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Göbekli Tepe

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Koordinaten: 37° 13′ 23″ N, 38° 55′ 21″ O

Reliefkarte: Türkei
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Göbekli Tepe
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Türkei
Gesamtansicht des Grabungsfelds mit den Anlagen A–D, Zustand 2011
Funde aus Göbekli Tepe im Museum Şanlıurfa

Der Göbekli Tepe (deutsch bauchiger Hügel) ist ein prähistorischer Fundort auf dem mit 750 Meter höchsten Punkt der langgestreckten Bergkette von Germuş[1]. Er liegt 15 Kilometer nordöstlich der südostanatolischen Stadt Şanlıurfa in der Türkei.[2] Es handelt sich um einen durch wiederholte Besiedlung entstandenen Hügel (Tell) mit einer Höhe von 15 Metern und einem Durchmesser von rund 300 Metern.[3] Er wird seit Mitte der 1990er Jahre als Langzeitprojekt des Deutschen Archäologischen Instituts ausgegraben. Bei diesen Arbeiten wurden bisher etwa 1,5 % des Areals freigelegt, eine vollständige Ausgrabung ist nicht geplant.

Derzeit werden zwei Nutzungsphasen unterschieden, von denen die erste bis in das 10. Jahrtausend v. Chr. zurückreicht. Aus dieser Nutzungsphase (Epipaläolithikum/frühes PPNA) wurden sieben[4] kreisförmige Steinanlagen ausgegraben, die aus zum Teil reliefierten T-förmigen Pfeilern bestehen. Aufgrund geophysikalischer Untersuchungen kann vermutet werden, dass über 200 weitere Pfeiler in etwa 20 Kreisanlagen noch unter dem Erdboden liegen. Die einzelnen Pfeiler sind dabei bis zu 6 Meter hoch und bis zu 20 Tonnen schwer und waren in aus dem anstehenden Felsen geschlagene Sockel eingepasst. In der zweiten, der jüngeren Nutzungsphase (Präkeramisches Neolithikum B) fanden sich weitere, aber kleinere Pfeiler in rechteckigen Räumen. Diese Räume besaßen in der Regel einen Fußboden aus geschliffenem Kalk. Danach wurde der Ort offensichtlich aufgegeben. Die Grundmauern eines quadratischen Gebäudes auf dem Südplateau werden in römische Zeit datiert.

Die Funktion der Anlagen ist unklar. Am verbreitetsten ist die vom Ausgräber Klaus Schmidt (1953–2014) etablierte Hypothese, dass es sich um ein steinzeitliches Bergheiligtum gehandelt habe.

Forschungsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jüngere Grabungsareale

Göbekli Tepe wurde 1963 von dem amerikanischen Archäologen Peter Benedict im Rahmen eines Survey-Projekts der Universitäten İstanbul und Ankara als steinzeitliche Fundstelle identifiziert. Dieser vermerkte auch, dass sich dort ein muslimischer Friedhof befand.[5] Letzteres ist vermutlich einer der Gründe dafür, warum er dem Fundort keine weitere Beachtung schenkte, da islamische Friedhöfe meist nicht ausgegraben werden dürfen. Im Oktober 1994 erkannte der deutsche Archäologe Klaus Schmidt bei einem Besuch des Hügels in Steinwällen Bruchstücke von Pfeilern, die mit den bei den Ausgrabungen in Nevalı Çori gefundenen T-Pfeilern vergleichbar waren.[6] Infolgedessen wurde das Nevalı Çori-Projekt des Deutschen Archäologischen Instituts in Kooperation mit dem Museum Şanlıurfa nun unter dem Namen Urfa-Projekt fortgesetzt. Personell ist das Projekt mit der Orient-Abteilung des Deutschen Archäologischen Instituts verbunden, in der Türkei kümmert sich zudem die Abteilung Istanbul des DAI um die Belange der Grabung. Neben dem Göbekli Tepe sollte es auch den nahegelegenen und ebenfalls steinzeitlichen Gürcütepe untersuchen.[7] Seitdem finden jährlich Ausgrabungen am Göbekli Tepe statt, die Untersuchungen des Gürcütepe wurden 2000 weitgehend abgeschlossen.[8]

Eine wissenschaftliche Gesamtpublikation des Grabungsprojekts liegt noch nicht vor. Die Ergebnisse wurden in Vorberichten oder populärwissenschaftlichen Werken vorgelegt.

Befunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Göbekli Tepe liegt auf einem in alle Himmelsrichtungen ausfächernden, flachen und kahlen Felsplateau. Im Norden verbindet es eine schmale Felszunge mit dem benachbarten Bergzug, in allen anderen Richtungen fällt der Rücken über Hänge und zum Teil schroffe Kliffe steil ab.[9] Auf diesem Bergrücken liegt nicht nur der etwa 15 Meter hohe eigentliche Tell des Göbekli Tepe, dessen Oberfläche mit Fundmaterial übersät ist, es finden sich auch zahlreiche andere Hinweise auf menschliche Einwirkung. Ausgrabungen fanden vor allem am Südhang des Hügels, südlich und westlich eines Maulbeerbaums statt, der eine islamische Pilgerstätte markiert.[3] Funde stammen jedoch vom gesamten Felsplateau.

Felsplateau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick vom Göbekli Tepe in die Harran-Ebene (Mesopotamien), im Vordergrund Anlage E mit zisternenartigen Vertiefungen

Die Oberfläche des Felsplateaus ist durch Erosion, Steinbruchtätigkeit in der Steinzeit und spätere Steinbruchtätigkeit verändert.[10] Auf letztere gehen etwa vier 10 Meter lange und etwa 20 Zentimeter breite Kanäle zurück, die eine große Fläche des südöstlichen Felsplateaus durchzogen. Diese werden als Überreste eines antiken Steinbruchs interpretiert, aus welchem rechteckige Quader entnommen werden sollten. Er steht möglicherweise in Zusammenhang mit einem benachbarten quadratischen Gebäude, dessen Fundamente noch erkennbar sind. Dieses Gebäude war wahrscheinlich ein Wachturm und in der römischen Kaiserzeit Teil des Limes Arabicus. Die Identifikation ist jedoch nicht gesichert.[11]

Die meisten Strukturen im Felsplateau können jedoch auf steinzeitlichen Steinabbau zurückgeführt werden. Hier wurden die im Tell verbauten monolithischen Architekturteile gewonnen, indem ihre äußeren Umrisse in den Felsen gepickt und anschließend der so von seiner Umgebung losgelöste Monolith aus der Felsbank herausgebrochen wurde.[11] Solche Steinbrüche zur Fertigung kreisrunder Werkstücke konnten auf dem westlichen Plateau identifiziert werden. Bestätigt wurde diese Interpretation durch den Fund eben eines solchen Werkstücks mit einer zentralen Bohrung am Südostplateau. Dieses ist mit einer Größe von 3 × 3 Meter das größte einer ganzen Reihe solcher Fundstücke, deren Funktion und Bedeutung noch nicht erfasst werden kann.[11] Eindeutig der steinzeitlichen Steinbrucharbeit sind zudem drei T-Pfeiler zuzuordnen, die noch nicht aus der Felsbank herausgelöst wurden. Der größte von ihnen liegt am nördlichen Plateau und hat eine Länge von über 7 Metern sowie eine Kopfbreite von mehr als 3 Metern. Sein Gewicht wird auf etwa 50 Tonnen geschätzt. Die zwei weiteren T-Pfeiler von etwas kleineren Dimensionen liegen in Steinbrüchen des südlichen Plateaus.[12]

In den weiteren Kontext dieser Steinbrüche gehört ein Areal am westlichen Rand des Hügels, in welchem eine löwenartige Darstellung gefunden wurde. Da sich Silexabfall und Kalksteinsplitter in auffälliger Weise häufen, wird dieses Areal als eine Art „Bildhauerwerkstatt“ verstanden.[13] Unklar ist hingegen, wie drei gleichartige Phallusdarstellungen auf einer horizontalen Fläche des Südplateaus einzuordnen sind. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass sie sich im Umfeld antiker Steinbrüche befinden und ihre zeitliche Einordnung daher unsicher ist.[14]

Außerhalb des eigentlichen Tells liegt eine in den Fels eingesenkte Fläche, innerhalb derer sich zwei Podeste mit Einlassungen für Pfeiler sowie eine umlaufende, sehr flache Bank fanden. Der Grundriss entspricht den Anlagen aus Schicht III des eigentlichen Tells, weshalb diese Fläche in Fortsetzung der Nummerierung dieser Anlagen „Anlage E“ genannt wurde. Wegen ihrer Ähnlichkeit mit einem in Nevalı Çori gefundenen kultischen Gebäude trägt sie zudem den Namen „Felsentempel“. Der Fußboden von Anlage E wurde sorgfältig aus dem Felsen herausgeschlagen und geglättet. Dies erinnert an die Terrazzoböden der jüngeren Anlagen am Göbekli Tepe. Unmittelbar nordwestlich dieser eingesenkten Fläche liegen zwei zisternenartige, ovale Vertiefungen im Fels, die als Teil dieser Anlage gewertet werden. In eine dieser Vertiefungen, die in ihrer Mitte einen etwa tischhohen Zapfen aufweist, führt eine fünfstufige Treppe hinab.[15]

In der westlichen Abbruchkante des Bergrückens wurde eine kleine Höhle gefunden, die ein kleines Felsrelief eines Rindes enthält. Die Höhlenwand ist mit Rillen und Kuhlen überdeckt, es wurden bis heute keine weiteren Reliefs identifiziert.[14]

Schicht I[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die mächtige Stratigraphie des Göbekli Tepe zeugt von der mehrtausendjährigen Nutzung des Orts. Schicht I ist die oberste und zugleich schmalste Schicht des Hügels, die aber die größte Zeitspanne umfasst. Sie besteht aus Lockersedimenten, die durch Erosion und die bis heute andauernde landwirtschaftliche Nutzung des Hügels entstanden sind.

Schicht II[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberhalb der westlichen Bereiche der noch älteren Anlage A und B wurde eine erste Bauschicht gefunden. Sie wird durch mehrere rechtwinklige und tür- sowie fensterlose Räume charakterisiert, die 4–6 Meter lang und 3–4 Meter breit sind. Diese Schicht II wurde Radiokohlenstoffdatierungen zufolge von 8800 bis 8000 v. Chr. genutzt.[16] Aus dieser Schicht stammen Funde mehrerer T-Pfeiler, die bis zu 1,5 Meter hoch sein konnten. Es handelt sich dabei meist um Pfeilerpaare, die zentral in den Räumen standen. In zwei Fällen wurden je zwei weitere Pfeiler quer zur Längsachse des Raums in dessen Seitenwänden gefunden.[17] Einige wenige dieser Pfeiler sind mit Reliefs verziert; besonders bekannt ist das bereits 1997 entdeckte Pfeilerpaar mit Felidendarstellungen. Der Raum, in welchem sie sich befanden, wird daher gewöhnlich als „Löwenpfeilergebäude“ angesprochen, auch wenn die zoologische Bestimmung der Darstellung unsicher ist.[17] Zwischen den beiden Pfeilern war eine Bank installiert, in die die Darstellung einer Frau graviert war.[18]

Schicht III[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der ältesten Siedlungsschicht (Schicht III) kamen monolithische Pfeiler zum Vorschein, die mit grob geschichteten Mauern zu kreisförmigen oder ovalen Anlagen verbunden waren. In der Mitte der Anlagen stehen jeweils zwei noch größere Pfeiler.[19] Bisher wurden vier solcher Bauwerke mit Durchmessern zwischen 10 und 30 Meter entdeckt. Geophysikalische Untersuchungen lassen 16 weitere Anlagen vermuten mit insgesamt etwa 200 Pfeilern. Diese Anlagen wurden nach Ausweis von Radiokohlenstoffdatierungen von 9600 bis 8800 v. Chr. genutzt[16] und nach ihrer Nutzung bereits in der Steinzeit absichtlich zugeschüttet.[16]

Die Monolithe sind mit Tierreliefs oder abstrakten Piktogrammen verziert. Diese Zeichen stellen zwar keine Schrift dar, aber vielleicht allgemein verständliche heilige Symbole, wie man sie auch in jungsteinzeitlichen Höhlen fand. Die Pfeiler sind T-förmig, aber aus einem Stück gehauen. Klaus Schmidt interpretiert sie als „die Verkörperung geheimnisvoller Wesen“.[20] In den Querbalken sieht er aber nicht Arme, sondern den Kopf mit vorspringendem Kinn und Hinterkopf in der Seitenansicht, was bedeuten würde, dass die im Kreis stehenden Figuren nach innen auf die zwei mittleren Pfeiler blicken. Diese Deutung wird dadurch unterstützt, dass bei einigen der T-Pfeiler an den Seiten Arme und Hände als Relief zu erkennen sind. Die sehr sorgfältig bearbeiteten Reliefs zeigen Löwen (oder Tiger oder Leoparden), Stiere, Keiler, Füchse, Gazellen, Schlangen, andere Reptilien, Geier, Kraniche, Ibisse und Skorpione. In einer relativ kleinen Darstellung erkennt Schmidt einen kopflosen Menschen mit erigiertem Penis.

Anlage A[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Relief auf der raumzugewandten Seite von Pfeiler 2

Anlage A ist die erste ausgegrabene Anlage. Hier kamen zunächst zwei 3 Meter hohe, aufrecht stehende Pfeiler (Pfeiler 1 und Pfeiler 2) zum Vorschein. Parallel zu diesen und in etwa gleichem Abstand wurden dann Pfeiler 3 und Pfeiler 4 gefunden. Um die Pfeiler waren Mauern errichtet mit einer Mächtigkeit von mehr als einem Meter. Sie bestanden aus brotlaibförmigen, etwa 80 Zentimeter langen Steinen.[21] Zwischen den äußeren Pfeilern 3 und 4 sowie dem zentralen Pfeilerpaar verlief eine Mauer, die nordwestlich des Zentralpfeilerpaares die Form einer Apsis annahm.[22] Im Südwesten der Anlage stand der 2,1 Meter hohe Pfeiler 5 in dieser Mauer. Ihr folgte außerdem eine Steinplattenbank im Bereich der Apsis.[22] In der Nordwestecke des Gebäudes wurde später Pfeiler 17 entdeckt, der ihm ebenfalls noch zugeordnet werden kann. Insgesamt hat Anlage A damit eine etwa quadratische Form, wobei mehrere Pfeiler und die Mauern um ein zentrales Pfeilerpaar angeordnet sind. Diese Form hat Ähnlichkeiten mit dem so genannten „Terrazzo-Gebäude“ von Nevalı Çori. Der Eingang zu Anlage A lag im Südosten, wovon eine bearbeitete Steinplatte erhalten ist, die einst zu einer Türkonstruktion gehörte.[23] Über Anlage A waren nur noch wenige Reste einer Bebauung aus Schicht II vorhanden, stattdessen fanden sich dort nur mächtige Füllschichten.[24]

Drei der Pfeiler aus Anlage A tragen Reliefs. Im Fall von Pfeiler 1 sind dies auf der Vorderseite fünf Schlangendarstellungen, die der gesamten Anlage den Namen „Schlangenpfeilergebäude“ verliehen. Auf seiner linken Seite ist hingegen eine netzartige Struktur zu sehen, die aufgrund entsprechender, ebenfalls am Göbekli Tepe entdeckter Vergleichsfunde als Schlangengruppe verstanden wird. Unterhalb derselben ist eine kleine Darstellung eines vierfüßigen Tieres angebracht.[25] Demgegenüber verfügt Pfeiler 2 auf seiner Rückseite über eine Hochreliefdarstellung eines Bukranions. Auf der dem Raum zugewandten Seite dieses Pfeilers fand sich dann eine Tiergruppe, bestehend aus Stier, Fuchs und Kranich.[26] Pfeiler 5 besitzt wiederum eine Schlangendarstellung. Aus Anlage A stammt außerdem eine Reihe von tierförmigen Skulpturen.

Bisher ist Anlage A noch nicht vollständig freigelegt. Insbesondere der Fußboden wurde bisher noch nicht erreicht. Derzeit ist die jüngste Bauphase dieser Anlage zu sehen, der aber mindestens zwei weitere Bauphasen voraus gingen.[19]

Anlage B[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anlage B wurde nach Anlage A freigelegt. Auch sie besitzt ein Zentralpfeilerpaar (Pfeiler 9 und Pfeiler 10), um die mehrere durch Mauern verbundene Pfeiler konzentrisch angeordnet waren. Von dieser Anordnung ausgenommen war Pfeiler 15 im Westen der Anlage, der zudem mit einem Loch in seinem Kopf versehen war.[27] Der Durchmesser des Gebäudes beträgt dabei 9 Meter in Ost-West-Richtung und 10 bis 15 Meter in Nord-Süd-Richtung.[28] Die beiden Zentralpfeiler waren in Nord-Süd-Richtung orientiert und tragen an der Innenseite ihrer Schäfte jeweils eine lebensgroße Hochreliefdarstellung eines nach Süden springenden Fuchses, weshalb dieses Gebäude auch mit dem Namen „Fuchspfeilergebäude“ versehen wurde. Diese beiden Pfeiler standen in einem Terrazzofußboden, in welchen vor Pfeiler 9 eine steinerne Schale eingelassen war, zu welcher von außen eine kleine Rinne hinführte.[29] Die Höhen der einzelnen Pfeiler variieren erheblich, ein Argument für die Annahme, dass die Anlage nicht überdacht war.[27] Wie bei Anlage A existierten über Anlage B nur noch wenige Reste einer Bebauung aus Schicht II, und wie in Anlage A waren auch die Pfeiler von Anlage B von feinem Füllschutt umgeben.[27]

Abgesehen von den beiden Zentralpfeilern waren nur zwei der Pfeiler in Anlage B mit Reliefs versehen. Auf der hinteren Kopffläche von Pfeiler 6 war ein Flachrelief angebracht, welches vermutlich ein Reptil in Aufsicht zeigt. Das bisher einzige weitere Relief an einem Pfeilerkopf wurde beim unmittelbar benachbarten Pfeiler 14 gefunden, wobei dieses aufgrund des Grabungsfortschritts noch nicht voll sichtbar ist.[30]

Anlage C[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anlage C schließt östlich an die Anlagen A und B an. Sie besteht aus vier konzentrischen Mauerringen um ein Zentralpfeilerpaar (Pfeiler 37 und Pfeiler 35) und hat einen Gesamtdurchmesser von mehr als 30 Meter.[16][31] Die Mauerringe sind jedoch nicht gleichzeitig entstanden, sondern wurden sukzessive von außen nach innen hochgezogen, wodurch das Innere der Anlage mindestens zweimal verkleinert wurde.[32] Im inneren Mauerring wurden neun T-Pfeiler freigelegt, wobei einige weitere Pfeiler existiert haben müssen, die irgendwann – vermutlich durch Landwirte – entfernt wurden. Vom zweiten Mauerring sind bisher vier Pfeiler gefunden.[31] Das Bildprogramm dieser Anlage wird von Wildschweinen beherrscht, weshalb sie den Namen „Haus der Keiler“ erhielt. Sechs von zehn freigelegten Reliefs dieser Anlage zeigen Keiler und drei der insgesamt vier gefundenen Keilerskulpturen des Göbekli Tepe wurden hier gefunden.[31] Die Keilerreliefs befinden sich auf den Stirnseiten der Pfeiler 26 und 28 in der inneren Ummauerung, wobei letzterer auf der rechten Schaftseite ein weiteres solches Relief trägt. Pfeiler 23, der Teil des mittleren Mauerrings ist, besitzt auf der linken Schaftseite eine fast lebensgroße Darstellung eines Wildschweinkopfs.[31] Pfeiler 11 im Südwesten der Anlage ist stark beschädigt, hat jedoch auf der Ostseite seines Kopfs Reste einer Darstellung eines kräftigen Tieres. Auf seiner Westseite befindet sich eine Bohrung ähnlich derjenigen von Pfeiler 15, ohne dass diese den Pfeilerkopf ganz durchdränge.[33]

Annähernd vollplastische Darstellung eines Raubtiers auf Pfeiler 27
Deutliche Zerstörungsspuren an Pfeiler 37

Einen besonders reichen Dekor zeigt Pfeiler 12 in der mittleren Ringmauer. Sein Kopf trägt 5 an Enten erinnernde Vögel vor einem netzartigen Muster. Darunter war auf dem Pfeiler ein mächtiger Keiler angebracht und darunter die bereits von Pfeiler 9 und 10 bekannte Fuchsdarstellung. Auf Höhe des Nackens des Fuchses lag ein Terrazzoboden, der, wie die teilweise Bedeckung des Reliefs zeigt, der jüngsten Bauphase der Anlage angehören muss.[32] Besonders großes Aufsehen erregte die nahezu vollplastische Darstellung eines Raubtiers auf Pfeiler 27.[34]

Auf die Ringmauern von Anlage C führen zwei parallel zueinander laufende Mauern zu, die keiner anderen Anlage zugerechnet werden können. Diese sind aus besonders großen Steinen mit Bearbeitungsspuren auf allen ihren Seiten errichtet und treffen fast rechtwinklig auf die südliche Ummauerung von Anlage C. Da sie offenbar einen Weg flankieren, wurde vorgeschlagen, hierin eine Art von Dromos zu sehen, wie er von mykenischen Kuppelgräbern bekannt ist.[35] In diesen Weg schob sich eine große Steinplatte, die an die Steinplatte aus Anlage A erinnert. Sie besaß eine zentrale Öffnung, die später durch Mauerwerk zugesetzt wurde. Auf der Rückseite dieser Platte fand sich ein weiteres Relief, das einen Keiler in Rückenlage zeigte.[36]

Der Erhaltungszustand von Anlage C ist vergleichsweise schlecht. Insbesondere die Zentralpfeiler wurden bereits im Altertum zerschlagen und liegen gelassen. Dies muss nach dem Zuschütten der Anlage geschehen sein, da für dieses Zerstörungswerk extra eine große Grube angelegt wurde. Dabei wurden auch Pfeiler südlich der Zentralpfeiler in Mitleidenschaft gezogen. Die Zerstörung kann anhand von einigen Scherbenfunden in der Grube grob an das Ende des präkeramischen Neolithikums datiert werden.[37]

Anlage D[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anlage D ist die größte, am besten erhaltene und am reichsten ausgestaltete der bisher freigelegten Anlagen. Sie hat einen ovalen Grundriss mit einem maximalen Innendurchmesser von 20 Metern. Ihre Zentralpfeiler (Pfeiler 18 und Pfeiler 31) sind über 5 Meter hoch, überragen die Pfeiler im Kreis also um mindestens einen Meter[37] und haben an ihren Schäften angedeutete Arme und Hände, die in ihrer Position von den antiken Bildhauern einmal verschoben wurden.[38] Ansonsten ist das Bildprogramm von Anlage D, in der nahezu jeder Pfeiler mit Reliefs verziert ist, vor allem von Tierdarstellungen geprägt.

Blick auf Anlage D

Pfeiler 19 wurde vermutlich bereits im Neolithikum einmal repariert, wobei man den Kopf des Pfeilers auf eine Platte setzte, die ihrerseits auf einem gemauerten Podest sitzt.[39] Pfeiler 20 wurde ebenfalls bereits in der Steinzeit beschädigt und trägt auf der Brustseite des Schafts drei Reliefs, die Schlange, Stier und Fuchs darstellen. Auf der linken Schaftseite treten zwei Fuchs-Reliefs hinzu.[40] Pfeiler 21 besitzt auf seiner linken Seite ein annähernd lebensgroßes Relief eines Gazellenkopfs, unter dem sich je ein Relief eines Onagers und einer Raubkatze befinden.[41] Auf der rechten Seite sind zwei Spinnen oder Insekten dargestellt, die jedoch nur sehr schwach ausgearbeitet sind.[42] Pfeiler 20 zeigt auf seiner linken Schaftseite einen Fuchs, auf seiner Brustseite eine Schlange und auf seiner rechten Seite vermutlich einen Hasen. Der benachbarte Pfeiler 30 trägt auf seiner Stirn neben geometrischem Dekor auch eine Schlange oder einen Blitz. Auf seiner Bauchseite finden sich dann eine Onagerdarstellung und eine Gruppe von Schlangen.[43]

Pfeiler 32 ist undekoriert, während Pfeiler 33 besonders reich ausgestaltet ist. Er besitzt auf der Stirnseite und auf beiden Breitseiten Reliefs, während seine Rückseite noch in der Wand steckt. Auf seiner linken Seite befinden sich drei Vogeldarstellungen, darunter die Darstellung zweier Kraniche.[44] Um diese Kraniche sind zahlreiche weitere Darstellungen gruppiert, die jedoch bereits in der Steinzeit ausgepickt wurden und somit heute schwer zu identifizieren sind. Auf der rechten Pfeilerseite finden sich vor allem Schlangendarstellungen, darunter ein großer Fuchs.[45] Die Bauchseite besitzt ein besonders reiches Bildprogramm, während die meisten anderen Pfeiler dort keinen Dekor aufweisen. Im oberen Bereich sind die Darstellungen nicht mehr zu erkennen, darunter finden sich dann aber Schlangen, H-Zeichen, ein Insekt, eine Spinne sowie ein Schaf.[46] Pfeiler 38 trägt insgesamt sechs Tierdarstellungen, darunter auf seiner Stirnseite ein Stier. Die übrigen Darstellungen sind die eines Fuchses, eines Keilers und dreier Vögel. Hinzu kommen Darstellungen eines Bukranions und auf der gegenüber liegenden Seite eines ibisartigen Vogels. Die Pfeiler 41 und 42 sind undekoriert, während auf Pfeiler 43, soweit freigelegt, ein H-Zeichen zu erkennen ist.

Funde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Keilerskulptur vom Göbekli Tepe

Neben den bisher dargestellten Befunden ist der Göbekli Tepe auch für seine Funde bekannt. Diese befinden sich heute mehrheitlich im archäologischen Museum von Şanlıurfa und wurden zum Teil bereits an der Oberfläche gefunden. Hierzu gehört eine Steinplatte mit der Darstellung eines Tiers im Hochrelief, welches an ein Reptil erinnert. Ein vergleichbares Stück wurde dort bereits zuvor von Bauern gefunden.[47] Besonderes Aufsehen erregte eine anthropomorphe Figur mit erigiertem Penis, die ebenfalls von Bauern entdeckt wurde. Mehrfach wurden Darstellungen von Tierköpfen gefunden, die ihrerseits möglicherweise Teile von Stelen waren. Eine solche Stele, die ein Wildschwein darstellt, wurde unmittelbar neben Pfeiler 12 gefunden.[48] Eine Maske mit menschlichen Zügen wurde als Teil eines Totempfahls interpretiert, wie er auch in Nevali Cori gefunden wurde. Besonders zahlreich sind jedoch die Funde steinzeitlicher Werkzeuge aus Feuerstein.

Interpretation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch wenn, wie oben bereits erwähnt, nur rund 1,5 % des Areals überhaupt freigelegt werden, gehen die Ausgräber derzeit davon aus, dass es sich beim Göbekli Tepe um ein steinzeitliches Heiligtum handelte.[49] Es ist jedoch unklar, wie dieses genutzt wurde und welcher Religion dort gefolgt wurde. Als Quelle für solche Interpretationen kommt mangels schriftlicher Zeugnisse wie in der Antike lediglich das Bildprogramm der Pfeiler in Betracht.

Aus der Formgebung der Pfeiler und der seitlich dargestellten Arme folgerte Klaus Schmidt, dass es sich um stilisierte anthropomorphe Stelen handeln müsse.[50] Diese stehen jedoch im starken Kontrast zu den sonst eher realistischen Menschen- und Tierdarstellungen dieser Zeit. Da ihnen gerade anatomische Details fehlen, verwarf Schmidt die ursprüngliche These, dass es sich um die Darstellung von Ahnen handeln könnte. Stattdessen könne es sich um Darstellungen von Wesen aus einer anderen Welt handeln, die sich am Göbekli Tepe zu einer ewigen Versammlung einfanden.[51] Dennoch hält Schmidt es für möglich, dass es sich um den Platz eines Totenkults gehandelt haben könnte.[18] Das Gegenargument, dass dort bisher keine einzige Bestattung gefunden wurde, wird zumindest durch die große Zahl menschlicher Knochen im Füllschutt relativiert.[18] Die Archäologen gehen daher davon aus, dass sich ähnlich wie in Çayönü Bestattungen finden werden, wenn die Steinplattenbänke und Fußböden geöffnet werden.[18]

Die auf den Pfeilerköpfen befindlichen Näpfchen seien hingegen eine spätere Ergänzung, die erst nach der Verschüttung der Anlage angebracht wurde. Schmidt sieht hierin Spuren von kreisförmigen Bewegungen, die sich weltweit an religiösen Orten nachweisen lassen.[50]

Klaus Schmidt geht davon aus, dass die Menschengruppen, die das Monument errichteten, sehr viel komplexer organisiert waren, als man dies für Jäger und Sammler bisher annahm. Außerdem verdeutlicht das Fehlen von Hinweisen auf eine Wohnnutzung, dass die Errichtung monumentaler Bauwerke in der Menschheitsgeschichte der sogenannten Neolithisierung vorausging.[16] Immerhin befindet sich der Göbekli Tepe in der Nähe des Karacadağ, in dessen Umfeld der Ursprung des Kulturgetreides verortet wird. Daher wird angenommen, dass dort auch die Neolithisierung begann. Deshalb spekulierte unter anderem Klaus Schmidt, dass dort umherstreifende Gruppen kooperieren mussten, um die frühen Wildgetreidevorkommen vor Wildtieren zu schützen. So seien frühe gesellschaftliche Organisationen diverser Gruppen rund um die Heiligtümer entstanden. Folgt man dieser These, entstanden neolithische Gruppen nicht allmählich in kleinem Stil, sondern gleich in Form großer sozialer Organisationen.[52]

In einem tiefenpsychologischen Interpretationsvorschlag vergleicht Theodor Abt die Symbolik der älteren Steinkreise und der späteren rechteckige Anordnung der Steinpfeiler, sowie das Errichten von Doppelpfeilern in der Mitte dieser Strukturen und betrachtet die Symbolik der Tierdarstellungen auf den Pfeilern. Abt kommt zu dem Schluss, diese Strukturen spiegelten „das Wirken von Archetypen als unbewussten geistigen Antriebskräften auf diese Kulturleistung" und wiesen auf eine "beginnende Stärkung eines zentrierenden Ich-Bewusstseins, die Entwicklung eines zentrierten Gottesbildes und eine Lösung des Menschen aus einer Ureinheit mit der Umwelt“ hin. Dieser Prozess sei „synchronistisch mit der Neolithischen Revolution“ verlaufen.[53]

Moderne Nutzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Göbekli Tepe ist heute neben archäologischem Ausgrabungsgebiet auch ein Wallfahrtsort der regionalen Bevölkerung. An seinem höchsten Punkt steht ein Maulbeerbaum, der als dilek ağacı (Wunschbaum) gilt. Er steht in einem von einer Steinmauer umgebenen kleinen Platz, auf welchem sich auch einige islamische Gräber befinden. An den Baum werden Stofffetzen angebunden, wobei ein Wunsch oder Gelübde ausgesprochen wird. Dabei handelt es sich um einen aus vorislamischer Zeit stammenden Brauch, der in der Türkei weit verbreitet ist.

Für die Zukunft ist geplant, die Fundstücke vom Göbekli Tepe nicht nur museal zu präsentieren, sondern den Ort samt seiner Umgebung in Form eines Archäologieparks der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dadurch soll nicht zuletzt erreicht werden, dass der Ort in seiner Ursprünglichkeit bewahrt wird.[3]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Göbekli Tepe genießt inzwischen eine recht weitgehende moderne Rezeption. Hierzu gehören insbesondere Beiträge in einschlägigen wissenschaftsjournalistischen Magazinen sowie Fernsehdokumentationen. Mit großen Artikeln war der Fundort bisher im Geo-Magazin sowie in National Geographic vertreten. Auch die Terra-X-Folge Jenseits von Eden – Lifestyle in der Steinzeit sowie die Produktion Lost Civilization: Göbekli Tepe – 12.000 years ago von National Geographic beschäftigten sich intensiv mit diesem Fundort.

Darüber hinaus wird der Göbekli Tepe auch in der modernen Malerei rezipiert. Der Künstler Matti Ludwig präsentierte in der Ausstellung Özurfa 2008 im Museum Ludwig in Köln auch Gemälde zum Göbekli Tepe. Hans Gustav fertigte einen Zyklus von Porträts des Grabungsteams 2007 an. Der umfangreichste Zyklus geht auf Matthias Rummer zurück, der eine Reihe von Aquarellen zum Göbekli Tepe anfertigte.[54]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Göbekli Tepe Newsletter 1, 2014 (PDF).
  • E. B. Banning, So fair a house: Göbekli Teoe and the identification of temples in the pre-pottery Neolithic of the Near East. Current Anthropology 52/2, 619-660.
  • Theodor Abt: Göbekli Tepe. Kulturelles Gedächtnis und das Wissen der Natur. In: Zeitschrift für orientalische Archäologie 7, S. 90–124, 2014.
  • Badisches Landesmuseum Karlsruhe (Hrsg.): Vor 12.000 Jahren in Anatolien. Die ältesten Monumente der Menschheit. Begleitbuch zur Ausstellung im Badischen Landesmuseum vom 20. Januar bis zum 17. Juni 2007. Theiss, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-8062-2072-8.
    • DVD-ROM: MediaCultura (Hrsg.): Vor 12.000 Jahren in Anatolien. Die ältesten Monumente der Menschheit. Theiss, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-8062-2090-2.
  • Oliver Dietrich, Manfred Heun, Jens Notroff, Klaus Schmidt, Martin Zarnkow: The role of cult and feasting in the emergence of Neolithic communities. New evidence from Göbekli Tepe, south-eastern Turkey. In: Antiquity 86, 2012, S. 674695 PDF.
  • Oliver Dietrich, Çiğdem Köksal-Schmidt, Jens Notroff, Klaus Schmidt: Establishing a Radiocarbon Sequence for Göbekli Tepe. State of Research and New Data. In: Neo-Lithics 1, 2013, S. 36-47. PDF
  • Karl W. Luckert: Stone age religion at Göbekli Tepe. From hunting to domestication, warfare and civilization. Foreword by Klaus Schmidt. Triplehood, Portland 2013, ISBN 9780983907220.
  • Joris Peters, Klaus Schmidt: Animals in the symbolic world of Pre-Pottery Neolithic Göbekli Tepe, south-eastern Turkey: a preliminary assessment. In: Anthropozoologica 39, 1, 2004, S. 179–218. Volltext (PDF; 4,7 MB)
  • Erika Qasim: The T-shaped monuments of Gobekli Tepe: Posture of the Arms. In: Chr. Sütterlin et al. (ed.): Art as Behaviour. An Ethological Approach to Visual and Verbal Art, Music and Architecture. Oldenburg 2014, 252-272.
  • Klaus Schmidt: Frühneolithische Tempel. Ein Forschungsbericht zum präkeramischen Neolithikum Obermesopotamiens. In: Mitteilungen der deutschen Orient-Gesellschaft 130, 1998, S. 17–49.
  • Klaus Schmidt: Zuerst kam der Tempel, dann die Stadt. Bericht zu den Grabungen am Gürcütepe und am Göbekli Tepe 1996–1999. In: Istanbuler Mitteilungen 50, 2000, S. 5–40
  • Klaus Schmidt: Göbekli Tepe, Southeastern Turkey. A preliminary Report on the 1995–1999 Excavations. In: Palèorient 26, 2001, S. 45–54.
  • Klaus Schmidt: Göbekli Tepe. Eine Beschreibung der wichtigsten Befunde, erstellt nach den Arbeiten der Grabungsteams der Jahre 1995–2007. in: Erste Tempel – Frühe Siedlungen. 12000 Jahre Kunst und Kultur. Ausgrabungen und Forschungen zwischen Donau und Euphrat, für ArchaeNova e. V. Heidelberg hrsg. von Klaus Schmidt. Isensee, Oldenburg 2009, ISBN 978-3-89995-563-7, S. 187–223.
  • Klaus Schmidt: Göbekli Tepe – the Stone Age sanctuaries. New results of ongoing excavations with a special focus on sculptures and high reliefs. In: Documenta Praehistorica 37, 2010, S. 239–256. (Volltext)
  • Klaus Schmidt: Sie bauten die ersten Tempel. Das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger. Die archäologische Entdeckung am Göbekli Tepe. C. H. Beck, München 2006, 3., erweiterte und aktualisierte Auflage 2007, ISBN 3-406-53500-3.
    • türkische Übersetzung: Taş çağı avcılarının gizemli kutsal alanı Göbekli Tepe en eski tapınağı yapanlar. Arkeoloji ve Sanat Yayınları, Istanbul 2007, ISBN 978-9944-75-021-9.
  • Metin Yeşilyurt: Die wissenschaftliche Interpretation von Göbeklitepe: Die Theorie und das Forschungsprogramm (Neolithikum und ältere Metallzeiten. Studien und Materialien, Band 2.). LIT Verlag, Münster-Berlin 2014, ISBN 978-3-643-12528-6.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Göbekli Tepe – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: Göbekli Tepe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Oliver Dietrich, Jens Notroff, A sanctuary, or so fair a house? In defense of an archaeology of cult at Pre-Pottery Neolithic Göbekli Tepe. In: Nicola Laneri (Hrsg.), Defining the sacred: approaches to the archaeology of religion in the Near East. Oxford, Oxbow 2015, 75
  2. Klaus Schmidt: Göbekli Tepe. Eine Beschreibung der wichtigsten Befunde erstellt nach den Arbeiten der Grabungsteams der Jahre 1995–2007. in: Erste Tempel – Frühe Siedlungen. 12000 Jahre Kunst und Kultur. Ausgrabungen und Forschungen zwischen Donau und Euphrat. Isensee, Oldenburg 2009. S. 187.
  3. a b c Klaus Schmidt: Göbekli Tepe. Eine Beschreibung der wichtigsten Befunde erstellt nach den Arbeiten der Grabungsteams der Jahre 1995–2007. in: Erste Tempel – Frühe Siedlungen. 12000 Jahre Kunst und Kultur. Ausgrabungen und Forschungen zwischen Donau und Euphrat. Isensee, Oldenburg 2009. S. 188.
  4. Oliver Dietrich, Jens Notroff, A sanctuary, or so fair a house? In defense of an archaeology of cult at Pre-Pottery Neolithic Göbekli Tepe. In: Nicola Laneri (Hrsg.), Defining the sacred: approaches to the archaeology of religion in the Near East. Oxford, Oxbow 2015, 75
  5. Peter Benedict: Survey Work in Southeastern Anatolia. In: Halet Çambel; Robert J. Braidwood (Hrsg.), İstanbul ve Chicago Üniversiteleri karma projesi güneydoğu anadolu tarihöncesi araştırmaları/The joint Istanbul-Chicago Universities Prehistoric Research in Southeastern Anatolia I. Edebiyat Fakültesi Basimevi, Istanbul 1980, S. 151–191.
  6. Klaus Schmidt: Sie bauten die ersten Tempel. Das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger. Die archäologische Entdeckung am Göbekli Tepe. C. H. Beck, München 2006. S. 16.
  7. Klaus Schmidt: Sie bauten die ersten Tempel. Das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger. Die archäologische Entdeckung am Göbekli Tepe. C. H. Beck, München 2006. S. 83.
  8. Klaus Schmidt: Sie bauten die ersten Tempel. Das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger. Die archäologische Entdeckung am Göbekli Tepe. C. H. Beck, München 2006. S. 92.
  9. Klaus Schmidt: Sie bauten die ersten Tempel. Das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger. Die archäologische Entdeckung am Göbekli Tepe. C. H. Beck, München 2006. S. 102.
  10. Klaus Schmidt: Sie bauten die ersten Tempel. Das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger. Die archäologische Entdeckung am Göbekli Tepe. C. H. Beck, München 2006. S. 104.
  11. a b c Klaus Schmidt: Sie bauten die ersten Tempel. Das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger. Die archäologische Entdeckung am Göbekli Tepe. C. H. Beck, München 2006. S. 105.
  12. Klaus Schmidt: Sie bauten die ersten Tempel. Das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger. Die archäologische Entdeckung am Göbekli Tepe. C. H. Beck, München 2006. S. 108–109.
  13. Klaus Schmidt: Sie bauten die ersten Tempel. Das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger. Die archäologische Entdeckung am Göbekli Tepe. C. H. Beck, München 2006. S. 109–111.
  14. a b Klaus Schmidt: Sie bauten die ersten Tempel. Das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger. Die archäologische Entdeckung am Göbekli Tepe. C. H. Beck, München 2006. S. 111.
  15. Klaus Schmidt: Sie bauten die ersten Tempel. Das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger. Die archäologische Entdeckung am Göbekli Tepe. C. H. Beck, München 2006. S. 109.
  16. a b c d e Klaus Schmidt: Göbekli Tepe. Eine Beschreibung der wichtigsten Befunde, erstellt nach den Arbeiten der Grabungsteams der Jahre 1995–2007. in: Erste Tempel – Frühe Siedlungen. 12000 Jahre Kunst und Kultur. Ausgrabungen und Forschungen zwischen Donau und Euphrat. Isensee, Oldenburg 2009. S. 191.
  17. a b Klaus Schmidt: Göbekli Tepe. Eine Beschreibung der wichtigsten Befunde, erstellt nach den Arbeiten der Grabungsteams der Jahre 1995–2007. in: Erste Tempel – Frühe Siedlungen. 12000 Jahre Kunst und Kultur. Ausgrabungen und Forschungen zwischen Donau und Euphrat. Isensee, Oldenburg 2009. S. 198.
  18. a b c d Klaus Schmidt: Göbekli Tepe. Eine Beschreibung der wichtigsten Befunde, erstellt nach den Arbeiten der Grabungsteams der Jahre 1995–2007. in: Erste Tempel – Frühe Siedlungen. 12000 Jahre Kunst und Kultur. Ausgrabungen und Forschungen zwischen Donau und Euphrat. Isensee, Oldenburg 2009. S. 201.
  19. a b Klaus Schmidt: Göbekli Tepe. Eine Beschreibung der wichtigsten Befunde, erstellt nach den Arbeiten der Grabungsteams der Jahre 1995–2007. in: Erste Tempel – Frühe Siedlungen. 12000 Jahre Kunst und Kultur. Ausgrabungen und Forschungen zwischen Donau und Euphrat. Isensee, Oldenburg 2009. S. 192.
  20. Klaus Schmidt: Die steinernen Geister von Göbekli Tepe. In: Epoc-dossier, ISBN 978-3-938639-98-6, S. 6.
  21. Klaus Schmidt: Sie bauten die ersten Tempel. Das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger. Die archäologische Entdeckung am Göbekli Tepe. C. H. Beck, München 2006. S. 112–113.
  22. a b Klaus Schmidt: Sie bauten die ersten Tempel. Das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger. Die archäologische Entdeckung am Göbekli Tepe. C. H. Beck, München 2006. S. 114.
  23. Klaus Schmidt: Sie bauten die ersten Tempel. Das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger. Die archäologische Entdeckung am Göbekli Tepe. C. H. Beck, München 2006. S. 129.
  24. Klaus Schmidt: Sie bauten die ersten Tempel. Das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger. Die archäologische Entdeckung am Göbekli Tepe. C. H. Beck, München 2006. S. 113.
  25. Klaus Schmidt: Sie bauten die ersten Tempel. Das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger. Die archäologische Entdeckung am Göbekli Tepe. C. H. Beck, München 2006. S. 118–119.
  26. Klaus Schmidt: Sie bauten die ersten Tempel. Das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger. Die archäologische Entdeckung am Göbekli Tepe. C. H. Beck, München 2006. S. 122–124.
  27. a b c Klaus Schmidt: Sie bauten die ersten Tempel. Das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger. Die archäologische Entdeckung am Göbekli Tepe. C. H. Beck, München 2006. S. 128.
  28. Klaus Schmidt: Sie bauten die ersten Tempel. Das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger. Die archäologische Entdeckung am Göbekli Tepe. C. H. Beck, München 2006. S. 133.
  29. Klaus Schmidt: Sie bauten die ersten Tempel. Das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger. Die archäologische Entdeckung am Göbekli Tepe. C. H. Beck, München 2006. S. 132–133.
  30. Klaus Schmidt: Sie bauten die ersten Tempel. Das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger. Die archäologische Entdeckung am Göbekli Tepe. C. H. Beck, München 2006. S. 136–137.
  31. a b c d Klaus Schmidt: Sie bauten die ersten Tempel. Das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger. Die archäologische Entdeckung am Göbekli Tepe. C. H. Beck, München 2006. S. 146.
  32. a b Klaus Schmidt: Sie bauten die ersten Tempel. Das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger. Die archäologische Entdeckung am Göbekli Tepe. C. H. Beck, München 2006. S. 149.
  33. Klaus Schmidt: Sie bauten die ersten Tempel. Das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger. Die archäologische Entdeckung am Göbekli Tepe. C. H. Beck, München 2006. S. 148.
  34. Klaus Schmidt: Sie bauten die ersten Tempel. Das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger. Die archäologische Entdeckung am Göbekli Tepe. C. H. Beck, München 2006. S. 264–265.
  35. Klaus Schmidt: Sie bauten die ersten Tempel. Das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger. Die archäologische Entdeckung am Göbekli Tepe. C. H. Beck, München 2006. S. 153.
  36. Klaus Schmidt: Sie bauten die ersten Tempel. Das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger. Die archäologische Entdeckung am Göbekli Tepe. C. H. Beck, München 2006. S. 155.
  37. a b Klaus Schmidt: Göbekli Tepe. Eine Beschreibung der wichtigsten Befunde, erstellt nach den Arbeiten der Grabungsteams der Jahre 1995–2007. in: Erste Tempel – Frühe Siedlungen. 12000 Jahre Kunst und Kultur. Ausgrabungen und Forschungen zwischen Donau und Euphrat. Isensee, Oldenburg 2009. S. 196.
  38. Klaus Schmidt: Sie bauten die ersten Tempel. Das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger. Die archäologische Entdeckung am Göbekli Tepe. C. H. Beck, München 2006. S. 165.
  39. Klaus Schmidt: Sie bauten die ersten Tempel. Das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger. Die archäologische Entdeckung am Göbekli Tepe. C. H. Beck, München 2006. S. 172
  40. Klaus Schmidt: Sie bauten die ersten Tempel. Das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger. Die archäologische Entdeckung am Göbekli Tepe. C. H. Beck, München 2006. S. 173.
  41. Klaus Schmidt: Sie bauten die ersten Tempel. Das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger. Die archäologische Entdeckung am Göbekli Tepe. C. H. Beck, München 2006. S. 174.
  42. Klaus Schmidt: Sie bauten die ersten Tempel. Das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger. Die archäologische Entdeckung am Göbekli Tepe. C. H. Beck, München 2006. S. 177.
  43. Klaus Schmidt: Sie bauten die ersten Tempel. Das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger. Die archäologische Entdeckung am Göbekli Tepe. C. H. Beck, München 2006. S. 178.
  44. Klaus Schmidt: Sie bauten die ersten Tempel. Das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger. Die archäologische Entdeckung am Göbekli Tepe. C. H. Beck, München 2006. S. 181 f.
  45. Klaus Schmidt: Sie bauten die ersten Tempel. Das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger. Die archäologische Entdeckung am Göbekli Tepe. C. H. Beck, München 2006. S. 185.
  46. Klaus Schmidt: Sie bauten die ersten Tempel. Das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger. Die archäologische Entdeckung am Göbekli Tepe. C. H. Beck, München 2006. S. 186 f.
  47. Klaus Schmidt: Sie bauten die ersten Tempel. Das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger. Die archäologische Entdeckung am Göbekli Tepe. C. H. Beck, München 2006. S. 93–95.
  48. Klaus Schmidt: Sie bauten die ersten Tempel. Das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger. Die archäologische Entdeckung am Göbekli Tepe. C. H. Beck, München 2006. S. 151, Abb. 60.
  49. Klaus Schmidt: Göbekli Tepe. Eine Beschreibung der wichtigsten Befunde, erstellt nach den Arbeiten der Grabungsteams der Jahre 1995–2007. in: Erste Tempel – Frühe Siedlungen. 12000 Jahre Kunst und Kultur. Ausgrabungen und Forschungen zwischen Donau und Euphrat. Isensee, Oldenburg 2009. S. 189 f.
  50. a b Klaus Schmidt: Göbekli Tepe. Eine Beschreibung der wichtigsten Befunde, erstellt nach den Arbeiten der Grabungsteams der Jahre 1995–2007. in: Erste Tempel – Frühe Siedlungen. 12000 Jahre Kunst und Kultur. Ausgrabungen und Forschungen zwischen Donau und Euphrat. Isensee, Oldenburg 2009. S. 197.
  51. Klaus Schmidt: Göbekli Tepe. Eine Beschreibung der wichtigsten Befunde, erstellt nach den Arbeiten der Grabungsteams der Jahre 1995–2007. in: Erste Tempel – Frühe Siedlungen. 12000 Jahre Kunst und Kultur. Ausgrabungen und Forschungen zwischen Donau und Euphrat. Isensee, Oldenburg 2009. S. 197 f.
  52. Klaus-Dieter Linsmeier: Eine Revolution im großen Stil. Interview mit Klaus Schmidt. In: Abenteuer Archäologie. Kulturen, Menschen, Monumente. Spektrum der Wissenschaft, Heidelberg 2006, 2, ISSN 1612-9954
  53. Theodor Abt: Göbekli Tepe. Kulturelles Gedächtnis und das Wissen der Natur. In: Zeitschrift für Orient-Archäologie 7, 2014, S. 90–124.
  54. Klaus Schmidt: Göbekli Tepe. Eine Beschreibung der wichtigsten Befunde, erstellt nach den Arbeiten der Grabungsteams der Jahre 1995–2007. in: Erste Tempel – Frühe Siedlungen. 12000 Jahre Kunst und Kultur. Ausgrabungen und Forschungen zwischen Donau und Euphrat. Isensee, Oldenburg 2009. S. 220–222.
Dieser Artikel wurde am 19. März 2013 in dieser Version in die Liste der lesenswerten Artikel aufgenommen.