Stevie Nicks

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Stevie Nicks, 2009
Nicks mit Lindsey Buckingham, 2003

Stephanie Lynn „Stevie“ Nicks (* 26. Mai 1948 in Phoenix, Arizona) ist eine US-amerikanische Sängerin und Komponistin, die als Solistin sowie in verschiedenen Besetzungen Erfolge hatte, vor allem aber als Komponistin, Sängerin und Frontfrau der Band Fleetwood Mac weltbekannt wurde.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1968 gründete Stevie Nicks in Kalifornien zusammen mit Lindsey Buckingham und zwei weiteren Freunden die Band Fritz. Die Gruppe wurde in der Musikszene der Westküste relativ bekannt und spielte unter anderem als Vorgruppe von Jimi Hendrix, Janis Joplin und Creedence Clearwater Revival. 1972 löste sich die Band wieder auf. Stevie Nicks nahm 1973 zusammen mit ihrem damaligen Lebenspartner Lindsey Buckingham unter dem Namen Buckingham Nicks ein gemeinsames Album auf, das jedoch kein Erfolg wurde.

Gemeinsam mit Buckingham stieß Nicks 1975 zu der bisher rein englischen, von Peter Green und Mick Fleetwood gegründeten Bluesband Fleetwood Mac. Nach dem Ausstieg von Green, Kirwan und Spencer sowie weiteren zwischenzeitlich kurz "gastierenden" FM-Musikern wurde die Band dann durch die beiden (Nicks und Buckingham) nun eine englisch-amerikanische Rockgruppe Fleetwood Mac.

Mit ihren Kompositionen und ihrer rauchigen Stimme prägte sie auf den Erfolgsalben Fleetwood Mac (1975), Rumours (1977) und Tusk (1979) einige der größten Hits der Gruppe, zum Beispiel ihre Komposition Dreams von 1977. Anfang der 1980er Jahre startete sie mit großem Erfolg eine Solokarriere. Sie beteiligte sich aber bis 1990 weiterhin an Fleetwood-Mac-Projekten. Drogenprobleme und deren Bewältigung ließen sie später jedoch für einige Jahre aus der Musikszene aussteigen. Sie wollte eigentlich nie wieder öffentlich auftreten, doch 1997 kam es zur erfolgreichen Wiedervereinigung der Band.

Darüber hinaus trat Nicks regelmäßig mit den Dixie Chicks und Sheryl Crow auf, die auch Nicks’ Album Trouble in Shangri-La produzierte und Songs für sie schrieb. Sie arbeitete unter anderem auch mit Don Henley von den Eagles, Tom Petty und John Stewart zusammen. In der dritten Staffel von American Horror Story hat sie mehrere Gastauftritte als sie selbst in Gestalt einer singenden Hexe.[1]

Bedeutung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nicks gilt in den Vereinigten Staaten für mehrere Generationen von Frauen als Vorbild:

„She gets out there, and she’s the weight she is, she’s the age she is, and she’s still got so much dignity and class and humor. Stevie Nicks is not about repentance; I always thought she was about consciousness. But to know there’s different chapters and different battles at different moments in your life that you have to make peace with so you can take on new battles is a pretty great thing for kids to see.“

„Sie geht auf die Bühne und sie steht da mit dem Gewicht, das sie hat, mit dem Alter, das sie hat, und sie hat immer noch so viel Würde und Klasse und Humor. Stevie Nicks steht nicht für Reue; ich dachte immer, sie stünde für Besinnung. Und für die Kinder ist es toll zu sehen, dass es verschiedene Kapitel und Schlachten in deinem Leben gibt und dass du damit deinen Frieden machen musst, damit du neue Schlachten schlagen kannst.“

Ingrid Sischy[2]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Buckingham Nicks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fleetwood Mac[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei diesen Fleetwood-Mac-Alben beteiligt:

Solo-Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Album US UK DE
1981 Bella Donna 1 11
1983 The Wild Heart 5 28 25
1985 Rock a Little 12 30 23
1989 The Other Side of the Mirror 10 3 14
1991 Timespace: The Best of Stevie Nicks 30 15 29
1994 Street Angel 45 16 67
1998 Enchanted: The Enchanted Works of Stevie Nicks (1973–97, 3-CD-Set) 85
2001 Trouble in Shangri-La 5 43 45
2007 Crystal Visions: Very Best of Stevie Nicks, CD/DVD
2009 Soundstage Sessions 47
2011 In Your Dreams 6 14 37
2014 24 Karat Gold: Songs from the Vault 7 14 69

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Single US UK DE
1978 Whenever I Call You Friend (mit Kenny Loggins) 5
1981 Stop Draggin’ My Heart Around (mit Tom Petty)
Bella Donna
3 50
1981 Leather and Lace (mit Don Henley)
Bella Donna
6
1982 Edge of Seventeen
Bella Donna
11
1982 After the Glitter Fades
Bella Donna
32
1983 Stand Back
The Wild Heart
5 32
1983 If Anyone Falls
The Wild Heart
14
1984 Nightbird
The Wild Heart
33
1985 Talk to Me
Rock a Little
4 68 28
1986 I Can’t Wait
Rock a Little
16 47 58
1986 Imperial Hotel
Rock a Little
16
1986 Has Anyone Ever Written Anything for You?
Rock a Little
60 84
1986 Needles and Pins (mit Tom Petty)
37
1987 Silent Night
-
1989 Rooms on Fire
The Other Side of the Mirror
16 16 46
1989 Long Way to Go
The Other Side of the Mirror
60 60
1989 Two Kinds of Love (mit Bruce Hornsby)
The Other Side of the Mirror
85
1989 Whole Lotta Trouble
The Other Side of the Mirror
1991 Sometimes It’s a Bitch
Timespace: The Best of Stevie Nicks
56 40 55
1994 Blue Denim
Street Angel
1994 Maybe Love Will Change Your Mind
Street Angel
57 42
2001 Planets of the Universe
Trouble in Shangri-La
2005 Dreams (mit Deep Dish)
14
2007 Stand Back (The Remixes)
Crystal Visions – The Very Best of Stevie Nicks
2011 Secret Love
In Your Dreams
2011 For What It’s Worth
In Your Dreams

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fernsehserien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Stevie Nicks – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. rollingstone.com: Stevie Nicks Spills 'American Horror Story' Secrets
  2. Jada Yuan: Stevie Nicks, the Fairy Godmother of Rock. New York Magazine, 17. Juni 2013, abgerufen am 8. Februar 2014.