Fußball-Verband Mittelrhein

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Fußball-Verband Mittelrhein
Logo Fußball-Verband Mittelrhein.svg
Gegründet 21. Dezember 1946
Präsident Alfred Vianden
Adresse Sövener Straße 60
53773 Hennef (Sieg)
Meister Herren FC Wegberg-Beeck
Pokalsieger Herren Bonner SC
Meister Frauen SV Menden
Pokalsieger Frauen Vorwärts Spoho Köln
Übergeordneter Verband Westdeutscher Fußball-
verband
Untergeordnete Verbände 9 Fußballkreise
Region Karte-DFB-Regionalverbände-MR.png
Vereine (ca.) 1.147*
Mitglieder (ca.) 343.381*
Mannschaften (ca.) 7.658*
*Stand: 8. Juni 2016[1]
Homepage www.fvm.de

Der Fußball-Verband Mittelrhein e. V. (FVM) ist die Dachorganisation aller 1.147 Fußballvereine im Bereich Mittelrhein, der die Fußballkreise Aachen, Berg, Bonn, Düren, Euskirchen, Heinsberg, Köln, Rhein-Erft und Sieg umfasst. Er wurde 1946 als Fußball-Verband Rheinbezirke gegründet und trägt seit 1951 seinen heutigen Namen. Mit 343.381 Mitgliedern und 7.658 Mannschaften[1] ist der FVM der siebtgrößte der 21 Landesverbände im Deutschen Fußball-Bund. Sitz des FVM ist seit dem Umzug in Räumlichkeiten der verbandseigenen Sportschule zum 1. Januar 2012 Hennef. An der Spitze des Verbandes steht seit dem Verbandstag am 23. Juli 2007 Alfred Vianden als Präsident. Der bisherige Präsident Karl-Josef Tanas wurde zum Ehrenpräsident ernannt.

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußballkreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Verbandsgebiet, welches in etwa dem Regierungsbezirk Köln entspricht, gliedert sich in 9 Fußballkreise:

  • Kreis Köln (65544 Mitglieder, 138 Vereine)
  • Kreis Bonn (32479 Mitglieder, 85 Vereine)
  • Kreis Sieg (26874 Mitglieder, 85 Vereine)
  • Kreis Berg (29811 Mitglieder, 91 Vereine)
  • Kreis Euskirchen (26995 Mitglieder, 123 Vereine)
  • Kreis Rhein-Erft (27623 Mitglieder, 95 Vereine)
  • Kreis Aachen (45792 Mitglieder, 128 Vereine)
  • Kreis Düren (29833 Mitglieder, 119 Vereine)
  • Kreis Heinsberg (22963 Mitglieder, 80 Vereine)

Ligasystem[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der FVM verwaltet folgende Ligen:

Senioren:

Darunter folgen die Kreisligen, die von den einzelnen Fußballkreisen organisiert werden.

Junioren:

  • Mittelrheinliga (A-Jugend)
  • Bezirksliga (A-Jugend)
  • Mittelrheinliga (B-Jugend)
  • Bezirksliga (B-Jugend)
  • Mittelrheinliga (C-Jugend)
  • Bezirksliga (C-Jugend)
  • Bezirksliga (D-Jugend)

Darunter folgen die Sonder-, Leistungs- und Normalklassen, die von den einzelnen Fußballkreisen organisiert werden.

Vereine in höheren Ligen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herren Saison 2017/2018

Stufe Bezeichnung Anzahl Vereine
1 Bundesliga 2 1. FC Köln 1. FC Köln; Bayer 04 Leverkusen Bayer 04 Leverkusen
2 2. Bundesliga
3 3. Liga 1 SC Fortuna Köln SC Fortuna Köln
4 Regionalliga West 5 1. FC Köln II 1. FC Köln II; Alemannia Aachen Alemannia Aachen; Bonner SC Bonner SC; FC Viktoria Köln FC Viktoria Köln; FC Wegberg-Beeck FC Wegberg-Beeck

Pokale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Senioren:

Junioren:

  • FVM-Pokal (A-Junioren, B-Junioren, C-Junioren, D-Junioren)
  • FVM-Mittelrheinpokal der Juniorinnen (Altersklassen C/U15 und B/U17)

Sportschule Hennef[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der FVM ist Träger der Sportschule Hennef. Diese zählt zu den europaweit führenden Sportschulen und ist neben der Kernsportart Fußball Bundesleistungszentrum für die Sportarten Boxen und Ringen sowie Landesleistungszentrum für Gewichtheben und Judo. Aufgrund der zahlreichen Besuche der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, unter anderem vor der Weltmeisterschaft 1954, sowie namhafter Spitzenteams unterschiedlichster Sportarten aus dem In- und Ausland erlangte die Sportschule Hennef auch überregionale Bekanntheit.

Die Grundsteinlegung der Sportschule erfolgt am 1. Oktober 1949, ehe sie im Sommer 1950 bezugsfertig wurde. Nach einer umfassenden Modernisierung von einem Gesamtvolumen von 6,8 Millionen Euro im Rahmen der Weltmeisterschaft 2006, zu welcher sich jedoch keine der teilnehmenden Nationen beschloss, ihr Quartier in der Sportschule zu beziehen, verfügt diese über 3 Rasenplätze, einen Kunstrasenplatz, eine Kunstrasenhalle, zwei Mehrzweckhallen, jeweils eine Spezialhalle für die Sportarten Judo, Boxen, Ringen und Gewichtheben, einen Kraftraum, ein Freibad (50-m-Bahnen) mit Zehnmeterturm und ein Hallenbad (25-m-Bahnen), neun Seminarräume und einen modernen EDV-Raum sowie die großzügige Aula. Zudem verfügt sie über 200 Betten in vier unterschiedlichen Kategorien.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b DFB-Mitgliederstatistik 2016, siehe https://www.dfb.de/fileadmin/_dfbdam/113011-Mitgliederstatistik_2016.pdf, aufgerufen am 6. August 2016

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]