Joe Walsh

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.
Keinerlei Einzelnachweise oder valide Quellen genannt. Hart am Rand des POV! --CV Disk RM 14:07, 6. Apr. 2014 (CEST)
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Joe Walsh (Begriffsklärung) aufgeführt.
Joe Walsh 2006
Joe Walsh 1975

Joe Walsh (Joseph Fidler Walsh; * 20. November 1947 in Wichita, Kansas) ist ein US-amerikanischer Rock-Gitarrist. Er gilt als einflussreicher Slide-Gitarrist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während Walsh an der Kent State University Oboe und Klarinette studierte,[1] spielte er in verschiedenen lokalen Bands, zuerst Bass, später dann Gitarre.

1969 gelangte er als Leadgitarrist der James Gang zu erster Bekanntheit. Die James Gang hatte mehrere kleine Erfolge und produzierte vier Langspielplatten.

1971 verließ Walsh die Band, um eine Solo-Karriere zu starten. Seine ersten Solowerke, Barnstorm von 1972 und der Nachfolger The Smoker You Drink, The Player You Get von 1973 festigten seinen Status als Rockmusiker. Auch seine markante Stimme trug dazu bei, dass er sich als Solo-Interpret etablieren konnte. Sein trockener Humor fand den Weg in seine Lieder. Mehrere Titel dieser Alben, namentlich Rocky Mountain Way, wurden häufig im Radio gespielt und sind immer noch beliebte Beispiele des Classic-Rock-Genres.

Nach einem weiteren Studio- und einem Live-Album wurde Walsh 1976 eingeladen, den Eagles beizutreten, wo er den scheidenden Gitarristen Bernie Leadon ersetzte. Er führte dort einen härteren Sound ein und war stark mitverantwortlich für den Stil ihres sehr erfolgreichen Albums Hotel California. Das Gitarrensolo des Titelsongs von Don Felder[2] und Joe Walsh wurde 1998 vom Guitarist magazine als bestes Solo aller Zeiten gewählt sowie 1998 vom Guitar Magazine auf Platz acht der Top 100 Guitar Solos.[3]

Als die Eagles wenige Jahre später ihrem Ende entgegengingen, fing Walsh wieder an, alleine zu arbeiten. Seine beiden Langspielplatten But Seriously Folks (1978) und There Goes The Neighborhood (1981) verkauften sich gut. Während der 1980er Jahre nahm er weitere Alben auf, doch gingen musikalische Trends an ihm vorbei.

1990 tourte Walsh mit Jeff Baxter (Steely Dan, Doobie Brothers), John Entwistle (The Who), Keith Emerson (Emerson, Lake & Palmer) und dem profilierten Studiodrummer Simon Phillips unter dem Bandnamen The Best durch Hawaii und Japan. Ein Album dieser Besetzung kam nicht zustande.

Am 18. Oktober 1991 trat Joe Walsh anlässlich der Weltausstellung Expo 92 in Sevilla (Spanien) zusammen mit Steve Vai, Brian May, Joe Satriani und anderen im Rahmen der Konzertreihe Las Leyendas De La Guitarra auf.

Bis zur Wiedervereinigung der Eagles und einer gemeinsamen Konzerttour in den späten 1990er Jahren sah und hörte man danach nur noch wenig von ihm.

Durch seine Vielseitigkeit auf der akustischen und elektrischen Gitarre war Joe Walsh als unterstützender- oder Sologitarrist auch bei Auftritten anderer Künstler gerne gesehen. Er wirkte bei Aufnahmen und Live-Auftritten, unter anderem von Ringo Starr, Dan Fogelberg, Nicky Hopkins und Steve Winwood mit. Außerdem erschien er kurz im Film The Blues Brothers und spielte sich selbst in einer Episode der elften Staffel der US-Serie Criminal Minds.

Nebenbei betätigt er sich als Funkamateur mit dem Rufzeichen WB6ACU.[4]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Barnstorm (01/1973; US # 79)
  • The Smoker you drink, the Player you get (09/1973; US # 6)
  • So what (12/1974; US # 11)
  • You can’t argue with a sick Mind (Livealbum; 04/1976; US # 20)
  • But seriously, Folks … (06/1978; US # 8)
  • There goes the Neighborhood (05/1981; US # 20)
  • You bought it - You name it (07/1983; US # 48)
  • The Confessor (06/1985; US # 65)
  • Got any Gum? (08/1987)
  • Ordinary average Guy (07/1991)
  • Songs for a dying Planet (05/1992)
  • A Future to this Life (Robocop: The Series Soundtrack; 04/1995)
  • Look what I did: The Joe Walsh Anthology (07/1995)
  • Analog Man (03/2012)

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mother says (10/1972)
  • Rocky Mountain Way (08/1973; US # 23)
  • Meadows (01/1974; US # 89)
  • Turn to Stone (02/1975; US # 93)
  • Time Out (live) (04/1976)
  • Walk away (live) (06/1976)
  • Life’s been good (06/1978; US # 12)
  • Over and over (11/1978)
  • All Night long (06/1980; US # 19)
  • A Life of Illusion (05/1981; US # 34)
  • Space Age Whiz Kids (06/1983; US # 52)
  • I can play that Rock’n’Roll (08/1983)
  • Love Letters (09/1983)
  • I broke my Leg (06/1985)
  • The Radio Song (08/1987)
  • In my Car (11/1987)
  • Ordinary average Guy (07/1991)
  • A Future to his Life (EP/Duett mit Lita Ford; 04/1995)

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1976 Grammy Award – Best Pop Vocal Performance by a Duo, Group or Chorus
  • 1977 Grammy Award – Best Arrangement For Voices
  • 1977 Grammy Award – Record of the Year
  • 1979 Grammy Award – Best Rock Vocal Performance by a Duo or Group
  • 2007 Grammy Award – Best Country Performance by a Duo or Group
  • 2008 Grammy Award – Best Pop Instrumental Performance
  • 2015 Kennedy-Preis – als Mitglied der Eagles

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Joe Walsh – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Oboe, Klarinette
  2. guitarworld.com: Don Felder
  3. rocklistmusic.co.uk: Best Solos
  4.  WB6ACU in der Datenbank der Federal Communications Commission (FCC)