Hainburg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel beschreibt die hessische Gemeinde Hainburg. Gleichnamige Orte oder davon abgeleitete Begriffe findet man unter Hainburg (Begriffsklärung)
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Hainburg
Hainburg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hainburg hervorgehoben
Koordinaten: 50° 5′ N, 8° 57′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Landkreis: Offenbach
Höhe: 107 m ü. NHN
Fläche: 15,95 km²
Einwohner: 14.254 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 894 Einwohner je km²
Postleitzahl: 63512
Vorwahl: 06182
Kfz-Kennzeichen: OF
Gemeindeschlüssel: 06 4 38 004
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
OT Hainstadt: Hauptstraße 44
OT Kl. Kr.: Krotzenburgerstr. 9
Webpräsenz: www.hainburg.de
Bürgermeister: Bernhard Bessel (CDU)
Lage der Gemeinde Hainburg im Landkreis Offenbach
Neu-Isenburg Dreieich Langen (Hessen) Egelsbach Rödermark Dietzenbach Heusenstamm Mühlheim am Main Rodgau Obertshausen Hainburg Seligenstadt Mainhausen Darmstadt Landkreis Darmstadt-Dieburg Landkreis Darmstadt-Dieburg Bayern Main-Kinzig-Kreis Offenbach am Main Kreis Groß-Gerau Frankfurt am MainKarte
Über dieses Bild

Hainburg ist eine Gemeinde im Landkreis Offenbach in Hessen in Deutschland.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hainburg ist eine von 13 Städten und Gemeinden im Landkreis Offenbach. Sie liegt am Rande des Rhein-Main-Gebietes am Ufer des Main, östlich von Frankfurt am Main. Im Norden findet sich die Stadt Hanau (Main-Kinzig-Kreis). Das Gemeindegebiet erstreckt sich über knapp 16 km² und liegt im südlichen Teil Hessens und grenzt im Osten an das Bundesland Bayern.

Hainburg besteht aus den beiden Ortsteilen

Hainburg grenzt im Norden an die Stadt Hanau und die Gemeinde Großkrotzenburg (beide Main-Kinzig-Kreis), im Osten (auf der anderen Mainseite) an die Gemeinden Kahl und Karlstein (beide Landkreis Aschaffenburg), im Süden an die Stadt Seligenstadt sowie im Westen an die Städte Rodgau und Obertshausen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Hainburg entstand am 1. Januar 1977 im Zuge der Gebietsreform in Hessen durch Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Hainstadt und Klein-Krotzenburg per Gesetz.[2] Der Gemeindename ist eine Wortschöpfung aus den Namen der beiden früheren Gemeinden.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[3] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:

Sitzverteilung in der Gemeindevertretung 2016
    
Von 37 Sitzen entfallen auf:
Parteien und Wählergemeinschaften %
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 51,2 19 51,2 19 54,5 20 58,7 22
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 22,3 8 22,9 8 26,8 10 25,1 9
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 13,3 5 16,2 6 7,8 3 6,7 2
BFH Bürger für Hainburg 13,3 5 7,8 3 6,7 2 5,0 2
FDP Freie Demokratische Partei 2,0 1 4,3 2 4,5 2
Gesamt 100,0 37 100,0 37 100,0 37 100,0 37
Wahlbeteiligung in % 50,0 47,0 51,4 56,8
St.-Wendelinus-Kirche in Hainstadt

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der hessischen Kommunalverfassung ist der Bürgermeister Vorsitzender des Gemeindevorstands, dem in der Gemeinde Hainburg neben dem Bürgermeister sechs ehrenamtliche Beigeordnete angehören. Zum Bürgermeister gewählt ist ab 1. März 2017 Alexander Böhn (CDU).[4][5] Seine direkt gewählten Amtsvorgänger waren

  • 1993 bis 2017 Bernhard Bessel (CDU)

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Patenschaft

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bahnhof Hainstadt

Der Bahnhof Hainstadt liegt an der Odenwaldbahn, die die Gemeinde mit Hanau und Frankfurt, sowie Groß-Umstadt, Wiebelsbach und Erbach verbindet.

Nach Westen führt die Offenbacher Landstraße / L 3416 zur B 45 und A 3, nach Norden geht es über die L 3065 Richtung Hanau, sowie Offenbach am Main und in südlicher Richtung nach Seligenstadt. Nach Stilllegung der Mainfähre zwischen Klein-Krotzenburg und Großkrotzenburg im Jahre 1999 [6] verbleibt als einzige Verbindung über den Main der Fußgängersteg über die Staustufe Krotzenburg.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter:

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung in Hessen nach Gemeinden am 31.12.2015 (XLS-Datei)(Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Offenbach vom 26. Juni 1974 ( GVBl.I S. 316) Seite 8 der PDF-Datei 1,46 MB
  3. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016
  4. Hessisches Statistisches Landesamt: Direktwahlen in Hainburg
  5. Gemeinde Hainburg: Bürgermeisterwahlen 2016 - Wahltag und Stichwahltag abgerufen am 18. September 2016
  6. Wagenfähren am Main Website fjordfaehren.de. Abgerufen am 31. August 2011

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hainburg (Hessen) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien