Goethe-Gymnasium (Hamburg)

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Goethe-Gymnasium
Schulform Gymnasium (Gebundene Ganztagsschule)
Gründung 1969
Adresse

Rispenweg 28
22547 Hamburg

Ort Hamburg
Land Hamburg
Staat Deutschland
Koordinaten 53° 35′ 53″ N, 9° 53′ 32″ OKoordinaten: 53° 35′ 53″ N, 9° 53′ 32″ O
Träger Freie und Hansestadt Hamburg
Schüler 831 Stand: 4/2017
Lehrkräfte 80
Leitung Frank Scherler
Website www.goethe-gymnasium-hamburg.de

Das Goethe-Gymnasium ist im westlichen Hamburger Stadtteil Lurup (Bezirk Altona) gelegen und ist eine gebundene Ganztagsschule mit ca. 830 Schülern.

1969 wurde es zunächst als „Zweigstelle Langbargheide“ des Ernst-Schlee-Gymnasiums gegründet. In der Folgezeit wurden eigene Gebäude unmittelbar an die Schule Langbargheide (Grundschule) angrenzend errichtet. Später erhielt die neue Schule den Namen "Gymnasium Rispenweg". Das Gymnasium hat eine lange Tradition im musischen und sportlichen Bereich und bietet Oberstufenprofile mit den Schwerpunkten Musik/Ästhetik, Gesellschaftswissenschaft, Naturwissenschaft und Sportpädagogik an. Ab Klasse 8 können Schüler das Latinum erwerben.

Lage und Größenordnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Schule liegt im Hamburger Stadtteil Lurup in unmittelbarer Nähe zu den Sportarenen am Altonaer Volkspark. Die Schülerzahl beträgt durchschnittlich 800, mit leicht steigender Tendenz. Die Zahl der letzten drei Anmelderunden für Klasse 5 betrug 130 (2015), 116 (2016) und zuletzt 126 (2017).[1]

Die Bebauung im Stadtteil weist eine Mischung aus Einfamilienhäusern, Reihenhäusern und Mietwohnungen unterschiedlicher Größenordnung auf. Der Stadtteil hat eine sehr hohe Bevölkerungsdichte, mit einem Anteil von fast 40 % überdurchschnittlich viele Einwohner mit Migrationshintergrund, und fast ein Viertel der Haushalte hat Kinder, wobei sich ein Drittel aller Kinder in Mindestsicherung befinden.[2] Die kulturelle und soziale Vielfalt des Stadtteils spiegelt sich auch in der Schülerschaft des Goethe-Gymnasiums wider.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den 1960/70er Jahren baute Hamburg viele Gymnasien. Eines davon in Lurup, damals noch unter dem Namen Gymnasium Rispenweg. Am 9. April 1969 begann für etwa 170 Schüler in den Klassen 5 und 6 in Pavillons und Gebäuden der Schule Langbargheide der Unterricht.

Die Grundsteinlegung 1969

Die offizielle Grundsteinlegung fand am 26. Juni 1969 statt, zugleich auch die Einweihung der drei heute so genannten Einzelhäuser Haus 1–3. Der Rest des Geländes lag damals brach. Es folgten mehrere Baumaßnahmen, da die Schule schnell wuchs. 1972 war der Doppel-H-Trakt fertig, 1974 die kleine Turnhalle sowie der Fachtrakt und 1976 war dann auch der Verwaltungstrakt mit Pausenhalle, Musikräumen und der Hausmeisterwohnung fertig.

1975 besuchten erstmals Schüler die gymnasiale Oberstufe, die 1977 die ersten Abiturienten verließen. Die Schülerzahl wuchs stetig, auch gerade durch Kinder aus Schleswig-Holstein stieg die Schülerzahl 1979 auf 1180. Die Musikangebote der Schule erfuhren einen großen Aufschwung, Mitte der 1980er-Jahre gab es ein Schulorchester, ein Kammerorchester und mehrere Chöre, nach Altersgruppen aufgeteilt. Die Tradition der Weihnachtskonzerte begann ebenso wie die der Chorreisen. Mit 66 Lehrkräften war zu Beginn der 80er Jahre das Lehrerzimmer zu klein, aber fast zeitgleich führte eine Maßnahme der damaligen Schulsenatorin zum schnellen Rückgang der Schülerzahl, denn Schülern aus Schleswig-Holstein wurde der Schulbesuch in Hamburg untersagt.

Im Jahr 1982 erfolgte die offizielle Namensgebung zum 150. Todestag Goethes. Die Schule pflegte jedoch kein elitäres Image, sondern orientierte sich an den Anforderungen des Stadtteils, auch daran zu sehen, dass sie bereits in den 80er Jahren die Einführung der Berufsorientierung als eines der ersten Gymnasien erfolgreich passierte. Dafür wurde die Schule mehrfach zertifiziert.[3]

Schulleiter Wiechers wurde 1990 pensioniert und Joachim Land wurde sein Nachfolger. Durch die sinkenden Schülerzahlen nicht mehr benötigt, werden zu dieser Zeit die letzten Behelfspavillons abgerissen. Die Anzahl der Schüler sank weiterhin und näherte sich einer existenzbedrohenden Zahl von 500. In der Folge entwickelt das Lehrerkollegium Konzepte, um aus dem Goethe-Gymnasium eine Ganztagsschule zu machen. Der Nachfolger von Schulleiter Land, Egon Tegge, wird bei der Auswahl 2002 auf diese neue Idee verpflichtet.

Die Umwandlung in eine gebundene Ganztagsschule wurde 2005 genehmigt. Gelder aus der sozialen Stadtteilentwicklung und aus der Schulbehörde für zwei Schulen (Goethe-Gymnasium und Schule Langbargheide) ermöglichten zudem die Errichtung einer Mehrzweckhalle,[4] die im Jahr 2007 eingeweiht werden konnte. Hintergrund war die Fußball-Weltmeisterschaft 2006, da die große Sporthalle an die FIFA als Stützpunkt für die Volunteers vermietet werden konnte. Die 25-jährige Nutzung der Sporthalle und des Sportplatzes erforderte eine Sanierung der Sportanlagen, die mit Geldern aus der Schulbehörde realisiert werden konnte. Die Modernisierung wirkte sich auch positiv auf das Sportangebot am Goethe-Gymnasium aus, das neben der Musik einen zweiten Schwerpunkt der Schule bildet.

Das Goethe-Gymnasium erhielt 2007 einen Mensa-Neubau. In der neuen Aula bekommen die Schüler ihr Mittagessen, hier finden jedoch auch Aufführungen und Veranstaltungen der Schule sowie des Stadtteils statt. Der offizielle Name lautet FORUM.

Der Chor des Goethe-Gymnasiums erhielt 2014 eine Einladung des New Yorker Konzertveranstalters DCINY (Distinguished Concerts International New York) zur Mitwirkung an der amerikanischen Erstaufführung eines Werks von Karl Jenkins in der Carnegie Hall. Der Veranstalter wurde über das Internet auf den Chor aufmerksam und beschrieb ihn als “one of the world’s top amateur and student based choral ensembles” (deutsch: „eines der weltweit besten Amateur- und Schülerorchester“). Im Januar 2015 erfolgte also die durch Spenden finanzierte, knapp einwöchige Reise von etwa 60 Schülern und Lehrern nach New York City mit dem Auftritt im Isaac Stern Auditorium.

Im selben Jahr wurde Schulleiter Egon Tegge pensioniert.[5] Sein Stellvertreter, Karsten Stuhlmacher, übernahm kommissarisch die Leitung der Schule bis zur Findung seines Nachfolgers.

Das Goethe-Gymnasium erhielt im Jahr 2015 zudem zwei Flüchtlingsklassen, da die nahe gelegene Erstaufnahmeeinrichtung keinen Platz mehr für die Beschulung der Kinder bereitstellen konnte. Als nach kurzer Zeit die Klassen wieder zurück in die Erstaufnahme verlegt werden sollten, setzen sich Personal und Lehrkräfte erfolgreich für den Verbleib der Flüchtlingsklassen als Bestandteil der Schulgemeinschaft ein. Die Klassen wurden Anfang 2017 in sogenannte IV-Klassen umgewandelt. Ziel sei, die Kinder so vorzubereiten, dass sie so schnell wie möglich am Regelunterricht teilnehmen können.

2017 übernahm Frank Scherler die Schulleitung.[6]

Schulprofil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ganztagskonzept[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits 2002 hatte die Schule die Einrichtung einer echten Ganztagsschule konzipiert und nach der Einführung des achtstufigen Gymnasiums dann auch die Umwandlung in eine gebundene Ganztagsschule beantragt und anschließend umgesetzt. Seit Sommer 2007 sind alle Jahrgänge in dieses Konzept eingebunden. In diesem Rahmen wurde auch eine gemeinsame Mensa/Aula des Goethe-Gymnasiums und der Schule Langbargheide errichtet, die von den Schulen in Zusammenarbeit mit dem Stadtteil genutzt wird.

Das Gymnasium hat auf Grund seiner besonderen Profile ein bundesweit einmaliges Modell des Ganztagsschulkonzepts: Da es im musikalisch/ästhetischen Bereich eine Reihe von schulübergreifenden Ensembles (Klasse 5–12) gibt, die am frühen Abend arbeiten und auch entsprechendes für den sportlichen Bereich (Schulmannschaften) gilt, wird die gebundene Ganztagsschule nur vom zeitlichen Umfang her garantiert, die Anwesenheit der Schüler ist je nach Teilnahme an den zusätzlichen Kursen und Projekten gestaltbar. In das Konzept ist ein Förderangebot für Schüler mit Defiziten sowie mit besonderen Begabungen eingewoben. Dieses bietet ca. 60 Kurse für die Klassen 7 bis 10 und 20 Kurse für die Klassen 5/6 an, mit Schwerpunkten insbesondere im musischen und sportlichen Bereich, teilweise in Kooperation mit den örtlichen Vereinen.

Arbeitsplätze für Lehrer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als eine der ersten Schulen in Deutschland ist es am Goethe-Gymnasium gelungen, dass alle Lehrkräfte über einen eigenen Schreibtisch in 3er- bis 6er-Büros in der Schule verfügen, alle Arbeitsplätze sind durch das schuleigene Netzwerk verbunden, so dass schulische oder eigene Computer und Notebooks angeschlossen werden können.

Das Lehrerzimmer wurde als Raum zur interkollegialen Kommunikation konzipiert, der sogenannten Lehrer-Lounge – korrigiert, vorbereitet oder recherchiert wird im eigenen Büro, der notwendige Austausch findet in entspannter Atmosphäre statt. Der Umgestaltungsprozess wurde wissenschaftlich von Uwe Schaarschmidt begleitet und durch eine Abschlussuntersuchung evaluiert.[7]

Diese Maßnahme hat Auswirkungen auf

  • die Arbeitszufriedenheit, da eine deutlich klarere Trennung zwischen Arbeitszeit und Freizeit erfolgen kann, die Anwesenheit in der Schule erhöht sich deutlich, viele Lehrer verlagern viele oder sogar alle Teile ihrer Arbeit in die Schule,
  • die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, da viele Lehrkräfte (und gerade Teilzeitbeschäftigte) mit kleinen Kindern ihre Arbeiten in der Schule erledigen und mit den Partnern klare Absprachen vorgenommen haben,
  • die Kooperation und Teamarbeit, da Materialien besser ausgetauscht werden können und gemeinsame Vorbereitungen und Teamsitzungen wesentlich besser möglich sind und
  • auf das gesamte Betriebsklima, da die vermehrte Präsenz bzw. auch der kollegiale Austausch in den kleinen Büros das Zusammengehörigkeitsgefühl erheblich verstärkt.

Pädagogische Konzepte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Integration[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Gymnasium mit einem relativ hohen Anteil (etwa 30 %) von Schülern mit Migrationshintergrund (die Kommunikation im Elternhaus mit mindestens einem Elternteil erfolgt in einer weiteren Sprache) ist das Goethe-Gymnasium konzeptionell entsprechend ausgerichtet. Dazu gehören Beratungsangebote und Elternarbeit von Abteilungsleitern und Beratungsteams, Bausteine des Aspekts soziales Lernen, Förderunterricht durch Lehrer und Schüler vor allem in der Beobachtungsstufe insbesondere im Fach Deutsch sowie gezielte Förderangebote in der Mittelstufe. Unter den Abiturienten der letzten Jahre befinden sich jeweils auch etwa ein Drittel Migranten. Wiederholt wurden solche Absolventen in den Kreis der Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen.

Soziales Lernen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Goethe-Gymnasium ist neben der fachlichen Bildung das soziale Lernen ein weiterer pädagogischer Schwerpunkt. Durch vielfältige Maßnahmen sollen die Schüler in den sogenannten Social Skills vorangebracht werden. Dazu ist durchgängig in der Beobachtungsstufe und in Klasse 7 ein Klassenlehrerteam (m/w) für die Klassenführung verantwortlich und in allen Klassen von 5 bis 10 eine im Stundenplan verankerte wöchentliche Klassenratsstunde etabliert, in dem die Kinder unter anderem lernen, Probleme in kooperativer Weise anzusprechen und zu lösen. Als Sozialformen im Unterricht werden gezielt kooperative Aufgaben und Projekte eingesetzt, darüber hinaus spielt auch die altersübergreifende Pädagogik in vielen Projekten insbesondere im musischen Bereich eine wichtige Rolle. Eine Antimobbingwoche gehört ebenfalls zum Standardkonzept, um den Zusammenhalt zu stärken und Ausgrenzungen zu vermeiden. Alle Klassenreisen von 6 bis 10 haben den Schwerpunkt der Gemeinschaftserfahrung und haben zugleich eine erlebnis- und sportpädagogische Ausrichtung.

Dem sozialen Lernen dient auch das Lernfeld Pädagogik, in dem die Schüler Gelegenheit haben, sich zu Prefects oder Konfliktmanagern ausbilden zu lassen oder später in der Oberstufe auch sportliche Trainerscheine zu erwerben. Die ganzjährigen Prefect-Ausbildung in Klasse 9 führt über die Paten- und Aufsichtsfunktion in Klasse 10 zu Kursen im Fach Pädagogik ab Jahrgang 10. Aus diesen Kursen werden die Schüler angeleitet und mit Supervision im Lehr- und Betreuungsbereich eingesetzt: Mindestens eine Stunde pro Woche arbeiten die Oberstufenschüler entweder als Ergänzungskräfte in der Nachbarschule bei der Förderung sozial Benachteiligter (finanziert durch die Philip-Breuel-Stiftung)[8] oder übernehmen an der eigenen Schule den Förderunterricht in Kleinstgruppen insbesondere im Fach Deutsch (Klassen 5/6) oder leiten im Sportbereich Nachmittagskurse in der Ganztagsschule.

Schwerpunkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fremdsprachen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle Fünftklässler der Schule beginnen mit Englisch als erster Fremdsprache. Schon vor der Einführung des 8-stufigen Gymnasiums wurde die Sprachenfolge geändert.

Neben fundierten Englischkenntnissen erwerben die Abiturienten mindestens Grundkenntnisse in einer weiteren modernen Fremdsprache, mit dem Ziele, für den Wettbewerb um einen Ausbildungsplatz gut gerüstet und zugleich fit für den europäischen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu sein. Daher bietet die Schule in der 6. Klasse Französisch und Spanisch zur Wahl an. Das Fremdsprachenkonzept ermöglicht es, dass in den Klassen 10 bis 12 eine dritte moderne Fremdsprache entweder alternativ oder zusätzlich erlernt werden kann. Es besteht in Klasse 8 zudem die Möglichkeit, Latein zu wählen und somit das Latinum zu erwerben.

Informatik und Robotik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Schule wurde als eine der 10 IT-fittesten in Deutschland ausgezeichnet[9] – von einer Initiative, die von der Bundeskanzlerin Angela Merkel und Microsoftgründer Bill Gates ins Leben gerufen wurde. Ein 6. Platz beim bundesweiten Informatik-Biber-Wettbewerb sowie die Teilnahme bei weiteren bundesweiten Wettbewerben wie den RoboCup German Open (RoboCopJunior Teams) bzw. FieldRobotJunior bilden zusammen mit einer modernen IT-Infrastruktur sowie Computer- und Roboterausstattung der Schule einen weiteren Schwerpunkt.

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein wichtiger Schwerpunkt der Schule liegt im musikalischen Bereich: Es gibt ständig drei Chöre (mit über 200 Mitgliedern) ein klassisches Schulorchester (mit bis zu 50 Mitwirkenden) und eine Bigband sowie weitere projektbezogene Ensembles. Die Aufführungen (u. a. Revue im Sommer, Orchesterkonzert, Weihnachtskonzert, Singspiel, Konzerte der Bigband etc.) sind einerseits ein kulturelles Angebot innerhalb des Stadtteils, andererseits sind die Ensembles der Schule im Michel, im Schauspielhaus, auf Kampnagel usw. unterwegs.[10] Zur Nachwuchsförderung organisiert die Schule Instrumentalunterricht (für teilweise mehr als 80 Schüler, in die Ganztagsauflagen eingebunden) für viele Instrumente (Geige, Cello, Saxophon, Klarinette, Schlagzeug, Bass, Posaune, Trompete, Horn, Gitarre, Querflöte etc.).

Profiloberstufe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Schule bietet vier Profile in der Oberstufe an, die nicht nur von den eigenen Schülern, sondern auch von Schülern anderer Schulen in Anspruch genommen werden. Bei allen Profilen ist eine profilbezogene Berufsorientierung nebst einem entsprechenden Berufspraktikum verbindlich integriert:

Oberstufenprofile am Goethe-Gymnasium
Musikalisch/ästhetisches Profil
(KlangWeltBild)
Es handelt sich um ein sog. Y-Profil, d. h. die Schüler wählen entweder Musik oder Kunst als profilgebendes Fach, werden allerdings in den damit verbundenen Bereichen Geschichte und Philosophie sowie dem fächerübergreifenden Seminar gemeinsam unterrichtet.
Naturwissenschaftliches Profil
(MenschMachtNatur - Sind wir noch zu retten?)
Das profilgebende Fach ist Physik, bei dem der Mensch und seine Wechselwirkung mit der Umwelt im Mittelpunkt steht. Folglich sind als Begleitfächer neben dem Seminar die Fächer Chemie und Geographie integriert.
Sportpädagogisches Profil
(Sich bewegen und Andere in Bewegung bringen)
Die profilgebenden Fächer sind Sport und Biologie, verbunden mit den Fächern Pädagogik und PGW.

Ziel dieses Profils ist es, die Schüler für den Sportsektor zu qualifizieren, indem sie sowohl für den Trainer- und pädagogischen Bereich wie auch für die wirtschaftliche Dimension des Sports ausgebildet werden. Dazu gehört z. B. dass sie in Zusammenarbeit mit dem HSB Trainerqualifikationen erwerben und zugleich in den Pädagogikkursen der Schule fachlich vorangebracht und zugleich gecoacht werden, wenn sie z. B. mit jüngeren Schülern in Nachmittagskursen bzw. in der benachbarten Grundschule arbeiten.

Gesellschaftswissenschaftliches Profil
(Gesellschaft und Medien)
Das profilgebende Fach ist Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und ist hier mit den Fächern Informatik und Darstellendes Spiel verbunden. Ziel ist den Einfluss der neuen Medien auf den gesellschaftlichen Wandel sowie die wirtschaftlichen und politischen Dimensionen von Medien und IT-Branche zu durchleuchten. Chancen und Risiken dieser Entwicklung werden reflektiert und durch eigene Darstellungsversuche im darstellerischen und/oder filmischen Bereich kreativ umgesetzt.

Schulpartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • FrankreichFrankreich Frankreich: Collège Jules Verne (Carcassonne)
  • SpanienSpanien Spanien: Colégio Público Blas de Otero (Madrid)[11]

Ehemalige Partnerschaft

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Fast jeder Abiturjahrgang hat sich künstlerisch auf dem Gelände verewigt. Beispielsweise mit eingelassenen Sternen, wie im Walk of Fame in Hollywood oder mit Namensschildern auf jeder Stufe des Fachtrakts.
  • Die Schule hat seit 1998 eine Solaranlage[13] installiert und Umweltranger sorgen für einen bewussten Umgang mit den Ressourcen.
  • Neben Pausensnacks im Cafe Goethe werden in der Mehrzweckhalle alle Schüler durch den Cateringservice Hamischa Catering mit warmen Mahlzeiten aus frischen Zutaten versorgt.
  • Auf der offiziellen Website sind News & Highlights verzeichnet (ab 2003).
  • Neben dem Lehrpersonal beschäftigt die Schule ständig auch zwei Sekretärinnen, einen New Media Assistant, eine Bibliothekarin und ein Hausmeister Ehepaar mit zwei Gehilfen.
  • 2009 nahm das Goethe-Gymnasium an dem Modellprojekt Eine Schulbibliothek für alle Schulen[14] der Stadt Hamburg teil. Dabei wurde die bereits bestehende Schulbibliothek zu einer modernen Schulbibliothek umgewandelt und durch eine Vollzeitkraft geleitet. Auch nach Ablauf des Projekts im Jahre 2012 wird die Schulbibliothek im vollen Umfang weitergeführt und deren Integration in das Methodenkompetenzcurriculum weiter ausgebaut.

Bekannte Absolventen und Lehrer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schüler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Oliver Geissen, deutscher Fernsehmoderator
  • Sergej Balbuzki,
    • Deutscher Meister Sen. -62 kg im Ju-Jutsu 2016 in München
    • Jugend Europameister im Ju-Jutsu 2012 in Genua

Lehrer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hauke Bahr, Autor des Kinderbuches Wie Karli die Brötchen erfand",[15] das auch ins Französische übersetzt wurde (Les petits pains de Pierrot).
  • Klaus Lange, Kapitän der Handball-Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen 1972 in München

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg: Schulstatistiken
  2. Hamburger Stadtteil-Profile 2011 (Nord.Regional, Bd. 11). (PDF; 3,4 MB) Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein, Hamburg 2011, ISSN 1863-9518
  3. Qualitätssiegel „Schule mit vorbildlicher Berufsorientierung“ (Memento des Originals vom 27. Februar 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/li.hamburg.de (Auflistung unter Zertifizierte Schulen)
  4. Kultur und Veranstaltungszentrum Hamburg, Lurup (Memento des Originals vom 15. März 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dfz-hh.de
  5. „Nicht gut, ihn zu ignorieren“ (Memento des Originals vom 24. November 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.elbe-wochenblatt.de, elbe Wochenblatt, 15. Juli 2015, abgerufen am 24. November 2015.
  6. Neuer Schulleiter am Goethe-Gymnasium – Goethe-Gymnasium Hamburg (Altona/Lurup). Abgerufen am 6. Februar 2017 (deutsch).
  7. Uwe Schaarschmidt, Andreas W. Fischer: Die Lehrerarbeitsplätze am Goethe-Gymnasium Hamburg – eine Bilanz: Ergebnisse und Schlussfolgerungen aus einer Befragung der Lehrerschaft. Bericht. (PDF) Wampersdorf: Coping Psychologische Diagnostik und Personalentwicklung, 2009 (PDF; 243 kB).
  8. „Gymnasiasten fördern Grundschüler“ (Memento des Originals vom 8. Dezember 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.philip-breuel-stiftung.de. Website der Philip-Breuel-Stiftung. Abgerufen am 1. August 2012.
  9. Goethe-Gymnasium Top-Ten-Schule in Deutschland (Memento des Originals vom 19. September 2012 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/goethe-gymnasium-hamburg.de. Website des Goethe-Gymnasiums. Abgerufen am 22. Juli 2012.
  10. Meldungen des Fachs Musik. Website des Goethe-Gymnasiums. Abgerufen am 1. August 2012.
  11. Colégio Público Blas de Otero
  12. Deutsches Goethe-Kolleg (Memento des Originals vom 18. Mai 2012 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.colegiulgerman.ase.ro
  13. Umweltschutz: Stromzähler am Goethe-Gymnasium feiert »Geburtstag«. Website des Goethe-Gymnasiums. Abgerufen am 22. Juli 2012.
  14. Tobias Zeumer: Veröffentlichungschronik Schulbibliotheken Hamburg: Vom Anfang bis zum … Verweisungsform.de, 2012
  15. Hauke Bahr, Volker Fredrich: Wie Karli die Brötchen erfand. Nord-Süd-Verlag, Hamburg u. a. 2002, ISBN 3-314-01091-5.