Groß-Umstadt

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Groß-Umstadt
Groß-Umstadt
Deutschlandkarte, Position der Stadt Groß-Umstadt hervorgehoben
Koordinaten: 49° 52′ N, 8° 56′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Landkreis: Darmstadt-Dieburg
Höhe: 159 m ü. NHN
Fläche: 86,84 km²
Einwohner: 20.613 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 237 Einwohner je km²
Postleitzahl: 64823
Vorwahl: 06078
Kfz-Kennzeichen: DA, DI
Gemeindeschlüssel: 06 4 32 010
Stadtgliederung: 9 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Markt 1
64823 Groß-Umstadt
Webpräsenz: www.gross-umstadt.de
Bürgermeister: Joachim Ruppert (SPD)
Lage der Stadt Groß-Umstadt im Landkreis Darmstadt-Dieburg
Erzhausen Weiterstadt Griesheim Pfungstadt Bickenbach (Bergstraße) Alsbach-Hähnlein Seeheim-Jugenheim Modautal Mühltal Ober-Ramstadt Messel Eppertshausen Münster (bei Dieburg) Dieburg Roßdorf (bei Darmstadt) Fischbachtal Groß-Bieberau Reinheim Groß-Zimmern Otzberg Groß-Umstadt Schaafheim Babenhausen (Hessen) Darmstadt Bayern Odenwaldkreis Kreis Bergstraße Kreis Groß-Gerau Landkreis OffenbachKarte
Über dieses Bild

Groß-Umstadt ist eine Stadt im Landkreis Darmstadt-Dieburg in Hessen. Die Stadt bildet das Mittelzentrum im östlichen Kreisgebiet.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemarkung der Kernstadt

Groß-Umstadt liegt im südlichen Hessen am Rande des Odenwalds und des Rhein-Main-Gebiets. Die höchste Erhebung der Stadt ist der Heidelberg mit 365 m ü.NN (südöstlich des Stadtteils Wiebelsbach), die höchste Erhebung der Gemarkung Groß-Umstadt die Alte Höhe mit 358 m ü.NN (in östlicher Richtung zum Stadtteil Dorndiel).

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Groß-Umstadt grenzt im Norden an die Gemeinde Münster und die Stadt Babenhausen, im Osten an die Gemeinden Schaafheim und Mömlingen (Landkreis Miltenberg) sowie an die Stadt Breuberg (Odenwaldkreis), im Süden an die Gemeinde Höchst im Odenwald (Odenwaldkreis) und im Westen an die Gemeinden Otzberg und Groß-Zimmern sowie die Stadt Dieburg.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Etwa die Hälfte der rund 22.000 Einwohner lebt in der Kernstadt, die andere Hälfte in den 1970–1977 im Zuge der Gebietsreform in Hessen eingemeindeten Orten Dorndiel, Heubach, Kleestadt, Klein-Umstadt, Raibach, Richen, Semd und Wiebelsbach. Zum Stadtteil Wiebelsbach gehört auch das seit 1961 nach dort eingemeindete Frau-Nauses.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reste eines Römischen Grabdenkmals (rechts) mit Darstellung aus heutiger Sicht (links) aus dem 2. Jahrhundert im Umstädter Heimatmuseum. Funde aus der Groß-Umstädter Stadtkirche in den Resten einer villa rustica.

Vorgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die römischen "Traubensteine" in der Stadtkirche

Aus der Gemarkung sind urgeschichtliche Spuren, schon seit der Altsteinzeit, bekannt. Um 125 n Chr. wurde im Rahmen der römischen Besiedlung des rechtsrheinischen Teiles der Provinz Germania superior die Civitas Auderiensium mit dem Hauptort Dieburg (Med...) gegründet. Eine planmäßige Besiedlung und Romanisierung des Gebietes begann in der Folge. Um den zentralen Markt- und Verwaltungssitz wurden landwirtschaftliche Güter angelegt. Das Hauptgebäude einer solchen villa rustica wurde unter der heutigen Stadtkirche ergraben, Plätze weiterer römischer Landgüter im heutigen Stadtgebiet sind bekannt. Die villae rusticae bestanden bis zu den Alemanneneinfällen gegen Ende des dritten Jahrhunderts (Limesfall). Das weitere Geschehen bis zur urkundlichen Ersterwähnung 450 Jahre später liegt noch im Dunkel der Geschichte. Alamannische und spätere fränkische Gräber, besonders im Bereich zwischen heutigem Sitz der Sparkasse und dem Bahnhof deuten auf eine fortbestehende Siedlung im Bereich des Stadtgebietes hin. Auch der Bau der Kirche im Kernbereich der ehemaligen villa rustica spricht für eine kontinuierliche Besiedlung, zumindest aber für eine bewusste Anknüpfung an die vorhergehende Ansiedlung.

Frühmittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem die Franken das Gebiet der Alemannen erobert hatten, legten sie zur Sicherung der Verwaltung Königshöfe an. Ein solcher ist nun auch für Umstadt sicher. Von hier wurde die Umstädter Mark verwaltet, die nicht nur das gesamte heutige Stadtgebiet samt Stadtteilen umfasste, sondern auch die Gemeinden Otzberg, Höchst (Odw.), Breuberg und Schaafheim. Umstadt bestand zu diesem Zeitpunkt als Marktflecken mit Kirche und Grafensitz. Groß-Umstadt wurde im Jahre 741 erstmals urkundlich als Autmundisstat[2] erwähnt. Der Name Autmundisstat deutet auf eine Stätte des Autmundis (Edmund?) hin, andere Erklärungen versuchen, römische Namenstraditionen nachzuweisen: Autmundis = ad montes (an den Bergen), was die Topographie Umstadts aus Richtung Dieburg gesehen, beschriebe. 766 erlangt das Kloster Fulda den Besitz der Umstädter Mark, zu der auch Groß-Umstadt gehörte. 985 gibt es hier, urkundlich belegt, drei Kirchen, Mühlen und Weinberge, die dem Kloster gehören.

Spätmittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Zehntorte im Amt Umstadt im 15. und 16. Jahrhundert mit ihren verschiedenen späteren Zugehörigkeiten
Das Wambolt'sche Wappen zwischen Nord- und Südbau des Wambolt’schen Schlosses in Groß-Umstadt

Im Rahmen des allgemeinen Aufschwungs im Hohen Mittelalter besitzt Umstadt seit mindestens 1263 Stadtrechte und wurde mit einer Stadtmauer versehen. Kleine Reste finden sich vor allem nordwestlich des Darmstädter Schlosses und können am Pfälzer Schloss nachverfolgt werden, die sich beide direkt an der Stadtmauer befanden.

Konrad IV. von Hanau hatte sich für seine Wahl zum Fürstabt des Klosters Fulda 1373 hoch verschuldet. Das hatte gleich nach seinem Regierungsantritt die Konsequenz, dass er versuchte, die eingegangenen Schulden aus dem Reichsstift Fulda zu refinanzieren. Schon 1374 verpfändet er deshalb die Veste Otzberg, die Stadt Hering und Anteile an der Stadt Umstadt für 23.875 fl. an seinen Neffen, Ulrich IV. von Hanau. Andere Teile wurden von der Kurpfalz übernommen, es entsteht ein Kondominat. Baulich dokumentiert sich das in zwei Schlossbauten: Das Hanauer Schloss, entstanden aus der ersten Wasserburg in der Nordostecke der Stadt und das Pfälzer Schloss in der Südwestecke. Dazwischen entstanden die Adelshöfe der Burgmannen. Davon überflügelte der Sitz der Familie Wambolt von Umstadt bald die beiden Schlösser der Stadtherren.

Frühe Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Umstädter Elle am Rathaus, datiert 1604
Kupferstich von Matthäus Merian aus Band 5 „Topographia Palatinatus Rheni et Vicinarum Regionum“ der Topographia Germaniae erschienen 1645. Das Bild zeigt „Umbstatt

1504 eroberte Landgraf Wilhelm II. von Hessen, der Mittlere, im Landshuter Erbfolgekrieg und im Auftrag des römisch-deutschen Königs Maximilian I. die Stadt. Da in der Auseinandersetzung die Pfalz und das mit ihr verbündete Hanau unterlagen, hielt Wilhelm II. von Hessen die Stadt zunächst besetzt, und erst der Reichstag zu Worms 1521 klärte die Verhältnisse wieder. Das Ergebnis ist erneut ein Kondominat, diesmal zwischen Hessen und der Pfalz. Hanau schied aus, erhielt dafür 12.000 Gulden und mehrere Ortschaften aus der Zent Umstadt, nämlich Harpertshausen, Kleestadt, Langstadt und Schlierbach.[3]

Unter der gemeinsamen Herrschaft von Hessen und der Pfalz entwickelte sich bis kurz vor dem Dreißigjährigen Krieg die Hochblüte der Stadt, das bis heute erhaltene Rathaus wird ab 1596 erbaut. Die starke Befestigung mit Bastionen verhinderte zwar eine größere Zerstörung, doch litt die Bevölkerung Not, nicht zuletzt durch die Pest der Jahre 1634 bis 1636.[4] Umbstatt sinkt zu einer unbedeutenden Landstadt herab.

1688 im Pfälzischen Erbfolgekrieg wird die Stadt im Dezember durch 600 Mann Dragoner unter Marquis von Barbistere kurzzeitig besetzt und verwüstet.[5]

19. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1802 übernahm die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt die Gesamtherrschaft über die Stadt. Im danach neu gegründeten Landkreis Dieburg war Umstadt die zweitbedeutendste Stadt: Es war Sitz zahlreicher Ämter und Schulen, des Umstädter Amtsgerichts, der Kreissparkasse und des Kreiskrankenhauses. Ab 1857 musste die Stadt zur Unterscheidung von Klein-Umstadt und Wenigumstadt die Bezeichnung „Groß-Umstadt“ tragen. Nach dem Anschluss an die Odenwaldbahn HanauMichelstadtEberbach siedelten sich zahlreiche Fabriken in der Stadt an.

Von 1839 bis 1931 wurde intensiv Bergbau auf Schwerspat betrieben. Siehe auch: Liste von Bergwerken im Odenwald.

20. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1933 wählten 60 % der Umstädter die NSDAP, 1938 wurde die Synagoge geschändet und schließlich 1978 gegen den Willen von Ortsbeirat und Kreistag abgebrochen und in den Hessenpark verbracht.

Nach dem Krieg wuchs die Einwohnerzahl an und stieg durch zahlreiche Eingemeindungen auf etwa 22.500. Eine große portugiesische Gemeinde lebt in der Stadt und trägt zu den zahlreichen Festen bei. Die Stadt Groß-Umstadt fällt außerdem durch eine lebhafte Beteiligung der Bürger an Planungsprozessen und Stadtentwicklung (Bürgerhaushalt, lokale Umsetzung der Agenda 21) sowie durch ein reichhaltiges Vereinsleben auf.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurden die bis dahin selbstständigen Gemeinden Wiebelsbach (am 31. Dezember 1971) und Raibach (am 1. April 1972) auf freiwilliger Basis nach Groß-Umstadt eingegliedert.[6] Am 1. Januar 1977 schlossen sich Groß-Umstadt und die Gemeinden Dorndiel, Heubach, Kleestadt, Klein-Umstadt, Richen und Semd auf Basis des Gesetzes zur Neugliederung der Landkreise Darmstadt und Dieburg und der Stadt Darmstadt zur neuen Stadt Groß-Umstadt zusammen.[7][8] Für die Kernstadt Groß-Umstadt und die Stadtteile Dorndiel, Heubach, Kleestadt, Klein-Umstadt, Raibach, Richen, Semd und Wiebelsbach wurden Ortsbezirke mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher errichtet. Die Grenzen der Ortsbezirke folgen den Gemeindegrenzen vom 30. Dezember 1971.

Historische Namensformen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Historische Namensformen waren (in Klammern das Jahr der Urkunde):[9]

Autmundistat (741) Autmundisstat (766) Autmundisstat (773)
Autmundisstat (822) Omuntesstat (889) Ommuntestat (923)
Ohmestatt (1156) Unnestat, Vnnestat (1261) Unnestat (1288)
maior Omstat (1303) Omistat maior, Omestad (1314) Omstat (1322)
Grozen Omstadt (1329) Ombstad, Omstad (1427) Onstait (1460)
Grozen Omstadt (1451) Omstatt (1462) Ompstat (1465)
Umbstat (1473) Umstatt (1478) VVmbstatt (1547)
Vmbstatt (1556)

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Katholische St. Gallus Kirche von der Realschulstraße aus gesehen.

Die Stadt ist seit der Reformation größtenteils evangelisch. Durch das Kondominat war es lange in eine Evangelisch-lutherische (Hessen-Darmstadt) und eine reformierte (Pfalz) Kirche getrennt. Längst wieder unter dem Dach einer Kirche vereinigt, gehören ihre Mitglieder heute zur Evangelischen Kirche Hessen und Nassau. In der Stadt befindet sich der Sitz des Evangelischen Dekanats Vorderer Odenwald. Es existieren Kirchengemeinden in Groß-Umstadt, Klein-Umstadt mit Raibach und Dorndiel, Kleestadt und Richen und in Semd. Das Diakonische Werk hat eine Außenstelle im Darmstädter Schloss.

Eine Evangelische Freikirche, die Ecclesia Gemeinde, befindet sich im Stadtteil Klein-Umstadt.

Im 18. Jahrhundert etablierte sich wieder eine kleine katholische Gemeinde. Mit den Ereignissen des Zweiten Weltkrieges und der Nachkriegszeit wurde die Stadt vielen Heimatvertriebenen zur neuen Heimat. Mit dem Zuzug vieler portugiesischer Mitbürger (etwa jeder achte Mitbürger der Stadt hat portugiesische Wurzeln) und Aussiedlern aus dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion ist wieder eine stabile größere katholische Gemeinde entstanden. Die Pfarrei St. Gallus gehört zum Bistum Mainz. Sie betreut die Kernstadt, sowie alle anderen Ortsteile außer Semd und Wiebelsbach, die einen eigenen Pfarrer haben. Daneben existiert eine Katholisch-Portugiesische Mission.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Groß-Umstadt nach Stadtteilen gegliedert (Stand 2006)
Einwohnerentwicklung von Groß-Umstadt (Stand 2008)
Jahr Einwohnerzahl
(ohne Stadtteile)
800 100
985 200
1465 300
1565 400[10]
1604 1.000
1633 1.058[9]
1634 1.184[11]
1635 1.178[9]
1636 424[12]
1734 1.480
1816 2.780
Jahr Einwohnerzahl
(ohne Stadtteile)
1829 3.050[9]
1845 3.040[13]
1857 2.679[14]
1905 3.580
1910 3.746[13]
1939 3.880[9]
1945 4.500
1946 5.113[13]
1961 6.931[9]
1970 8.704[9]
1990 9.087
Jahr Einwohnerzahl
(nach Eingemeindungen)
(jeweils zum 31. Dez.)
1998 21.175
2000 21.403
2002 21.620
2004 21.724
2006 22.600
2008 22.187
2010 21.852
2012 20.836

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtverordnetenversammlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[15] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[16][17]

Sitzverteilung in der Stadtverordnetenversammlung 2016
     
Von 37 Sitzen entfallen auf:
Parteien und Wählergemeinschaften  %
2016
Sitze
2016
 %
2011
Sitze
2011
 %
2006
Sitze
2006
 %
2001
Sitze
2001
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 40,5 15 43,6 16 42,4 16 45,4 17
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 21,7 8 23,8 9 28,1 10 34,2 12
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 13,2 5 15,5 6 9,2 3 10,5 4
BVG Bürgervereinigung Groß-Umstadt 16,6 6 13,5 5 17,5 7 10,0 4
FDP Freie Demokratische Partei 7,9 3 3,6 1 2,8 1
gesamt 100,0 37 100,0 37 100,0 37 100,0 37
Wahlbeteiligung in % 49,4 % 50,3 % 46,2 % 51,4 %
Renaissance-Rathaus

Nach zehn Jahren grundsätzlicher Zusammenarbeit der SPD, stärkste Kraft im Stadtparlament, mit der CDU, wird die Stadt seit 2016 durch eine rot-grüne Koalition regiert. Der gewählte Stadtverordnetenvorsteher wird von der SPD Fraktion gestellt, seine fünf Stellvertreter werden jeweils durch ein Mitglied der im Stadtparlament vertretenen Fraktionen repräsentiert.[18]

Magistrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister Joachim Ruppert
Das Sandsteinwappen der Stadt am Max-Planck-Gymnasium

Der Magistrat spiegelt die Sitzverhältnisse der Stadtverordnetenversammlung wider. Neben dem Bürgermeister (Joachim Ruppert, SPD) gehören dem Rat noch vier Mitglieder der SPD, zwei Mitglieder der CDU und je ein Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen, der BVG und der FDP an.

Der Magistrat ist die Verwaltungsbehörde der Stadt. Sie besorgt nach den Beschlüssen der Stadtverordnetenversammlung im Rahmen der bereitgestellten Mittel die laufende Verwaltung der Gemeinde (Exekutive).

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktuell[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem 1. Januar 2006 ist Joachim Ruppert (SPD) Bürgermeister der Stadt Groß-Umstadt. Er wurde am 14. August 2011 mit 85,1 % für weitere sechs Jahre im Amt bestätigt.

Liste der Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1945–1954: Peter Hartmann (SPD) (1888–1969)
  • 1954–1965: Ludwig Wedel (SPD) (1909–1993)
  • 1969–1988: Hugo Seibert (parteilos) (1925–2011)
  • 1988–2005: Wilfried Köbler (SPD)
  • seit 2006: Joachim Ruppert (SPD)

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: In Blau eine bezinnte silberne Mauer, einen Mittelturm und zwei achteckige Seitentürme, jeweils rot bedacht mit goldenem Kreuz und goldenen Knäufen. Zwischen den Türmen rechts das hanauische Wappen (drei rote Sparren in Gold) und links das fuldische Wappen (schwarzes Kreuz in Silber).

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den beiden schon länger existierenden Partnerstädten, die wie Groß-Umstadt vom Weinbau geprägt sind, kam eine am 17. September 2010 offiziell unterzeichnete weitere Partnerschaft mit der italienischen Stadt Dicomano hinzu:

Blason Saint-Péray.svg Saint-Péray, Frankreich, Département Ardèche, seit 1966
STS1.png Santo Tirso, Portugal, Região Norte, seit 1988
Dicomano-Stemma.png Dicomano, Italien, Metropolitanstadt Florenz, seit 2010[19]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liste der Kulturdenkmäler in Groß-Umstadt

Die Evangelische Stadtkirche in Umstadt
Blick in den Innenhof der Museumshofreite mit Blick zum Kuhstall, heute Gaststätte und Vortragsort des Museumsvereins

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der Straße in den angrenzenden Stadtteil Raibach befindet sich der ehemalige Gruberhof, der als Heimatmuseum hergerichtet wurde und heute als das Museum und Kulturzentrum der Stadt auch Ort für lokale Veranstaltungen ist. Es wird vom Museums- und Geschichtsverein Groß-Umstadt e. V. betreut und ist eine kommunale Einrichtung.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Direkt am historischen Marktplatz befindet sich das Renaissance-Rathaus (erbaut von 1596–1605), sowie die evangelische Stadtkirche (Hauptbau von 1465 bis 1494), der Turm stammt aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. In der Altstadt befinden sich neben zahlreichen Fachwerkhäusern noch sechs von ehemals sieben Schlössern oder Adelshöfen (auch als Burgmannenhaus oder Burgmannshof bezeichnet), darunter das Wambolt'sche Schloss im Renaissancestil, das Darmstädter Schloss (ehemals Hanauisches Schloss genannt) mit geringen Resten einer Wasserburg sowie das Pfälzer Schloss (Erdgeschoss mittelalterlich, Obergeschoss von 1806) und das (1963 einem Erweiterungsbau des Gymnasiums gewichene) Curti-Schloss. Dazu zählen noch das Rodensteiner Schloss (auch Rodensteiner Hof genannt), der Heddersdorf´sche Adelshof und der Gans´sche Adelshof.

Ehemalige Synagoge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Synagoge (Groß-Umstadt)

Die 1874 eingeweihte Synagoge der Jüdischen Gemeinde wurde 1938 innen völlig zerstört und angezündet. 1978 wurde das Gebäude der Synagoge gegen den Willen von Ortsbeirat und Kreistag abgebrochen. Ab 1983 wurde sie im Freilichtmuseum Hessenpark in Neu-Anspach wieder aufgebaut und kann dort besichtigt werden.[20]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Groß-Umstadt gibt es mehrere Sportvereine. Überregional bekannt ist der TV Groß-Umstadt, dessen Männer-Handballmannschaft in der 3. Liga spielt.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Groß-Umstadt gibt es eine Reihe von Veranstaltungen, die in regelmäßigen Abständen stattfinden. Dazu gehören neben dem Winzerfest und dem Groß-Umstädter Bauernmarkt, der immer eine Woche vor dem Winzerfest stattfindet u. a. das Johannisfest, die Jazzparade und das Klassik Open Air und die Weihnachtsmärkte im Museumshof und zeitlich versetzt auf dem Marktplatz[22]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unternehmen und Geschäfte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Umstadt als Mittelzentrum hat viele mittlere und kleine Wirtschaftsbetriebe sowie eine rege Einzelhandelsszene mit meist inhabergeführten Geschäften. Im Gewerbegebiet an der Georg-August-Zinn-Straße liegen einige Großmärkte, ein Baumarkt und ein Medic-Center deren Kundenkreise auch aus dem weiteren Umland stammen. Ansässig ist u. a. die auch als Markenname bekannte Resopal GmbH. Das Testzentrum Technik & Betriebsmittel der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft befindet sich am Rande der Stadt.

Die Hermes Logistik Gruppe hat in Groß-Umstadt ihre Niederlassung für den Großraum Darmstadt.[23]

Energie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Windpark Binselberg aus nordöstlicher Richtung

Auf dem zu Groß-Umstadt gehörenden Binselberg befindet sich ein aus vier Windkraftanlagen bestehender Windpark. 1999 wurden zwei 97 Meter hohen Fuhrländer FL 1000 mit jeweils 1 MW Nennleistung in Betrieb genommen, die in einem durchschnittlichen Windjahr zusammen 2,9 Mio. kWh Strom erzeugen.[24] Zum Jahreswechsel 2010/2011 wurden diese beiden Anlagen um zwei jeweils 2 MW leistende Enercon E-82 ergänzt. Diese beiden Windkraftanlagen, die über eine Nabenhöhe von 138 Meter sowie einen Rotordurchmesser von 82 Metern verfügen, bis zur Rotorspitze also 179 Meter hoch sind, werden von HSE betrieben und erzeugen pro Jahr ca. 9 Mio. kWh elektrische Energie, entsprechend dem Stromverbrauch von 3000 Haushalten.[25]

In Heubach wird Hessens erste Tiefengeothermie-Anlage betrieben. Hierbei handelt es sich um ein staatlich gefördertes und wissenschaftlich begleitetes Pilotprojekt, zu dessen Grundsteinlegung u. a. die hessische Umweltministerin Lucia Puttrich erschienen war. Die Gesamtkosten betrugen 700.000 Euro. Die Bohrung, die 800 Meter tief ist, wurde im Juni 2012 fertig gestellt und versorgt seit Anfang 2013 einen mittelständischen Industriebetrieb mit einer Produktions- und Bürofläche von ca. 7400 m² mit Erdwärme. In 800 Metern Tiefe ist das Gestein etwa 38 °C warm, zur Beheizung der Gebäude wird die Temperatur des in einem geschlossenen Kreislauf zirkulierenden Wassers mittels Wärmepumpen angehoben.[26][27][28] Die Jahresarbeitszahl liegt laut HSE bei überdurchschnittlichen 5,7; d.h. mit dem Einsatz einer kWh elektrischer Energie lassen sich 5,7 kWh thermischer Energie gewinnen. Damit liegt er Wirkungsgrad um ca. 40 % über dem durchschnittlicher Wärmepumpen und auch deutlich höher, als von HSE ursprünglich erwartet.[29]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schienenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Groß Umstadt liegt an der hessischen Odenwaldbahn. Die Züge halten an den Stationen Groß-Umstadt Wiebelsbach (Umsteigeknoten von/nach Darmstadt), Groß-Umstadt Mitte und Groß-Umstadt Klein-Umstadt. Zudem ist ein weiterer Haltepunkt Groß-Umstadt Nord geplant. Die Züge fahren nach Hanau, Darmstadt (weiter bis Pfungstadt), Frankfurt und Erbach.

Linie Strecke
RE 64 Frankfurt (Main) HbfHanau Hbf – Babenhausen (Hess) – Groß-Umstadt MitteGroß-Umstadt Wiebelsbach (– Erbach (Odw.))
RB 64 Hanau Hbf – Seligenstadt (Hess) – Babenhausen (Hess) – Groß-Umstadt MitteGroß-Umstadt Wiebelsbach

Busverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Außerdem verbinden die Schnellbuslinien 671 und 681 Groß-Umstadt über das Semder Eck mit Dieburg und Darmstadt. Weitere Busverbindungen bestehen Richtung Schaafheim, Otzberg und Münster.

Groß-Umstadt und seine Stadtteile werden durch folgende Buslinien angebunden:

Linie Strecke Bemerkungen
671 Wiebelsbach Sportplatz – Heubach – Groß-Umstadt – Dieburg – Darmstadt Hbf täglich
681 Wiebelsbach Sportplatz – Heubach – Groß-Umstadt – Darmstadt Hbf Montag-Freitag
678 Wiebelsbach Sportplatz – Heubach – Groß-Umstadt – Lengfeld – Reinheim – Nieder-Ramstadt – Darmstadt Hbf täglich, Nachtbuslinie
682 Semd – Klein-Zimmern – Groß-Zimmern – Darmstadt Hbf Montag-Freitag
K67 Schaafheim – Klein-Umstadt – Groß-Umstadt – Otzberg Lengfeld Bf – Habitzheim – Ober-Klingen Montag-Freitag
K68 Mömlingen– Wald-Amorbach – Dorndiel – Raibach – Groß-Umstadt – Semd – Dieburg Montag-Freitag
K69 Wiebelsbach – Heubach – Groß-Umstadt – Semd – Dieburg Montag-Freitag

Außer der Buslinie 682 halten alle Linien an der Haltestelle „Groß-Umstadt Pfälzer Schloss“. Diese ist ein wichtiger Umsteigepunkt in Groß-Umstadt. An Wochenenden fahren ausschließlich die Linien 671 und 678. Alle Fahrten innerhalb von Groß-Umstadt und den Stadtteilen liegen in der Preisstufe 1 nach der Klassifizierung des RMV.

Die Linie K69 besteht seit August 2010 und bedient Groß-Umstadt und die Stadtteile Heubach und Wiebelsbach. Diese wurden zuvor von der Linie K68 bedient.

Straßenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die B 45 führt als Umgehungsstraße am Stadtgebiet von Groß-Umstadt vorbei und verbindet den Odenwald mit dem Rhein-Main-Gebiet. Die Stadt ist Teil der Deutschen Fachwerkstraße. Ca. 4 km nordwestlich von Groß-Umstadt liegt die als Schnellstraße ausgebaute B 26. Dadurch ist die Stadt an Darmstadt und Aschaffenburg angebunden.

Radverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Radwegenetz ist gut ausgebaut und beschildert. Alle Ortsteile mit Ausnahme von Raibach und Dorndiel sind mit Radwegen zu erreichen.

Feuerwehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Freiwillige Feuerwehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das heutige Feuerwehrhaus in Groß-Umstadt

Die Geschichte der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr (FF) Groß-Umstadt geht auf die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts zurück. 1874 angekündigt, gründete sich am 19. Juli 1875 die Freiwillige Feuerwehr Groß-Umstadt mit einer Mannschaftsstärke von 72 Mann. Zu dieser Zeit waren vier Spritzen im damaligen Spritzenhaus untergebracht, das sich in der heutigen Georg-August-Zinn-Straße an der Stelle des ehemaligen Amtsgerichts befand. Von 1879 bis 1880 wurde ein neues Spritzenhaus an anderer Stelle der Georg-August-Zinn-Straße erbaut. Über die Jahre wieder zu klein, wurde am 1. Juni 1957 das neue Feuerwehrhaus in der Pestalozzistraße bezogen und ist bis heute Standort. 1982 wurde das Feuerwehrhaus durch einen Anbau erweitert und somit zu einem Feuerwehrstützpunkt ausgebaut.[30] Der Fuhrpark besteht aus elf Einsatzfahrzeugen und drei Abrollbehältern (Stand Dez. 2015).[31] Mehr als 50 Einsatzkräfte sind in der FF der Kernstadt aktiv (Stand Dez. 2015).[32] Seit Ende des 20. Jahrhunderts ist Groß-Umstadt ein Gefahrgutstützpunkt des Landkreises Darmstadt-Dieburg. Das Einsatzkonzept des ABC-Zuges beinhaltet neben der FF der Kernstadt auch die Stadtteilfeuerwehren von Kleestadt, Klein-Umstadt und Wiebelsbach.[33]

Neben der Stadtmitte besitzen auch die Stadtteile von Groß-Umstadt eine eigene Freiwillige Feuerwehr.[34]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten, die hier gewirkt haben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zentrum von Groß-Umstadt von einem der Weinberge aus; im Hintergrund der Stadtteil Semd
  • Groß-Umstadt verfügt über eine lange Tradition im Weinbau (nachweislich mindestens seit dem 10. Jahrhundert). Die Stadt bezeichnet sich gerne als „Odenwälder Weininsel“ und gehört zum Weinanbaugebiet Hessische Bergstraße, Bereich Umstadt.
  • Eines der frühesten Kriegerdenkmäler wurde 1462 an der Stadtkirche angebracht.
  • Eine der ersten Bürgerinitiativen verhinderte 1782 die Verunstaltung des Rathauses.
  • Im Dorf Semd (heute Teil von Groß-Umstadt) hielt sich ab 1800 oft und gerne der Räuber Schinderhannes auf. Dort pflegte er seine Beziehungen zu den Odenwald-, Spessart- und sogar zu den Wetterauer Gaunern und Räubern. Im Mai 1802 verprügelte der Schinderhannes im „Gasthof zum Engel“ in Semd den späteren Odenwald-Räuber Johann Adam Heusner, der 1814 in Darmstadt hingerichtet wurde.[35]
  • Die acht Stadtteile haben in Summe etwa die gleiche Einwohnerzahl wie die Kernstadt selbst.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johannes Sommer: Das Renaissance-Rathaus in Groß-Umstadt. Eine Dokumentation zu Entstehung und Bewahrung des Bauwerks 1600–1991. (= Die Blauen Bücher). Königstein i. Ts. 1993, ISBN 3-7845-5800-3.
  • Johannes Sommer (Hrsg.): Dreizehn Jahrhunderte Kirche in Groß-Umstadt. Mit Beiträgen von H. M. Balz, Chr. Borck, J. Courtin, F. Krebs, M. Reith, S. Scholz, J. Sommer u. S. Volp. (= Die Blauen Bücher). Königstein i. Ts. 1993, ISBN 3-7845-5802-X.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Groß-Umstadt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Groß-Umstadt – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Urkunde Kaiser Ludwig des Frommen vom 19. Dezember 822, indem er zwei andere Urkunden an das Bistum Würzburg mit Kirchen und Landschenkungen durch seine Vorgänger Karlmann und Pippin III., vgl. Ludwig der Fromme, 822 dez. 19, Franconofurd: bestätigt der kirche von Wirzburg auf bitte des bi..., 822-12-19 und Karolingische Schenkungen an das Bistum Würzburg bestätigt
  3. Magistrat der Stadt Groß-Umstadt (Hrsg.): Ein Umstädter erzählt – Heimatforscher Georg Füßler und sein Umstadt. Geiger-Verlag, 1995.
  4. Umstädter Museums- und Geschichtsverein (Hrsg.): Das Umstädter Pestbuch – Die große Pest 1634–1636. Sighard Volp, Selbstverlag, 2005.
  5. Die Geschichte der Dynasten und Grafen zur Erbach und ihres Landes, G. Simon, Frankfurt am Main, 1858, Verlag und Druck Brönner, S. 442.
  6. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 355.
  7. K.-H. Gerstenmeier: Hessen. Gemeinden und Landkreise nach der Gebietsreform. Eine Dokumentation. Melsungen 1977, S. 231.
  8. Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Darmstadt und Dieburg und der Stadt Darmstadt vom 26. Juni 1974 In: GVBl.I 1974/22
  9. a b c d e f g Groß-Umstadt, Landkreis Darmstadt-Dieburg. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). Hessisches Landesamt für geschichtliche Landeskunde (HLGL), Stand: 23. Juli 2012, abgerufen am 1. September 2012.
  10. 1250 Jahre Groß-Umstadt 743-1993 Hrg.: Magistrat der Stadt, Geiger-Verlag, Horb am Neckar, S. 297. Erste Pestwelle
  11. Bearbeiter: Sighard Volp Das Umstädter Pestbuch, Verlag Umstädter Museums- und Geschichtsverein, Druckverlag Lockay e.K. Reinheim, 2005, S. 142.
  12. Bearbeiter: Sighard Volp Das Umstädter Pestbuch, Verlag Umstädter Museums- und Geschichtsverein, Druckverlag Lockay e.K. Reinheim, 2005, S. 142 - Zweite Große Pestwelle von 1634–1636
  13. a b c 1250 Jahre Groß-Umstadt 743-1993 Hrg.: Magistrat der Stadt, Geiger-Verlag, Horb am Neckar, S. 297.
  14. 1250 Jahre Groß-Umstadt 743-1993 Hrg.: Magistrat der Stadt, Geiger-Verlag, Horb am Neckar, S. 297. - Auswanderungswelle von 1832–1860.
  15. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016
  16. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011
  17. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006
  18. Webseite der Stadt GRoß-Umstadt: Politik, abgerufen am 23. Mai 2016.
  19. Informationen (Memento vom 22. Juli 2012 im Webarchiv archive.is) der Gemeinde Dicomano (in ital.) und Information der Stadt Groß-Umstadt zur neuen Partnerschaft
  20. Synagoge bald auch innen zu besichtigen. In: FAZ. 29. August 2011, S. 36.
  21. Links mit Portalinschrift: aus 1. Mose 28,17: Wie ehrfurchtgebietend ist dieser Ort. Hier ist nichts anderes als ein Gotteshaus, und dies ist die Pforte des Himmes. vgl. www.alemannia-judaica.de: Die Synagoge in Groß-Umstadt. Rechts daneben die Gedenkinschrift: Zu Ehren unserer jüdischen Mitbürger und zur Erinnerung an die Synagoge, die 1874 erbaut und am 9. Nov. 1938 durch Rassenwahn entweiht wurde.
  22. Darmstädter Echo. 11. Dezember 2015, S. 18.
  23. Hermes Niederlassung Darmstadt
  24. Windpark Binselberg. Abgerufen am 25. Dezember 2011.
  25. Windpark Binselberg. Internetseite der HSE. Abgerufen am 25. Dezember 2011.
  26. Geothermie in Heubach. Internetseite der HSE. Abgerufen am 25. Dezember 2011.
  27. Start der ersten Tiefenbohrung zur Nutzung von Erdwärme. In: FAZ, 22. Dezember 2011. Abgerufen am 25. Dezember 2011.
  28. Erdwärme aus fast 800 Meter Tiefe. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15. Juni 2012. Abgerufen am 21. Juni 2012.
  29. Erste geothermische Tiefenbohrung in Hessen ist erfolgreich. Pressemitteilung von HSE. Abgerufen am 26. Oktober 2013.
  30. Autmundisstat - Beiträge zur Geschichte Umstadts, Band 4 2009/2010, Hrsg: Museums- und Geschichtsverein Groß-Umstadt, HST Offsetdruck, Dieburg, S. 171–220.
  31. Einsatzabteilung - Fahrzeuge und Gerätschaften Website der Freiwilligen Feuerwehr Groß-Umstadt. Abgerufen am 9. Dezember 2015.
  32. Einsatzabteilung-Mannschaft Website der Freiwilligen Feuerwehr Groß-Umstadt. Abgerufen am 9. Dezember 2015.
  33. Autmundisstat - Beiträge zur Geschichte Umstadts, Band 4 2009/2010, Hrsg: Museums- und Geschichtsverein Groß-Umstadt, HST Offsetdruck, Dieburg, S. 171–220.
  34. Rathaus und Bürgerservice, Bürgerservice - Feuerwehrsatzung (Pdf-Datei, 78 kB), Website der Stadt Groß-Umstadt. Abgerufen am 9. Dezember 2015.
  35. P. Bayerlein: Schinderhannes-Ortslexikon. Mainz-Kostheim 2003, S. 216.