Koen Casteels

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Koen Casteels
Casteels Koen.jpg
Aufnahme aus dem Jahr 2014
Personalia
Geburtstag 25. Juni 1992
Geburtsort BonheidenBelgien
Größe 197 cm
Position Tor
Junioren
Jahre Station
1996–2002 KAC Betekom
2002–2009 KRC Genk
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2009–2011 KRC Genk 0 (0)
2011–2014 TSG 1899 Hoffenheim II 32 (0)
2011–2015 TSG 1899 Hoffenheim 39 (0)
2015 VfL Wolfsburg 0 (0)
2015 → Werder Bremen (Leihe) 6 (0)
2015– VfL Wolfsburg 67 (0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
2007 Belgien U15 2 (0)
2008 Belgien U16 3 (0)
2008–2009 Belgien U17 3 (0)
2009–2011 Belgien U19 20 (0)
2011–2013 Belgien U21 9 (0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: Saisonende 2017/18

Koen Casteels (* 25. Juni 1992 in Bonheiden) ist ein belgischer Fußballspieler, der seit Juli 2015 beim VfL Wolfsburg spielt.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er fing bereits mit vier Jahren bei KAC Betekom mit dem Fußballspielen an und wechselte nach seinem zehnten Geburtstag in die Jugendabteilung des KRC Genk.[1] Nachdem Casteels in seiner Jugend in Belgien für den KRC Genk gespielt hatte, wurde er ab Juli 2009 in den Profikader des Vereins übernommen. Im Sommer 2011 wechselte er nach Deutschland zur TSG 1899 Hoffenheim und unterschrieb dort einen Vierjahresvertrag.[2] In der Saison 2011/12 kam er nur in der zweiten Mannschaft (U-23) in der damals viertklassigen Regionalliga Süd zum Einsatz. Durch den Ausfall von Stammkeeper Tom Starke im Oktober 2011 rückte er für zwei Pflichtspiele als zweiter Torhüter auf die Bank der Profimannschaft.

Zur Saison 2012/13 wurde Casteels zweiter Torwart hinter Tim Wiese. Spielpraxis sammelte er weiterhin parallel in der U-23 in der Regionalliga Südwest. Am 23. September 2012 kam er zu seinem Profidebüt, als er beim 3:1-Sieg gegen Hannover 96 für den verletzten Wiese in die Startelf rückte. Als Ende Januar Heurelho Gomes verpflichtet wurde, behauptete Casteels seine Position als Nummer 2 gegenüber dem zeitweise suspendierten Wiese. Als sich Gomes am 28. Spieltag verletzte und bis Saisonende ausfiel, übernahm er dessen Position als Stammtorhüter.

Auch in der neuen Saison begann Casteels als Stammtorhüter, musste diese Rolle jedoch im Verlauf der Saison zeitweise an Jens Grahl abtreten. Am 6. April 2014 zog sich Casteels während der Bundesligapartie gegen Hertha BSC einen Schienbeinbruch zu, weswegen der Torhüter noch am selben Tag operiert wurde.[3]

Da Casteels durch seine Verletzung und die Verpflichtung von Oliver Baumann in der Saison 2014/15 zu keinem weiteren Einsatz bei den Hoffenheimern kam, wechselte er im Januar 2015 zum VfL Wolfsburg.[4] und unterschrieb einen Vertrag bis Juni 2018, wurde aber bis zum Ende der Saison 2014/15 direkt an Werder Bremen weiterverliehen.[5] Sein Pflichtspieldebüt für Werder absolvierte er am 4. März 2015 bei der 1:3-Niederlage gegen Arminia Bielefeld im Achtelfinale des DFB-Pokals. Sein erster Bundesliga-Einsatz folgte am 19. April 2015 beim 1:0-Heimsieg gegen den Hamburger SV. Die letzten Partien der Saison bestritt er als Stammtorhüter.

Nach der Spielzeit kehrte Casteels wieder nach Wolfsburg zurück. Sein Pflichtspieldebüt für den VfL absolvierte er aufgrund einer Verletzung Diego Benaglios am 1. August 2015 im DFL-Supercup beim 5:4-Erfolg gegen den FC Bayern München im Elfmeterschießen und gewann so gleich seinen ersten Titel. Beim Elfmeterschießen hatte er einen Strafstoß mit dem Fuß abwehren können. Danach bestritt er auch drei Bundesliga-Partien, bis Benaglio zurückkehrte.

Am 22. Juni 2017 verlängerte Casteels seinen Vertrag in Wolfsburg vorzeitig bis 2021.[6]

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 5. August 2009 absolvierte Casteels unter Marc van Geersom sein erstes Junioren-Länderspiel für die belgische U-19-Nationalmannschaft, für die er bis zum 21. Juli 2011 sieben weitere Spiele bestritt.[7] Zudem nahm er an der U-19-Europameisterschaft in Rumänien teil. Jedoch sah er bereits im ersten Gruppenspiel gegen den späteren Titelgewinner Spanien (1:4) in der 13. Minute die Rote Karte. Da die belgische Auswahlmannschaft bereits in der Vorrunde ausschied, war dies zugleich sein letzter Einsatz.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Über Koen, www.koencasteels.be
  2. Hoffenheim verpflichtet Koen Casteels, achtzehn99.de
  3. Koen Casteels erfolgreich operiert TSG Hoffenheim 7. April 2014
  4. Koen Casteels verlässt die TSG, Offizielle Internetpräsenz der TSG 1899 Hoffendem, abgerufen und veröffentlicht am 21. Januar 2015
  5. VfL Wolfsburg: VfL verpflichtet Koen Casteels, 22. Januar 2015, abgerufen am 22. Januar 2015.
  6. VfL Wolfsburg: Bis 2021 beim VfL, 22. Juni 2017, abgerufen am 22. Juni 2017.
  7. Koen Casteels, transfermarkt.de