Henrik Samuelsson

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Vereinigte StaatenVereinigte Staaten SchwedenSchweden Henrik Samuelsson Eishockeyspieler
Henrik Samuelsson
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 7. Februar 1994
Geburtsort Pittsburgh, Pennsylvania, USA
Größe 191 cm
Gewicht 95 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Rechter Flügel
Schusshand Rechts
Draftbezogene Informationen
NHL Entry Draft 2012, 1. Runde, 27. Position
Phoenix Coyotes
Spielerkarriere
2010–2011 US National Team Development Program
2011–2012 MODO Hockey Örnsköldsvik
2012–2014 Edmonton Oil Kings
2014–2015 Portland Pirates
2015–2016 Springfield Falcons
2016–2017 Tucson Roadrunners
2017 Bakersfield Condors
seit 2017 Idaho Steelheads

Vorlage:Infobox Eishockeyspieler/Ländercode2

Henrik Samuelsson (* 7. Februar 1994 in Pittsburgh, Pennsylvania) ist ein US-amerikanischer Eishockeyspieler schwedischer Herkunft, der seit September 2017 bei den Idaho Steelheads aus der ECHL unter Vertrag steht und für diese auf der Position des rechten Flügelstürmers spielt.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Samuelsson wurde während des Engagements seines Vaters Ulf Samuelsson bei den Pittsburgh Penguins aus der National Hockey League in Pittsburgh geboren und wuchs so in den Vereinigten Staaten auf. Dort spielte er in der Saison 2010/11 zunächst für das US National Team Development Program des US-amerikanischen Eishockeyverbandes USA Hockey in der United States Hockey League. Da sein Vater zu Beginn der Saison 2011/12 den Cheftrainerposten bei MODO Hockey Örnsköldsvik aus der schwedischen Elitserien annahm, verpflichtete der Verein auch den damals 17-jährigen Stürmer, der im Verlauf der Saison sowohl für die U18- und U20-Junioren als auch die erste Herrenmannschaft auflief. Allerdings kehrte er bereits im Januar 2012 nach Nordamerika zurück.

Der Angreifer schloss sich den Edmonton Oil Kings aus der Western Hockey League an, mit denen er am Saisonende den Ed Chynoweth Cup gewann und sich als Meister der WHL für den prestigeträchtigen Memorial Cup qualifizierte. Dort schaffte es Samuelsson als bester Scorer seines Teams ins All-Star-Team des Wettbewerbs gewählt zu werden. Im Sommer wurde er schließlich von den Phoenix Coyotes im NHL Entry Draft 2012 in der ersten Runde an 27. Stelle ausgewählt. Der Flügelspieler verblieb allerdings noch zwei weitere Jahre in Edmonton, die am Ende der Saison 2013/14 mit dem erneuten Meisterschaftsgewinn abgeschlossen wurden. Gekrönt wurde die Spielzeit mit dem Gewinn des Memorial Cups, der erneuten Wahl ins All-Star-Team des Wettbewerbs und dem Erhalt der Ed Chynoweth Trophy als Topscorer.

Im Sommer 2014 wechselte Samuelsson schließlich in das inzwischen in Arizona Coyotes umbenannte Franchise, womit sein bereits im März 2013 unterzeichneter NHL-Einstiegsvertrag mit dreijähriger Laufzeit in Kraft trat. Hauptsächlich lief er in der Saison 2014/15 für das Coyotes-Farmteam Portland Pirates aus der American Hockey League. Im Saisonverlauf feierte er aber auch sein NHL-Debüt und kam in drei Begegnungen zum Einsatz. Die Spielzeit 2015/16 absolvierte er vollständig bei den Springfield Falcons in der AHL, die für diese Saison mit Arizona in Kooperation standen. Aufgrund einer Verletzung in der Saisonvorbereitung hatte er den Sprung in den NHL-Stammkader zunächst verpasst und eine weitere Verletzung im Verlauf der Spielzeit limitierten ihn auf lediglich 43 Einsätze in der AHL. Vor dem Beginn der Saison 2016/17 wurde er von den Coyotes an das erneut gewechselte Farmteam Tucson Roadrunners abgegeben.

Im Februar 2017 gaben ihn die Coyotes an die Edmonton Oilers ab und erhielten im Gegenzug Mitchell Moroz. Dort erfüllte der Angreifer seinen Vertrag bis zum Saisonende im Farmteam, den Bakersfield Condors, in der American Hockey League. Im September 2017 schloss sich der Free Agent den Idaho Steelheads aus der ECHL an.

International[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Samuelsson gehörte bei der World U-17 Hockey Challenge 2011 und U18-Junioren-Weltmeisterschaft 2011 zum Aufgebot des US-amerikanischen Teams. Bei der World U-17 Hockey Challenge gewannen die Amerikaner die Silbermedaille und Samuelsson war mit zehn Scorerpunkten erfolgreichster Punktesammler seines Teams. Bei der U18-Junioren-Weltmeisterschaft errangen die US-Boys den Weltmeistertitel. Er selbst steuerte in sechs Spielen dazu einen Assist bei.

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2014 Memorial-Cup-Gewinn mit den Edmonton Oil Kings
  • 2014 Ed Chynoweth Trophy
  • 2014 Memorial Cup All-Star Team

International[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karrierestatistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: Ende der Saison 2016/17

Reguläre Saison Play-offs
Saison Team Liga Sp T V Pkt SM Sp T V Pkt SM
2010/11 US National Team Development Program USHL 27 4 7 11 78
2011/12 MODO Hockey Örnsköldsvik J20 SuperElit 16 4 5 9 22
2011/12 MODO Hockey Örnsköldsvik Elitserien 15 0 2 2 12
2011/12 Edmonton Oil Kings WHL 28 7 16 23 42 17 4 10 14 20
2012 Edmonton Oil Kings Memorial Cup 4 2 3 5 8
2012/13 Edmonton Oil Kings WHL 69 33 47 80 97 22 11 8 19 43
2013/14 Edmonton Oil Kings WHL 65 35 60 95 97 21 8 15 23 51
2014 Edmonton Oil Kings Memorial Cup 5 4 4 8 4
2014/15 Portland Pirates AHL 68 18 22 40 56 5 2 3 5 13
2014/15 Arizona Coyotes NHL 3 0 0 0 2
2015/16 Springfield Falcons AHL 43 3 9 12 30
2016/17 Tucson Roadrunners AHL 20 2 1 3 16
2016/17 Bakersfield Condors AHL 5 0 0 0 4
J20 SuperElit gesamt 16 4 5 9 22
Elitserien gesamt 15 0 2 2 12
USHL gesamt 27 4 7 11 78
WHL gesamt 162 75 123 198 236 60 23 33 56 114
AHL gesamt 136 23 32 55 106 5 2 3 5 13
NHL gesamt 3 0 0 0 2

International[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vertrat die USA bei:

Jahr Team Veranstaltung Resultat Sp T V Pkt SM
2011 USA U17-WHC 2. Platz, Silber 5 6 4 10 6
2011 USA U18-WM 1. Platz, Gold 6 0 1 1 4
Junioren gesamt 11 6 5 11 10

(Legende zur Spielerstatistik: Sp oder GP = absolvierte Spiele; T oder G = erzielte Tore; V oder A = erzielte Assists; Pkt oder Pts = erzielte Scorerpunkte; SM oder PIM = erhaltene Strafminuten; +/− = Plus/Minus-Bilanz; PP = erzielte Überzahltore; SH = erzielte Unterzahltore; GW = erzielte Siegtore; 1 Play-downs/Relegation)

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Samuelsson ist der Sohn des ehemaligen schwedischen Nationalspielers und mehrfachen Stanley-Cup-Gewinners Ulf Samuelsson, der 1212 Spiele in der National Hockey League bestritt. Seine drei Geschwister sind allesamt dem Eishockeysport verbunden. Sein älterer Bruder Philip Samuelsson (* 1991) wurde im NHL Entry Draft 2009 ausgewählt und gewann im selben Jahr die Goldmedaille bei der U18-Junioren-Weltmeisterschaft. In der Saison 2013/14 feierte er für die Pittsburgh Penguins sein Debüt in der National Hockey League. Der jüngere Bruder Adam (* 2000) gilt ebenfalls als aussichtsreiches Talent. Seine Schwester Victoria Samuelsson (* 1996) ist seit 2013 schwedische Nationalspielerin.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]