Carl-von-Ossietzky-Gymnasium (Hamburg)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Carl-von-Ossietzky-Gymnasium
Carl-vonOssietzky-Gymnasium Hamburg.JPG
Blick über den Pausenhof
Schulform Gymnasium
Gründung 1968
Adresse

Müssenredder 59
22399 Hamburg

Ort Hamburg
Land Hamburg
Staat Deutschland
Koordinaten 53° 39′ 19″ N, 10° 4′ 2″ OKoordinaten: 53° 39′ 19″ N, 10° 4′ 2″ O
Schüler 942 (Schuljahr 2017/18[1])
Lehrkräfte 82
Leitung Dominik Teckentrup[2]
Website cvo.hamburg.de

Das Carl-von-Ossietzky-Gymnasium (CvO) ist ein staatliches Gymnasium im Hamburger Stadtteil Poppenbüttel. Die Schule wurde 1968 als Gymnasium Müssenredder gegründet und 1984 nach Carl von Ossietzky benannt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Schule wurde 1968 als Gymnasium Müssenredder gegründet.[3] Die Grundsteinlegung am Müssenredder 59 erfolgte 1969, 1970 bezog die Schule dann den Neubau im ersten Bauabschnitt. 1974 wurde das Doppel-H-Gebäude fertiggestellt, 1978 Fachtrakt und Turnhalle.[4] 1984 wurde das Gymnasium nach Carl von Ossietzky benannt.[3]

Das Carl-von-Ossietzky-Gymnasium wurde 2009 als Club-of-Rome-Schule ausgezeichnet, zu dem Netzwerk zählten damals deutschlandweit 15 Schulen.[5] Mit Stand 2020 sind es 17 Schulen, zu denen immer noch das Carl-von-Ossietzky-Gymnasium gehört.[6] Die Schule ist Mitglied im Schulverbund „Blick über den Zaun“.[7]

Von 2012 bis 2013 wurde die Kantine für die Ganztagsbetreuung erweitert und ein Theaterraum umgebaut.[8]

Lage und Architektur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das annähernd quadratische Schulgrundstück hat eine ungefähre Größe von 28.000 m². Das Schulgelände befindet sich nördlich der Hauptverkehrsstraße Poppenbütteler Weg (Teil des Ring 3), zwischen Tegelsbarg und Müssenkoppel. Nördlich begrenzt der Müssenredder den Schulstandort. Unmittelbarer Nachbar des Gymnasiums ist die 1974 gegründete Grundschule Müssenredder.

Die in den 1970er Jahren errichteten Gebäude des Gymnasiums waren sämtlich Serienbauten nach Plänen des Hamburger Hochbauamtes.[4] Das Hauptgebäude ist ein Serienschulbau vom „Typ 68“, nach dem Grundriss auch „Doppel-H“ genannt. Dieser Serienbau wurde vom Ende der 1960er bis Mitte der 1970er Jahre in den damaligen Rand- und Erweiterungsgebieten Hamburgs etwa 40-mal errichtet. Die dreistöckigen Gebäude bestehen aus industriell vorgefertigten Sandwich-Elementen, die an der Baustelle zusammengesetzt wurden. Die Fassaden wurden mit Waschbeton verkleidet.[9]

1996 wurde auf dem Schuldach eine Solaranlage montiert, finanziert durch Spenden des Schulvereins. Der gewonnene Strom wird in das Hamburger Stromnetz eingespeist und an den Stromversorger verkauft. Mit dem eingenommenen Geld werden weitere Investitionen getätigt. Inzwischen wurde eine zweite Anlage auf das Dach der neuen Turnhalle. Diese Zweifeldhalle („Sporthalle am Tegelsbarg“) wurde 2011 gebaut.[10]

Außerschulisches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der 1975 gegründete Pop-Chor Müssenredder spielte zwei professionell verlegte Schallplatten ein.[11]

Die Schülerzeitung Osscar (in Anlehnung an Ossietzky, Carl), die regelmäßig jedes Quartal erscheint. Sie gewann den Schülerzeitungspreis des Hamburger Abendblattes.

Das Gymnasium hatte Partnerschulen in:

Bekannte Ehemalige[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Carl-von-Ossietzky-Gymnasium – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Behörde für Schule und Berufsbildung, Institut für Bildungsmonitoring und Qualitätsentwicklung: Regionaler Bildungsatlas Hamburg, Angaben zum Carl-von-Ossietzky-Gymnasium im Schuljahr 2017/18, abgerufen im August 2020.
  2. Schulleitung. In: cvo.hamburg.de. Abgerufen am 15. Oktober 2020.
  3. a b Carl-von-Ossietzky-Gymnasium (Hrsg.): Vom Gymnasium Müssenredder (1968-1984) zum Carl-von-Ossietzky-Gymnasium (1984-1993) : unsere Schule in Hamburg-Poppenbüttel wird 25. Hamburg 1993. (Im Staatsarchiv Hamburg, A 558/0806)
  4. a b Boris Meyn: Die Entwicklungsgeschichte des Hamburger Schulbaus. Hamburg 1998, S. 507. (Inventarnummer 246)
  5. 50 Jahre CvO! In: Alstertal-Magazin, Ausgabe für Poppenbüttel, Sasel, Wellingsbüttel, usw., ZDB-ID 2711661-X, Nr. 02/2018, S. 36f.
  6. Unsere Schulen auf der Website der Club-of-Rome-Schulen, abgerufen im August 2020.
  7. Liste der BüZ-Schulen auf der Website von „Blick über den Zaun“ (BüZ), abgerufen im August 2020
  8. SBH Hamburg (Hrsg.): Gute Räume für gute Bildung. Cubus, Hamburg 2016, S. 188. (Online)
  9. Boris Meyn: Die Entwicklungsgeschichte des Hamburger Schulbaus. Hamburg 1998, S. 274.
  10. Sporthalle am Carl-von-Ossietzky-Gymnasium, Kleine Anfrage, Hamburg, 21. Wahlperiode, Drucksache 21/18920
  11. LP "Höhepunkte der Popmusik", 15 Titel, 1978
    LP "Will You Still Love Me Tomorrow", 16 Titel, 1979