Joachim Bauer

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Joachim Bauer (* 21. Oktober 1951 in Tübingen) ist ein deutscher Molekularbiologe, Neurobiologe und Arzt mit Ausbildung als Internist, Psychiater und Psychosomatischer Mediziner. Er ist Universitätsprofessor an der Universität Freiburg und als solcher im Bereich Psychoneuroimmunologie tätig.[1][2] Er ist als Oberarzt in der Ambulanz der Abteilung Psychosomatische Medizin der Universitätsklinik Freiburg tätig und leitet den Gutachtenbereich. Bauer ist zweifach habilitiert, Autor mehrerer einschlägiger Veröffentlichungen und Sachbücher.

Joachim Bauer

Biographie[Bearbeiten]

Nach seinem Medizinstudium wurde Joachim Bauer 1980 nach Verteidigung seiner Dissertationsschrift Klinische und psychosomatische Aspekte der Adnexitis anhand von 27 unausgewählten, klinisch und tiefenpsychologisch untersuchten Fällen 1980 an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg zum Dr. med. promoviert und arbeitete zunächst als Assistenzarzt an der Lorettoklinik Freiburg i. Br. sowie am Herz-Zentrum Bad Krozingen. 1982 bis 1984 forschte er am Biochemischen Institut der Universität Freiburg auf dem Gebiet der Genregulation von Immunbotenstoffen und Akute-Phase-Proteinen und war danach unter anderem Projektleiter in drei Sonderforschungsbereichen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

1984 bis 1990 folgte die Facharztausbildung in Innere Medizin an der Universitätsklinik Freiburg. Bauer forschte zudem auf dem Gebiet der Immunologie. Nach einem Forschungsaufenthalt am Mount Sinai Medical Center in New York habilitierte er sich mit der Habilitationsschrift Übermittlung von Entzündungssignalen zwischen Zellen des Blutes und Leberparenchymzellen durch körpereigene Signalfaktoren am Beispiel des Interleukin-6 für das Fach Innere Medizin bei Wolfgang Gerok. Anschließend wechselte Bauer an die Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsklinik Freiburg, absolvierte dort eine Facharztausbildung in Psychiatrie und habilitierte sich auch für dieses Fach. Danach war er als Arzt, später als Oberarzt und Leiter der Psychiatrischen Ambulanz tätig und beteiligte sich an der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie am Aufbau von Forschungslabors und leitete eine neurobiologische Arbeitsgruppe.

1992 wurde Bauer zum Universitätsprofessor für Psychoneuroimmunologie berufen. Während seiner Tätigkeit an der Abteilung Psychiatrie beschäftigte er sich außer mit der Alzheimerschen Krankheit auch mit neurobiologischen und psychobiologischen Aspekten der Depression. Zur Diagnose und Therapie der Alzheimer-Krankheit veröffentlichte er auch ein Buch.[3] Bauer sieht einen möglichen Zusammenhang von Lebensführung in gesunden Jahren und späterer Demenzerkrankung.[4]

Im Jahre 2000 wechselte Bauer, zwischenzeitlich auch Facharzt für die Psychosomatische Medizin, an die Abteilung Psychosomatische Medizin der Universitätsklinik Freiburg. Dort ist er als Oberarzt in der Ambulanz der Abteilung tätig. Er beschäftigt sich seitdem mit somatoformen Erkrankungen, depressiven Erkrankungen, Angststörungen, posttraumatischen Belastungsstörungen und mit dem Burnout-Syndrom. Bauer leitete mehrere Forschungsprojekte, welche sich mit der seelischen und körperlichen Gesundheit in der Schule (insbesondere mit der Lehrergesundheit) befassten. Von Januar 2009 bis Dezember 2010 übernahm Bauer zusätzlich zu seinen Aufgaben in Freiburg für zwei Jahre die Funktion des ärztlichen Direktors der Hochgrat-Klinik für Psychosomatische Medizin in Stiefenhofen.[5] Hier führte er moderne Therapieverfahren ein (unter anderem die „Schema-Fokussierte Therapie“ und die „Mindfulness-Based Stress Reduction“, MBSR). Seit Januar 2013 leitet Bauer zusammen mit Stefan Schmidt ein Teilprojekt eines neuen, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG an der Universität Freiburg eingerichteten Sonderforschungsbereichs SFB 1015 „Muße“.[6]

Wissenschaftlicher Beitrag[Bearbeiten]

Am Biochemischen Institut der Universität Freiburg befasste sich Bauer mit Grundfragen des Entzündungsgeschehens. Bauer beobachtete, dass Untergruppe von weißen Blutzellen, sogenannte Monozyten, nach Kontakt mit Bakterien oder Viren Entzündungsbotenstoffe, sogenannte Zytokine, herstellt, die dann ihrerseits in verschiedenen Organen des Körpers, darunter der Leber, eine Entzündungsreaktion, eine sogenannte "Akutphase-Reaktion“ auslöst.[7][8] Nach seinem Wechsel als Assistenzarzt an die Medizinische Universitätsklinik Freiburg erstellte Bauer Studien über die Wirkungen von Entzündungsbotenstoffen, insbesondere über Interleukin-1 und Interleukin-6.[9][10] In weiteren Untersuchungen konnte Bauer zeigen, dass sich zuvor nur in der Peripherie des Körpers beschriebene Entzündungsabläufe auch im Gehirn nachweisen lassen und dass hier Astrozyten in der Lage sind, Zytokine herzustellen.[11] Während eines Forschungsaufenthaltes am Mount Sinai Medical Center 1988 und 1989 befasste sich Bauer mit verschiedenen Aspekten der Entzündungsreaktion, was zu einigen viel beachteten Arbeiten in weltbesten Zeitschriften führte. Bauer untersuchte die Synthese des Immunbotenstoffes Interleukin-6 in menschlichen Blutzellen entlang der Reifung von Monozyten zu Makrophagen.[12] Daneben untersuchte er die Herstellung des Interleukin-6-Rezeptors, also des Empfängermoleküls von Interleukin-6 in Zellen der Leber.[13][14] Er konnte zeigen, dass Leberzellen bereits im Mutterleib Galle produzieren.[15] Aus Interesse für die damals noch unerforschten Wechselwirkungen zwischen Immunsystem und Gehirn publizierte Bauer nach seinem Wechsel an die Abteilung Allgemeine Psychiatrie der Uniklinik Freiburg neuro-immunologische Studien über die Alzheimer-Krankheit[16] sowie über die Depression.[17] Bauers Entdeckung des Immunbotenstoffes Interleukin-6 in den Gehirnen von Alzheimer-Patienten, für die er von der Deutschen Gesellschaft für Biologische Psychiatrie mit einem Forschungspreis ausgezeichnet wurde, eröffnete die Möglichkeit, auch neue Therapieansätze zu untersuchen..[18][19]

Ein weiteres Forschungsgebiet betraf die mögliche Beteiligung von biografischen Stresserlebnissen[20][21] und biologischen Stressbotenstoffen[22] an der Verursachung der Alzheimerkrankheit. Weitere Studien Bauers befassten sich mit der Rolle des Immun- und Stresssystems an der Herstellung des Schlaf-Wach-Rhythmus. Bauers Arbeitsgruppe entdeckte, dass einer erhöhten Aktivität des biologischen Stresssystems vom frühen Morgen bis in die Mitte des Tages hinein eine erhöhte Aktivität des Immunsystems am frühen Abend bis zur Mitte der Nacht gegenübersteh.[23][24] Menschen, deren Schlaf-Wach-Rhythmus verschoben ist, zeigen, wie Bauers Arbeitsgruppe entdeckte, auch eine entsprechende Verschiebung der biologischen Rhythmen des Stress- und Immunsystems.[25] Weitere, viel beachtete Arbeiten unter der Mitwirkung von Bauer widmeten sich der Widerlegung der immer wieder einmal behaupteten Beteiligung von Bakterien oder Viren an der Verursachung der Alzheimerkrankheit.[26] [27] oder der Depression.[28][29] Ungeachtet dessen können, wie Bauer ebenfalls deutlich machte, immunologische Erkrankungen psychische Störungen nach sich ziehen.[30]

Nach seinem Wechsel in die Klinik für Psychosomatische Medizin am Uniklinikum Freiburg, befasste sich Bauer, anknüpfend an eine frühe Studie im Rahmen seiner Doktorarbeit[31], mit allgemeinen psychologischen und psychotherapeutischen Fragestellungen.[32] Außer mit den Unterschieden verschiedener Psychotherapieschulen[33] befasste sich Bauer schwerpunktmäßig mit der Gesundheit am Arbeitsplatz und hier insbesondere mit der Prävention des Burnout-Syndroms.[34]Zu einem besonderen Schwerpunkt Bauers wurde die Gesundheit schulischer Lehrkräfte.[35] Mit Unterstützung und im Auftrag der Berliner Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) durchgeführte Untersuchungen wiesen nicht nur eine tatsächliche hohe stressbedingte Gesundheitsbelastung im Lehrerberuf nach,[36] sondern führten auch zu einer Analyse der spezifisch belastenden Faktoren des Lehrerberufs.[37] Im Auftrag der BAuA entwickelte Bauer daraufhin eine Gesundheits-Präventionsmaßnahme für Lehrkräfte („Lehrer-Coachinggruppen nach dem Freiburger Modell“[38]), deren Effektivität im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie nachgewiesen werden konnte.[39] Dieses Programm wurde ab 2011, von der Landesregierung Baden-Württemberg zu einer bis heute weitergeführten, von Bauer geleiteten landesweiten Gesundheitspräventionsmaßnahmen für schulische Lehrkräfte gemacht.[40] Jüngere Arbeiten Bauers beschäftigen mit psychologischen und neurobiologischen Aspekten der sogenannten Neolithischen Revolution, also der Sesshaftwerdung des Menschen.[41][42] Daneben beteiligte sich Bauer an psychobiologischen Untersuchungen bei Patientinnen mit Essstörungen[43] sowie von Patientinnen mit chronischen Schmerzsyndromen.[44]

Sachbücher[Bearbeiten]

Im Buch Das Gedächtnis des Körpers – Wie Beziehungen und Lebensstile unsere Gene steuern[45] zeigt Bauer seine Sichtweise des Wechselspiels zwischen Vorgängen im Gehirn, bestimmt durch zwischenmenschliche Beziehungen, und der Biologie des Körpers. Das Buch vermittelt auch eine biologische Deutung des traditionellen Seelenbegriffes. Bauer sieht genetische Vorgänge einer Regulation durch Lebensereignisse unterworfen.[46]

Ähnlich argumentiert er in Warum ich fühle, was du fühlst – Intuitive Kommunikation und das Geheimnis der Spiegelneurone[47] anhand der sogenannten Spiegelneuronen. Dieser Beitrag wurde von den Neurowissenschaftlern Claus Lamm und Jasminka Majdandžić als ein Beispiel für "ziemlich unkritische populärwissenschaftliche Bücher" zum Thema Spiegelneurone zitiert. Die durch dieses Buch verbreitete Vorstellung von Empathie sei empirisch nicht belegt und widerspreche sogar empirischen Befunden. Somit vermittele dieses Buch ein scheinbar fundiertes, aber irreführendes Verständnis von Empathie.[48]

Lob der Schule[49] zeigt aus Bauers Sicht die Bedeutung der neurobiologischen Erkenntnisse der letzten Jahre für das Lehren und Lernen in Schulen und spielt im Titel auf Bernhard Buebs Lob der Disziplin an. Bauer wird dabei von einem Kritiker eine bemüht biowissenschaftliche Argumentation unterstellt, die pädagogischen Erkenntnisse stünden aber für sich.[50]

Schmerzgrenze – Vom Ursprung alltäglicher und globaler Gewalt[51] deutet Aggression mit Erkenntnissen der modernen Neurobiologie.[52] Nicht nur physische Angriffe, sondern auch soziale Ausgrenzung und Demütigung können demnach Aggression nach sich ziehen, welche im Dienste unseres auf soziale Anerkennung zielenden neurobiologischen Motivationssystems stünde.

Bauers hat ein Buch zu modernen Deutungen und Erkenntnissen der Evolutionstheorie verfasst.[53] Der Titel Das kooperative Gen - Abschied vom Darwinismus spielt auf Dawkins Das egoistische Gen an. Der Untertitel Abschied vom Darwinismus wurde auch in sonst positiven Rezensionen als reißerisch und völlig unzutreffend charakterisiert.[54] Der Autor stelle aber das sogenannte Exon-Shuffling, Austausch und Rekombination einzelner Genmodule, als wesentliche Triebkraft der Evolution von Genomen passend dar und ebenso richtig sei, daß die erbguteigenen Umbauwerkzeuge den Wandel vorantrieben.[54] Der Evolutionsbiologe Diethard Tautz weist einen zentralen Aspekt von Bauers Thesen zurück. Es könne keine Rede von einem einer aktiven Umweltanpassung des Erbguts sein.[54]

"Prinzip Menschlichkeit"[55] erläutert die neurobiologischen Grundlagen der Kooperationsbereitschaft des Menschen. Im Mittelpunkt steht die These, dass soziale Akzeptanz eine primäre Motivation des Menschen ist. In diesem Zusammenhang setzt sich das Buch mit dem Menschenbild auseinander, welches sich aus der Darwin-Rezeption in Deutschland ergeben hat.

Im 2013 erschienenen Buch Arbeit – Warum sie uns glücklich oder krank macht[56] beschreibt Bauer seine Sicht der Geschichte der menschlichen Arbeit, ihrer Entwicklung unter den Bedingungen der „Kultur des neuen Kapitalismus“ (Richard Sennett) und neurobiologischer Aspekte, die den Hintergrund bildeten für die Zunahme des Burnout-Syndroms und weiterer arbeitsbedingter psychischer Erkrankungen.

In seinem jüngsten Buch "Selbststeuerung – Die Wiederentdeckung des freien Willens"[57] geht Bauer auf die seit Jahrzehnten in mehreren Wissenschaftsdisziplinen geführte Diskussion um Existenz oder Nichtexistenz des freien Willens ein, den er als Korridor interpretiert, innerhalb dessen der Mensch fähig sei, Selbststeuerung zu erlernen. Bauer macht deutlich, dass gelingende Selbststeuerung bereits in den Kinder- und Jugendjahren eingeübt werden sollte und dass sie zeitlebens ein gefährdetes und immer wieder neu zu erwerbendes Gut sei. Besonderen Schwerpunkt legt das Buch auf die Kraft guter Selbststeuerung bei Kranken, wo sie, wie Bauer es ausdrückt, die Rolle eines „inneren Arztes“ übernehmen könne. Bauer stellt neurobiologisch begründete Zusammenhänge zwischen der Fähigkeit des Menschen, einen Willen zu entwickeln und den Selbstheilungskräften im Falle einer Erkrankung dar. Der Neurologe Lüder Deecke, einer der Entdecker des Bereitschaftspotentials, nennt Bauers Buch einen „großen Wurf“; es mache auch für Laien in wissenschaftlich fundierter Weise deutlich, dass der Mensch entgegen der Behauptung einiger Hirnforscher nicht vollständig determiniert und die Willensfreiheit keine Illusion sei.[58]

Publikationen[Bearbeiten]

Wissenschaftsartikel

Bauer ist Autor zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen.[59][60]

Sachbücher

  • Die Alzheimer-Krankheit – Neurobiologie, Psychosomatik, Diagnostik und Therapie. Schattauer, Stuttgart 1994, ISBN 3-7945-1634-6.
  • Das Gedächtnis des Körpers – Wie Beziehungen und Lebensstile unsere Gene steuern. Eichborn, Frankfurt am Main 2002. (ab 2004: Piper, München 2004, ISBN 3-492-24179-4)
  • Warum ich fühle was du fühlst – Intuitive Kommunikation und das Geheimnis der Spiegelneurone. Hoffmann und Campe, Hamburg 2005, ISBN 3-455-09511-9.
  • Prinzip Menschlichkeit – Warum wir von Natur aus kooperieren. Hoffmann und Campe, Hamburg 2006, ISBN 3-455-50017-X.
  • Lob der Schule – Sieben Perspektiven für Schüler, Lehrer und Eltern. Hoffmann und Campe, Hamburg 2007, ISBN 978-3-455-50032-5.[61]
  • Das kooperative Gen – Abschied vom Darwinismus. Hoffmann und Campe, Hamburg 2008, ISBN 978-3-455-50085-1.[62]
  • Schmerzgrenze – Vom Ursprung alltäglicher und globaler Gewalt. Blessing, München 2011, ISBN 978-3-89667-437-1.
  • Arbeit – Warum unser Glück von ihr abhängt und wie sie uns krank macht. Blessing, München 2013, ISBN 978-3-89667-474-6. (Taschenbuch: Heyne, München 2015, ISBN 978-3-453-60354-7)
  • Selbsteuerung - Die Wiederentdeckung des freien Willens. Blessing, München 2015, ISBN 978-3-89667-539-2.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Für die Entdeckung der Beteiligung des Immunbotenstoffes Interleukin-6 an der Alzheimer-Krankheit wurde Bauer 1997 von der Deutschen Gesellschaft für Biologische Psychiatrie mit dem Organon-Forschungspreis ausgezeichnet.[63]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Professor Bauer Homepage
  2. Curriculum Uniklinikum Freiburg SS 2015
  3. Joachim Bauer: Die Alzheimer-Krankheit: Neurobiologie, Psychosomatik, Diagnostik und Therapie. Schattauer 1994.
  4. AlzheimerForum - Buchbesprechung: Das Gedächtnis des Körpers - AAI. In: www.alzheimerforum.de. Abgerufen am 29. Mai 2015.
  5. Bundeskongress Mediation, Bundesverband Mediation, 2010, abgerufen 19. Februar 2015.
  6. SFB 1015 Muße. Konzepte, Räume, Figuren
  7. < Induction of rat α2-macroglobulin in vivo and in hepatocyte primary cultures: synergistic action of glucocorticoids and a Kupffer cell-derived factor . Joachim Bauer, Manfred Birmelin, Gerd-Hinrich Northoff, Wolgang Northemann, Thuy-Anh Tran-Thi, Heinz Ueberberg, Karl Decker, Peter C. Heinrich. FEBS Letters 12/1984; 177(1-177):89-94. doi:10.1016/0014-5793(84)80987-4
  8. Biosynthesis and secretion of alpha 1 acute-phase globulin in primary cultures of rat hepatocytes. J Bauer, A Kurdowska, T A Tran-Thi, W Budek, A Koj, K Decker, P C Heinrich. European Journal of Biochemistry 02/1985; 146(2):347-52
  9. Murine interleukin 1 stimulates α2-macroglobulin synthesis in rat hepatocyte primary cultures. Joachim Bauer, Wolfgang Weber, T A Tran-Thi, G H Northoff, Karl Decker, Wolfgang Gerok, Peter C. Heinrich. FEBS Letters 11/1985; 190(2):271-4. doi:10.1016/0014-5793(85)81298-9
  10. The acute-phase induction of alpha 2-macroglobulin in rat hepatocyte primary cultures: action of a hepatocyte-stimulating factor, triiodothyronine and dexamethasone. J Bauer, T A Tran-Thi, H Northoff, F Hirsch, H J Schlayer, W Gerok, P C Heinrich European Journal of Cell Biology 04/1986; 40(1):86-93
  11. Astrocytes synthesize and secrete alpha 2-macroglobulin: differences between the regulation of alpha 2-macroglobulin synthesis in rat liver and brain. J Bauer, P J Gebicke-Haerter, U Ganter, I Richter, W Gerok. Advances in Experimental Medicine and Biology 02/1988; 240:199-205
  12. Regulation of interleukin-6 expression in cultured human blood monocytes and monocyte-derived macrophages. J Bauer, U Ganter, T Geiger, U Jacobshagen, T Hirano, T Matsuda, T Kishimoto, T Andus, G Acs, W Gerok
  13. Regulation of interleukin-6 receptor expression in human hepatocyte primary cultures and in HEP G 2 hepatoma cells. J BAUER, G LENGYEL, G ACS, W GEROK. Journal of Hepatology 01/1989; 9. doi:10.1016/0168-8278(89)90397-8
  14. Regulation of interleukin 6 receptor expression in human monocytes and monocyte-derived macrophages. Comparison with the expression in human hepatocytes. J Bauer, T M Bauer, T Kalb, T Taga, G Lengyel, T Hirano, T Kishimoto, G Acs, L Mayer, W Gerok. Journal of Experimental Medicine 12/1989; 170(5):1537-49. · 13.91 Impact Factor
  15. Human hepatocytes respond to inflammatory mediators and excrete bile. Joachim Bauer, Lengyel G, Thung S N, Jonas U, Gerok W, Acs G. Hepatology 01/1991; 13:1131-1141
  16. In-vitro matured human macrophages express Alzheimer's βA4-amyloid precursor protein indicating synthesis in microglial cells. Joachim Bauer, Gerhard König, Sylvia Strauss, Uwe Jonas, Ursula Ganter, Andreas Weidemann, Ursula Mönning, Colin L. Masters, Benedikt Volk, Mathias Berger, Konrad Beyreuther. FEBS Letters 06/1991; 282(2-282):335-340. doi:10.1016/0014-5793(91)80508-Z
  17. INDUCTION OF CYTOKINE SYNTHESIS AND FEVER SUPPRESSES REM-SLEEP AND IMPROVES MOOD IN PATIENTS WITH MAJOR DEPRESSION. Joachim Bauer, Fritz Hohagen, Evi Gimmel, Friederike Bruns, Stephanie Lis, Stephan Krieger, Wolfgang Ambach, Angela Guthmann, Heinz Grunze, R. Fritschmontero, Alexandra Weissbach, Ursula Ganter, Ulrich Frommberger, Dieter Riemann, Mathias Berger. Biological Psychiatry 11/1995; 38(9-9):611-621. doi:10.1016/0006-3223(95)00374-X
  18. Anti-inflammatory therapeutic strategies in Alzheimer's disease. J. Bauer, M. Hüll, B. Fiebich, K. Lieb, M. Berger European Neuropsychopharmacology 11/1998; 8. doi:10.1016/S0924-977X(98)80077-1
  19. Anti-inflammatory substances – a new therapeutic option in Alzheimer’s disease. Michael Hüll, Bernd L Fiebich, Gunter Schumann, Klaus Lieb, Joachim Bauer. Drug discovery today 07/1999; doi:10.1016/S1359-6446(99)01339-2
  20. Prämorbide psychologische Prozesse bei Alzheimer-Patienten und bei Patienten mit vaskulären Demenzerkrankungen. Joachim Bauer, Stadtmüller G, Qualmann J, Bauer H. Zeitschrift für Gerontologie + Geriatrie 01/1995; 28:179-189. · 1.02 Impact Factor
  21. Lebenslaufuntersuchungen bei Alzheimer-Patienten. Qualitative Inhaltsanalyse prämorbider Entwicklungsprozesse. Joachim Bauer, Jörg Qualmann, Godehard Stadtmüller, Hedwig Bauer. Psychosoziale Gerontologie, Bd. II Intervention, Jahrbuch der Medizinischen Psychologie, Hogrefe, Göttingen 01/1998: pages 251-274; Kruse A.
  22. The participation of interleukin-6, a stress-inducible cytokine, in the pathogenesis of Alzheimer's disease. M Hüll, S Strauss, M Berger, B Volk, J Bauer. Behavioural Brain Research 07/1996; 78(1):37-41. doi:10.1016/0166-4328(95)00213-8
  23. Cytokine production during sleep and wakefulness and its relationship to cortisol in healthy humans. F Hohagen, J Timmer, A Weyerbrock, R Fritsch-Montero, U Ganter, S Krieger, M Berger, J Bauer. Neuropsychobiology 02/1993; 28(1-2):9-16
  24. Interleukin-6 serum levels in healthy persons correspond to the sleep-wake cycle. J Bauer, F Hohagen, T Ebert, J Timmer, U Ganter, S Krieger, S Lis, E Postler, U Voderholzer, M Berger The Clinical Investigator 04/1994; 72(4):315. doi:10.1007/BF00180048
  25. Effects of light and chronotherapy on human circadian rhythms in delayed sleep phase syndrome: cytokines, cortisol, growth hormone, and the sleep-wake cycle. Astrid Weyerbrock, Jens Timmer, Fritz Hohagen, Mathias Berger, Joachim Bauer. Biological Psychiatry 11/1996; 40(8):794-7. doi:10.1016/0006-3223(95)00661-3
  26. Critical Comments on “Propionibacterium acnes in the cortex of patients with Alzheimer's disease” by H. H. Kornhuber (Eur Arch Psychiatry Clin Neurosci, 1996, 246:108–109). Joachim Bauer, G. G. Gottfries, Hans Förstl, H. H. Kornhuber. European Archives of Psychiatry and Clinical Neuroscience 05/1996; 246(4):224-226. doi:10.1007/BF02188958
  27. Effects of light and chronotherapy on human circadian rhythms in delayed sleep phase syndrome: cytokines, cortisol, growth hormone, and the sleep-wake cycle. Astrid Weyerbrock, Jens Timmer, Fritz Hohagen, Mathias Berger, Joachim Bauer. Biological Psychiatry 11/1996; 40(8):794-7. doi:10.1016/0006-3223(95)00661-3
  28. No Borna disease virus-specific RNA detected in blood from psychiatric patients in different regions of Germany. Lieb K, Hallerleben W, Czygan M, Stitz L, Staeheli P, Bauer J. The Lancet 01/1997; 350:1002. · 45.22
  29. Depression, Borna disease, and amantadine. Klaus Lieb, Frank T Hufert, Karl Bechter, Joachim Bauer, Johannes Kornhuber. The Lancet 04/1997; 349(9056):958. doi:10.1016/S0140-6736(05)62741-9 · 45.22
  30. Immunologische Systemerkrankungen als Differentialdiagnose in der Psychiatrie. Klaus Lieb, Peter Vaith, Mathias Berger, Joachim Bauer. Der Nervenarzt 08/1997; 68(9):696-707. doi:10.1007/s001150050184
  31. Bauer J: Psychosomatische Aspekte der Adnexitis. in: Erweiterte Schulmedizin (R Saller und H. Feiereis, Hrsg.), Band 2: Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (H Feiereis und R Saller, Hrsg). Hans Marseille Verlag GmbH München, 1995
  32. Inanspruchnahme von Psychotherapie in Abhängigkeit von der Psychotherapiemotivation während der Indikationsstellung in einer Klinikambulanz. Axel Schweickhardt, Reiner Leta, Joachim Bauer. PPmP - Psychotherapie · Psychosomatik · Medizinische Psychologie 04/2005; 55(08):378-385. doi:10.1055/s-2005-866878
  33. "Integrating psychiatry, psychoanalysis, neuroscience." A new tone at the annual meeting of the American Psychosomatic Society and American Psychiatric Association. J Bauer. PPmP - Psychotherapie · Psychosomatik · Medizinische Psychologie 08/2001; 51(7):265-6
  34. Burn-out und Wiedergewinnung seelischer Gesundheit am Arbeitsplatz. Joachim Bauer, Steffen Häfner, Horst Kächele, Michael Wirsching, Reiner W. Dahlbender. PPmP - Psychotherapie · Psychosomatik · Medizinische Psychologie 05/2003; 53(5):213-222. doi:10.1055/s-2003-38865
  35. Correlation between burnout syndrome and psychological and psychosomatic symptoms among teachers. Joachim Bauer, Axel Stamm, Katharina Virnich, Karen Wissing, Udo Müller, Michael Wirsching, Uwe Schaarschmidt. International Archives of Occupational and Environmental Health 04/2006; 79(3):199-204. doi:10.1007/s00420-005-0050-y
  36. Working conditions, adverse events and mental health problems in a sample of 949 German teachers. Joachim Bauer, Thomas Unterbrink, Anna Hack, Ruth Pfeifer, Veronika Buhl-Griesshaber, Udo Müller, Helmut Wesche, Markus Frommhold, Reingard Seibt, Klaus Scheuch, Michael Wirsching. International Archives of Occupational and Environmental Health 05/2007; 80(5):442-9. doi:10.1007/s00420-007-0170-7
  37. Burnout and effort-reward-imbalance in a sample of 949 German teachers. Thomas Unterbrink, Anna Hack, Ruth Pfeifer, Veronika Buhl-Griesshaber, Udo Müller, Helmut Wesche, Markus Frommhold, Klaus Scheuch, Reingard Seibt, Michael Wirsching, Joachim Bauer. International Archives of Occupational and Environmental Health 05/2007; 80(5):433-41. doi:10.1007/s00420-007-0169-0
  38. Gesundheitsprophylaxe für Lehrkräfte - Manual für Lehrer-Coachinggruppen nach dem Freiburger Modell
  39. Improvement in school teachers' mental health by a manual-based psychological group program. Thomas Unterbrink, Linda Zimmermann, Ruth Pfeifer, Uwe Rose, Andreas Joos, Armin Hartmann, Michael Wirsching, Joachim Bauer. Psychotherapy and Psychosomatics 06/2010; 79(4):262-4. doi:10.1159/000315133
  40. Lehrer-Coachinggruppen nach dem Freiburger Modell
  41. Symbols of Power - Symbols of Crisis? A Psycho-Social Approach to Early Neolithic Symbol Systems. Marion Benz, Joachim Bauer. Neolithics 2 (2013)
  42. Neurobiology Meets Archaeology: The Social Challenges of the Neolithic Processes. Joachim Bauer, Marion Benz.∂“∂ Neolithics 2 (2013)
  43. Emotional Perception in Patients with Eating Disorders in Comparison with Depressed Patients. Andreas A B Joos, Melanie Gille, Armin Hartmann, Thomas Unterbrink, Edda Wetzler-Burmeister, Carl Scheidt, Elisabeth Waller, Joachim Bauer, Michael Wirsching, Almut Zeeck. European Eating Disorders Review 11/2012; 20(6). doi:10.1002/erv.1132 · 1.38 Impact Factor
  44. Self-perspective leads to increased activation of pain processing brain regions in fibromyalgia. Benjamin Rahm, Michael Lacour, Jean Decety, Juliane Müller, Carl-Eduard Scheidt, Joachim Bauer, Ralf König, Michael Wirsching, Volkmar Glauche, Sabine Ohlendorf, Thomas Unterbrink, Armin Hartmann, Andreas A. Joos. Comprehensive psychiatry 02/2015; doi:10.1016/j.comppsych.2015.02.005
  45. Joachim Bauer: Das Gedächtnis des Körpers – Wie Beziehungen und Lebensstile unsere Gene steuern. Eichborn, Frankfurt 2004.
  46. Joachim Bauer: Das Gedächtnis des Körpers. Wie Beziehungen und Lebensstile unsere Gene steuern - Perlentaucher. In: www.perlentaucher.de. Abgerufen am 29. Mai 2015.
  47. Joachim Bauer: Warum ich fühle was du fühlst – Intuitive Kommunikation und das Geheimnis der Spiegelneurone. Hoffmann und Campe, Hamburg 2005.
  48. C. Lamm, J. Majdandžić: The role of shared neural activations, mirror neurons, and morality in empathy - A critical comment. In: Neuroscience research. Band 90C, Januar 2015, ISSN 1872-8111, S. 15–24, doi:10.1016/j.neures.2014.10.008, PMID 25455743 (freier Volltext) (Review).
  49. Joachim Bauer. Lob der Schule - Sieben Perspektiven für Schüler. Lehrer und Eltern. Hoffmann und Campe, später Heyne (2008)
  50. Joachim Bauer: Lob der Schule. Sieben Perspektiven für Schüler, Lehrer und Eltern - Perlentaucher. In: www.perlentaucher.de. Abgerufen am 29. Mai 2015.
  51. Joachim Bauer: Schmerzgrenze – Vom Ursprung alltäglicher und globaler Gewalt. Blessing, München 2011.
  52. Joachim Bauer: Schmerzgrenze. Vom Ursprung alltäglicher und globaler Gewalt - Perlentaucher. In: www.perlentaucher.de. Abgerufen am 29. Mai 2015.
  53. Joachim Bauer.Das kooperative Gen. Abschied vom Darwinismus. Hoffmann und Campe 2008.
  54. a b c Walter Schmidt: Lob und Tadel von Experten – Joachim Bauers Ideen zur Evolution werden heftig diskutiert. In: Frankfurter Rundschau vom 24. Januar 2009, abgerufen am 13. Februar 2015.
  55. Prinzip Menschlichkeit. Warum wir von Natur aus kooperieren. Heyne. 2006., 7. Auflage. 2014.
  56. Bauer, J. Arbeit. Warum sie uns glücklich oder krank macht. 2013
  57. Selbststeuerung – Die Wiederentdeckung des freien Willens. Karl-Blessing-Verlag, München 2015, ISBN 978-3-89667-539-2.
  58. L. Deecke: J. Bauer. Selbststeuerung. Die Wiederentdeckung des freien Willens. Buchbesprechung. In: Der Nervenarzt. 6-2015. S. 747
  59. https://www.researchgate.net/profile/Joachim_Bauer ResearchGate>
  60. PubMed
  61. Siehe: [1] Fragen an den Autor im SR-Kulturradio vom 13. Mai 2007, abgerufen am 11. April 2011.
  62. Siehe: Zellen können die Architektur ihres Erbgutes verändern – Neues aus der Werkstatt der Evolution. Pressemitteilung der Universität Freiburg vom 3. September 2008, abgerufen am 11. April 2011.
  63. Alzheimer-Krankheit: Nicht nur medikamentös, sondern auch psychologisch helfen

Weblinks[Bearbeiten]