Horst Bredekamp

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Horst Bredekamp bei einer Tagung im März 2015

Horst Bredekamp (* 29. April 1947 in Kiel) ist ein deutscher Kunsthistoriker und Bildwissenschaftler.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bredekamp studierte Kunstgeschichte, Archäologie, Philosophie und Soziologie in Kiel, München, Berlin und Marburg. 1974 wurde er mit einer Arbeit über die Kunst als Medium sozialer Konflikte, insbesondere die Bilderkämpfe von der Spätantike bis zur Hussitenrevolution, an der Philipps-Universität Marburg promoviert. Sein Doktorvater war Martin Warnke (Kunsthistoriker)[1]. Er arbeitete dann zunächst als Volontär am Liebieghaus in Frankfurt am Main, ab 1976 als Assistent am Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Hamburg.

1982 erhielt er einen Ruf auf eine Professur für Kunstgeschichte an der Universität Hamburg; 1993 wechselte er an die Humboldt-Universität zu Berlin. 2005 hatte er die Gadamer-Stiftungsprofessur inne. Gastaufenthalte verbrachte Bredekamp am Institute for Advanced Study, Princeton (1991), Wissenschaftskolleg zu Berlin (1992), Getty Center (Los Angeles, 1995 und 1998) und am Collegium Budapest (1999). Von 2003 bis 2012 war er 'Permanent Fellow' des Wissenschaftskollegs zu Berlin.[2] Seit 2004 ist Bredekamp Mitglied der Berlin Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften[3] sowie Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina in Halle.[4] Bredekamp ist auch Mitglied im Stiftungsrat der Schering Stiftung.

Die Forschungsschwerpunkte von Bredekamp sind Bildersturm, Skulptur der Romanik, Kunst der Renaissance und des Manierismus, Politische Ikonographie, Kunst und Technik, Neue Medien. 2000 gründete er das Projekt „Das Technische Bild“ am Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik (HZK) der Humboldt-Universität zu Berlin, das unter seiner Leitung mit bildkritischen Methoden eine Theorie bildhafter Erkenntnis auf den Feldern naturwissenschaftlich-technischer und medizinischer Visualisierungen erarbeitet. Seit 2008 leitet Bredekamp die neu eingerichtete DFG-Kolleg-Forschergruppe „Bildakt und Verkörperung“ an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Im Juni 2012 konnte er für die Humboldt Universität im Rahmen der zweiten Phase der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern erfolgreich die Förderung des Exzellenzclusters Bild Wissen Gestaltung. Ein interdisziplinäres Labor einwerben.[5]

Im Frühjahr 2015 wurde er neben dem britischen Museumsdirektor Neil MacGregor (Leitung) und dem Archäologen Hermann Parzinger in die Gründungsintendanz des künftigen Humboldtforums in den Mauern des wiederaufgebauten Berliner Stadtschlosses berufen.[6] Da Hartmut Dorgerloh zum 1. Juni vom Stiftungsrat des Humboldt-Forums zum Generalintendanten berufen wurde, endet damit die Gründungsintendanz von Neil MacGregor, Hermann Parzinger und Horst Bredekamp.[7]

Bildakt-Theorie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jan van Eyck, „Mann mit dem roten Turban“ (1433), National Gallery London.

Bredekamps Theorie des Bildakts untersucht entgegen einer weitgehend vorherrschenden konstruktivistischen Auffassung der Wirklichkeit und des Umganges mit Bildern die autonome Kraft des Bildes. Im Aufeinandertreffen von Betrachter und Bild entfaltet der Rezipient demnach nicht alleine seine eigene, subjektive Wahrnehmung des Bildes, sondern wird mit einem Gegenüber konfrontiert, das in seiner distinkten Form Autonomie besitzt und ausübt.

Wie David Freedberg in seiner grundlegenden Untersuchung „The Power of Images“ (1989), knüpft auch Bredekamp an Aby Warburgs Bildwissenschaft an und verwendet einen erweiterten Bildbegriff: Das „Bild“ schließt alle materiellen Artefakte ein, die ein Minimum an menschlicher Bearbeitung zeigen. Während Freedbergs Methodik in einer Untersuchung der Gebrauchsweisen populärer Bilder wie religiöser Votivbilder besteht, bezieht Bredekamp in seinen Ansatz weitere Bildmedien mit ein und bemüht sich um eine Ausdifferenzierung des Ansatzes.[8] Der Terminus „Bildakt“ ist als Gegenmodell zu dem aus der Sprachwissenschaft entstammenden Begriff des „Sprechakts“ angelegt. Das „Bild“ wird in dieser Übertragung in der Rolle des Sprechenden verortet. In der künstlerischen Praxis zeigt sich diese Form der „reflexive[n] Beseelung“[9] etwa durch sprechende Werke, auf denen Inschriften mit Selbstaussagen formuliert sind. Die bekannte Formel „me fecit“ (dt. „hat mich gemacht“) benennt beispielsweise auf dem Rahmen von Jan van Eycks „Mann mit dem roten Turban“ („JOH[ANN]ES DE EYCK ME FECIT A[N]NO MCCC 33 21 OCTOBRIS“; dt.: Jan Van Eyck hat mich im Jahr 1433 am 21. Oktober gemacht) auf diese Weise „die Doppelexistenz des Werks als geschaffenes Objekt und autonomes Subjekt“.[10]

Peter Paul Rubens und Frans Snyders, "Kopf der Medusa" (zwischen 1610 u. 1625), Wien, Kunsthistorisches Museum.

Bredekamp unterscheidet drei verschiedene Formen des Bildakts:

Der „schematische Bildakt“ bezeichnet Bildpraktiken, die eine Verlebendigung des Bildes erreichen, indem sie sich der Körperschemata bedienen oder Körper selbst zu Bildern machen.[11] Als Beispiel werden etwa die Tableaux Vivants genannt.

Der „substitutive Bildakt“ beschreibt die Austauschbarkeit von Bild und Körper. Diese Rolle des Bildes zeige sich im Ikonoklasmus, wenn Bilder bestraft werden wie lebendige Menschen, oder als Mittel des Terrors Menschen getötet werden, „um sie zu Bildern der Destruktion werden zu lassen“. Beispiele hierfür reichen vom Reformatorischen Bildersturm über Schandbilder wie Leonardo da Vincis Zeichnung des Bernardo Bandini Baroncelli bis hin zu aktuellen Terrortaktiken des sog. „IS“, der Menschen als lebendige Bilder und Bilder als lebendige Feinde vernichtet.[12] Der substitutive Bildakt erschließt mithin die soziale Dimension der Bilder, das heißt ihre Funktion bei der Erzeugung und Rezeption von Sozialität.

Der „intrinsische Bildakt“ benennt die Wirkung, die von der Spezifik des Materials und den gestalteten Formen ausgeht, und eröffnet damit eine ontologische Ebene der Betrachtung. Bredekamps Vorgehen besteht jedoch nicht darin, Bildwirkung auf vermeintlich objektive Tatsachen zu reduzieren, sondern im Gegenteil eine Ambiguität der Interpretation schon auf Ebene der Stofflichkeit aufzuzeigen. Auf die von Bildern ausgehende Macht oder die ihnen innewohnende „potentia“ weist Bredekamp etwa durch Beispiele ihrer gezielten Verhüllung hin. Hierzu zählt er die Verdeckung von Pablo Picassos Antikriegsbild „Guernica“ in der UN, anlässlich einer Kriegserklärung Colin Powells 2003 ebenso wie die gezielte Verhüllung durch Vorhänge von Gustave Courbets Skandalbild „Der Ursprung der Welt“ oder Peter Paul Rubens' „Haupt der Medusa“.[13]

Humboldt Forum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 18. April 2001 formulierte Horst Bredekamp ein Konzept für das Humboldt Forum „als wissenschaftsgeschichtliches Museum“ vor der Expertenkommission "Historische Mitte Berlin" im Rahmen des öffentlichen Hearings und parallel dazu in der FAZ.[14] Er begründete, dass die weltumspannende und zugleich im Sinne von Gottfried Wilhelm Leibniz egalitäre Kunstkammer des Berliner Schlosses nicht nur der Nukleus der Berliner Museen, sondern auch der wissenschaftsgeschichtlichen Sammlungen der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin gewesen sei. Es bestehe „die nicht wiederkehrende Chance, daß die Kunstkammer in zeitgemäßer Form an ihren alten Standort zurückfindet.“[14]

Gemeinsam mit dem Vorhaben der Etablierung der Berliner Landesbibliothek im Schloss und der Repräsentation der außereuropäischen Sammlungen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, die in ihrem historischen Kern ebenfalls aus der Kunstkammer des Schlosses stammen, wurde dieses Konzept von der Expertenkommission angenommen und dem Bundestag vorgelegt. Dieser verabschiedete es am 2. Juli 2002.[14]

Seither hat Horst Bredekamp in den steuernden Gremien zum Wiederaufbau des Schlosses und der Gründung des Humboldt Forums mitgearbeitet. Am 8. April 2015 wurde er gemeinsam mit Neil MacGregor und Hermann Parzinger zum Gründungsintendanten des Humboldt Forums berufen.[6] In einer Analyse der Berliner Architekturgeschichte aus dem Jahr 2018 hat Bredekamp die baulichen Verbindungen sowohl des alten Berliner Schlosses wie auch des neuen Humboldt Forums von Architekt Franco Stella zur italienischen Kunst betont.[14]

„Galilei der Künstler“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2007 erschien Bredekamps Monografie Galilei der Künstler. Der Mond, die Sonne, die Hand[15], die auch eine im Jahr 2005 in einem US-amerikanischen Antiquariat aufgetauchte Spezialausgabe von Galileis Sidereus Nuncius miteinbezog. In dieser Ausgabe waren bisher unbekannte, Galilei zugeschriebene Tuschezeichnungen enthalten.[16] Nach eingehender Prüfung inklusive materialtechnischer Studien wurde diese sensationelle Spezialausgabe von einem Forscherteam unter Leitung von Bredekamp für echt befunden.[17] Bredekamps Monografie zufolge offenbaren Galileis durch das Teleskop gewonnene Mond- und Sonnenzeichnungen, dass der Stil der Darstellungen über den Sinn des Dargestellten entschied, d. h. die Zeichenkunst Galileis als ein wesentliches Instrument seiner Forschungen zu verstehen sei, Galileis naturwissenschaftlicher Erkenntnisprozess quasi beim künstlerischen Zeichnen erfolgt sei.[18]

Die 2005 aufgetauchte Ausgabe erwies sich dann ab 2012 indes als Fälschung, die mutmaßlich von dem italienischen Antiquar Marino Massimo De Caro in den US-amerikanischen Antiquitätenhandel gebracht worden war.[19] Wenngleich ab Mai 2012 davon auszugehen war, dass es sich bei der Spezialausgabe des Sidereus Nuncius um eine Fälschung handeln musste[20], wurde die deutsche Öffentlichkeit nicht informiert. Peter Frensch, der Vizepräsident der Humboldt-Universität, wies stattdessen Bredekamp und seine Forschergruppe an, den verdächtigen „Sternenboten“ erneut zu untersuchen, und die Ergebnisse offiziell in einer weiteren Publikation vorzustellen.[21] Der Fall wurde dann aber im Dezember 2013 in der deutschen Öffentlichkeit in Reaktion auf einen Artikel im New Yorker publik und in der Folge breit diskutiert.[22][23][24][25][26][27][28][29]

Am 14. Februar 2014 stellten Bredekamp und seine Forschergruppe an der Humboldt-Universität die dritte Publikation zu der Spezialausgabe vor, in der sie die Ergebnisse der ersten beiden Bände revidierten und die Spezialausgabe des Sidereus Nuncius als Fälschung bestätigten.[30][21] Die zuerst 2007 publizierte Monographie Galilei der Künstler wurde von Bredekamp daraufhin 2015 unter dem Titel Galileis denkende Hand in einer neuen Fassung – „bereinigt um eine fehlerhafte Zuschreibung“[31] – vorgelegt.

Auszeichnungen und Preise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monographien

  • Kunst als Medium sozialer Konflikte. Bilderkämpfe von der Spätantike bis zur Hussitenrevolution (= Edition Suhrkamp, Band 763). Suhrkamp, Frankfurt am Main 1975, ISBN 3-518-00763-7, (Dissertation Universität Marburg, Fachbereich Neuere Deutsche Literatur und Kunstwissenschaft, 1974, 405 Seiten, 34 Illustrationen, unter dem Titel: Kunst als Medium sozialer Konflikte, Bilderkämpfe zwischen 300 und 1430).
  • mit Herbert Beck und Wolfgang Beeh: Kunst am Mittelrhein um 1400, Frankfurt am Main (Liebieghaus) 1975.
  • Vicino Orsini und der heilige Wald von Bomarzo. Ein Fürst als Künstler und Anarchist, mit Fotografien von Wolfram Janzer, Worms (Werner) 1985; 2., überarb. Aufl. 1991.
  • Botticelli: Primavera. Florenz als Garten der Venus, Frankfurt am Main (Fischer) 1988; Neuausgabe Berlin (Wagenbach) 2002.
  • Antikensehnsucht und Maschinenglauben. Die Geschichte der Kunstkammer und die Zukunft der Kunstgeschichte, Berlin (Berlin) 1992.
  • Florentiner Fußball. Die Renaissance der Spiele. Calcio als Fest der Medici, Frankfurt am Main (Campus) 1993; veränderte Ausgabe Berlin (Wagenbach) 2001.
  • Repräsentation und Bildmagie der Renaissance als Formproblem, München (Carl Friedrich von Siemens-Stiftung) 1995.
  • Sankt Peter in Rom und das Prinzip der produktiven Zerstörung. Bau und Abbau von Bramante bis Bernini, Berlin (Wagenbach) 2000.
  • Thomas Hobbes visuelle Strategien. Der Leviathan: Urbild des modernen Staates. Werkillustrationen und Portraits, Berlin (Akademie) 1999. Stark veränderte Neuausgabe unter dem Titel Thomas Hobbes: Der Leviathan. Das Urbild des modernen Staates und seine Gegenbilder. 1651-2001, Berlin (Akademie) 2003.
  • Die Fenster der Monade. Gottfried Wilhelm Leibniz' Theater der Natur und Kunst, Berlin (Akademie) 2004.
  • Darwins Korallen. Die frühen Evolutionsdiagramme und die Tradition der Naturgeschichte, Berlin (Wagenbach) 2005.
  • Bilder bewegen. Von der Kunstkammer zum Endspiel, Berlin (Wagenbach) 2007.
  • Galilei der Künstler. Der Mond, die Sonne, die Hand, Berlin (Akademie) 2007.
  • Der Künstler als Verbrecher. Ein Element der frühmodernen Rechts- und Staatstheorie, München (Carl Friedrich von Siemens-Stiftung) 2008.
  • Michelangelo. Fünf Essays, Berlin (Wagenbach) 2009.
  • Theorie des Bildakts. Frankfurter Adorno-Vorlesungen 2007, Berlin (Suhrkamp) 2010.
    • Französische Ausgabe: Théorie de l'acte d'image, Paris (La Découverte) 2015.
    • Englische Ausgabe: Image Acts. A Systematic Approach to Visual Agency, Berlin, Boston (de Gruyter) 2017.
    • Spanische Ausgabe: Teoría del Acto Icónico, Madrid (Akal) 2017.
  • Leibniz und die Revolution der Gartenkunst. Herrenhausen, Versailles und die Philosophie der Blätter, Berlin (Wagenbach) 2012. ISBN 978-3-8031-5183-4.
  • Der schwimmende Souverän. Karl der Große und die Bildpolitik des Körpers, Berlin (Wagenbach) 2014, ISBN 978-3-8031-5186-5.
  • Galileis denkende Hand. Form und Forschung um 1600, Berlin, Boston (de Gruyter) 2015. ISBN 978-3-11-041457-8.
  • (mit Claudia Wedepohl): Warburg, Cassirer und Einstein im Gespräch. Kepler als Schlüssel der Moderne, Berlin (Wagenbach) 2015. ISBN 978-3-8031-5188-9.
  • Das Beispiel Palmyra, Köln (Walther König) 2016.
  • Der Behemoth. Metamorphosen des Anti-Leviathan (Carl-Schmitt-Vorlesungen), Berlin (Duncker & Humblot) 2016.
  • Marburg als geistige Lebensform. Versuch über Martin Warnke aus Anlass seines achtzigsten Geburtstags am 12. Oktober 2017, Göttingen (Ulrich Keicher) 2017.
  • Berlin am Mittelmeer. Kleine Architekturgeschichte der Sehnsucht nach dem Süden, Berlin (Wagenbach) 2018.

Herausgeber

  • (als Mitherausgeber) Aby Warburg. Akten des internationalen Symposions, Berlin (Akademie) 1990.
  • (als Mitherausgeber) Edgar Wind. Kunsthistoriker und Philosoph, Berlin (Akademie) 1998.
  • (als Mitherausgeber) Theater der Natur und Kunst. Wunderkammern des Wissens, 2 Bände, Berlin (Henschel) 2000.
  • (als Gastherausgeber) Jahrbuch für Universitätsgeschichte. Bd. 5, 2002: Themenband „Universität und Kunst“, Stuttgart (Steiner) 2002.
  • (als Mitherausgeber) Visuelle Argumentationen. Die Mysterien der Repräsentation und die Berechenbarkeit der Welt, München (Fink) 2006.
  • (als Mitherausgeber) Klassizismus/Gotik. Karl Friedrich Schinkel und die patriotische Baukunst. München/Berlin (Dt. Kunstverlag) 2007.
  • (als Mitherausgeber) Das technische Bild. Kompendium zu einer Stilgeschichte wissenschaftlicher Bilder, Berlin (Akademie) 2008.
  • (als Mitherausgeber) In der Mitte Berlins. 200 Jahre Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität, Berlin (Gebr. Mann) 2010.
  • (als Mitherausgeber) Das Originale der Kopie: Kopien als Produkte und Medien der Transformation von Antike, Berlin, New York (de Gruyter) 2010.
  • (als Mitherausgeber und Mitautor) Galileo's O, 4 Bde., Berlin (Akademie) 2011, 2014, 2015.
  • (als Mitherausgeber) Sehen und Handeln, Berlin (Akademie) 2011.
  • (als Mitherausgeber der Reihe) Bildwelten des Wissens. Kunsthistorisches Jahrbuch für Bildkritik, Berlin (Akademie) sowie Berlin, Boston (de Gruyter), seit 2003.
  • (als Mitherausgeber der Reihe) Actus et Imago. Berliner Schriften für Bildaktforschung und Verkörperungsphilosophie, Berlin, Boston (de Gruyter) seit 2011.
  • (als Mitherausgeber) +ultra knowledge & gestaltung, Leipzig (E.A. Seemann) 2017.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Horst Bredekamp, in: Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender 2003. 19. Ausgabe. Band I: A – J. Bio-bibliographisches Verzeichnis deutschsprachiger Wissenschaftler der Gegenwart. K. G. Saur, 2003, ISBN 3-598-23607-7, S. 367
  • Horst Bredekamp, Wolfgang Ullrich: Schwarze Legenden, Wucherungen, visuelle Schocks. Der Kunsthistoriker Horst Bredekamp im Gespräch mit Wolfgang Ullrich, in: Neue Rundschau CXIV (2003)
  • Carolin Behrmann, Matthias Bruhn, Stefan Trinks (Hrsg.): Intuition und Institution. Kursbuch Horst Bredekamp. Akademie Verlag, Berlin. 2012. ISBN 978-3-05-006094-1
  • Philine Helas, Maren Polte, Claudia Rückert, Bettina Uppenkamp (Hrsg.): BILD/GESCHICHTE. Festschrift für Horst Bredekamp. Akademie Verlag, Berlin. 2007. ISBN 978-3-05-004261-9
  • Nicole Hegener, Claudia Lichte, Bettina Marten (Hrsg.): Curiosa Poliphili. Festgabe für Horst Bredekamp zum 60. Geburtstag, Verlag E.A. Seemann, Leipzig. 2007. ISBN 386502162X
  • Ulrike Feist, Markus Rath (Hrsg.): Et in imagine ego. Facetten von Bildakt und Verkörperung, Akademia Verlag, Berlin. 2012. ISBN 3050059451

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Horst Bredekamp – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. "Schütteln Sie den Vasari …": kunsthistorische Profile. Herausgegeben von Matthias Bormuth, mit einem Essay von Horst Bredekamp, Göttingen: Wallstein, 2017, S. 17
  2. Horst Bredekamp, Wissenschaftskolleg zu Berlin, abgerufen am 1. Februar 2014
  3. Horst Bredekamp, Mitgliederliste der Berlin Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.
  4. Mitgliedseintrag von Prof. Dr. Horst Bredekamp (mit Bild und CV) bei der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, abgerufen am 1. Juli 2016.
  5. Ljiljana Nikolic: Die Humboldt-Universität ist spitze (Memento des Originals vom 5. März 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.hu-berlin.de, HUMBOLDT - Die Zeitung der Alma Mater Berolinensis, 21. Juni 2012, Ausgabe 7, abgerufen am 23. Februar 2014
  6. a b Grütters stellt Gründungsintendanz für Humboldtforum vor, www.berlin.de vom 5. Mai 2015, abgerufen am 25. Mai 2015.
  7. Nicola Kuhn: Generalintendant des Humboldt-Forums Hartmut Dorgerloh ist Berlins neuer Schlossherr. In: www.tagesspiegel.de. 15. Mai 2018, abgerufen am 26. Mai 2018.
  8. SEHEPUNKTE - Rezension von: Theorie des Bildakts: Über das Lebensrecht des Bildes - Ausgabe 11 (2011), Nr. 4. Abgerufen am 18. Mai 2018.
  9. Horst Bredekamp: Der Bildakt. Verlag Klaus Wagenbach, Berlin 2015, ISBN 978-3-8031-2744-0, S. 72.
  10. Horst Bredekamp: Der Bildakt. Verlag Klaus Wagenbach, Berlin 2015, ISBN 978-3-8031-2744-0, S. 90.
  11. Horst Bredekamp: Der Bildakt. Verlag Klaus Wagenbach, Berlin 2015, ISBN 978-3-8031-2744-0, S. 111 ff.
  12. Horst Bredekamp: Das Beispiel Palmyra. Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln 2016, ISBN 978-3-86335-974-4.
  13. Horst Bredekamp: Der Bildakt. Verlag Klaus Wagenbach, Berlin 2015, ISBN 978-3-8031-2744-0, S. 231 ff.
  14. a b c d Horst Bredekamp: Berlin am Mittelmeer. Kleine Architekturgeschichte der Sehnsucht nach dem Süden. Verlag Klaus Wagenbach, Berlin 2018.
  15. Marion Bornscheuer: Rezension: Galilei der Künstler, arthistoricum.net, kunstform, Ausgabe (2009) Nr. 9, abgerufen am 3. März 2014
  16. Markus Becker: Galileis erste Mond-Bilder entdeckt, Der Spiegel am 30. März 2007, abgerufen am 30. Dezember 2013
  17. Irene Brückle, Oliver Hahn, Paul Needham, Horst Bredekamp (Hrsg.), Galileo’s O, Akademie Verlag, 2011, ISBN 978-3-05-005095-9
  18. Achatz von Müller: Oh, schöner Mond, Die Zeit am 21. Juni 2007, abgerufen am 30. Dezember 2013
  19. Elisabetta Povoledo: At Root of Italy Library’s Plunder, a Tale of Entrenched Practices, The New York Times am 11. August 2012, abgerufen am 1. Januar 2014
  20. RBMS Security Committee: Theft Reports 2012@1@2Vorlage:Toter Link/www.rbms.info (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., Rare Books and Manuscripts Section 2012, abgerufen am 11. März 2014
  21. a b Sarah Schaschek: Tatort „Sternenbote“, Der Tagesspiegel am 16. Februar 2014, abgerufen am 23. Februar 2014
  22. Nicholas Schmidle: “A Very Rare Book”. The mystery surrounding a copy of Galileo’s pivotal treatise, The New Yorker, 16. Dezember 2013, S. 62
  23. Stephan Speicher: Hinter dem Mond, Süddeutsche Zeitung, 21. Dezember 2013, S. 11
  24. Hanno Rauterberg: Der gefälschte Mond, Die Zeit, 27. Dezember 2013, abgerufen am 29. Dezember 2013
  25. Walter Delabar: Alles falsch?, literaturkritik.de, 11. Januar 2014, abgerufen am 8. Februar 2014.
  26. Horst Bredekamp: Das Lehrstück des Sternenboten, Die Zeit, 9. Januar 2014, abgerufen am 1. Februar 2014
  27. Wolfgang Ullrich, Der gefälschte Mond, Teil 3, Die Zeit, 16. Januar 2014, abgerufen am 1. Februar 2014
  28. Patrick Bahners: Die (Lügen-)Geschichte des O, FAZ vom 22. Januar 2014, S. N3-N4
  29. Hubert Hosch in freieskunstforum.de am 31. Dezember 2013 und nachfolgend aktualisiert, Kritik zu "Galilei der Künstler" und an bisherigen Kritiken - Zusammenfassung des Falles in seinem pressewirksamen Kontext, abgerufen am 1. Februar 2014
  30. Horst Bredekamp et al. (Hrsg.): A Galileo Forgery. Unmasking the New York Sidereus Nuncius, (Galileo’s O, Vol. III), Berlin, De Gruyter 2014
  31. http://www.degruyter.com/view/product/454788?rskey=HnztwP&result=1
  32. FAZ vom 28. Oktober 2010, Seite 31: Jahrhundertmann
  33. Mitgliederverzeichnis: Horst Bredekamp. Academia Europaea, abgerufen am 20. Juni 2017 (englisch).
  34. Kunsthistoriker Horst Bredekamp erhält in München den diesjährigen Fritz-Winter-Preis beim Informationsdienst Wissenschaft (idw-online.de); abgerufen am 8. November 2012
  35. www.orden-pourlemerite.de
  36. Übersicht der Verleihungen des Bundesverdienstkreuzes zum Tag der Deutschen Einheit 2015, abgerufen am 4. Oktober 2015.
  37. American Academy of Arts and Sciences: Newly Elected Fellows. In: amacad.org. Abgerufen am 22. April 2016.