Deutscher Radiopreis

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Logo des Deutschen Radiopreises

Der Deutsche Radiopreis ist eine seit 2010 verliehene Auszeichnung für in Deutschland produzierte Hörfunkprogramme und deren Macher. Laut den Statuten wird sie für Leistungen vergeben, „die in besonderer Weise durch ihre Qualität die Stärken und Möglichkeiten des Mediums vorführen und hervorheben und die damit auch beispielhaft wirken“.[1]

Stifter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gestiftet wird der deutsche Radiopreis von den Hörfunkprogrammen der ARD, des Deutschlandradios und den Privatradios in Deutschland. Zu den Kooperationspartnern zählen das Grimme-Institut in Marl, die Freie und Hansestadt Hamburg, die Radiozentrale sowie die Radio-Vermarkter AS&S Radio GmbH und RMS. Die Federführung liegt beim Norddeutschen Rundfunk, NDR.

Preisvergabe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine elfköpfige Jury[2] wird vom Grimme-Institut berufen und besteht aus Journalisten, Programmchefs und Fachexperten. Sie ist sowohl für die drei Nominierungen in jeder Kategorie als auch für die Ermittlung der Preisträger zuständig. Sie vergibt Preise zehn bis elf Kategorien (beste Moderatorin, bester Moderator, bester Newcomer, beste Morgensendung, beste Comedy, bestes Nachrichten- und Informationsformat, beste Reportage, bestes Interview, beste Programmaktion, beste Innovation, beste Sendung). Alle Preise sind undotierte Ehrenpreise. Der ebenfalls elfköpfige Beirat[3] des Deutschen Radiopreises hat von 2010 bis 2014 einen „Sonderpreis für das Lebenswerk“ eines Radiomenschen und von 2010 bis 2016 einen „Sonderpreis Musik“ vergeben.

Verleihung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Deutsche Radiopreis wird im Rahmen einer Galaveranstaltung verliehen, die live von öffentlich-rechtlichen und privaten Radiosendern sowie als Videostream im Internet übertragen wird. Die dritten Fernsehprogrammen der ARD senden sie zeitversetzt. 2010 bis 2016 fand die Gala im „Schuppen 52“ im Hamburger Hafen statt, 2017 in der Elbphilharmonie. Moderiert wird die Veranstaltung seit 2011 von Barbara Schöneberger. Die erste Veranstaltung 2010 moderierte Katrin Müller-Hohenstein. Außerdem wird die Gala von zwei jährlich wechselnden Radiomoderatroren live kommentiert.

Preisträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2010[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erstmalige Verleihung des Deutschen Radiopreises fand am 17. September 2010 im Schuppen 52 im Hamburger Hafen statt. Moderiert wurde die Gala von Katrin Müller-Hohenstein, flankiert im Radio von den Kommentatoren Susanka Bersin (bigFM) und Thomas Mohr (NDR 2).

In folgenden Kategorien wurde der Preis vergeben:[4]

Daneben wurden vier Sonderpreise des Beirats verliehen:

2011[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die zweite Verleihung fand am 8. September 2011 wieder im Schuppen 52 im Hamburger Hafen statt. Gastgeberin war Moderatorin Barbara Schöneberger. Im Radio wurde die Gala von Sabine Beck (105’5 Spreeradio) und Thomas Mohr (NDR 2) kommentiert.

In folgenden Kategorien wurde der Preis vergeben:[5]

Daneben wurden zwei Sonderpreise des Beirats verliehen:

2012[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die dritte Verleihung fand am 6. September 2012 im Schuppen 52 im Hamburger Hafen statt und wurde von Barbara Schöneberger moderiert. Die Übertragung wurde von Susanka Bersin (bigFM) und Andreas Kuhlage (N-JOY) live für alle Radiosender kommentiert.

In folgenden Kategorien wurde der Preis vergeben:[6]

Daneben wurden zwei Sonderpreise des Beirats verliehen:

2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schauplatz der vierten Verleihung des deutschen Radiopreises war am 5. September 2013 wie in den vergangenen Jahren das Eventcenter Schuppen 52 im Hamburger Hafen. Barbara Schöneberger moderierte die Preisverleihung. Im Radio begleiteten live Sina Peschke (LandesWelle Thüringen) und Andreas Kuhlage (N-JOY) die Veranstaltung.

In folgenden Kategorien wurde der Preis vergeben:[7]

Daneben wurden zwei Sonderpreise des Beirats verliehen:

2014[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 4. September 2014 führte Barbara Schöneberger durch die fünfte Verleihung im Schuppen 52 im Hamburger Hafen. Sina Peschke (LandesWelle Thüringen) und Andreas Kuhlage (N-JOY) kommentierten die Show wie im vergangenen Jahr live im Radio.

In folgenden Kategorien wurde der Preis vergeben:[8]

Daneben wurden zwei Sonderpreise des Beirats verliehen:

2015[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 3. September 2015 führte zum fünften Mal in Folge Barbara Schöneberger durch die sechste Preisverleihung im Schuppen 52 im Hamburger Hafen. Horst Hoof (Radio Hamburg) und Elke Wiswedel (NDR 2) kommentierten die Gala live im Radio.

In folgenden Kategorien wurde der Preis vergeben:[9]

Daneben wurde ein Sonderpreis des Beirats verliehen:

2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die siebte Preisverleihung fand am 6. Oktober 2016 im Schuppen 52 im Hamburger Hafen statt und wurde von Barbara Schöneberger moderiert. Horst Hoof (Hit Radio FFH) und Elke Wiswedel (NDR 2) kommentierten erneut die Gala live im Radio.

In folgenden Kategorien wurde der Preis vergeben:[10]

Daneben wurde ein Sonderpreis des Beirats verliehen:

2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die achte Preisverleihung fand am 7. September 2017 in der Elbphilharmonie in Hamburg statt und wurde von Barbara Schöneberger moderiert. Florian Weiss (Antenne Bayern) und Elke Wiswedel (NDR 2) kommentierten die Gala live im Radio.

In folgenden Kategorien wurde der Preis vergeben:[11]

2018[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die neunte Preisverleihung fand am 6. September 2018 im Schuppen 52 im Hamburger Hafen statt und wurde von Barbara Schöneberger moderiert. Stefan Meixner (Antenne Bayern) und Nina Zimmermann (N-JOY) kommentierten die Gala live im Radio.

In folgenden Kategorien wurde der Preis vergeben:[12]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Deutscher Radiopreis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. NDR: Ein Preis für Qualität. Abgerufen am 17. September 2017.
  2. NDR: Die Arbeit der Jury. Abgerufen am 17. September 2017.
  3. NDR: Die Mitglieder des Beirates. Abgerufen am 17. September 2017.
  4. NDR: Preisträger des Deutschen Radiopreises 2010. Abgerufen am 17. September 2017.
  5. NDR: Preisträger des Deutschen Radiopreises 2011. Abgerufen am 17. September 2017.
  6. NDR: Preisträger des Deutschen Radiopreises 2012. Abgerufen am 17. September 2017.
  7. NDR: Die Preisträger des Deutschen Radiopreises 2013. Abgerufen am 17. September 2017.
  8. NDR: Preisträger des Deutschen Radiopreises 2014. Abgerufen am 17. September 2017.
  9. NDR: Die Preisträger des Deutschen Radiopreises 2015. Abgerufen am 17. September 2017.
  10. NDR: Die Preisträger des Deutschen Radiopreises 2016. Abgerufen am 17. September 2017.
  11. NDR: Die Preisträger des Deutschen Radiopreises 2017. Abgerufen am 17. September 2017.
  12. NDR: Die Preisträger des Deutschen Radiopreises 2018. Abgerufen am 7. September 2018.