafonium Nostrum": das Montafon in der Zeit um und nach 1500 ; vom Schweizerkrieg bis zum Dreißigjährigen Krieg. S. 178–227 • Nicole D. Ohneberg: Die Rechtsprechung im Montafon am Beispiel des Märzengerichts. S. 228–243 • Klaus Pfeifer: Spuren mittelalterlicher Architektur im Montafon. S. 244–257 • Karsten Wink: Burgenarchäologie im Montafon: die Untersuchungen auf den Ruinen Diebschlössle und Valcastiel. S. 258–269 • Franz J. Huber: Die Burg im Valcastiel. S. 270–280 • Andreas Rudigier: Eine kleine mittelalterliche Kunstgeschichte des Montafons. S. 283–321 • Christoph Walser: Geschichte aus Schutt und Asche: archäologische Untersuchungen im Refektorium des Dominikanerinnenklosters Sankt Peter in Bludenz. S. 322–331
  • Jochen Hofmann, Christian Wolkersdorfer: Der historische Bergbau im Montafon. Heimatschutzverein Montafon, Schruns 2013, ISBN 978-3-902225-51-1. (Digitalisat)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Montafon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Geschichte von Lorüns, Internetseite der Gemeinde
  2. a b Geschichte von Stallehr, Internetseite der Gemeinde
  3. Standesvertretung. Stand Montafon
  4. Firma Montafon Tourismus. Firmenbuchdaten Creditreform/firmenabc.at
  5. Firma Montafon Tourismus GmbH. Firmenbuchdaten Creditreform/firmenabc.at
  6. Hochmontafon : St. Gallenkirch-Gortipohl, Gaschurn-Partenen und Gargellen
  7. Firma Hochmontafon Tourismus GmbH. Firmenbuchdaten Creditreform/firmenabc.at
  8. Vorarlberg Tourismus → Regionen
  9. B. Bilgeri: Die Zeit der Rätoromanen im Montavon.
  10. Lit. Montafoner Heimatbuch.
  11. Ferry Orschulik (Webgestaltung): Herrschaften im Walgau. Bild 29. In: Schulmediencenter Vorarlberg: Bildreihen → Walgau. S. Weiterführende Information, abgerufen am 7. Juli 2011 (Startseite Schulmediencenter).
  12. Hermann Sander: Geschichte des Montafoner Wappens. 1903
  13. Die Sage von den Petrusschlüsseln, kristberg.at
  14. Guntram A. Plangg.: Überlebende rätoromanische Verba im Walgau (Vorarlberg). In: Annalas da la Societad Retorumantscha. Band 106, 1993, ISSN 0378-6870, S. 174–175, doi:10.5169/seals-235843.
  15. J. G. Haditsch, H. Mostler: Jungalpidische Kupfervererzungen im Montafon (Vorarlberg). In: Geol. Paläont. Mitt. Innsbruck. Band 13, Nr. 12, Februar 1986, ISSN 0378-6870, S. 277–296 (PDF).
  16. Die AlpenSZENE Montafon und ihre Geschichte. Abgerufen am 5. Januar 2012 (PDF, 47 kB).
  17. Gemeinde Schruns: Schrunser Zeittafel - 1928 bis 2008 - im Überblick, Seite 1 (pdf, 33 KiB).
  18. Alpabtrieb im Montafon (montafon.at).
  19. Das Montafoner Steinschaf (montafoner-steinschaf.com).
  20. Montafoner Steinschaf (arche-austria.at).
  21. Winter-Aktivitäten im Montafon (montafon.at)
  22. Sommer-Aktivitäten im Montafon (montafon.at)
  23. Luise Jenny, Hans Netzer, Elisabeth Walch: Gold, Seide und Lüster – Die Silbertaler Tracht im Spiegel historischer Fotografien. Ausstellung 2008, Montafoner Bergbaumuseum Silbertal (vorarlberg-netz.de).
  24. Volkstrachten – Dauermarkenserie
  25. Museen und Ausstellungen, www.montafon.at