Gondenbrett

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Wappen Deutschlandkarte
Gondenbrett
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Gondenbrett hervorgehoben

Koordinaten: 50° 14′ N, 6° 25′ O

Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Prüm
Verbandsgemeinde: Prüm
Höhe: 450 m ü. NHN
Fläche: 23,14 km2
Einwohner: 482 (31. Dez. 2021)[1]
Bevölkerungsdichte: 21 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54595
Vorwahl: 06551
Kfz-Kennzeichen: BIT, PRÜ
Gemeindeschlüssel: 07 2 32 227
Gemeindegliederung: 6 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Tiergartenstraße 54
54595 Prüm
Website: www.gemeinde-gondenbrett.de
Ortsbürgermeister: Klaus Nägel
Lage der Ortsgemeinde Gondenbrett im Eifelkreis Bitburg-Prüm
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Über dieses Bild
Gondenbrett mit St. Dionysiuskirche

Gondenbrett ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Prüm an.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt im Mehlental am Fuße der Schneifel. Zur Gemeinde Gondenbrett gehören die Ortsteile Niedermehlen, Obermehlen und Wascheid, ein Teil der Siedlung Walcherath (Ortsteil von Prüm) sowie die Wohnplätze Mattelbusch und Blockhaus Schwarzer Mann.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Erwähnung erfolgte im Prümer Urbar von 893. Zu dieser Zeit lagen Gunnebreth und Wassersceit rund drei bis vier Kilometer von der heutigen Ortslage entfernt auf dem Rücken der Schneifel. Im Mittelalter, als die Bewohner vor der Pest flohen, wurden beide Orte im Tal des Mehlenbachs neu errichtet.

Die heutige Gemeinde entstand am 1. Januar 1971 durch Neubildung aus den drei bis dahin eigenständigen Gemeinden Gondenbrett (damals 199 Einwohner), Mehlen bei Prüm (134) und Wascheid (175). Mehlen bei Prüm war bereits am 7. Juni 1969 durch Zusammenschluss der beiden Gemeinden Niedermehlen und Obermehlen entstanden.[3]

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Gondenbrett bezogen auf das heutige Gemeindegebiet; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[4]

Jahr Einwohner
1815 384
1835 505
1871 584
1905 452
1939 534
1950 530
1961 499
Jahr Einwohner
1970 514
1987 465
1997 525
2005 502
2011 446
2017 454
2021 482[1]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Gondenbrett besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem. Die acht Sitze im Gemeinderat verteilen sich auf zwei Wählergruppen. Bis 2009 gehörten dem Gemeinderat zwölf Ratsmitglieder an.[5]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klaus Nägel wurde am 20. Oktober 2002 Ortsbürgermeister von Gondenbrett.[6] Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 67,61 % für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt.[7]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Gondenbrett
Blasonierung: „Durch Wellenschnitt von Rot über Silber geteilt, oben auf grünem Boden ein schreitendes, golden nimbiertes, widersehendes silbernes Lamm, das an schwarzem Kreuzstab eine silberne Fahne trägt, darin ein durchgehendes rotes Kreuz, unten 2 gekreuzte blaue Schwerter mit goldenem Griff.“[8]
Wappenbegründung: In Gondenbrett bestand eine Schultheisserei der Reichsabtei Prüm. Als Hinweis hierauf ist im oberen Schild das Salvatorlamm der Abtei mit Fahne aufgenommen. Der Wellenschnitt symbolisiert den Mehlenbach bei Gondenbrett. l572 zogen Kaiserliche Reiter durch die Eifel und plünderten und raubten. Es kam zu Gefechten zwischen den Reitern und der Bevölkerung. Als Hinweis auf den mutigen Einsatz der Bürger zur Verteidigung ihrer Heimat, stehen im unteren Schild zwei gekreuzte Schwerter. Die Feldfarben des Schildes sind die Farben der Abtei Prüm, zu der Gondenbrett über Jahrhunderte hin gehörte.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Große Teile des Schneifelrückens, der durch zahlreiche Wanderwege und im Winter durch eine Skipiste und mehrere Loipen erschlossen wird und dessen höchste Erhebung, der Schwarze Mann liegen auf dem Gebiet der Gemeinde
  • Der Stausee bei Wascheid
  • Das Wacholdergebiet zwischen Niedermehlen und Steinmehlen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Gondenbrett – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2021, Kreise, Gemeinden, Verbandsgemeinden (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: Februar 2022. S. 97 (PDF; 3,3 MB).
  3. Amtliches Gemeindeverzeichnis (= Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz [Hrsg.]: Statistische Bände. Band 407). Bad Ems Februar 2016, S. 164 (PDF; 2,8 MB; siehe auch Fußnote 19, S. 184).
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Mein Dorf, meine Stadt. Abgerufen am 1. April 2022.
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen.
  6. Ortsgemeinderat Gondenbrett. Aktuelle Mitglieder. In: Ratsinfosystem. Verbandsgemeinde Prüm, abgerufen am 14. Oktober 2021.
  7. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. Abgerufen am 12. August 2021 (siehe Prüm, Verbandsgemeinde, elfte Ergebniszeile).
  8. Wappen der OG Gondenbrett. Abgerufen am 25. März 2012.