Katharine Mehrling

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Katharine Mehrling (* 1974 oder 1975[1][2] in Hanau[3]) ist eine deutsche Schauspielerin, Sängerin und Songschreiberin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katharine Mehrling wuchs in Ostheim (Nidderau) auf. Sie studierte Schauspiel und Musical Theatre am London Studio Centre und am Lee Strasberg Theatre Institute in New York. 1993 wurde sie noch während ihrer Ausbildung von Regisseur Michael Bogdanov als "Chrissy" für die Revivalproduktion des Musicals Hair im Old Vic Theatre engagiert.

Ihre Engagements umfassen zahlreiche weibliche Hauptrollen in Stücken wie "Sugar Kane" in Some Like It Hot, "Polly" in Die Dreigroschenoper, "Eponine" in Les Misérables, "Eva Peron" in Evita, "Lucy" in Jekyll & Hyde, "Irma" in Irma la Douce, "Emma" in Bleib noch bis zum Sonntag (Tribüne Berlin) "Fanny Brice" in Funny Girl, "Lilli Vanessi/Katharina" in Kiss Me, Kate (Bad Hersfelder Festspiele) und "Sally Bowles" in Cabaret in der Bar jeder Vernunft Berlin (Regie: Vincent Paterson).

Internationales Aufsehen erregte ihre Verkörperung von Edith Piaf in drei verschiedenen Theaterinszenierungen. Das Musical The Birds of Alfred Hitchcock von William Ward Murta (Theater Bielefeld, 2010) wurde eigens für sie geschrieben. Sie stand bis jetzt mit zwei Solo-Programmen auf der Bühne, Hommages mit französischen Chansons und Bonsoir, Katharine (2009 und 2010 in der Bar jeder Vernunft).

In dem Film Operation Walküre – Das Stauffenberg-Attentat hat Katharine Mehrling einen Auftritt als Sängerin im Offiziersclub, und sie ist mit dem Lied Für eine Nacht voller Seligkeit auf dem Soundtrack zu hören.

Beim Bundeswettbewerb Gesang, bei dem sie 1995 selbst den 2. Platz gewann,[4] war sie 2011 Jury-Mitglied.[5] 2013 war sie Jury-Präsidentin und moderierte die Preisträgergala im Friedrichstadtpalast.

Ihr erstes Album mit selbstgeschriebenen Liedern, Am Rande der Nacht (Musik: Rolf Kühn & Katharine Mehrling), wurde in den Berliner Hansa Studios produziert und 2011 bei Monopol Records veröffentlicht.

Ende 2011 präsentierte der Hessische Rundfunk im großen Sendesaal Ein Abend mit Katharine Mehrling und der HR Big Band unter der Leitung von Jörg Achim Keller.

Zwei Monate lang (vom 11. Februar bis 14. April 2012) stand sie mit ihrer Band, Tänzern, internationalen Artisten und Special Guest Rolf Kühn im Wintergarten mit ihrer Show Am Rande der Nacht auf der Bühne.

2016 war sie die Premierenbesetzung in Andrew Lloyd Webbers Evita (Inszenierung: Vincent Paterson) im Ronacher in Wien.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hair. The 1993 Original London Cast Recording. EMI-Electrola, 1993
  • Rainer Bielfeldt: Conni – Ich mach so gern Musik. Universal Music, 2004
  • Hommages. 2008
  • Am Rande der Nacht. 2011

Fernsehfilme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Axel Schock: Ich hab halt nicht mit Dieter Bohlen geschlafen. In: Berliner Zeitung, 6. Januar 2006, abgerufen: 6. Mai 2014
  2. Barbara Jänichen: Katharine Mehrling übersteht schwere Krankheit. In: Die Welt, 30. April 2006, abgerufen: 18. September 2011
  3. Bernd Wegner: London – New York – Berlin. Katharine Mehrling, die „Piaf von Berlin“, lebt jetzt seit zehn Jahren an der Spree. In: BVG plus _07/08 (2010). S. 28–29 (PDF; 7,1 MB)
  4. a b Bundeswettbewerb Gesang: Alle Preisträger Musical/Chanson (Memento des Originals vom 25. Februar 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bwgesang.de
  5. 40. Bundeswettbewerb Gesang 2011: Jurys@1@2Vorlage:Toter Link/www.bwgesang.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  6. Gitte Haenning erhält den Lale Andersen Preis - Förderpreis für Katharine Mehrling. Pressemitteilung der Stadt Bremerhaven vom 17. August 2012, abgerufen am 29. September 2012