Hans Kammler

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Hans Kammler (1932)

Hans Friedrich Karl Franz Kammler (geboren 26. August 1901 in Stettin; gestorben 9. Mai 1945 bei Prag) war ein deutscher Architekt, Leiter von Bau- und Rüstungsprojekten im Deutschen Reich, SS-Obergruppenführer und General der Waffen-SS. Als Leiter für das Bauwesen der SS war er verantwortlich für alle KZ-Bauten, einschließlich der Gaskammern und Krematorien. Gegen Kriegsende löste er das Massaker im Arnsberger Wald aus, bei dem in Warstein vom 21. bis zum 23. März 1945 208 Zwangsarbeiter ermordet wurden.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildungsgang und Leben bis 1933[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sein Vater Franz Kammler war Oberleutnant des Heeres, der später bis zum Oberst der Infanterie aufstieg. Von 1908 bis 1918 besuchte Hans Kammler Schule und humanistische Gymnasien in Bromberg, Ulm und Danzig, wo er 1919 die Reifeprüfung ablegte.

Kammler war sehr nationalkonservativ gesinnt und trat deswegen bereits Anfang Februar 1919 als Freiwilliger in das 2. Leib-Husaren-Regiment „Königin Viktoria von Preußen“ Nr. 2 ein. Wegen der drohenden Demobilisierung seiner Einheit wechselte er von Ende Mai bis Ende Juli 1919 zum Freikorps Roßbach im Grenzschutz. Im Oktober 1919 begann Kammler ein Studium der Architektur mit der Fachrichtung Hochbau an der TH Danzig. Außerdem studierte er ein Semester an der TH München. Während des Studiums war Kammler Mitglied der schlagenden Studentenverbindung ATV Cimbria. Am 25. Oktober 1923 schloss er das Examen an der TH Danzig mit dem akademischen Grad Diplomingenieur ab.[1]

Im Rahmen seiner Ausbildung war er ab 1924 als Regierungsbauführer im preußischen Staatsdienst im Hochbau tätig. Von Februar 1924 bis Februar 1925 leitete er den Bau der Großsiedlung Zehlendorf. Von 1925 bis 1928 entwarf und beaufsichtigte er Zweckbauten für Behörden wie Garagen, Werkstätten und anderes. Er plante Siedlungen und einzelne Siedlungshäuser, nahm an Wettbewerben um Generalbebauungspläne teil und führte Großbauten aus. Am 4. Februar 1928 legte er das Staatsexamen ab und wurde zum Regierungsbaumeister ernannt. Die Stärke des jungen Architekten lag nicht so sehr im Entwurf als in der Planung und Organisation von Arbeitsabläufen bei größeren Bauvorhaben.[1] Nach dreijähriger Arbeitslosigkeit bis März 1931 wurde Kammler nebenamtlicher wissenschaftlicher Sachbearbeiter bei der Reichsforschungsgesellschaft für Wirtschaftlichkeit im Bau- und Wohnungswesen.

Am 14. Juni 1930 heiratete er Jutta Horn (* 12. April 1908 in Naumburg). Das Ehepaar Kammler hatte mehrere Kinder, darunter Jörg Kammler (1940–2018), der Professor für Politikwissenschaften in Kassel war und unter anderem Schriften über Deserteure in der NS-Zeit und Georg Lukács veröffentlichte.[2]

Vom 1. April 1931 bis 1. September 1933 war Kammler in der Stiftung zur Förderung von Bauforschungen in Berlin beim Reichsarbeitsministerium angestellt.[3] Am 29. November 1932 wurde er an der TH Hannover zum Doktor der Ingenieurwissenschaften promoviert.[4]

Karriere im Nationalsozialismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kammlers SS-Ränge[5]
Datum Rang
20. April 1936 SS-Untersturmführer
1. August 1940 SS-Standartenführer
1. Juni 1941 SS-Oberführer
20. April 1942 SS-Brigadeführer und
Generalmajor der Waffen-SS
30. Januar 1944 SS-Gruppenführer und
Generalleutnant der Waffen-SS
1. März 1945 SS-Obergruppenführer und
General der Waffen-SS

Gegen Ende der Weimarer Republik radikalisierte sich Kammlers politische Einstellung. Kammler trat Anfang März 1932 in die NSDAP (Mitgliedsnummer 1.011.855) und am 20. Mai 1933 in die SS (SS-Nr. 113.619) ein.[5]

Mit dem Engagement bei den Nationalsozialisten begann der berufliche Aufstieg Kammlers. Von 1931 bis 1933 war er ehrenamtlicher Sachbearbeiter in einer ingenieurtechnischen Abteilung in der Gauleitung Groß-Berlin der NSDAP, war zeitweilig in der SS auch für Ariernachweise zuständig und leitete von 1933 bis 1936 die Abteilung für Wohnungs- und Siedlungswesen in der Gauleitung Groß-Berlin. 1937 trat er als Schulungsredner für die Berliner Polizei auf. Von 1933 an führte Kammler im Auftrag seiner Partei den Reichsbund der Kleingärtner und Kleinsiedler Deutschlands, der über eine Million Mitglieder hatte.

Am 10. Oktober wurde Kammler in das Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft (RMEL) aufgenommen. Als Referent für bäuerliches Siedlungswesen in der Abteilung VII leitete er gleichzeitig den Reichsgutachterausschuss für Bauvergabe, war Mitglied des Senats der deutschen Akademie für Bauforschung sowie Verbindungsreferent des RMEL zu sämtlichen Reichsministerien im Bereich Bauordnung. Im August 1934 wurde Kammler zum Regierungsrat im RMEL ernannt. Am 1. Juni 1936 wurde Kammler als Referent für Bauangelegenheiten in das Reichsluftfahrtministerium (RLM) versetzt. Am 1. November 1936 folgte die Beförderung zum Regierungsbaurat und am 1. Juni 1937 zum Oberregierungsbaurat. 1939 wurde er zum Gruppenleiter Hochbau im RLM befördert.

Am 1. August 1940 wurde Kammler hauptberuflicher Mitarbeiter der SS und wurde zum SS-Hauptamt Verwaltung und Wirtschaft versetzt. Am 1. Juni 1941 wechselte er in die Waffen-SS und wurde zum Chef des SS-Hauptamtes Haushalt und Bauten ernannt. Nach Gründung des SS-Wirtschafts- und Verwaltungshauptamtes (WVHA) Anfang Februar 1942 leitete er die Amtsgruppe C (Bauwesen) des WVHA bis Kriegsende.[6]

Hier führte er die Oberaufsicht über alle KZ-Lagerbauvorhaben, einschließlich der Gaskammern und Krematorien, weswegen er als „Technokrat der Vernichtung“ gelten kann.[7] Im Spätsommer 1942 ordnete er etwa an, die Planungen für die neuen Krematorien in Auschwitz-Birkenau zu überarbeiten, deren bis dahin projektierte Kremierungsleistung von 2650 Leichen am Tag (80.000/Monat) ihm unzureichend erschien.[8] Ferner wurde er Generalreferent für das deutsche Bauprogramm des Führers im Stab von Robert Ley.

Seit August 1943 war Kammler verantwortlich für den Ausbau der unterirdischen Produktionsstätten für Düsentriebwerke, Strahlflugzeuge, Motoren und das A4-Raketenprogramm. Am 1. September 1943 wurde er durch den Reichsführer SS Heinrich Himmler zum „Sonderbeauftragten des Reichsführers SS für das A 4-Programm“ unter SS-Obergruppenführer Oswald Pohl ernannt. Unter Kammlers Leitung begann die Untertageverlagerung der Raketenproduktion in das Stollensystem des Kohnsteins.[9] Albert Speer lobte nach dem Krieg den Bau des sogenannten „Mittelwerks“ bei Nordhausen als „wirklich einmalige Tat“.

Unter Aufsicht Kammlers errichteten Häftlinge des KZ Gusen II ab 1944 B8 Bergkristall, eine der größten und modernsten unterirdischen Fabriken für Me-262-Düsenjagdflugzeuge.[10]

Im August 1944 war ihm die Verantwortung für den Einsatz der V2-Rakete zugewiesen worden, der unter der Ägide der SS stattfand.[6] Kammler war dazu die SS-Division z.V. (zur Vergeltung) unterstellt worden, die über mehrere Werferbatterien verfügte[11] und Anfang 1945 über etwa 11.000 Mann verfügte. Die Raketenstellungen befanden sich Ende 1944 in den Niederlanden, Belgien und Westdeutschland. Ab September 1944 fanden Raketenangriffe auf London, Paris und später auf Antwerpen und Brüssel statt. Mit dem Vorrücken der Alliierten mussten die Raketenstellungen in Belgien und den Niederlanden aufgegeben werden; auch die Stellungen im Westen von Deutschland mussten geräumt werden.

Der Stab der Division lag ab September 1944 in Suttrop bei Warstein. Im März 1945 zogen täglich auf dem Rückzug befindliche Kolonnen von mehreren hundert Zwangsarbeitern durch das nahegelegene Warstein. Die Zwangsarbeiter – Männer, Frauen und Kinder – waren völlig abgemagert und bettelten teilweise die Bevölkerung an. Sie standen unter Bewachung des Volkssturms und wurden abends zusammen mit örtlichen Zwangsarbeitertrupps in Behelfslagern (unter anderem die Schützenhalle auf dem Herrenberg) in Warstein eingeschlossen. Die große Anzahl der Rückkehrer machte die Situation sehr unübersichtlich, und die örtlichen Behörden konnten die Zwangsarbeiter nur unzureichend versorgen. Als Kammler kurz vor dem 20. März 1945 mit seinen Fahrzeugen in einen Verkehrsstau aus Massen von zurückflutenden Zwangsarbeitern geriet und außerdem bei einem Waldspaziergang auf ein unbewachtes Lager von Zwangsarbeitern stieß, die sich am Lagerfeuer Geflügel brieten, wurde er sehr aufgebracht und rief aus, dieses Volk bilde eine ungeheure Gefahr für die Sicherheit des Stabsquartiers und für die Zivilbevölkerung. Da die örtlichen Behörden der Situation nicht Herr zu werden schienen, befahl Kammler, eine größere Anzahl von Zwangsarbeitern zu erschießen, um die Ordnung wiederherzustellen. Daraufhin wurden vom 21. bis zum 23. März 1945 im Massaker im Arnsberger Wald in Abwesenheit von Kammler an drei Orten im Arnsberger Wald (u. a. in Warstein und Suttrop) auf Befehl ihm unterstellter Offiziere 208 Angehörige dieser Zwangsarbeitertrupps durch Soldaten der Division erschossen, darunter Frauen und Kinder.[12]

Tod Kammlers[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 3. April 1945 war Kammler das letzte Mal bei Adolf Hitler und machte ihm offensichtlich Hoffnungen. „Kammler macht sich ausgezeichnet, und man setzt auf ihn große Hoffnungen.“ (Goebbels' Tagebuch 4. April 1945). Während Kammler im Führerbunker noch den schneidigen General gegeben hatte, deutete er am 13. April gegenüber Speer seine Zukunftspläne an. Der Krieg sei verloren, und es sei besser, sich jetzt noch abzusetzen. Er wolle sich mit den Alliierten in Verbindung setzen und ihnen neueste Rüstungstechnologie im Tausch gegen seine persönliche Freiheit anbieten.[13]

Nach dem 23. April 1945 fuhr Kammler zunächst nach Ebensee in Österreich, wo es zu einem Treffen mit SS-Führern kam, und am Morgen des 4. Mai nach Prag. Gegenüber dem Journalisten Gunter d’Alquen prophezeite Kammler, „dass wir in Prag noch etwas erleben werden“.[14] Am Abend des 4. Mai begann der Prager Aufstand. Am 9. Mai 1945 besetzte die Rote Armee die Stadt.

Kammler starb am Abend des 9. Mai 1945 durch Suizid. Dies stellte sich im Verlauf des am 9. Dezember 1957 in Arnsberg begonnenen Prozesses gegen die Untergebenen Kammlers wegen des von seiner Einheit vom 20. bis 22. März 1945 begangenen Massakers an Zwangsarbeitern im Arnsberger Wald heraus. Dabei wurde in der Entscheidung des Landgerichtes festgehalten, dass Kammler sich in Begleitung seines Ordonnanzoffizieres und eines Fahrers Anfang Mai 1945 in Prag befand und den Prager Aufstand und die Kapitulation der Wehrmacht erlebte. Weiter wird referiert, dass Kammler am 9. Mai mit zwei Kraftwagen aus der Stadt flüchtete. Nachdem er schon an vorherigen Tagen geäußert hatte, „es habe für ihn keinen Zweck mehr“, ließ er in einem Waldgebiet südlich von Prag halten. Er forderte seine Begleiter auf, sich nach Deutschland durchzuschlagen, und begab sich in den Wald. Kurze Zeit danach wurde er dort von seinem Ordonnanzoffizier, SS-Untersturmführer Zeuner, und seinem Fahrer Preuk tot aufgefunden. Er hatte sich offensichtlich mit Hilfe von Zyankali das Leben genommen. Die Leiche wurde von den Anwesenden sodann notdürftig an Ort und Stelle begraben.[15] Im Buch Vier Prinzen zu Schaumburg-Lippe, Kammler und von Behr wird ein Brief der Zeugin Ingeborg Alix Prinzessin zu Schaumburg-Lippe (1901–1996), die damals Führerin im SS-Helferinnenkorps war, an Jutta Kammler zitiert, in dem die letzten Tage und die Flucht Kammlers aus Prag beschrieben werden, sowie seine Absicht Suizid zu unternehmen, um einer Gefangennahme zu entgehen. Sie bestätigte in dem Brief auch den Suizid.[16]

Schon vorher hatte das Amtsgericht Charlottenburg am 7. September 1948 auf Antrag der Witwe Jutta Kammler den 9. Mai 1945 als Todeszeitpunkt von Hans Kammler gerichtlich festgestellt. Grundlage des Urteils waren die Aussagen von Kammlers früherem Fahrer Kurt Preuk und seinem Ordonnanzoffizier Heinz Zeuner.[17]

Im Jahre 2014 bezweifelte der Historiker Rainer Karlsch, dass Kammler 1945 durch Suizid verstorben sei.[18] Er habe sich 1945 vielmehr in den Schutz von US-Geheimdiensten begeben.[19][20] 2019 legten Karlsch und der Jenaer Journalist Frank Döbert zwei neue Belege aus US-Archiven für seine umstrittene These vor, dass Kammler zumindest im November 1945 noch am Leben war und die Amerikaner Zugriff auf ihn hatten.[21][22] Einmal einen Bericht des Oberst (Colonel) Lloyd K. Pepple vom Hauptquartier der United States Strategic Air Forces (USSTAF) vom 30. Mai 1945, in dem er von prominenten deutschen Gefangenen und erbeuteten militärischen Gerätschaften berichtet, darunter Hermann Göring, Albert Speer, Erhard Milch, Karl Koller und Kammler als Nr. 18 der Liste als Generalinspektor der Düsenjägereinheiten, zusammen mit den Luftwaffengenerälen Josef Kammhuber, Karl Bodenschatz und Hubert Weise. Das zweite Dokument ist eine Anweisung von Brigadier General George McDonald, der für den Nachrichtendienst der USAFE verantwortlich für die Suche und Sicherstellung deutscher Militärtechnologie war, an den leitenden Verhöroffizier des Nachrichtendienstes der USAFE Major Ernst Englander vom 2. November 1945, Speer, Kammler und Karl Saur über unterirdische Produktionsstätten zu befragen.

Belletristik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Figur Hans Kammler fand literarische Verarbeitung in dem Roman Der Trojaner von Eric Verna (2013).[23] Kammler erscheint auch in dem Roman Der General des letzten Bataillons (2014) von Dan König.

In dem Roman Das letzte Experiment von Philip Kerr (2009),[24] der im Jahr 1950 in Argentinien spielt, taucht Kammler ebenfalls auf. Den Anspruch eines Tatsachenromans erhebt Reiner Merkel.[25]

In der Science-fiction-Erzählung Finklbergs Plan von Gerd Bedszent (abgedruckt in dem Sammelband Heimkehr. Thüringen – Morgen und Übermorgen, Edition TES, 2015) wird Kammlers Leiche in einem bisher unbekannten Raketenstollen im Kohnstein aufgefunden.

Verschwörungstheoretische Autoren wie David Hatcher Childress[26] erwähnen im Bezug auf Kammler wiederholt eine angebliche „Operation Avalon“[27]. Bei dieser soll es sich um eine vermeintliche, gegen Hitler gerichtete Verschwörung von Kammler, Speer, Wernher von Braun und einigen SS-Größen in den letzten Kriegsmonaten handeln (analog zum behaupteten Attentatsversuch von Albert Speer), um nach Hitlers Tod ein "Viertes Reich" zu errichten.[28]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Michael Thad Allen: The Business of Genocide – The SS, Slave Labour and the Concentration Camps. London 2002.
  • Rainer Fröbe: Hans Kammler, Technokrat der Vernichtung. In: Ronald Smelser, Enrico Syring (Hrsg.): Die SS. Elite unterm Totenkopf. 30 Lebensläufe. Paderborn : Schöningh, 2000, S. 305–319.
  • Niels Gutschow: Ordnungswahn. Architekten planen im eingedeutschten Osten 1939–1945. (= Bauwelt Fundamente. 115). Birkhäuser, Berlin 2001, ISBN 3-7643-6390-8.
  • Rainer Karlsch: Hitlers Bombe. Die geheime Geschichte der deutschen Kernwaffenversuche. DVA, München 2005, ISBN 3-421-05809-1.
  • Rainer Karlsch, Heiko Petermann (Hrsg.): Für und wider Hitlers Bombe. Waxmann Verlag, Münster/New York 2007, ISBN 978-3-8309-1893-6.
  • Ernst Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich: Wer war was vor und nach 1945. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-596-16048-0.
  • Walter Naasner (Hrsg.): SS-Wirtschaft und SS-Verwaltung – Das SS-Wirtschafts-Verwaltungshauptamt und die unter seiner Dienstaufsicht stehenden wirtschaftlichen Unternehmungen. (= Schriften des Bundesarchivs. 45a). Droste Verlag, Düsseldorf 1998, ISBN 3-7700-1603-3.
  • Dean Reuter/Colm Lowery/Keith Chester: The hidden Nazi. The untold story of America's deal with the devil, Washington, D.C. (Regnery History) 2019. ISBN 9781621577355
  • Jan Erik Schulte: Zwangsarbeit und Vernichtung: Das Wirtschaftsimperium der SS. Oswald Pohl und das SS-Wirtschafts-Verwaltungshauptamt 1933–1945. Schöningh, Paderborn 2001, ISBN 3-506-78245-2. (Dissertation der Universität Bochum, 1999).
  • Jens-Christian Wagner (Hrsg.): Konzentrationslager Mittelbau-Dora 1943–1945. Begleitband zur ständigen Ausstellung in der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora. Wallstein, Göttingen 2007, ISBN 978-3-8353-0118-4.

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hitlers Geheimwaffenchef – Auf den Spuren von Hans Kammler. Kompilationsfilm, Deutschland, 2014, 30:20 Min., Buch und Regie: Stefan Brauburger, Produktion: ZDF, Reihe: ZDF-History, Erstsendung: 8. Juni 2014 bei ZDF, Inhaltsangabe von ARD.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Hans Kammler – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Rainer Fröbe: Hans Kammler, Technokrat der Vernichtung. In: Ronald Smelser, Enrico Syring (Hrsg.), Die SS. Elite unterm Totenkopf. 30 Lebensläufe, Paderborn 2000, S. 306 f.
  2. Biografische Daten von Jörg Kammler. In: VSA-Verlag. Der Nachweis von Jörg Kammler als Sohn von Hans Kammler ist in: Alexander vom Hofe, Vier Prinzen zu Schaumburg-Lippe, Kammler und von Behr, Vierprinzen S. L., Madrid 2013, S. 67; Besprechung von Klaus Graf.
  3. Andreas Schulz, Günter Wegmann, Dietrich Zinke: Die Generale der Waffen-SS und der Polizei: Die militärischen Werdegänge der Generale, sowie der Ärzte, Veterinäre, Intendanten, Richter und Ministerialbeamten im Generalsrang. (= Deutschlands Generale und Admirale, Band 2.) Hrsg. von Dermot Bradley, Biblio-Verlag, Bissendorf 2005, ISBN 3-7648-2592-8, S. 441–457.
  4. Hans Kammler: Zur Bewertung von Geländeerschließungen für die großstädtische Siedlung. Dissertation. TH Hannover, 1932.
  5. a b Walter Naasner (Hrsg.): SS-Wirtschaft und SS-Verwaltung. Düsseldorf 1998, S. 338 f.
  6. a b Walter Naasner (Hrsg.): SS-Wirtschaft und SS-Verwaltung. Düsseldorf 1998, S. 340 f.
  7. Rainer Fröbe: Hans Kammler, Technokrat der Vernichtung. In: Ronald Smelser; Enrico Syring (Hrsg.): Die SS. Elite unterm Totenkopf. 30 Lebensläufe. Paderborn 2000.
  8. Notiz vom 8.9.1942 über ein Telefonat (Kurt Prüfer) Topf&Söhne mit Kammler. (jpg) Abgerufen am 11. Juni 2014 (56 kB).
  9. Heinz Dieter Hölsken: Die V-Waffen: Entstehung – Propaganda – Kriegseinsatz. Stuttgart 1984; Michael Neufeld: Die Rakete und das Reich. Berlin 1995; Volkhard Bode, Gerhard Kaiser: Raketenspuren: Peenemünde 1936–1994. Berlin 1995; Jens-Christian Wagner: Produktion des Todes. Das KZ Mittelbau-Dora. Wallstein 2001.
  10. Rudolf A. Haunschmied, Jan-Ruth Mills, Siegi Witzany-Durda: St. Georgen-Gusen-Mauthausen – Concentration Camp Mauthausen Reconsidered. BoD, Norderstedt 2008, ISBN 978-3-8334-7440-8, S. 127 ff.
  11. Die Kriegstagebücher der Division Zu Vergeltung befinden sich laut Reinhard Brahm im Bundesarchiv. siehe unter Weblinks.
  12. Arnsberger Rundschau. 29. Januar 1959.
  13. Vgl. Albert Speer: Sklavenstaat.
  14. Gesprächsnotiz Jürgen Thorwald mit Gunter d’Alquen vom 13./14. März 1951, IfZ München, ZS 2/I, Bl. 71.
  15. Siehe S. 17 in dem Verfahren 458 wegen der Morde im Arnsberger Wald in der Entscheidungssammlung aller deutschen NS-Strafverfahren Justiz und NS-Verbrechen. Dort wird die Entscheidung des Landgerichtes Arnsberg 580212 vom 12. Februar 1958 in dem Verfahren wegen des Mordes an 208 Zwangsarbeitern gegen mehrere Angeklagte in den Tatorten Langenbachtal, Eversberg und Suttrop festgehalten. Auf Seite 17 von 87 Seiten sind nachprüfbar die näheren Umstände des Suizides entsprechend den Angaben des ehemaligen Ordonnanzoffiziers Kammlers, des SS-Untersturmführers Zeuner, und seines Fahrers Preuk aufgeführt. Kurzfassung des Urteils Case Nr. 458, Crime Category: Final Phase Crimes: Justiz und NS-Verbrechen Bd. XIV, Verfahren Nr. 438 – 464 (1956 – 1958). In: Justiz und NS-Verbrechen. Die deutschen Strafverfahren wegen nationalsozialistischer Tötungsverbrechen, kein Urteilstext wiedergegeben, nur auf Bestellung erhältlich..
  16. Alexander vom Hofe: Vier Prinzen zu Schaumburg-Lippe, Kammler und von Behr. Vierprinzen S. L., Madrid 2013. Online-Datei als PDF bei der FU Berlin.
  17. Rainer Karlsch: Was wurde aus Hans Kammler? In: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 15. Juni 2014, Ausschnitte.
  18. Rainer Karlsch: Ein inszenierter Selbstmord. Überlebte Hitlers „letzter Hoffnungsträger“, SS-Obergruppenführer Hans Kammler, den Krieg? In: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft. Band 62, 2014, Heft 6, S. 485–505.
  19. Sven Felix Kellerhoff: Versteckten die USA den Chef-Ingenieur der SS? In: Die Welt, 12. Juni 2014.
  20. Rainer Karlsch: Was wurde aus Hans Kammler? In: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 15. Juni 2014, Nr. 24, S. 52/53, Artikelanfang und Auszüge.
  21. Ulf von Rauchhaupt: Der verschwundene SS-General. In: FAZ. 18. August 2019, abgerufen am 18. August 2019.
  22. Döbert, Karlsch, Hans Kammler, Hitler’s Last Hope, in American Hands, Cold War International History Project, Wilson Center, 18. August 2019
  23. ISBN 978-3-8495-7145-0.
  24. ISBN 978-3-499-24923-5
  25. Reiner Merkel: Hans Kammler – Manager des Todes. Eine „deutsche“ Karriere. August von Goethe Literaturverlag, Frankfurt am Main 2010, ISBN 978-3-8372-0817-7.
  26. David Childress: Antarctica and the Secret Space Program: From WWII to the Current Space Race. SCB Distributors, 2020, ISBN 978-1-948803-28-1 (google.de [abgerufen am 12. September 2020]).
  27. Edgar Mayer, Thomas Mehner: Geheime Reichssache: Thüringen und die deutsche Atombombe. Kopp, 2004, ISBN 978-3-930219-90-2 (google.de [abgerufen am 12. September 2020]).
  28. Jan Beinßen: Goldfrauen: Kriminalroman. Gmeiner-Verlag, 2010, ISBN 978-3-8392-3556-0 (google.de [abgerufen am 12. September 2020]).