Gustav Larsson

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Gustav Erik Larsson Straßenradsport
Gustav Erik Larsson
Gustav Erik Larsson
Zur Person
Geburtsdatum 20. September 1980
Nation SchwedenSchweden Schweden
Disziplin Straße
Fahrertyp Zeitfahrer
Internationale Team(s)
2002–2003
2003–2005
2006
2007
2008–2011
2012
2013–2014
2015
2016
Team Crescent
Fassa Bortolo
Française des Jeux
Unibet.com
Team Saxo Bank
Vacansoleil-DCM
IAM Cycling
Cult Energy Pro Cycling
ColoQuick-Cult
Wichtigste Erfolge

Silber Silber Olympia 2008 – Einzelzeitfahren
Silber Vizeweltmeister 2009 – Einzelzeitfahren
eine Etappe Giro d’Italia 2010

Letzte Aktualisierung: 7. November 2020

Gustav Erik Larsson (* 20. September 1980 in Gemla bei Växjö) ist ein ehemaliger schwedischer Radrennfahrer.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gustav Erik Larsson begann seine internationale Karriere 2002 beim Team Crescent und konnte zweite Plätze beim Grand Prix Guillaume Tell und den Schwedischen Meisterschaften im Einzelzeitfahren erzielen.

2003 wechselte Larsson zu Fassa Bortolo und erzielte mit Platz 16 bei den Weltmeisterschaften im Einzelzeitfahren einen Achtungserfolg. 2004 verpasste er um 11 Sekunden die Bronzemedaille bei den Weltmeisterschaften im Einzelzeitfahren. 2006 fuhr er für das Team Française des Jeux und nahm zum ersten Mal an der Tour de France teil und konnte auf der 6. Etappe mit Platz 4 im Einzelzeitfahren vorweisen. 2007 fuhr Larsson für das Team Unibet.com und belegte zu Beginn der Saison einem fünften Platz bei der Tour Down Under. Das Einzelzeitfahren Chrono des Nations beendete er als Sechster, die Luxemburg-Rundfahrt als Siebter und die Deutschland Tour als Achter.

Larsson wechselte zur Saison 2008 zu Bjarne Riis in das Team Saxo Bank. Er beendete die Kalifornien-Rundfahrt als Fünfter, Tirreno-Adriatico als Sechster, das Criterium International als Zweiter. Beim Giro d’Italia verfehlte er mit seinem Team knapp den Sieg beim Mannschaftszeitfahren auf der 1. Etappe um 6 Sekunden. Er belegte am Ende den 14. Gesamtplatz. Bei der Sachsen-Tour wurde er Fünfter und bei der Dänemark-Rundfahrt Vierter. Bei den Olympischen Sommerspielen in Peking holte er die Silbermedaille hinter Fabian Cancellara mit 33 Sekunden Rückstand im Einzelzeitfahren. Bei den Weltmeisterschaften im Einzelzeitfahren in Varese wurde er Fünfter. 2009 schloss er die Tour of Missouri als Zweiter und die Luxemburg-Rundfahrt als Siebter ab. Bei den Weltmeisterschaften im Einzelzeitfahren in Mendrisio musste er sich wieder nur Fabian Cancellara geschlagen geben und wurde Zweiter. 2010 gewann er die letzte Etappe beim Giro d’Italia. Die Tour de Suisse beendete er auf dem 11. Platz und wurde kurz darauf Schwedischer Meister im Einzelzeitfahren und Vize-Meister im Straßenrennen. Die Vuelta a Espana wurde er jeweils Vierter bei den beiden Einzelzeitfahren und beendete die Rundfahrt auf dem 18. Platz. Bei den Weltmeisterschaften im Einzelzeitfahren in Geelong wurde er Zehnter. Neben dem erneuten Titelgewinn 2011 bei den Schwedischen Meisterschaften im Einzelzeitfahren wurde er noch Zweiter beim Chrono des Nations. 2012 wechselt er zum Vacansoleil-DCM Pro Cycling Team.

2013 schloss er sich dem Team IAM Cycling an und wurde Fünfter bei der Tour du Poitou Charentes und Zweiter beim Chrono des Nations. Bei der Tour of Norway 2014 verpasste er knapp den Tagessieg auf der 3. Etappe und beendete die Rundfahrt als Vierter. Bei einem Trainingssturz hat sich Larsson mehrere Brüche zugezogen und konnte deshalb nicht an den Weltmeisterschaften teilnehmen.[1] 2015 startete er für das Team Cult Energy Pro Cycling und belegte bei der Bayern-Rundfahrt und der Tour of Norway jeweils den neunten Gesamtrang. Er verpasste 2015 den Stundenweltrekord mit 52,491 km von Rohan Dennis auf der Bahn in Manchester zu verbessern, aber seine 50,016 km waren neuer schwedischer Stundenrekord.[2] Nach der Saison 2016 beendete er seine Straßenkarriere aufgrund von angeblichen vertraglichen Schwierigkeiten mit dem Team. Er erklärte sich auf Mountainbikewettbewerbe konzentrieren zu wollen.[3]

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Larsson ist mit der ehemaligen schwedischen Radrennfahrerin Veronica Andréasson verheiratet. Das Paar hat ein Kind und lebt gemeinsam im italienischen Besano.[4]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2002

2006

  • MaillotSue.PNG Schwedischer Meister – Einzelzeitfahren

2007

  • MaillotSue.PNG Schwedischer Meister – Einzelzeitfahren

2008

2009

2010

2011

  • MaillotSue.PNG Schwedischer Meister – Einzelzeitfahren

2012

  • eine Etappe Paris–Nizza
  • MaillotSue.PNG Schwedischer Meister – Einzelzeitfahren

2013

  • MaillotSue.PNG Schwedischer Meister – Einzelzeitfahren

2015

  • MaillotSue.PNG Schwedischer Meister – Einzelzeitfahren

2016

  • Bronze Schwedische Meisterschaft – Einzelzeitfahren

Wichtige Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grand Tours
Grand Tour200320042005200620072008200920102011201220132014
Maglia Rosa Giro d’Italia66145935
Gelbes Trikot Tour de France10350DNF
Rotes Trikot Vuelta a España18
Legende: DNF: did not finish, aufgegeben oder wegen Zeitüberschreitung aus dem Rennen genommen.
Monumente des Radsports
Monument des Radsports200320042005200620072008200920102011201220132014
Mailand–Sanremo12814264116
Flandern-Rundfahrt9184584170
Paris–RoubaixDNF70DNF4331DNF
Lüttich–Bastogne–LüttichDNF94DNF84
Lombardei-RundfahrtDNFDNF5335DNF
Legende: DNF: did not finish, aufgegeben oder wegen Zeitüberschreitung nicht klassifiziert.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Gustav Larsson – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Larsson to leave IAM Cycling. In: cyclingnews.com. Abgerufen am 7. November 2020 (englisch).
  2. Geen werelduurrrecord voor Gustav Erik Larsson. In: wielerflits.nl. 14. März 2015, abgerufen am 7. November 2020 (niederländisch).
  3. Schwede Gustav Larsson wechselt aufs Mountainbike. In: rad-net.de. 26. Januar 2016, abgerufen am 7. November 2020 (se).
  4. Rickard Pettersson: Gustav Larsson till MTB-SM. In: lt.se. 18. Juli 2013, abgerufen am 7. November 2020 (se).