Kurt Ohnsorg

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Kurt-Ohnsorg-Weg im Josef-Bohmann-Hof in Donaustadt
„Bewegungsrhythmus“ (1970) von Kurt Ohnsorg

Kurt Ohnsorg (* 25. Dezember 1927 in Sigmundsherberg, Niederösterreich; † 22. September 1970 in Gmunden, Oberösterreich) war ein österreichischer Keramiker und Hochschullehrer.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kurt Ohnsorg war ein Pionier der Modernen Keramik in Österreich. Er studierte an der damaligen Akademie für Angewandte Kunst Wien (bei Robert Obsieger; Diplom für Keramik 1950) und erwarb anschließend vertiefte künstlerische und praktische Kenntnisse als Gast in Keramikstudios in Paris und Rom (bis 1954)[1]. Er arbeitete parallel auch in Betrieben der österr. Keramikindustrie (Gmundner Keramik, anschließend Schleiß Keramik, beide Gmunden) und fertigte keramische Kleinfiguren und Szenen (meist als Unikate) für den kommerziellen Markt an (1950-1960), um seinen Lebensunterhalt zu verdienen.

Er wollte jedoch Keramik vor allem als Medium der Kunst betreiben, und gründete daher parallel in Wien bereits 1954 ein Keramik-Experimentalstudio, und übernahm 1955 die sog. Handwerkstatt in der Porzellangasse (sic!) 26[2] in Wien, die bis heute (als Keramik-Werkstatt) weiter besteht[3]. Er gründete dann 1961 (mit Alfred Seidl, in der Rechtsform eines Vereins) das Josef-Hoffmann-Seminar für keramische Gestaltung in Wien, das zwar die Zusammenarbeit von Industrie, Gewerbe und Kunst verfolgte, aber doch die künstlerische Dimension in den Vordergrund stellte (und als Verein nach dem Tod Ohnsorgs (1970) noch bis 1978 existierte).[4]

1961 wechselte Kurt Ohnsorg als Designer von der Schleiß-Keramik zur ÖSPAG in Wilhelmsburg und war in deren Kunstkeramik-Studio u.a. beim (Neu-)Design der Serien „Daisy“ und „Corinna“ (Lilienporzellan) tätig, wo er verschiedene bis heute als Sammlerstücke gefragte Formen schuf.[5]

Er rief dann 1963 das Keramiksymposium Gmunden[6] ins Leben und leitete es bis zu seinem Tod 1970. Das Gmundner Symposium war damals das erste Symposium speziell für Keramikkunst weltweit. 2003 wurde es wiederbelebt und findet seither regelmäßig statt.

1969 wurde Ohnsorg an die Kunstschule der Stadt Linz (heute: Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz) berufen und begründete dort die (bis heute als Abteilung Plastische Konzeptionen/ Keramik bestehende [7]) Meisterklasse Keramik. Dieses Wirken endete aber bereits 1970 durch seinen Freitod, und sein damaliger Assistent Günter Praschak übernahm dann ab 1972 die Lehrkanzel/ Meisterklasse Keramik, die später nach der Emeritierung von Praschak (2004) zunächst durch Maria Baumgartner interimistisch geleitet; und nach wechselnden Gastprofessuren ab 2008 durch Frank Louis übernommen wurde.

Ohnsorgs Werke befinden sich in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen, wie dem Museum für Angewandte Kunst Wien, der Kunstsammlung des Bundes (Standorte Albertina und MUMOK)[8], dem Lentos Kunstmuseum Linz, den Kunstsammlungen der Länder Oberösterreich, Niederösterreich und Wien, der Sammlung der Zentralsparkasse der Gemeinde Wien, der Sammlung Conrad H. Lester, den Sammlungen des Kammerhof-Museums Gmunden, dem Musée Ariana (Musée suisse de la céramique et du verre - Schweizer Museum für Keramik und Glas), Genf, u.a.

Er ist auch mit Kunstwerken im öffentlichen Raum (in Wien, Linz oder Gmunden, s.u.) präsent.

Kurt Ohnsorg war Mitglied der Acadèmie Internationale de Céramique (AIC/ IAC)[9], der Künstlervereinigung Wiener Künstlerhaus, der Künstlergilde Salzkammergut[10], des World Crafts Council (WCC), Sektion Österreich und Europa (WCC-Vizepräsident ab 1969), sowie des Oö. Werkbundes[11].

Elfriede Jelinek über Werke von Kurt Ohnsorg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die österr. Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek schrieb 2010 (anlässlich der Ausstellung von Werken Kurt Ohnsorgs in der Zacherlfabrik) in der Zeitung Die Presse:

Diese wunderbaren Dinge, die Ohnsorg hergestellt hat, haben sehr oft eine Bestimmung, dienen einem Zweck, und es ist eine große Leistung, wenn Schönheit eben auch eine Bestimmung hat, obwohl sie an und für sich ist und für sich gern auch bleiben würde ... Das sind Gebrauchsgegenstände, die auch gebraucht werden sollen, und gleichzeitig weisen sie einen streng darauf hin, dass diese Bestimmung vom Benutzer durchgestrichen wird, indem er zu ihrer Nutzung aufgefordert ist. Der Herausgeforderte ... hat diese Bestimmung des Werks ausdrücklich genannt und sogar gezeigt bekommen, aber jetzt findet er keinen Ausdruck dafür, was das ist, das er da benützen soll. Die Schönheit hat ihn, als er ein besonders hübsches Arrangement aus Zweigen in diese Vase stecken wollte, ins Gesicht geschlagen, für einen kurzen Moment ist er blind, geblendet, er soll sich der Bestimmung dieser Gegenstände, die so offensichtlich ist, nicht so offen nähern ... Was macht die Schönheit da schon wieder für einen Blödsinn, indem sie nicht uns schön gemacht hat, was so viel praktischer wäre, denn dann könnten wir sie ja überallhin mitnehmen, nicht uns also, sondern diese Gegenstände? Sollen wir das aus diesen Werken erfahren, dass sie das, was sie sind, nie eigentlich sein werden, indem man sie benutzt als das, was sie sein können oder sein sollen, und sind sie das nicht mehr, weil sie jederzeit (in Scherben, in Splittern) an ihr Ende kommen könnten, vergänglich, wie sie sind? (...) Diese Kunstwerke lassen sich nicht auslegen, sie lassen sich irgendwo hinlegen, aber nicht auslegen. Sie sind keine Auslegware. Da stehen sie, aber nicht in einer Auslage, wo sie aber genauso gut stehen könnten, jederzeit, in der Gewissheit ihrer selbst, zerbrechlich und gleichzeitig an ihrem Endpunkt angelangt zu sein, den der Künstler für sie bestimmt hat. Sie haben die Möglichkeit, nein, die Gewissheit, einmal zu Ende zu sein (wie jedes Leben sie hat), durch einen Gewaltakt oder durch einen Fall, einen Fall von hoch oben, sie haben diese Möglichkeit, aber wir, wir haben die Sicherheit. Vielleicht ist es das: Die Schönheit hat die Möglichkeit, zu Ende zu sein, wir haben auch noch die Sicherheit dazu, dass es ganz bestimmt zu Ende gehen wird. Das ist das Eigenste, das auch diese Kunstwerke enthalten. Sie sind nicht, was sie sind. Sie sind.

(Auszug aus: Elfriede Jelinek: Ohnsorg oder: Die äußerste Möglichkeit. Man muss das Feste feiern, denn wenn es fällt, kann es zerbrechen. Zum 40. Todestag Kurt Ohnsorgs: über seine Keramik-Kunstwerke und über deren Schönheit, in: Die Presse, Print-Ausgabe, 28. 8. 2010[12]).

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Personale Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gruppenausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein erstes, von Elisabeth Baumgartner und Claudia Mayer-Rieckh erarbeitetes, inzwischen über 500 Werke von Kurt Ohnsorg umfassendes Werkverzeichnis mit Abbildungen befindet sich in der Publikation „Kurt Ohnsorg. Keramik aus Leidenschaft“, hg. von Carl Aigner und Reinhard Linke, Weitra 2017: Verlag Bibliothek der Provinz, ISBN 978-3-99028-657-9, S. 122-153. Hier (beim Wikipedia-Artikel) sind nun lediglich einige Werke angeführt, die dzt. öffentlich zugänglich sind, sei es im WWW oder im öffentlichen Raum.

Werke mit Abbildung im WWW[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Vase (1957)[38];
  • Vase Seladon „Corinna“ (1961)[39]
  • Div. Objekte (Schalen, Vasen) mit farbigen Glasuren (1961/62), ausgestellt 1962 im Josef-Hoffmann-Seminar für keramische Gestaltung[40];
  • Div. Objekte (Schalen, Objekte, Skulpturen) (1958-1970), ausgestellt 2010 in der Zacherlfabrik Wien[41],
  • Vase (1964), Sammlung des MUMOK Wien[42];
  • Vase (Staatspreis für angewandte Kunst 1968)[43];
  • Objekt „Kerzenständer“ (1969)[44];
  • Kurt Ohnsorg: Keramik aus Leidenschaft, in: kr - Keramische Rundschau, Fachzeitschrift der Bundesinnung der Hafner, Platten- und Fliesenleger, Keramiker, des Österreichischen Kachelofenverbandes sowie Österreichischen Fliesenverbandes, Wien, Heft 2 (2017)[45], mit Abb. div. Keramikobjekte 1955 - 1968 (aus der Ohnsorg-Ausstellung St. Pölten 2017);

Werke im öffentlichen Raum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Relief (1950?), gestaltet für das Große Festspielhaus Salzburg (dort jedoch nicht permanent montiert)[46];
  • Wandinstallation und Weihwassergefäße (1960), montiert in der Kapelle im ehem. Studentenhaus der Caritas (Wien 1, Seilerstätte 30)[47][48];
  • Relief (1964), montiert in der Zentralsparkasse der Gemeinde Wien, Zweigstelle Simmeringer Hauptstraße 98 (mit Barbara Niemann);
  • Keramik-Stadtwappen (1965) im öffentlichen Raum (Gmunden, Trauntor)[49] (mit Anders B. Liljefors und Alfred Zinhobel);
  • Relief „Dynamische Gestaltung“ (1965), aufgestellt im öffentlichen Raum (Wien 10, Gesellenheim Zohmanngasse 28/ Brunnenweg);
  • Objekt „Vogeltränke“ (1966), aufgestellt im öffentlichen Raum (Wien 20, Klosterneuburger Straße/ Dietmayrgasse);
  • Skulptur (1966), entstanden beim Architectural Ceramic Seminar in Ein Hod, dzt. aufgestellt im Moskovich-Skulpturen-Park, Künstlerdorf Ein Hod, Israel[50]
  • Porzellansäule (1968), aufgestellt im öffentlichen Raum (Bundesbildungsheim und Seminarzentrum Raach am Hochgebirge, Vorplatz);
  • Plastik „Bewegungsrhythmus“ (1968) aufgestellt im öffentlichen Raum (Wien 14, Linzer Straße 452);
  • „Keramisches Relief“ (1970), angebracht im öffentl. Raum (Chemiehochhaus der Technischen Hochschule Wien, Getreidemarkt);
  • „Keramisches Relief“ (1970), angebracht im öffentl. Raum (Bürogebäude des ÖAMTC Oberösterreich, Linz (mit Fritz Goffitzer))[51];

Auszeichnungen, Preise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Förderungspreis des Wiener Kunstfonds[52] (1958);
  • Theodor-Körner-Preis (1960);
  • Goldmedaille der Académie Internationale de Céramique (1962);
  • Förderungspreis des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst (1962);
  • Preis der Stadt Wien für Bildende Kunst, Sparte: Angewandte Kunst (1965)[53];
  • Silbermedaille der Académie Internationale de Céramique (1965);
  • Österreichischer Staatspreis für angewandte Kunst (1968)[54];
  • Verleihung des österr. Berufstitels „Professor“ (1968);
  • Kulturpreis des Landes Niederösterreich (Würdigungspreis für Bildende Kunst) (1970);
  • Wahl zum Chairman, World Crafts Council, European Section (1970; damit auch zum Vice Chairman des WCC weltweit);
  • Benennung des „Kurt-Ohnsorg-Weg“ im 22. Wiener Gemeindebezirk (1977) nach Kurt Ohnsorg[55]

Literatur und AV-Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Texte von Kurt Ohnsorg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kurt Ohnsorg (1960): Biografie (Manuskript) (1960), in: basis wien - Mappe Kurt Ohnsorg[56], auch in Carl Aigner u.a. (Hg.) 2017, a.a.o., S. 162;
  • Kurt Ohnsorg (1961): Rede anlässlich der Eröffnung des Josef Hoffmann Seminars für keramische Gestaltung, gehalten im Museum für Angewandte Kunst Wien am 16. 11. 1961, abgedruckt in: Karl Mrazek: Das Josef Hoffmann-Seminar für keramische Gestaltung, in: Museum für Angewandte Kunst Wien (Hg.): Alte und moderne Kunst. Österreichische Zeitschrift für Kunst, Kunsthandwerk und Wohnkultur, 7. Jg. Nr. 54/55 (1962), ISSN 0002-6565, S. 39, auch online, abgefragt 22. März 2017[57];
  • Kurt Ohnsorg (Hg. 1962): Keramische Unikate und Strukturen. Aus der eigenen Werkstätte und in Zusammenarbeit mit der ÖSPAG (Katalog zur Ausstellung 12. April bis 13. Mai 1962), Wien 1962: Österr. Museum für Angewandte Kunst (heute: MAK);
  • Kurt Ohnsorg (1964): Internationales Gmundner Sommerseminar für Keramik 1964. In: Oberösterreich. Landschaft, Kultur, Wirtschaft, Fremdenverkehr, Sport (Zeitschrift); Jg. 14 (1964), Heft 3/4, S. 40-41;
  • Kurt Ohnsorg (Hg., 1964): Internationales Sommerseminar für Keramik 1964: Formen, Wien 1964: Erwin Metten GmbH (Fotografie: Hans Prillinger; 32 Blatt)[58];
  • Kurt Ohnsorg (1965): Brief an Heimito von Doderer (Manuskript), in: Nachlass Heimito von Doderer, Österreichische Nationalbibliothek, Handschriftensammlung[59];
  • Kurt Ohnsorg (Hg., 1965): Internationales Sommerseminar für Keramik 1965: Raum und Farbe, Wien 1965: Erwin Metten GmbH (Fotografie: Hans Prillinger; 22 Blatt);
  • Kurt Ohnsorg (Hg., 1966): Internationales Sommerseminar für Keramik 1966: Vielfalt der Techniken, Wien 1966: Erwin Metten GmbH (Fotografie: Hans Prillinger; 12 Blatt)[60];
  • Kurt Ohnsorg (Hg., 1967): Internationales Sommerseminar für Keramik 1967: Gefäße, Wien 1967: Erwin Metten GmbH (Fotografie: Hans Prillinger; 14 Blatt)[61];
  • Kurt Ohnsorg (1967): Keramik heute und wie sie gelehrt werden kann. Prof. Kurt Ohnsorg erläutert sein Programm, in: Oberösterreichische Nachrichten, Printausgabe 30. 8. 1967, S. 4;
  • Charlotte Blauensteiner/ Kurt Ohnsorg (1968): Interview Kurt Ohnsorg mit Charlotte Blauensteiner, in: md - möbel interior design. Internationale Fachzeitschrift für Objekt- und Wohnbereich, Planung, Beratung, Einrichtung, Verkauf, 14. Jg. 1968 Nr. 3, ISSN 0343-0642, S. ?;
  • Kurt Ohnsorg (1968): Konzept für ein Keramikstudium in Linz, unveröff. Manuskript, in: Archiv der Stadt Linz[62], auszugsweise veröff. in: Carl Aigner: „... in Linz den entsprechenden Nachwuchs für ein europäisches Geschehen auf dem Sektor Keramik heranzubilden“. Zur Etablierung der Professur und Meisterklasse für keramische Plastik an der ehemaligen Kunstschule der Stadt Linz, in: Carl Aigner u.a. (Hg.) 2017, a.a.o., S. 28[63];
  • Kurt Ohnsorg (1968?): Keramik ist ein umfassender Begriff ..., undatierter Text, später abgedruckt in: Einladung zur Eröffnung der Ausstellung Prof. Kurt Ohnsorg (1978), Erste österr. Spar-Casse, Wien, Filiale Porzellangasse, dieser Text auch in: „Was Ohnsorg geschaffen hat, war etwas ganz Besonderes“. Carl Aigner und Reinhard Linke im Gespräch mit Paul Twaroch, in: Carl Aigner u.a. (Hg.) 2017, a.a.o, S. 113.[64];
  • Kurt Ohnsorg (Hg.): 6. Internationales Keramiksymposium Gmunden (1969), Beilage zur Zeitschrift kunst + handwerk, ISSN 2365-5305, Nr. 10/1969 (Beilage), unpag. S. III-XII;
  • Peter Kraft/ Kurt Ohnsorg (1969): Das Entwicklungsland liegt vor der Haustür. Gespräch mit mit dem Keramiker Kurt Ohnsorg in Gmunden, in: Amtliche Linzer Zeitung, Printausgabe 20. 6. 1969, S. 567-568.
  • Kurt Ohnsorg (1970a): Ein moderner Keramiker - Ohnsorg über Ohnsorg, in: Museum für Angewandte Kunst Wien (Hg.): Alte und Moderne Kunst, 15. Jg. Nr. 112 (1970), ISSN 0002-6565, S. 37-39[65];
  • Kurt Ohnsorg (1970b): Bericht über das erste Semester an der Keramikklasse in Linz, unveröff. Manuskript, Archiv der Stadt Linz, auszugsweise veröff. in: Carl Aigner: „... in Linz den entsprechenden Nachwuchs für ein europäisches Geschehen auf dem Sektor Keramik heranzubilden“. Zur Etablierung der Professur und Meisterklasse für keramische Plastik an der ehemaligen Kunstschule der Stadt Linz, in: Carl Aigner u.a. (Hg.) 2017, a.a.o., S. 30[66];
  • Kurt Ohnsorg (1974): Text, in: Ver Sacrum. Neue Hefte für Kunst und Literatur[67], Jahrgang 1974, Wien 1974: Verlag Jugend und Volk, S. ?;
  • Kurt Ohnsorg (1989): Gedanken zur Arbeit, in: Maria Baumgartner, Günter Praschak, Heimo Kuchling (Hg., Red.): Keramik Österreich [Ausstellungskatalog zur gleichnamigen Ausstellung, 2. - 30. 4. 1989], Hannover 1989: Galerie Böwig, S. 11-12 (redigierte Auszüge aus Ohnsorg 1970);
  • Kurt Ohnsorg (2017): Gedanken zur Arbeit - ein Manifest, in: Carl Aigner/ Reinhard Linke (Hg.): Kurt Ohnsorg. Keramik aus Leidenschaft, Weitra u.a. 2017: Bibliothek der Provinz, ISBN 978-3-99028-657-9, S. 41-42 (redigierter Text aus Ohnsorg 1970 und Ohnsorg 1989, beruhend auf Ohnsorg 1961).

Über Kurt Ohnsorg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schriftliche Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heimito von Doderer (1962): Text zur Ausstellung Kurt Ohnsorg 1962 (im MAK Wien). In: Heimito von Doderer: Die Wiederkehr der Drachen. Aufsätze, Traktate, Reden, München 1970: Biederstein-Verlag, ISBN 3-7642-0135-5, S. 206f (Erstveröffentlichung im Katalog zur Ausstellung 1962);
  • Sokrates Dimitriou: Der Keramiker Kurt Ohnsorg, in: Der Aufbau (Zeitschrift des Wiener Stadtbauamtes), Nr. 1 (1962), S. 25-26;
  • ohne Autor: Kurt Ohnsorg - Ein Wiener Keramiker, in: Magnum (Zeitschrift), Heft 43 (August 1962, Thema: Wien), ISSN 0464-4417, S. 73ff.;
  • Anton Würzl: Kurt Ohnsorg. Zurück zur Wahrheit, in: Kunst im Handwerk Österreichs - Art and craft in Austria - L' Art dans les metiers de l'Autriche, Wien 1964: Notring der Wissenschaftlichen Verbände Österreichs (Notring-Jahrbuch 1964), S. 50-51;
  • Günther Feuerstein u.a.: Moderne Kunst in Österreich, Wien 1965: Forum Verlag, S. 96-115 (zu Keramik-Kunst und Kurt Ohnsorg);
  • Karl Mrazek: Nachruf Kurt Ohnsorg, in: Museum für Angewandte Kunst Wien (Hg.): Alte und Moderne Kunst. Österreichische Zeitschrift für Kunst, Kunsthandwerk und Wohnkultur, 15. Jg. Nr. 112 (1970), ISSN 0002-6565, S. 40-41;
  • Gerhardt Kapner: Freiplastik in Wien. Wien [u.a.] 1970: Jugend & Volk, S. 113-119 (zu den Plastiken und Keramiken Ohnsorgs im öffentl Raum);
  • Franz F. Kriwanek: Keramos. The Teaching of Pottery, Dubuque/ Iowa, USA 1970: Kendall Publ., ISBN 0-8403-0279-7, S. 40-42, (Kapitel „Glasuren“, mit 2 Abb. von Werken Ohnsorgs);
  • Friedrich Czagan: In memoriam Kurt Ohnsorg. Kunst aus Ton, in: Artis (Zeitschrift, Zürich, Konstanz u.a.), Nr. 5 (1971), ISSN 1420-5777, S. 34-35;
  • Louise A. Bogner: The Dictionary of World Pottery and Porcelain, New York/ NY 1971: Scribner & Sons, ISBN 0-684-10031-2, S. 299ff. (Eintrag Kurt Ohnsorg);
  • Waltraut Neuwirth: Wiener Keramik - Historismus, Jugendstil, Art Déco, Braunschweig 1974: Klinkhardt & Biermann, ISBN 3-7814-0163-4, S. 94-98 (zur Situation nach 1945 und zur Rolle Kurt Ohnsorgs);
  • Norbert Rodt: Kirchenbauten in Wien 1945-1975. Auftrag, Aufbau und Aufwand der Kirche in Wien, Wien 1976: Wiener Dom-Verlag (Veröffentlichungen des Kirchenhistorischen Instituts der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien, 19), ISBN 3-85351-082-5, S. 396 (Zu Werken Kurt Ohnsorgs);
  • Felix Czeike: XIV. Penzing. Wien [u.a.] 1980: Jugend & Volk (Wiener Bezirkskulturführer, 14), ISBN 3-7141-6222-4, S. 46 (Zu Werken Kurt Ohnsorgs);
  • Dienst Beeldende Kunst (Hg.): Keramiekkollektie, 's-Hertogenbosch (NED) 1983, ISBN 90-6538-071-X, S. 115 (Kurt Ohnsorg in holländ. Sammlungen, mit Abb.);
  • Elfriede Prillinger: Das Nomadenhafte des schöpferischen Suchens. Erinnerung an Kurt Ohnsorg (1927-1970), in: Oberösterreich. Kulturzeitschrift, Jg. 38 (1988) H. 3, ISSN 0253-7435, S. 45-51;
  • Craftsmen & Potters Association of Great Britain (Hg.): Ceramic Review, no. 119 (1989: Thema „Color on Clay“), S. 36-37 (über Keramiksymposien und die Rolle Ohnsorgs);
  • Erika Patka: Kunst - Anspruch und Gegenstand. Von der Kunstgewerbeschule zur Hochschule für Angewandte Kunst in Wien 1918 - 1991, Salzburg u.a. 1991: Residenz Verlag, ISBN 3-7017-0722-7, S. 200 (Kurt Ohnsorg als Beispiel des seit Anfang der 60er Jahre stattgefundenen Übergangs vom Kunstgewerbe zu Kunst);
  • Friedrich Cerha: Schriften - Ein Netzwerk, Wien 2001: Lafite, ISBN 3-85151-065-8, S. 110-111 (zu Kurt Ohnsorg und eine ihm gewidmete Komposition);
  • Heidelinde Dimt (Hg.): Objektive Begegnung: Fotografie als persönliche Vorliebe - H. G. Prillinger (1921 - 1999) (Ausstellung im Schlossmuseum Linz, 5. September bis 28. Oktober 2001), Weitra und Linz 2001: Schlossmuseum Linz und Verlag Bibliothek der Provinz, ISBN 3-85474-069-7, S. 65-67 (Fotografien von Werken Ohnsorgs beim Keramiksymposium Gmunden 1964-1967);
  • Peter Assmann (Hg.): Geschichte der bildenden Kunst in Österreich: 20. Jahrhundert, Wien u.a. 2002: Prestel-Verlag, ISBN 978-3-7913-2516-3, S. 506-508 (Kurt Ohnsorg als Keramiker);
  • Jane Turner (Hg.): Dictionary of Art. Vol 23: Neuhuys to Pandit Seu, London etc. 1996: MacMillan, ISBN 1-884446-00-0, S. 450 (Eintrag Kurt Ohnsorg);
  • Gustav Schörghofer: Galerie: Kurt Ohnsorg. Die Erde tut sich auf, in: Welt der Frau. Die österreichische Frauenzeitschrift, Nr. 9 (2004), S. 48;
  • Brigitte Reutner: Lentos-Kunstmuseum Linz: Skulpturen, Plastiken, Objekte - die Sammlung, Linz 2006: Lentos Kunstmuseum Linz, ISBN 978-3-902223-11-1, S. 260-261 (Werke Ohnsorgs in der Sammlung);
  • Gordon Campbell (Hg.): The Grove Encyclopedia of Decorative Arts, Volume 1, Oxford/ UK 2006: Oxford University Press, ISBN 0-19-518948-5, S. 523 (Eintrag Kurt Ohnsorg);
  • Rudolf Vierhaus (Hg.): Deutsche Biographische Enzyklopädie, 2. erw. Ausgabe. Band 7: Menghin-Pötel, München u.a. 2007: Saur, ISBN 978-3-598-25037-8, S. 567 (Eintrag Kurt Ohnsorg);
  • Maria Baumgartner: Symposiumstraditionen in Gmunden/ Symposium traditions in Gmunden, in: Maria Baumgartner/ Frank Louis (Hg.): Kopieren und Einfügen. Eine Ausstellung der Kunstuniversität Linz/ Studienrichtung Keramik, Kammerhof Museen Gmunden und VKB-Bank Gmunden, im Rahmen der OÖ. Landesausstellung (8. 8. - 7. 9. 2008), Linz 2008: Kunstuniversität Linz, ISBN 3-901572-07-4, S. 48 (Infos zu Kurt Ohnsorg als Gründer der Gmundner Keramiksymposien);
  • René Edenhofer: Corinna. Ein Design-Traum von Lilien-Porzellan, Deutsch-Wagram 2009: Lilienporzellan, ISBN 978-3-9501460-4-2 (Bd. 1 von: Die Haferlbude. Von der original Gmundner Tongeschirr-Erzeugung zur ÖSPAG. Werksbiographie von Engelhof bei Gmunden)[68];
  • Elfriede Jelinek: Ohnsorg oder: Die äußerste Möglichkeit, in: Die Presse, Printausgabe vom 27. August 2010; auch online, abgefragt 15. Juli 2016;
  • Ernst Ploil: Der Keramiker Kurt Ohnsorg. Ein typisch österreichisches Künstlerschicksal, in: Parnass - das Kunstmagazin (Wien), 30. Jg. (2010), Heft 3, S. 90-93 (keine ISSN);
  • Elisabeth Baumgartner/ Claudia Mayer-Rieckh: Werkverzeichnis Kurt Ohnsorg, Forschungsprojekt 2010-2016, auch in: Carl Aigner, Reinhard Linke (Hg.): Kurt Ohnsorg - Keramik aus Leidenschaft. Eine Werkmonographie, Weitra 2017: Verlag Bibliothek der Provinz, ISBN 978-3-99028-657-9, S. 122-152;
  • Paul Twaroch: Eine Spurensuche: Kurt Ohnsorg - Weltkeramiker und Bildhauer aus Niederösterreich, in: Morgen. Freies Forum für Fragen der Kultur (St. Pölten: NÖ Landesregierung), Nr. 6 (2015), S. 8-10;
  • Paul Twaroch: Spuren, die sich verdichten - Das Werk des nö. Keramikkünstlers Kurt Ohnsorg ist weit verstreut - Derzeit wird sein Oevre arkribisch recherchiert, in: Morgen. Freies Forum für Fragen der Kultur (St. Pölten: NÖ Landesregierung), Nr. 2 (2016), S. 9;
  • Carl Aigner: Werkmonografie Kurt Ohnsorg, in: Morgen. Freies Forum für Fragen der Kultur (St. Pölten: NÖ Landesregierung), Nr. 4 (2016), S. 6;
  • Carl Aigner, Reinhard Linke (Hg.): Kurt Ohnsorg - Keramik aus Leidenschaft. Eine Werkmonographie, Weitra 2017: Verlag Bibliothek der Provinz, ISBN 978-3-99028-657-9.

Audiovisuelle Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die im Folgenden genannten Video- und Ton-Dokumente stammen die Angaben größtenteils aus: Carl Aigner/ Reinhard Linke (Hg.): Kurt Ohnsorg. Keramik aus Leidenschaft, Weitra 2017: Verlag Bibliothek der Provinz, ISBN 978-3-99028-657-9, Kap. Bibliographie: ORF-Fernsehbeiträge über Kurt Ohnsorg, S. 174. Diese und andere hier genannte Beiträge können über das Archiv des ORF (kostenpflichtig) abgerufen werden.

  • ORF: Keramikausstellung in Gmunden, Zeit im Bild, ORF 1 (TV), ausgestrahlt 17. 7. 1959 (Länge 1′24″);
  • ORF: Internationales Keramikseminar in Gmunden, Zeit im Bild, ORF 1 (TV), ausgestrahlt 27. 7. 1965 (Länge 7′15″);
  • ORF: Formgebungssymposium in Wilhelmsburg, Sendung „Streiflichter aus Österreich“, ORF 1 (TV), ausgestrahlt 27. 4. 1966 (Länge 4′43″);
  • Austria Wochenschau: Kurt Ohnsorg - Keramikausstellung (Film), Wochenschau Woche 45/1966, zugänglich im Österreichischen Filmarchiv, Archiv-Nr. WJ 45/66[69] (zur Ausstellung in der Zentralsparkasse 1966);
  • ORF: Keramikausstellung von Kurt Ohnsorg, Zeit im Bild, ORF 1 (TV), ausgestrahlt 4. 11. 1966 (Länge 1′45″);
  • ORF: Keramikseminar in Gmunden, Zeit im Bild, ORF 1 (TV), ausgestrahlt 21. 8. 1967 (Länge 2′37″);
  • ORF: Keramikausstellung im Museum für Angewandte Kunst (Lubor Těhník, Kurt Ohnsorg), Sendung „Kultur aktuell“, ORF 1 (TV), ausgestrahlt 26. 6. 1968 (Länge 3′08″);
  • ORF: Internationales Keramikseminar zum Erfahrungsaustausch, Sendung „Österreich-Bild“, ORF 1 (TV), ausgestrahlt 1. 8. 1969 (Länge 1′08″);
  • ORF: Ausverkauf beim Keramiker Kurt Ohnsorg, Sendung „Kultur aktuell“, ORF 1 (TV), ausgestrahlt 13. 12. 1969 (Länge 2′54″);
  • ORF: Überreichung der Staatspreise 1969 im Unterrichtsministerium, Zeit im Bild, ORF 1 (TV), ausgestrahlt 23. 6. 1970 (Länge 0′51″);
  • Georg Eisler: Ausstellung in der Wiener Secession: Werke des österreichischen Keramikers Kurt Ohnsorg. Interview Georg Eisler mit Georg Meyer-Lange, in: ORF Radio, Programm Österreich 1, ausgestrahlt 23. September 1970 (Tondokument, Länge 2′55″)[70];
  • ORF: Ausstellung von Kurt Ohnsorg im Museum für Angewandte Kunst Wien, Zeit im Bild, ORF 1 (TV), ausgestrahlt 16. 5. 1972 (Länge 1′21″);
  • Otto Breicha, Paul Twaroch u.a. (Buch, Gestaltung, Redaktion): Kurt Ohnsorg - Portrait eines Unvollendeten, Feature, ORF 1 (TV), ausgestrahlt 4. 12. 1980 (Länge 24′34″; beinhaltet u.a. Interviews mit Georg Eisler, Viktor Matejka, Anton Raidel, Hans Kann, Wilhelm Mrazek, Dieter Schrage, Karl Vak, Kristian Sotriffer, Paul Twaroch)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. siehe den Lebenslauf von Ohnsorg 1961, in Texte von Kurt Ohnsorg
  2. Infos zur Wiener Porzellangasse, abgefragt 14. März 2017.
  3. siehe Geschichte der Handwerkstatt, abgefragt 15. Juli 2016.
  4. s. Museum f. Angewandte Kunst Wien (Hg.): Alte und Moderne Kunst, 7. Jg. Nr. 54/55 (1962), S. 39-44 auch online abgefragt am 15. Juli 2016.
  5. vgl. René Edenhofer: Kurt Ohnsorg, Lebenssituationen 1927-1970, in: Carl Aigner/ Reinhard Linke: Kurt Ohnsorg - Keramik aus Leidenschaft, Weitra 2017: Bibliothek der Provinz, ISBN 978-3-99028-657-9, S. 7-27.
  6. Infos zum heutigen Keramiksymposium Gmunden, abgefragt 22. März 2016.
  7. Infos zur heutigen Abteilung Plastische Konzeptionen/ Keramik, abgefragt 14. Januar 2017.
  8. siehe Kunstförderungsbericht 1971, abgefragt 10. Januar 2017.
  9. Homepage der AIC/IAC, abgefragt 29. März 2017.
  10. Infos zur Künstlergilde Salzkammergut (Mitglieder, Mitwirkende, Künstler), abgefragt 12. März 2017.
  11. Bericht zum Oö Werkbund 1968 durch Franz Lipp, abgefragt 14. März 2017.
  12. Jelinek-Text auch online, abgefragt 29. Januar 2017.
  13. siehe: Alfred Schmeller: Heiße Häferln, eisgekühlt serviert (Rezension zu „Keramische Unikate und Strukturen“ (1962), Ausstellung im MAK Wien), in: ders.: „Sehschlacht am Canale Grande; und andere verstreute Aufsätze“, ausgew. & hg. von Otto Breicha, Wien 1978: Jugend und Volk (Erstveröffentlichung im Kurier, 21. April 1962)
  14. siehe auch: Kurt Ohnsorg: Keramische Unikate und Strukturen. Aus der eigenen Werkstätte und in Zusammenarbeit mit der ÖSPAG (Katalog zur Ausstellung 12. April bis 13. Mai 1962), Wien 1962: Österr. Museum für Angewandte Kunst (heute: MAK)
  15. Infos zur Ausstellung 1966, abgefragt 17. Januar 2017.
  16. siehe auch: Kurt Ohnsorg - Keramik, Katalog zur Ausstellung in der Wiener Zentralsparkasse 1966, Einleitung von Otto Breicha, Wien 1966: Zentralsparkasse der Gemeinde Wien, vgl. Jahrbuch des oö. Musealvereins, Bibliographie zur oö. Geschichte, S. 217. abgefragt 12. März 2017.
  17. siehe auch: Neue Galerie der Stadt Linz, Wolfgang-Gurlitt-Museum (Hg.): Kurt Ohnsorg, Keramische Plastiken und Gefäße; Fritz Riedl, Bildteppiche und Lithographien (Ausstellung Januar-Februar 1967, Katalog), Linz: Neue Galerie der Stadt Linz/ Wolfgang-Gurlitt-Museum (heute: Lentos Kunstmuseum Linz) 1967;
  18. Infos zur Ausstellung im tschechischen Kunstarchiv „abart“, abgefragt 10. Januar 2017.
  19. siehe auch: Leopold Netopil (Hg.): Keramiken Kurt Ohnsorg, Wien - Lubor Technik, Prag (Ausstellung, Österreichisches Museum für Angewandte Kunst, Wien, 18. Juni - 31. Juli 1968, Katalog), Wien: Österreichisches Museum für Angewandte Kunst (heute: Museum für Angewandte Kunst Wien) 1968;
  20. siehe Kristian Sotriffer: Kurt Ohnsorg. Mai 1970, Wien 1970: Action (Verlag) Tusch in der Wiener Secession (Katalog zur Ausstellung 1970 in der Wiener Secession)
  21. vgl. Keramikwochen Gmunden, Begleitveranstaltungen „Akzente“ 1989.
  22. siehe die Publikation „Kurt Ohnsorg. Keramik aus Leidenschaft“, hg. von Carl Aigner und Reinhard Linke, Weitra 2017: Verlag Bibliothek der Provinz, ISBN 978-3-99028-657-9
  23. s. Udo Illig (Hg.): Xª Triennale di Milano, 1954, Austria, Milano 1954: Delegato Commerciale Austriaco a Milano, Infos zur Publikation, abgefragt 22.März 2017.
  24. s. Franz Herbert (Hg.): XIª Triennale di Milano, 1957, Austria, Wien & Mailand 1957: Commissario Robert Obsieger, Infos zur Publikation, abgefragt 18. März 2017.
  25. Infos zur Ausstellung 1958, abgefragt 10. Januar 2017.
  26. Katalogeintrag im worldcat, abgefragt 18. März 2017.
  27. Bericht in der Zeitschrift „Alte und Moderne Kunst“, zur Ausstellung New York 1964, abgefragt 17. Januar 2017.
  28. Infos zur Ausstellung 1965, abgefragt 17. Januar 2017.
  29. si. René Edenhofer: 'Kurt Ohnsorg - Lebensstationen 1927-1970", in: Carl Aigner u.a. (Hg.): Kust Ohnsorg. Keramik aus Leidenschaft, Weitra 2017: Bibliothek der Provinz, ISBN 978-3-99028-657-9, S. 18.
  30. Plakat der Ausstellung, abgefragt 12. März 2017.
  31. Bericht zur Ausstellung 1970, abgefragt 17. Januar 2017.
  32. Bericht zur Ausstellung online (Alte und Moderne Kunst, XV (1970), S. 42-43, Abb. 11), abgefragt am 21. März 2017.
  33. siehe Waltraud Neuwirth (Red.): Österreichische Keramik 1900 - 1980: Ausstellung im Stadtmuseum Linz-Nordico, 26. Juni - 20. September 1981; Ausstellung im Ecksaal d. Steiermärk. Landesmuseums Joanneum, Graz, Ende November u. Dezember 1981 ; Ausstellung im Salzburger Museum Carolino-Augusteum im Bürgerspital vom 6. Juli - 5. Oktober 1982
  34. Ausstellungskatalog, abgefragt 22. März 2017.
  35. Keramik Österreich. Ausstellung Galerie Böwig - Hannover, 2. - 30. April 1989, Linz 1989: Denkmayr (Katalog)
  36. siehe auch Josef Linschinger (Hg.): Kunst im Salzkammergut, Bd. 3: Keramik (hg. zur Ausstellung in der Kammerhofgalerie im Rahmen der Oberösterreichischen Landesausstellung Salzkammergut, 20. April bis 25. Mai 2008, anlässlich des 80-jährigen Bestehens der Künstlergilde Salzkammergut, Katalog), Weitra 2008: Verlag Bibliothek der Provinz, ISBN 978-3-85252-885-4;
  37. Buch & Katalog zur Ausstellung 2009, abgefragt 10. Januar 2017.
  38. Entwurf für die Gmundner Fa. Schleiß-Keramik, Abbildung online, abgefragt 15. Juli 2016.
  39. Entwurf für die Manufaktur Lilienporzellan Abbildung online, abgefragt 15. Juli 2016.
  40. abgebildet in: Museum f. Angewandte Kunst Wien (Hg.): Alte und Moderne Kunst, 7. Jg. Nr. 54/5 (1962), S. 40-43; auch online, abgefragt am 15. Juli 2016.
  41. 10 Werke Ohnsorgs (auf der Website von Elfriede Jelinek), Fotos von Erich Zillner, abgefragt 10. Januar 2017.
  42. Abbildung der Vase, abgefragt 15. Juli 2016
  43. s. Peter Baum: Hommage für Wilhelm Mrazek, in: „Alte und Moderne Kunst“, 23. Jg. Nr. 160/61, Abb. 3. S. 58 Abbildung auch online, abgefragt 16. Juli 2016
  44. Entwurf für die Manufaktur Lilienporzellan Abbildung online, abgefragt 15. Juli 2016.
  45. Artikel Kurt Ohnsorg mit div. Abbildungen, abgefragt 17. April 2017.
  46. Abb. in Carl Aigner u.a. (Hg.): Kurt Ohnsorg - Keramik aus Leidenschaft, Weitra etc. 2017, Verlag Bibliothek der Provinz, S. 148;
  47. im Palais Erzherzog Carl, heute: Haus der Musik der Stadt Wien
  48. s. auch Josef Krawina: Umgestaltung eines historischen Bauwerkes zu einer modernen Kulturstätte für Studenten aus aller Welt, in: Museum für Angewandte Kunst Wien (Hg.): Alte und Moderne Kunst, 6. Jg. Nr. 46 (1960), ISSN 0002-6565, S. 15, auch online auch online, abgefragt am 16. Juli 2016.
  49. Abbildung des Wappens abgefragt 15. Juli 2016.
  50. Skulpturenpark Ein Hod, Skulptur Kurt Ohnsorg, sichtbar unter dem button "weitere 83 Objekte" - no. 20, abgefragt 5. April 2017.
  51. Nachlass Goffitzer. Archivarische Erfassung und datentechnische Zurverfügungstellung des Nachlasses von Friedrich Goffitzer. In: ku-linz.at. Katholische Privat-Universität Linz, 1. April 2015, abgerufen am 15. Januar 2017.
  52. Infos zum Wiener Kunstfondes, abgefragt 29. März 2017.
  53. Infos zu den Preisen der Stadt Wien, abgefragt 10. Januar 2017.
  54. siehe Staatspreise der Republik Österreich: Bildende Kunst
  55. Gedenktafel Kurt Ohnsorg, abgefragt 15. Juli 2016
  56. Infos zur Mappe Kurt Ohnsorg in der Basis Wien,abgefragt 12. März 2017.
  57. Hier der vollständige Text: „Josef Hoffmann ist für uns nicht nur der Name eines berühmten österreichischen Architekten. Er ist der Vertreter einer modernen Form des Kunsthandwerkes, die durch ihren Reichtum keines formgeberischen Systems bedarf, welches dann kontradiktatorisch alles andere ausschließt. Er ließ alles gelten, was mit Begabung angepackt wurde. Sein Wahlspruch war: ‚Lasst sie doch, alle, das wichtigste ist, es versucht einer etwas. Irgend etwas wird schon dabei herausschauen.‘ Er wusste vor allem von der Notwendigkeit des Handwerks: dass wir ohne die Qualitäten des Handwerks stilistisch nicht weit kommen werden, dass seine positiven Elemente auch bei der Produktion der großen Zahl erforderlich sind. Anlässlich des 90. Geburtstages von Josef Hoffmann und der damit verbundenen Gedächtnisausstellung sprach man von der ‚versäumten Chance Josef Hoffmann‘. Eine Formel, über die man ohne weitere Verpflichtung zur Tagesordnung übergehen kann. Eine bequeme Ausrede für alle Nachahmer und Schwätzer, die mit flüchtigem Finger die Neuerscheinungen durchblättern und diesen Sammeleindruck unter dem Begriff Weltgeltung fixieren. Die Chance Hoffmann ist aber gar nicht vergeben! Seine Grundsätze um jede formale Möglichkeit des konkreten Gegenstandes sind so aktuell wie je zuvor. Gerade die bei uns heute vorherrschenden Fanatismen der Formgebung mit all ihrer Einfallslosigkeit und der förmlich davon abzuleitende Verfall des Handwerkes bedürfen eines Einschreitens im Sinne Hoffmanns. Das große Missverständnis der 'reinen Form', von den Nordländern sorgfältig vermieden, führt in eine Sackgasse. Die Liebe zum Handwerk ist nicht als sentimentale Neigung anzusehen, sondern als die nach wie vor vollkommenste Möglichkeit des Menschen, sich mit der Materie auseinanderzusetzen. Und diese Auseinandersetzung kann man sich auch nicht ersparen. Sie darf keinem schöpferischen Menschen erspart bleiben, wenn er nicht an der Oberfläche der Erscheinungen kleben bleiben will. Das bedeutet natürlich Arbeit. Aber die Abkürzung des Weges zum Wohlstand (sprich Kultur) ist eine gefährliche Sache. Sie wird leicht zu einem Verbrechen wider den Heiligen Geist. Auf der Grundlage des Handwerks zu forschen und zu gestalten, soll unsere Aufgabe sein, den Reichtum der Materie für uns und alle wieder zu entdecken und ihn ohne Vorbehalt weiter zu vermitteln. Wir sind der Meinung, dass auch ein echtes Künstlertum nur aus der Beherrschung entstehen kann, sowohl aus der Beherrschung der eigenen Persönlichkeit als aus der der Materie. Wer sich aber der Mühe der Beherrschung der Materie nicht unterzieht, bei dem kann sowohl Persönlichkeit als auch Künstlerschaft als fragwürdig gelten. Diese Verantwortlichkeit hat uns zur Idee des Hoffmann-Seminars geführt.“
  58. Link zur Publikation im Österr. Bibliothekenverbund ÖNB, abgefragt 10. Januar 2017
  59. Permalink zum Dokument „Brief Ohnsorg an Doderer“, abgefragt 12. März 2017.
  60. Link zur Publikation in der DNB, abgefragt 10. Januar 2017.
  61. Link zur Publikation in der DNB, abgefragt 10. Januar 2017.
  62. Infos zum Archiv der Stadt Linz, abgefragt 29. März 2017.
  63. hier der dortige Text im Wortlaut: „Meine Überlegungen ... im Rahmen der Linzer Kunstschule sind im Hinblick auf eine spätere Akademie gemacht ... Das Lernziel (der Keramikausbildung) lautet: Freie schöpferische Leistungen auf höchstem Niveau auf dem Gebiet der Karamik bei völliger Beherrschung der handwerklich-technischen Kenntnis und (der) industriellen Produktionsverfahren ... Es wird bei der Ausbildung Wert darauf gelegt, dass sämtliche Absolventen in der Lage sind, unverzüglich nach Abschluss der Studien sowohl an Produktionsaufgaben im Rahmen der Industrie und des Gewerbes herantreten können, als auch als freischaffende Künstler in der Lage sind, mittels ihrer während des Studiums gewonnenen Erfahrungen und Kontakte ihre Ideen fachlich einwandfrei zu realisieren. Dafür ist die Mitgabe von Rezepten zu wichtigen Glasuren, Massetypen und eine Aufstellung moderner Fachliteratur vorgesehen.“
  64. Hier der vollständige Text: „Keramik ist ein umfassender Begriff, der von der einfachen Ziegelproduktion über feinkeramische Industriegüter bis zum Gefäßunikat und zur farbigen Skulptur geht. Das verbindende Element dieses weiten Gebietes ist ein profundes technisches Wissen um den Gesamtbereich der Keramik. Nur so eröffnet sich die Möglichkeit von Kontakten zwischen Industrie und den Künstlern. Die Zeit des Kleingewerbebetriebes gehört in der Keramik der Vergangenheit an. Diese meist technisch fehlerhafte Kleinproduktion, die aus ihren Mängeln eine Tugend zu machen versucht und so geschmäcklerische Gebrauchsgüter hervorbringt, ist dadurch eigentlich ein trennender Faktor zwischen Funktion und freier schöpferischer Kreation. Ebenso wie jene Elaborate, wenn sich reine Bildhauer und Maler der keramischen Materie bedienen. Letzteres kann reizvoll und anre¬gend sein, führt aber vom Weg ab. Das keramische Material trägt seine Formensprache in sich und nur eine gründliche Kenntnis und Erfahrung eröffnet den Weg dazu. In meinen Symposien und Seminaren versuche ich immer wieder, Techniker aus der Industrie und Künstler zu einem gegenseitigen Erfahrungsaustausch und gemeinsamer Arbeit zu bringen. Erst eine gemeinsame Sprache und Formelnotation wird es zu ermöglichen, dass das freie Kunstwerk über den gesamten Fachbereich ausstrahlen kann. So entstehen auch meine meisten Arbeiten in einem Industriebetrieb, und ich verwende die dort vorherrschenden Techniken und Materialien. Nicht, weil es bequemer ist, sondern weil es absurd wäre, die sich anbietenden Schönheiten der Rhythmik eines lebenden Produktionsbereiches nicht zu funktionsgemäßem, kreativem Tun zu nützen. So entstand für Raach (Anm.: Seminarzentrum Raach am Gebirge, NÖ) eine Stele aus Porzellan, die gleichermaßen das Nomadenhafte des schöpferischen Suchens und die Summe des Fleißes einer Produktionsstätte ‚weißer Erde‘ zu einem Gebet emportreibt.“
  65. Text Ohnsorg auch online, abgefragt am 16. Juli 2016
  66. hier der dortige Text im Wortlaut: „Das Semester wurde am 16. Februar (1970) begonnen. Folgende Schüler wurden aufgenommen: Waltraud Viehböck (Magistra, Metallklasse) [richtig: Waltrud Viehböck], Mika Bach (Keramische Werkstätte als Autodidaktin), Susanne Weixelbaumer (Grafikerin), Ingrid Grininger (Bankfach und Bildhauerei), Sylvia Ullmann (Absolventin der Schule Höhr-Grenzhausen/Keramik), Helmut Peschek (Maler) [richtig: Helmut Beschek], Mehmed Uyanik (Absolvent der Akademie in Istanbul und 2 Semester „Angewandte“ in Wien), Günter Praschak (Designer in Dänemark) und Erol Denec (Musiker und Maler) (die in Klammer befindlichen Angaben nennen die Vorbildung). Chemisch-technisch wurden die praktischen Analysen und Berechnungen von Glasuren und Massen durchgearbeitet, so dass jeder Schüler nun in der Lage ist, für Gewerbe und Industrie selbstständig Analysen zu stellen, und Glasuren und Massen zu erstellen. Gefäss und freie Plastik als Unikat, Reproduktionsmethodik und Entwürfe wurden gemacht. Mit den Firmen ÖSPAG, Sommerhuber, Weixelbaumer und Bachmanning (Porzellan, Kachel und Ziegelproduktionen) bestehen Vereinbarungen, nach denen die Studierenden auf Kosten dieser Firnen als Praktikanten sich Industrieerfahrung erwerben können. Gleichzeitig werden in diesen Firmen bereits teilweise Entwürfe der Studierenden erprobt. Von der Firma ÖSPAG wurde der Klasse ein Steinzeugbrennofen von einem Kubikmeter und ein großes Steuergerät geschenkt. Der Verlag ‚Sprechsaal‘ aus Coburg hat 20 Fachbücher gestiftet, die oben erwähnten Firnen stellten Material und Brände zur Verfügung. Für das kommende Semester liegen Anfragen aus Schweden, Deutschland, Japan usf. vor. Bs ist geplant, im kommenden Semester die Zusammenarbeit und den Erfahrungsaustausch mit der Industrie zu verdichten. In Nebenfächern fanden Vorträge über Psychologie, Soziologie, Kybernetik, Religionswissenschaften, Kunstgeschichte, Literatur usw. statt, welche von namhaften Wissenschaftlern gehalten wurden. Die Ergebnisse des ersten Semesters werden Ende Juni in der Klasse ausgestellt. Zu Symposien im Ausland werden Schüler entsandt.“
  67. Infos zur Zeitschrift, abgefragt 5. April 2017.
  68. „Corinna“ Buch + Vase. In: lilienporzellan.com. Abgerufen am 15. Januar 2017 (Vorzugsausgabe (100 Stück) mit einer nummerierten Replik der von Kurt Ohnsorg für Lilienporzellan entworfenen Vase Corinna).
  69. vgl. Austria-Wochenschau 1964 - 1973. Schlagwortkatalog zum Bestand im Österreichischen Filmarchiv; Wien 1975: Österr. Gesellschaft für Filmwissenschaft, Kommunikations- und Medienforschung, S. 199 & 296.
  70. auch online in der österr. Mediathek, abgefragt 12. März 2017.