Jim Bridenstine

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Jim Bridenstine (2013)

James Frederick „Jim“ Bridenstine (* 15. Mai 1975 in Ann Arbor, Michigan) ist ein US-amerikanischer Politiker. Seit 2013 vertritt er den Bundesstaat Oklahoma im US-Repräsentantenhaus.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jim Bridenstine besuchte die Jenks High School in Tulsa und studierte danach bis 1998 an der Rice University in Houston. Zwischen 1998 und 2007 diente er in der United States Navy, deren Reserve er bis heute angehört. Danach setzte er seine Ausbildung bis 2009 mit einem Studium an der Cornell University in Ithaca fort. Zwischenzeitlich war er leitender Direktor des Tulsa Air & Space Museum & Planetarium. Politisch wurde er Mitglied der Republikanischen Partei.

Bei den Kongresswahlen des Jahres 2012 wurde Bridenstine im ersten Wahlbezirk von Oklahoma mit 63:32 Prozent der Stimmen gegen den Demokraten John Olson in das US-Repräsentantenhaus in Washington, D.C. gewählt, wo er am 3. Januar 2013 die Nachfolge von John A. Sullivan antrat, den er in der Primary seiner Partei geschlagen hatte. Nach bisher zwei Wiederwahlen in den Jahren 2014 und 2016 kann er sein Amt bis heute ausüben. Seine neue Legislaturperiode läuft bis zum 3. Januar 2019 mit der Option auf eine weitere Kandidatur im Jahr 2018. Im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen des Jahres 2016 unterstützte Bridenstine die Kandidatur von Ted Cruz.

Im September nominierte die Regierung Trump Bridenstine als neuen NASA-Administrator. Die Nominierung von Bridenstine als Leiter der NASA, die zu den bedeutendsten wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen der USA zählt, rief Kritik hervor, da Bridenstine in der Vergangenheit die menschengemachte Erderwärmung geleugnet hatte. Moniert wurde auch, dass Bridenstine über keine naturwissenschaftliche akademische Ausbildung verfügt.[1][2]

Jim Bridenstine ist verheiratet und hat zwei Kinder. Privat lebt die Familie in Tulsa.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. After a devastating hurricane, Trump still picks a climate change denier to head NASA. In: Daily News, 2. September 2017. Abgerufen am 3. September 2017.
  2. Paul Voosen: Trump has picked a politician to lead NASA. Is that a good thing? In: Science. 1. September 2017.