Hanstedt (Landkreis Uelzen)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Hanstedt (Landkreis Uelzen)
Hanstedt (Landkreis Uelzen)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hanstedt (Landkreis Uelzen) hervorgehoben
Koordinaten: 53° 3′ N, 10° 22′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Uelzen
Samtgemeinde: Bevensen-Ebstorf
Höhe: 61 m ü. NHN
Fläche: 55,3 km²
Einwohner: 891 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 16 Einwohner je km²
Postleitzahl: 29582
Vorwahl: 05822
Kfz-Kennzeichen: UE
Gemeindeschlüssel: 03 3 60 010
Gemeindegliederung: 9 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Lindenstr. 12
29549 Bad Bevensen
Bürgermeister: Rainer Bockelmann (SPD)
Lage der Gemeinde Hanstedt (Landkreis Uelzen) im Landkreis Uelzen
Sachsen-Anhalt Landkreis Celle Landkreis Gifhorn Landkreis Harburg Landkreis Lüchow-Dannenberg Landkreis Lüneburg Wriedel Wriedel Landkreis Heidekreis Altenmedingen Bad Bevensen Bad Bodenteich Barum (Landkreis Uelzen) Bienenbüttel Ebstorf Ebstorf Gerdau Eimke Emmendorf Gerdau Gerdau Hanstedt (Landkreis Uelzen) Himbergen Jelmstorf Lüder (Lüneburger Heide) Natendorf Oetzen Rätzlingen (Niedersachsen) Römstedt Rosche Schwienau Soltendieck Wrestedt Stoetze Suderburg Suderburg Suhlendorf Uelzen Uelzen Weste (Niedersachsen) Wrestedt Wrestedt WriedelKarte
Über dieses Bild

Hanstedt ist eine Gemeinde im Landkreis Uelzen, Niedersachsen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hanstedt ist eine ländliche Wohngemeinde inmitten der Lüneburger Heide die überwiegend landwirtschaftlich orientiert ist. Die Gemeinde gehört zur Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Hanstedt besteht aus den Ortschaften Allenbostel, Bode, Brauel, Eitzen II, Hanstedt I, Oechtringen, Oetzfelde, Teendorf und Velgen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 980 wurde der Ort zum ersten Mal erwähnt.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juli 1972 wurden die Gemeinden Allenbostel, Bode, Brauel, Hanstedt I und Velgen zur neuen Gemeinde Hanstedt zusammengeschlossen.[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • CDU - drei Sitze
  • SPD - sechs Sitze

Letzte Kommunalwahl am 11. September 2011[3]

Bürgermeister/Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Rainer Bockelmann (SPD). Die Gemeindeverwaltung befindet sich in der Wriedeler Straße 12

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: Das Wappen zeigt in Silber eine rote Kirche in Seitenansicht mit einem blau bedachten Turm, vor dem Langhaus eine grüne bewurzelte Eiche.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der SV Hanstedt von 1921 e. V. hat eine Herrenfußballmannschaft (1. Kreisklasse), eine Wander- sowie eine Walkinggruppe.

Wanderwege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ev.-luth. St. Georgskirche.

Zwischen Hanstedt I und Ebstorf verläuft der Auferstehungsweg. An 13 Stationen befinden sich Bilder des Künstlers Werner Steinbrecher.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Frank Rakow, Journalist und Verleger, führte von 1989 bis 2004 als Inhaber den auf Jagd- und Forstliteratur spezialisierten Nimrod-Verlag mit Sitz in Hanstedt-Bode

Genealogische Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heinrich Porth: Die Familien und Einwohner des Kirchspiels Hanstedt I. Ortsfamilienbuch 1679–1895. Mit den Orten Allenbostel, Bode, Brauel, Eitzen II, Hanstedt I, Oechtringen, Teendorf, Tellmer, Velgen, Wettenbostel (= Quellen und Darstellungen zur Geschichte von Stadt und Kreis Uelzen. Bd. 3). 2., verbesserte Auflage. Museums- und Heimatverein des Kreises Uelzen, Uelzen 2005, ISBN 3-929864-06-1.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 100 Bevölkerungsfortschreibung – Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 236.
  3. Ergebnis Kommunalwahl 2011

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hanstedt (Landkreis Uelzen) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien