Olzheim

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Olzheim
Olzheim
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Olzheim hervorgehoben
Koordinaten: 50° 16′ N, 6° 28′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Prüm
Verbandsgemeinde: Prüm
Höhe: 496 m ü. NHN
Fläche: 16,22 km2
Einwohner: 555 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 34 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54597
Vorwahl: 06552
Kfz-Kennzeichen: BIT, PRÜ
Gemeindeschlüssel: 07 2 32 288
Adresse der Verbandsverwaltung: Tiergartenstraße 54
54595 Prüm
Webpräsenz: www.olzheim.de
Ortsbürgermeister: Hermann Josef Wirtz
Lage der Ortsgemeinde Olzheim im Eifelkreis Bitburg-Prüm
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Über dieses Bild
Pfarrkirche St. Brictius in Olzheim

Olzheim ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Prüm an. Olzheim ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olzheim liegt am Fluss Prüm. Zu Olzheim gehören auch die Wohnplätze Halbe Meile, Knaufspesch, Arenthhof, Hof Frohnborn, Hof Harelstein und Vennhof.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olzheim wird 801 im Liber aureus Prumiensis als Ulmezum erstmals erwähnt. 1330 wird erstmals Olzheim als selbständige Pfarrei erwähnt. 1367, drei Jahre vor seinem Tod, verpfändet Johann, der letzte Herr zu Schönecken, den Hof zu Olmetze. 1485 wird eine neue spätgotische Kirche erbaut.

Olzheim gehörte bis 1576 zum Territorium der Abtei Prüm. Der Trierer Kurfürst Jakob III. von Eltz übernahm das Prümer Territorium, Olzheim gehörte seitdem bis zum Ende des 18. Jahrhunderts landesherrlich zum Kurfürstentum Trier und bildete eine eigene Schultheißerei innerhalb des Amtes Prüm.[4]

Im Jahr 1794 hatten französische Revolutionstruppen das Linke Rheinufer besetzt. Unter der französischen Verwaltung wurde Olzheim 1798 dem Kanton Prüm zugeordnet, der zum Arrondissement Prüm im Saardepartement gehörte. Olzheim wurde Sitz einer Mairie.[5]

Aufgrund der Beschlüsse auf dem Wiener Kongress kam die Region 1815 zum Königreich Preußen. Unter der preußischen Verwaltung wurde Olzheim 1816 Sitz einer Bürgermeisterei im neu gebildeten Kreis Prüm im Regierungsbezirk Trier.

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Olzheim, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]

Jahr Einwohner
1815 180
1835 342
1871 322
1905 306
1939 381
Jahr Einwohner
1950 408
1961 365
1970 350
1987 420
2005 564

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Olzheim besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem. Die zwölf Sitze im Gemeinderat verteilen sich auf drei Wählergruppen.[6]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: „Von Silber über Rot geteilt, oben drei grüne Ulmenblätter, unten ein wachsender silberner Krummstab“.

Als Hinweis auf den Ortsnamen (ulmezum = ulmetum = Ulmenwald) stehen im oberen Schildteil drei grüne Ulmenblätter. Im unteren Schildteil ist ein wachsender Krummstab wiedergegeben. Er ist sowohl Hinweis auf den Ortspatron St. Brictius als auch auf die ehemalige territoriale Zugehörigkeit zur Abtei Prüm. Schließlich geben die Schildfelder Rot und Weiß die Farben der Abtei Prüm und die des Kurfürstentums Trier wieder.

Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: St. Brictius (Olzheim)

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Olzheim – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2010, Seite 68 (PDF; 2,3 MB)
  4. Hermann Forst: Das Fürstentum Prüm, Bonn: Behrendt, 1903, S. 38 (dilibri.de)
  5. Georg Bärsch: Beschreibung des Regierungs-Bezirks Trier, Band 2, Trier, Lintz, 1846, S. 70 ff (Google Books)
  6. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen