Gmina Żmigród

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Gemeinde Żmigród
Wappen von Żmigród
Gemeinde Żmigród (Polen)
Gemeinde Żmigród
Gemeinde Żmigród
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Niederschlesien
Powiat: Trzebnica
Fläche: 292 km²
Geographische Lage: 51° 29′ N, 16° 48′ OKoordinaten: 51° 28′ 36″ N, 16° 47′ 54″ O
Höhe: 91 m n.p.m.
Einwohner: 6470
(31. Dez. 2016)[1]
Postleitzahl: 55-140
Telefonvorwahl: (+48) 71
Kfz-Kennzeichen: DTR
Gmina
Gminatyp: Stadt- und Landgemeinde
Gminagliederung: 30 Schulzenämter
Einwohner: 14.720
(31. Dez. 2016)[1]
Gemeindenummer (GUS): 0220063
Verwaltung (Stand: 01.07.2016)
Bürgermeister: Robert Lewandowski
Adresse: pl. Wojska Polskiego 2–3
55-140 Żmigród
Webpräsenz: www.zmigrod.com.pl



Gmina Żmigród (dt. Gemeinde Trachenberg) bezeichnet eine Stadt- und Landgemeinde im Landkreis Trzebnica in der Woiwodschaft Niederschlesien. Sie liegt auf einer Höhe von 91 Metern über dem Meeresspiegel im Kotlina Żmigrodzka (dt. Trachenberger Becken) und wird von der Barycz (dt. Bartsch), einem Nebenfluss der Oder, durchflossen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gmina Żmigród (dt. Gemeinde Trachenberg) gehört zum Landkreis Trzebnica in der polnischen Woiwodschaft Niederschlesien. Sie liegt auf einer Höhe von 91 Metern über dem Meeresspiegel im Kotlina Żmigrodzka (dt. Trachenberger Becken) und wird von der Barycz (dt. Bartsch) durchflossen.[2] Große Bereiche der Gemeinde tragen den Status eines Schutzgebiets der IUCN-Kategorie V. Diese sind ein Teil des größten Landschaftsschutzparks in Polen mit dem Namen Dolina Baryczy (dt. Bartschtal). Der Park besitzt eine Fläche von 870,4 km2 und bietet vor allem zahlreichen Vogelarten einen Lebensraum.[3][4] Im Westen und Osten der Gemeinde liegen die Landkreise Wołów und Milicz jeweils und im Süden grenzen die Gemeinden Prusice und Trzebnica des Landkreises Trzebnica. Außerdem schließt sich im Norden die Woiwodschaft Großpolen an.

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Żmigród ist eine Stadt- und Landgemeinde.[5] Sie untergliedert sich in die Stadt Żmigród und 30 Schulzenämter, die insgesamt 55 Dörfer bzw. Weiler umfassen.[6]

Schulzenämter und die zugehörigen Orte sowie deren historische Namen[6][7]
Schulzenamt Orte
Barkowo
  • Barkowo (dt. Groß Bargen)
  • Barkówko (dt. Klein Bargen)
  • Góreczki (dt. Berghof)
  • Rogożowa (dt. Rogosawe)
  • Szydłów (dt. Schiedlawe)
  • Wierzbina (dt. Wiersebenne)
Borek
  • Borek (dt. Heidchen)
  • Nowe Domy (dt. Neu Häuser)
  • Nowik (dt. Neu Häuser)
Borzęcin
  • Borzęcin (dt. Borzenzine, 1939–45 Bornfelde)
Bychowo
  • Bychowo (dt. Beichau)
Chodlewo
  • Chodlewo (dt. Kodlewe,
    1937–45 Langhausen)
  • Chodlewo-Leśnictwo (dt. Kodlewe, 1937–45 Langhausen)
Dębno
  • Dębno (dt. Deutsch Damno,
    1935–45 Deutscheich)
  • Dębno-Cegielnia (dt. Dt. Damno,
    1935–45 Deutscheich)
Dobrosławice
  • Dobrosławice (dt. Dobrtowitz, 1936–45 Gutfelde)
Garbce
  • Garbce (dt. Karbitz, 1937–45 Eindorf)
Gatka
  • Gatka (dt. Goitke)
  • Czarny Las (dt. Neu Dorf)
Grądzik
  • Grądzik (dt. Herrmenau)
Kanclerzowice
  • Kanclerzowice (dt. Kanterwitz)
  • Łaźnica (dt. Wiesengrund)
Karnice
  • Karnice (dt. Körnitz)
Kaszyce Milickie
  • Kaszyce Milickie (dt. Herrnkaschütz, 1937–45 Herrnhofen)
Kędzie
  • Kędzie (dt. Kendzie,
    1930–45 Grüntal)
  • Łabuzki (dt. Försterei)
Kliszkowice
  • Kliszkowice (dt. Groß Glieschwitz, 1937–45 Freyersdorf)
Korzeńsko
  • Korzeńsko (dt. Korsenz)
Książęca Wieś
  • Książęca Wieś (dt. Fürstenau)
Laskowa
  • Laskowa (dt. Lauskowe, 1936–45 Waldhöh)
Łapczyce
  • Gola (dt. Guhle)
  • Łapczyce (dt. Labschütz)
  • Kliszkowice Małe (dt. Klein Glieschwitz,
    1937–45 Klein Freyersdorf)
Morzęcino
  • Morzęcino (dt. Marentschine, 1936–45 Mansdorf)
Niezgoda
  • Dąbki (dt. Schöneiche)
  • Niezgoda (dt. Nesigode,
    1936–45 Jagdhausen)
Osiek
  • Bukołowo (dt. Buckolowe,
    1937–45 Kurzbach)
  • Jamnik (dt. Jamnig,
    1937–45 Dirschken)
  • Osiek (dt. Groß Ossig,
    1937–45 Dirschken)
  • Osiek Mały (dt. Klein Ossig,
    1937–45 Klein Dirschken)
  • Sieczków (dt. Schätzke)
Powidzko
  • Powidzko (dt. Powitzko, 1936–45 Urdorf)
Przedkowice
  • Przedkowice (dt. Przittkowitz, 1936–45 Gutweide)
Przywsie
  • Przywsie (dt. Grenzvorwerk/ Quartane)
Radziądz
  • Radziądz (dt. Radziunz,
    1935–45 Radungen)
  • Szarzyna (dt. Charlottenberg)
  • Szarlotka
Ruda Żmigrodzka
  • Biedaszkowo (dt. Biadauschke,
    1936–45 Bartschgrund)
  • Hucisko (dt. Hutsche)
  • Ruda Żmigrodzka (dt. Hammer-Trachenberg)
  • Stróże (dt. Wache)
Sanie
  • Sanie (dt. Sayne)
Węglewo
  • Węglewo (dt. Wanglewe)
Żmigródek
  • Żmigródek (dt. Schmiegrode)
  • Zielony Dom (dt. Zollhaus)

Schutzgebiet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landschaftsschutzpark Dolina Baryczy.

Große Bereiche der Gemeinde Żmigród tragen den Status eines Schutzgebiets der IUCN-Kategorie V. Diese sind ein Teil des größten Landschaftsschutzparks in Polen mit dem Namen Dolina Baryczy (dt. Bartschtal). Der Park besitzt eine Fläche von 870,4 km2 und erstreckt sich entlang des Flussverlaufs der Barycz (dt. Bartsch) durch die Landkreise Trzebnica, Milicz und Ostrów. Der Park wurde am 3. Juni 1996 gegründet und ist Teil des europäischen Netzes von Schutzgebieten Natura 2000. Das Areal bietet ca. 240 Vogelarten einen Lebensraum und wird von 14 Pflanzen-, Tierarten aus dem Anhang II der FFH-Richtlinie bewohnt, die als besonders schutzbedürftig in der EU gelten. Dazu gehören zum Beispiel der Große Eichenbock (Cerambyx cerdo) und der Eremit (Osmoderma eremita).[3][4][8]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Einwohnerzahl der Gemeinde blieb relativ konstant seit ihrer Entstehung im Jahr 1999 und betrug 14.848 im Jahr 2014.[9][10][11] Des Weiteren wurde im Jahr 2011 die Stadt Żmigród von 6.573 Menschen bewohnt und das Schulzenamt Korzeńsko verzeichnete 916 Bewohner.[10] Damit stellte das Schulzenamt nach der Stadt Zmigrod den bevölkerungsreichsten Verwaltungsbereich der Gemeinde dar.

Einwohnerzahl der Gemeinde Zmigrod
zwischen 1999 und 2014[9][10][11]
Schulzenamt (SA)/ Stadt (S) Einwohnerzahl
1999 2004 2011 2014
SA Barkowo 612 638 622 -
SA Borek 197 216 209 -
SA Borzęcin 440 448 442 -
SA Bychowo 401 412 386 -
SA Chodlewo 250 248 221 -
SA Dębno 190 186 182 -
SA Dobrosławice 190 171 172 -
SA Garbce 270 265 255 -
SA Gatka 169 179 177 -
SA Grądzik 110 102 85 -
SA Kanclerzowice 270 290 272 -
SA Karnice 180 176 162 -
SA Kaszyce Milickie 560 577 514 -
SA Kędzie 170 155 157 -
SA Kliszkowice 285 235 235 -
SA Korzeńsko 980 887 916 -
SA Książęca Wieś 110 102 96 -
SA Laskowa 160 159 149 -
SA Łapczyce 311 349 384 -
SA Morzęcino 75 64 55 -
SA Niezgoda 220 220 215 -
SA Osiek 373 357 338 -
SA Powidzko 250 264 280 -
SA Przedkowice 80 90 99 -
SA Przywsie 119 121 135 -
SA Radziądz 496 523 511 -
SA Ruda Żmigrodzka 210 213 205 -
SA Sanie 174 186 191 -
SA Węglewo 88 86 77 -
SA Żmigródek 731 712 726 -
S Żmigród 6.531 6.726 6.573 6.487
Insgesamt 15.202 15.356 15.041 14.848

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Verwaltung der Gemeinde Żmigród besteht aus der Urząd Miejski (dt. Stadtverwaltung), der Rada Miejska (dt. Stadtrat) und der Zarząd Gminy (dt. Gemeindevorstand). Außerdem existiert eine Dorfversammlung, die sich aus den Sołtys (dt. Schultheiß) und der Rada Sołecka (dt. Dorfrat) der einzelnen Schulzenämter zusammensetzt. An der Spitze der Verwaltung steht ein Burmistrz (dt. Bürgermeister).[12]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 16. November 2014 fand die letzte Stadtratswahl statt. Dabei wurde Robert Lewandowski als Bürgermeister bestätigt.[13]

Schultheißen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen dem 14. Januar und 4. Februar 2015 erfolgte die letzte Wahl der Schultheißen und Dorfräte in den Schulzenämtern der Gemeinde Żmigród. Dabei wurden folgende Schultheißen ernannt.[14]

Schulzenämter und deren Schultheißen (Stand: 01.07.2016)
Schulzenamt Schultheiß Schulzenamt Schultheiß
Barkowo Jan Owczarek Korzeńsko Stanisław Łobocki
Borek Mirela Chorążyczewska-Główka Książęca Wieś Anna Tatarek
Borzęcin Józef Wiktorowicz Laskowa Władysław Celary
Bychowo Maria Rybka Łapczyce Jerzy Kowalewski
Chodlewo Edward Machi Morzęcino Barbara Borucka
Dębno Mariola Kreczmer Niezgoda Dariusz Gierus
Dobrosławice Joanna Tadeusiak-Bocianowska Osiek Andrzej Majewski
Garbce Mariusz Kunicki Powidzko Łukasz Golasiński
Gatka Irena Stachowska Przedkowice Sylwia Sułek–Balcerzak
Grądzik Czesław Cichosz Przywsie Mariusz Hantke
Kanclerzowice Andrzej Kubik Radziądz Sławomir Rabczuk
Karnice Krystyna Cych Ruda Żmigrodzka Emil Frydlewicz
Kaszyce Milickie Grzegorz Lewandowski Sanie Iwona Wlazło
Kędzie Anita Rudnicka Węglewo Mieczyslawa Osak
Kliszkowice Stanisław Błoński Żmigródek Zofia Maksymowicz

Wappen und Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen der Stadt und der Gemeinde Żmigród.

Die Stadt und die Gemeinde Żmigród tragen das gleiche Wappen. Es stellt einen auf dem Rücken liegenden grünen Drachen auf einem roten Hintergrund dar, vor dem ein Zinnenturm mit Spitzdach steht. Das Motiv wurde erstmals auf einem Siegel der Stadt aus dem Jahr 1402 verwendet.[15] Die Flagge der Gemeinde ist eine Trikolore im Format 5:8 und besteht aus drei gleich großen horizontalen Streifen in den Farben Weiß, Rot und Grün.[16]

Die Dörfer, Weiler und Schulzenämter der Gemeinde führen dagegen bislang weder ein Wappen noch eine Flagge.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zug auf dem Testgelände des Instytut Kolejnictwa (dt. Eisenbahninstitut).

Die Landwirt-, Forstwirtschaft und Fischerei stellen die Hauptwirtschaftszweige der Gemeinde dar. Es existieren zahlreiche kleinere Bauernhöfe und wenige große Agrarbetriebe. Im Jahr 2015 erhielt die Gemeinde eine Agrarförderung in Höhe von insgesamt 15.306.139 PLN (ca. 3.461.126 Euro), die sich auf 815 Empfänger verteilte.[17] Die Nadleśnictwo Żmigród (dt. Staatsförsterei Trachenberg) bewirtschaftet die in der Gemeinde liegenden Wälder, die sich auf einer Fläche von ca. 16.000 ha erstrecken. Sie hat ihren Sitz zwischen Żmigród und Żmigródek.[18] In den Stawy Milickie (dt. Militscher Teiche) befinden sich mehrere Anlagen zur Zucht von Fischen, insbesondere Karpfen. Die Militscher Teiche bestehen aus einer Ansammlung von 285 Teichen und liegen entlang der Barycz (dt. Bartsch) in den Landkreisen Trzebnica, Milicz und Ostrów. Sie sind Teil des Landschaftsschutzparks Dolina Baryczy (dt. Bartschtal).[19] Des Weiteren betreiben zwei polnische Großunternehmen aus dem Baugewerbe Außenstellen in Żmigród und in der Nähe des Orts Barkówko (dt. Klein Bargen) liegen zwei Forschungseinrichtungen. Die Zweigstelle des Instytut Badawczy Dróg i Mostów (dt. Forschungsinstitut für Straßen und Brücken) evaluiert insbesondere Materialien für Eisenbahnbrücken und für den Untergrund von Eisenbahntrassen.[20] Die Niederlassung des Warschauer Instytut Kolejnictwa (dt. Eisenbahninstitut) betreibt eine ca. 8 km lange ringförmige Eisenbahnteststrecke, auf der unter anderem die Belastbarkeit und Sicherheit von Zügen untersucht wird.[21]

Der Tourismus dagegen spielt eine geringe Rolle für die Wirtschaftskraft, da die Gemeinde nur über eine geringe Anzahl an Unterkünften und touristischen Angeboten verfügt. Andererseits durchqueren vier Fahrradrouten, drei Wanderwege und ein Reitweg die Gemeinde. Außerdem führt eine ausgewiesene Kanustrecke entlang der Barycz und es bestehen touristische Kooperationen mit den Nachbargemeinden.[22] Die Kooperationen scheinen vor allem auf den inländischen Fremdenverkehr ausgerichtet zu sein, da die zugehörigen Internet-Präsentationen und Publikationen ausschließlich in Polnisch verfasst sind.[23][24]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Landesstraße 5 verläuft durch die Gemeinde in Nord-Süd-Richtung und ist im Norden als Schnellstraße S5 ausgebaut. Außerdem bildet sie den Stadtring von Żmigród und stellt ein Teilstück der Europastraße 261 dar. Die Landesstraße besitzt im Bereich der Orte Żmigród und Żmigródek Anschlüsse zu den Woiwodschaftsstraßen 339 und 439 jeweils. Die Woiwodschaftsstraße 339 führt über Strupina zur Stadt Wołów im Südwesten der Gemeinde und die Woiwodschaftsstraße 439 verbindet die Städte Żmigród und Milicz miteinander.

Des Weiteren durchquert die Eisenbahnstrecke Posen-Breslau die Gemeinde und besitzt in den Orten Żmigród, Garbce und Korzeńsko einen Bahnhof.

Bildung, Sicherheit und Gesundheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde verfügt über zwei Kindergärten, fünf Grundschulen und zwei Sekundarschulen. Die Kindergärten liegen in Barkowo und Żmigród und die Grundschulen befinden sich in Barkowo, Korzeńsko, Powidzko, Radziądz und Żmigród. Die Sekundarschulen sind beide in Żmigród untergebracht. Außerdem besitzt die Gemeinde eine Bibliothek und eine Pädagogisch-Psychologische Beratungsstelle mit Sitz in Żmigród.[25]

Des Weiteren besitzt die Gemeinde Żmigród acht Wachen der Freiwilligen Feuerwehr und beherbergt das staatliche Ärztezentrum Publiczny Zespół Zakładów Lecznictwa Ambulatoryjnego (PZZLA) (dt. öffentliche Gemeinschaft ambulanter Behandlung).[26][27] Das Ärztezentrum hat seinen Hauptsitz in Żmigród und betreibt Zweigstellen in den Orten Barkowo, Korzeńsko und Powidzko. Allgemein bietet es eine ambulante medizinische Grundversorgung an und ermöglicht zusätzlich am Hauptsitz eine ambulante sekundäre Versorgung.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Innerhalb der Gemeinde Żmigród stehen zahlreiche kunsthistorisch bedeutsame Bauwerke, die als Denkmäler offiziell registriert sind. Dazu zählen insbesondere die Ruine des Schlosses Trachenberg des Adelsgeschlechts Hatzfeld(t) und acht Kirchengebäude in den Orten Barkowo, Bychowo, Korzeńsko, Powidzko, Radziądz und Żmigród.[28]

Die Gemeinde ist der Sitz von fünf Männerfußballvereinen. Dazu gehört der LZS Lech Barkowo, der ULKS Orkan Borzęcin, der ULKS ORLA Korzeńsko, der ULKS Powidzko und der MKS Piast Żmigród. Während der Saison 2015/16 spielte der Verein MKS Piast Żmigród in der 3. Liga Gruppe Niederschlesien, der vierthöchsten Spielklasse im polnischen Fußball. Die restlichen Vereine traten in der Klasse B Gruppe I (Breslau) an, der 8. Fußballliga Polens. Daneben bestehen zwei Leichtathletikvereine in Żmigród, der UKS Sokół Żmigród und der Klub Biegacza Sukces.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgenden Personen wurden in Żmigród (dt. Trachenberg) geboren.

Die folgenden Personen wurden in den umliegenden Orten der Stadt Żmigród geboren, die heutzutage zur Gemeinde Żmigród gehören.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Żmigród – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2016. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF-Dateien; 5,19 MiB), abgerufen am 29. September 2017.
  2. Jerzy Kondracki: Physico-Geographical Regionalization of Poland. Warschau 2002.
  3. a b Foundation for Sustainable Development: Vögel im Park Krajobrazowy Dolina Baryczy. (abgerufen am 20. Juni 2016).
  4. a b Foundation for Sustainable Development: Allgemeine Beschreibung zu Park Krajobrazowy Dolina Baryczy. (abgerufen am 20. Juni 2016).
  5. Aneta Madajczak: Woiwodschaft Niederschlesien 2015. Breslau 2015, S. 70 (abgerufen am 20. Juni 2016).
  6. a b REFUNDA Sp. z o.o: Verkehrsplanung für den Landkreis Trzebnica.April 2016, Trzebnica, S. 28. (abgerufen am 20. Juni 2016).
  7. Monika Choroś und Łucja Jarczak: Słownik nazw miejscowych Dolnego Śląska. Breslau 1995.
  8. Katarzyna Tokarczyk-Dorociak et al.: Conditions of Fish Farming in Natura 2000 Areas, Based on the Example of the Catchment of Barycz. In: Journal of Ecological Engineering, Volume 17, Issue 3, July 2016, S. 187f.
  9. a b Gemeinde Żmigród: Theorien der Stadtplanung. Stand 27.09.2007, S. 63 (abgerufen am 20. Juni 2016).
  10. a b c Haupt-Statistikamt Polen: Volkszählung Polen 2011. Stand 31.03.2011, Table 02 (abgerufen am 20. Juni 2016).
  11. a b Aneta Madajczak: Woiwodschaft Niederschlesien 2015. Breslau 2015, S. 92 (abgerufen am 20. Juni 2016).
  12. Christian Gering und Matthias Neiß: Internationale Zusammenarbeit in der Raumplanung am Beispiel Deutschland - Polen. Stand 1999, S. 36 (abgerufen am 20. Juni 2016).
  13. Robert Lewandowski: Danke - Robert Lewandowski. In: Wiadomości Żmigrodzkie Nr. 11/276, November 2014 (abgerufen am 20. Juni 2016).
  14. Małgorzata Kosińska: Wybory władz do samorządów sołeckich w gminie Żmigród. In: Wiadomości Żmigrodzkie Nr. 02/279, Februar 2015 (abgerufen am 20. Juni 2016)
  15. Hugo Saurma: Wappenbuch der schlesischen Städte und Städtel. Berlin 1870, S. 344 (abgerufen am 20. Juni 2016).
  16. Stadtrat Zmigrod: Statuten der Gemeinde Zmigrod. Stand 30.06.2004, S. 2 (abgerufen am 20. Juni 2016).
  17. Ministerium für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung in Polen: Agrarförderung Gemeinde Zmigrod im Jahr 2015. (abgerufen am 20. Juni 2016).
  18. Försterei Zmigrod: Website der Försterei Zmigrod. (abgerufen am 20. Juni 2016).
  19. Stawy Milickie: [www.stawymilickie.pl/ Website der Militscher Teiche.] (abgerufen am 20. Juni 2016).
  20. Forschungsinstitut für Straßen und Brücken: Website des Forschungsinstituts. (abgerufen am 20. Juni 2016).
  21. Eisenbahninstitut: Website des Eisenbahninstituts. (abgerufen am 20. Juni 2016).
  22. Gemeinde Żmigród: Fahrrad- und Wanderwege in der Gemeinde Żmigród. (abgerufen am 20. Juni 2016).
  23. Verein Partnerschaft für Bartschtal: Website des Vereins. (abgerufen am 20. Juni 2016).
  24. Verein Gemeinden Katzengebirge und Bartschtal: Website des Vereins.@1@2Vorlage:Toter Link/kociegory.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (abgerufen am 20. Juni 2016).
  25. Bibliothek Barkowo: Website der Bibliothek Zmigrod. (Memento des Originals vom 13. Juli 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.zpk-zmigrod.eu (abgerufen am 20. Juni 2016).
  26. Feuerwehr Barkowo: Website der Feuerwehr der Gemeinde. (abgerufen am 20. Juni 2016).
  27. Arztzentrum Barkowo: Website des Arztzentrums der Gemeinde. (abgerufen am 20. Juni 2016).
  28. National Heritage Board of Poland: Übersicht registrierter Denkmäler Woiwodschaft Niederschlesien. Stand 31.03.2016, S. 183 (abgerufen am 20. Juni 2016)