Katharina Laß

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Kaya Laß

Katharina Laß (* 7. Januar 1983 in Kiel) ist eine deutsche Moderatorin, Sängerin, Sprecherin und Texterin. Sie ist auch unter dem Namen Kaya Laß bekannt.[1]

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abbruch ihres Schauspielstudiums in Kiel begann sie 2002 beim norddeutschen Jugendsender delta radio ihr Volontariat und moderierte parallel die Morningshow. Der Sender war auf sie aufmerksam geworden, nachdem sie beim Musik-Fernsehsender VIVA im Moderations-Casting You Can Make It Always den zweiten Platz hinter Janin Ullmann belegt hatte. Sie moderierte auf delta radio zeitweilig unter dem Namen Kaos Kaya[2] die Morningshow mit Alexander Rudzinski, Danny Peters und Torsten Creutzburg.

2009 wechselte sie zur Jugendwelle des Hessischen Rundfunks, You FM, nach Frankfurt am Main. Dort war sie Musikredakteurin und Moderatorin ihrer eigenen Sendung YOU FM Sounds mit Kaya, in der sie den Hörern vor allem neue Musik vorstellte. Hier lernte sie den Frankfurter Musikproduzenten, Rapper und Gründer des Labels 3P, Moses Pelham, kennen, der sie kurze Zeit später als Background-Sängerin seiner Band Glashaus engagierte.

Im Juli 2012 nahm sie ein Angebot des Hamburger Radiosenders alsterradio an[3], verließ den Sender jedoch bereits ein Jahr später wieder. Seit Mitte August 2016 moderiert Kaya Laß den Vormittag bei Antenne Niedersachsen in Hannover mit ihrem Programm „Kaya Laß während ihr arbeitet“. Dort ist sie mit Unterbrechung seit 2013 tätig. Zuvor moderierte sie bei Antenne Niedersachsen auch schon die Nachmittagssendung Von 2 bis frei mit Kaya und Flüecki mit Stefan Flüeck.

Kaya Laß war zwischenzeitlich in der Morgensendung aus dem Verkehrszentrum Rotherbaum von NDR 90,3 neben den Moderatoren Stephan Hensel und Ulf Ansorge zu hören und moderierte zudem regelmäßig die NDR1-Nacht aus dem Landesfunkhaus in Hamburg.

Außerhalb des Studios war Kaya unter anderem in den Jahren 2013, 2014 und 2016 Co-Moderatorin der Celler Hengstparade für Antenne Niedersachsen.[4] Als Sängerin stand sie mit The Weather Girls, One Fine Day im Vorprogramm von Udo Lindenberg (2004), Johannes Oerding und für zahlreiche Gigs mit der Antenne-Niedersachsen-Band auf der Bühne. Während der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 erlangte ihr WM-Song Schwarz-Rot-Gold hohe Viralität. Das Lied Atemlos durch die Nacht von Helene Fischer textete sie passend zur Fußball-WM um, das Abspielen im Radio wurde jedoch von der Plattenfirma untersagt. Sie arbeitet außerdem als Sprecherin für Hörspiele. Am 10. Januar 2016 übernahm Kaya Laß die Gastmoderation neben Michael Thürnau in der NDR Sendung Bingo!.

Seit April 2020 moderiert Laß verschiedene Sendungen beim Radiosender NDR 1 Welle Nord in Kiel.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2012: Original. Kaya’s Welt
  • 2013: Urlaub. Kaya’s Welt
  • 2013: Genauso, nur anders. Kaya’s Welt
  • 2013: Natur. Wallenski feat. Kaya Laß, Starship 909
  • 2017: Nordlichter[5]
  • 2018: Kannst Du Mich Hören?
  • 2019: Küstenküsse
  • 2020: Gemeinsam (gegen Corona)

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Katharina Laß – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. focus.de. Kaya Laß moderiert im Studio von Hit-Radio Antenne Niedersachsen. Abgerufen am 12. September 2015
  2. Radioszene: Personality-Schwund bei delta radio
  3. Hamburger Abendblatt vom 25. Juli 2012: Eine Trennung und viele offene Fragen
  4. celleheute.de vom 19. September 2013: Kaya Laß von Antenne Niedersachsen zu Gast bei Celler Hengstparade
  5. Kaya Laß singt „Nordlichter“ - die Hymne für Norddeutschland. In: antenne.com. 14. August 2017, abgerufen am 1. September 2017.
  6. Nominiert in der Kategorie „Beste Moderatorin“. In: deutscher-radiopreis.de. 1. September 2017, abgerufen am 1. September 2017.
  7. Manuel Weis: Deutscher Radiopreis 2017: Die Gewinner. In: quotenmeter.de. 7. September 2017, abgerufen am 10. September 2017.
  8. nlm.de: Niedersächsischer Medienpreis 2017 - Nominierte stehen fest Abgerufen am 5. Januar 2017
  9. „Deutscher Radiopreis: Preisträger 2018“ abgerufen am 6. September 2018