Pesaro

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Pesaro
Wappen
Pesaro (Italien)
Pesaro
Staat Italien
Region Marken
Provinz Pesaro und Urbino (PU)
Koordinaten 43° 55′ N, 12° 54′ OKoordinaten: 43° 55′ 0″ N, 12° 54′ 0″ O
Höhe 11 m s.l.m.
Fläche 126 km²
Einwohner 94.813 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte 752 Einw./km²
Angrenzende Gemeinden Fano, Gabicce Mare, Gradara, Mombaroccio, Monteciccardo, Montelabbate, Tavullia, Vallefoglia
Postleitzahl 61100
Vorwahl 0721
ISTAT-Nummer 041044
Volksbezeichnung Pesaresi
Schutzpatron San Terenzio (24. September)
Website Pesaro
Herzoglicher Palast
Die Piazza del Popolo im Zentrum von Pesaro
Kathedrale Mariä Himmelfahrt
Inneres der Kathedrale

Pesaro ist eine Hafenstadt in der Region Marken (ital.: Marche) und Hauptstadt und Verwaltungssitz der Provinz Pesaro und Urbino. Der Name der Stadt wird zwar ohne Akzent geschrieben, die Betonung fällt aber – im Gegensatz zur allgemeinen italienischen Regel – nicht auf die vorletzte, sondern auf die erste Silbe.

Pesaro hat 94.813 Einwohner (Stand 31. Dezember 2016) auf einer Stadtfläche von 126 km² und ist ein wichtiges Touristenzentrum an der italienischen Adriaküste. Der Ort liegt an dem Fluss Foglia, der nahe der historischen Altstadt in die Adria mündet.

Die Nachbargemeinden sind: Fano, Gabicce Mare, Gradara, Mombaroccio, Monteciccardo, Montelabbate, Vallefoglia und Tavullia.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Antike[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gegend des heutigen Pesaro war bereits in der frühen Eisenzeit besiedelt, da eine prähistorische Nekropole bei Novilara entdeckt wurde.[2] Unweit von Pesaro kam es auch zu Inschriftenfunden, die auf einen nahegelegenen heiligen Hain (lucus) hinweisen, sowie zur Entdeckung von vielen aus dem 3. und 2. Jahrhundert v. Chr. stammenden Weihinschriften an zentralitalische Götter. Dies legt die Schlussfolgerung nahe, dass dort damals eine römische provinzielle Bürgergemeinde (conventus civium Romanorum) bestand.[3] An deren Stelle wurde 184 v. Chr. unter dem Namen Pisaurum (griechisch Πισαῦρον Pisauron) eine römische Kolonie mit rechtwinkligem Straßensystem gleichzeitig mit einer weiteren Kolonie, Potentia, durch die Triumvirn Quintus Fabius Labeo, Marcus Fulvius Flaccus und Quintus Fulvius Nobilior gegründet. Jeder Siedler erhielt eine Landfläche von 6 Jugera, wobei eine Einheit des antiken Flächenmaßes Jugerum 2523 m2 entsprach. Somit wurden jedem römischen Kolonisten von Pisaurum etwa 1,5 Hektar Land zugewiesen.[4] Wahrscheinlich erhielt der Ort seinen Namen nach dem nahegelegenen, in die Adria mündenden Fluss Pisaurus, der heute den Namen Foglia trägt.[5] Pisaurum lag im Ager Gallicus an der Via Flaminia und war der Geburtsort des Dichters Lucius Accius.[2] 174 v. Chr. ließ der Zensor Quintus Fulvius Flaccus die Straße nach Pisaurum pflastern und in der Stadt auch einen Jupiter-Tempel erbauen.[6] Es prosperierte wahrscheinlich nicht sonderlich und zahlreiche dortige Bürger waren laut dem römischen Redner und Politiker Cicero 63 v. Chr. zur Teilnahme an der Catilinarischen Verschwörung bereit.[7]

Nachdem Julius Caesar durch das Überschreiten des Rubikon Anfang 49 v. Chr. den Bürgerkrieg gegen Pompeius begonnen hatte, besetzte er neben mehreren anderen Orten, die ihm den Weg nach Rom öffneten, auch Pisaurum mit einer Kohorte.[8] Einige Jahre später siedelte der Triumvir Marcus Antonius einen Teil seiner Veteranen in Pisaurum als Kolonisten an.[9] Zwischen 31 und 27 v. Chr. verpflanzte wiederum Kaiser Augustus weitere Siedler hierher, und Inschriften belegen, dass der Ort, in dem auch Schiffbau getrieben wurde, nun den Namen Colonia Iulius Felix Pisaurum annahm.[5] [2] Über die Geschichte der Kolonie während der Kaiserzeit ist wenig bekannt. Immerhin wird erwähnt, dass Pisaurum 270/271 n. Chr. von den Juthungen bedroht wurde; Kaiser Aurelian konnte jedoch diesen Volksstamm in der Schlacht bei Fano am Fluss Metaurus entscheidend schlagen.[10]

Mittelalter und Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während der Gotenkriege vom Ostgotenkönig Witichis 539 zerstört, wurde Pesaro fünf Jahre später von Belisar wieder aufgebaut.[11] Es gehörte zum ravennatischen Exarchat und war eine der Fünfstädte (Pentapolis).[12] 755 wurde der Ort vom Frankenkönig Pippin der römischen Kirche geschenkt. Kaiser Heinrich VI. verlieh die Stadt mit der Mark seinem Seneschall Markward von Annweiler, doch gewann Innozenz III. sie nach dem Tod des Kaisers (1197) wieder. 1285 kam sie unter die Herrschaft der Familie Malatesta, die sie 1445 an die Mailänder Herzöge Sforza verkaufte.[13] An der Stelle der ursprünglichen Malatesta-Burg erbauten die Sforza um 1450 den herzoglichen Palast, der heute Sitz der Präfektur ist. Im Mai 1475 fand in Pesaro eine legendär aufwändige fünftägige Hochzeit statt: Costanzo Sforza und Camilla Marzano D’Aragona heirateten.[14] 1512 gelangte Pesaro unter die Herrschaft der Adelsfamilie della Rovere. Diese verlegte 1523 die Hauptstadt ihres Herzogtums Urbino nach Pesaro. Unter Francesco Maria II., dessen Gemahlin Lucrezia d’Este Tasso an den Hof zog, war Pesaro ein Mittelpunkt der italienischen Literatur.[13]

Nach dem Aussterben des Hauses della Rovere mit dem Tode des Herzogs Francesco Maria II. († 23. April 1631) reklamierte Papst Urban VIII. dessen Herrschaften als heimgefallene Lehen. Von da an gehörte die Vikarie von Pesaro zum Kirchenstaat. Die Küstengegend um Pesaro war in der Folge wiederholt Kriegsschauplatz und litt bei solchen Gelegenheiten immer viel. So im Oktober 1708, als sich der päpstliche Feldhauptmann Graf Ferdinando de’ Marsigli vor dem kaiserlichen General Daun von Ferrara und Comacchio nach Pesaro zurückzog. Im Februar 1742 setzten sich, nach dem Tod Kaiser Karls VI. gegen seine Tochter Maria Theresia, die im Stato dei Presidi gesammelten bourbonischen Truppen ebenfalls in Bewegung und zogen langsam über Foligno nach Pesaro. In Richtung von Pesaro zogen auch die aus Neapel unmittelbar diesem Heer zuziehenden Regimenter unter dem Duca di Castropignano. 1743 setzte sich die spanische Armee in Pesaro fest und hielt sich zwischen dieser Stadt und Fano einige Wintermonate lang auf, bis Lobkowitz Verstärkungen erhielt, während die Mangel leidende spanische Armee immer mehr zusammenschmolz. Dann griff er sie im März 1744 an und drängte sie über Senigallia hinaus bis Loreto zurück, wo er sie in einem Gefecht nötigte, ihren Rückzug noch weiter, über Recanati hinaus, fortzusetzen. Aber bald nach Anfang März 1745 zog de Gayes, der aus Spanien und Neapel Verstärkungen erhalten hatte, über den Apennin; seine Truppen erschienen am 18. März bei Pesaro, und die Österreicher mussten sogar auch von Rimini zurückweichen. Auf diese Weise wurde Pesaro abwechselnd von den Heeren der verfeindeten Mächte durchzogen und besetzt.[15]

Ähnliches geschah ebenso während der Napoleonischen Kriege. Aber auch bereits infolge der Französischen Revolution kam es in Pesaro und dessen Umgebung zu Verwüstungen. Als im Februar 1796 nämlich die Franzosen auch diese Gegenden besetzt und der französische Kommandant der Zitadelle von Ancona die revolutionär Gesinnten durch seine Begünstigungen zum Aufstand gegen den Papst und zur Proklamation der unabhängigen Republik Ancona verleitet hatte, gelang es im Dezember 1796, dass sich auch Senigallia und Pesaro der Revolution anschlossen. Nach der durch die Franzosen betriebenen Konstituierung der Römischen Republik (Februar 1798) fand bereits im April 1798 in Umbrien ein Aufstand gegen diese Republik stand, wurde aber von den Franzosen rasch gewaltsam unterdrückt. Im Dezember 1800 wurde Pesaro von österreichischen Truppen unter Sommariva, allerdings nur kurzzeitig, besetzt. Am 17. Juni 1801 landete der neugewählte Papst Pius VII. an Bord einer Fregatte in Pesaro und wurde von den Bewohnern mit Jubel begrüßt. Seit der Gründung des Königreichs Italien 1805 war Pesaro der Hauptort einer Vizepräfektur des Départements des Metauro. Als König Joachim Murat von Neapel im Frühling 1815 bis in die Gegend von Pesaro vorgedrungen war und durch Frimont, Bianchi und Neipperg hart bedrängt wurde, rief er seine Truppen aus der Toskana hierher, um sie um Pesaro mehr zu vereinigen. Dennoch geriet Murat nach wenigen Tagen in eine bedenkliche Lage, suchte zu unterhandeln und entfernte sich bald ganz aus diesem Gebiet, das nun sofort von den Österreichern okkupiert wurde. Erneut war Pesaro Kriegsschauplatz zur Zeit des Aufstandes der päpstlichen Provinzen in dieser Gegend im Februar 1821, als die Soldaten des österreichischen Feldmarschallleutnants Baron Frimont nach wenigen Scharmützeln die Insurgenten zerstreuten und vor sich hertreibend durch die Marken vordrangen.[15]

1860 fiel Pesaro an das Königreich Italien, als am 11. September dieses Jahres Truppen des Piemont in Pesaro einzogen (siehe Einigung Italiens).

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 10. Juni 1818 wurde das neue Opernhaus mit einer Aufführung der Oper La gazza ladra des Komponisten Gioachino Rossini feierlich eröffnet.[16] Der italienische Staat hat Rossinis Geburtshaus in Pesaro, das heute ein Museum beherbergt, gemeinsam mit den Geburtshäusern von Giacomo Puccini in Lucca und Giuseppe Verdi in Le Roncole mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel ausgezeichnet. In Pesaro finden seit 1980 alljährlich im Sommer auch Festspiele zu Ehren Gioachino Rossinis statt.

Seit 1965 findet in Pesaro das Pesaro Film Festival (Mostra Internazionale del Nuovo Cinema) statt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dom: Über einem frühchristlichen Bau wurde im 13./beginnenden 14. Jahrhundert ein Kirchenneubau errichtet, von dem heute auch nur noch ein gotisches Portal und die stark restaurierte Fassade sichtbar sind. Das dreischiffige Innere ist gänzlich Resultat weitestgehender Umbauten zwischen 1866 und 1903. 1633 wurde die Kathedrale der Maria Assunta gewidmet. Spektakulärstes Kunstwerk im Inneren sind die spätrömischem Mosaiken, die 1611 in zwei Schichten, 1,50 und 2,20 m unter dem heutigen Fußboden entdeckt, 1866 freigelegt und seit 2000 durch mehrere große Glasplatten im Boden wenigstens zum Teil sichtbar gemacht wurden. Auf einer Fläche von 600 qm (!) sind neben musivischen Mustern Darstellungen antiker Mythen und christlicher Symbole wiedergegeben.

Die Musei Civici im Palazzo Mosca (Piazza Toschi Mosca 21) zeigen sakrale Gemälde ab dem frühen 15. Jahrhundert, darunter ein Hauptwerk von Giovanni Bellini, die "Pala di Pesaro", eine große Marienkrönung mit Heiligen, von 1475. Die hervorragende Keramikabteilung enthält die wohl beste Zusammenstellung von Renaissance-Majoliken aus den berühmten Töpferzentren der Marken (Gubbio, Deruta, Urbino, Pesaro, Casteldurante), die das Land zu bieten hat.

Über das Museum zugänglich ist auch die Domus Romana, ein 2005 ausgegrabenes römisches Wohnhaus, das mit Mosaiken ausgestattet ist und vom 1. bis 3. Jahrhundert bewohnt wurde. Die Präsentation der Reste wird multimedial kommentiert.

Bemerkenswert ist das Jugendstilhaus Villa Ruggieri, an der zum Meer hin offenen Piazzale della Liberta. Im Zentrum dieses Platzes schwebt über einem Wasserspiegel Arnaldo Pomodoros "Sfera Grande" von 1998, eine riesige, vergoldete Polyesterkugel, deren zerrissene und brüchig erscheinende Oberfläche "den Betrachter zur symbolischen Interpretation des Weltenzustandes anregt"[17].

Mit seiner bescheidenen, aber alten Bausubstanz ist das Ghetto, das jüdische Stadtviertel mit seiner Synagoge ein wenig spektakuläres, aber seltenes und historisch beachtenswertes Zeugnis der Kulturgeschichte.

Die Villa Imperiale, der bedeutendste Schlossbau der Renaissance in den Marken,[18] liegt wenige Kilometer außerhalb der Stadt an den Hängen des Monte Piccio. 1469 begonnen, wurde er 1530 großzügig umgebaut und mit reicher Ausstattung versehen. Heute gehört er zum Privatbesitz der gräflichen Familie Albani und ist nur eingeschränkt[19] zugänglich.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pesaro ist Heimat des Basketballvereins Victoria Libertas, der je zweimal die italienische Meisterschaft und den Pokal gewann. Seine Heimspiele trägt der Verein, der seit 2007 wieder in der Serie A spielt, in der Adriatic Arena aus. Robursport Pesaro gehört aktuell zu den besten Vereinen des Landes im Damen-Volleyball und konnte sich 2008, 2009 sowie 2010 die italienische Meisterschaft sichern. Aufgrund desselben Hauptsponsors sind beide Vereine unter dem Namen Scavolini Pesaro bekannt. Pesaro war außerdem Austragungsort der Boßel-Europameisterschaft 2012.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Pfarrkirche Castel di Mezzo hängt ein Holzkruzifix des Bildhauers Antonio Bonvicino. Aus der Gegend um Pesaro kommt der bekannte Schnittkäse Casciotta d’Urbino.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Pesaro – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2016.
  2. a b c Edmund Richardson: PISAURUM (Pesaro), Italy. In: Richard Stillwell u. a. (Hrsg.): The Princeton Encyclopedia of Classical Sites. Princeton University Press, Princeton NJ 1976, ISBN 0-691-03542-3.
  3. Gianfranco Paci: Pisaurum. In: Der Neue Pauly (DNP). Band 9, Metzler, Stuttgart 2000, ISBN 3-476-01479-7, Sp. 1041.
  4. Titus Livius, Ab urbe condita 39, 44, 10; Velleius Paterculus, Historia Romana 1, 15, 2.
  5. a b Pisaurum, in: William Smith (Hrsg.): Dictionary of Greek and Roman Geography, Bd. 2 (1857), S. 633.
  6. Livius, Ab urbe condita 41, 27, 11.
  7. Cicero, Pro P. Sestio 9.
  8. Caesar, De bello civili 1, 11, 4.
  9. Plutarch, Antonius 60, 2.
  10. Aurelius Victor, Epitome de Caesaribus 35, 2.
  11. Prokop, Gotenkrieg 3, 11, 32 ff.
  12. Geograph von Ravenna 4, 31; Paulus Diaconus, Historia gentis Langobardorum 2, 19.
  13. a b Pesaro, in: Meyers Großes Konversationslexikon, 6. Auflage, 1902-08, Bd. 15, S. 639.
  14. A Renaissance Wedding: The Celebrations at Pesaro for the Marriage of Costanzo Sforza & Camilla Marzano D'Aragona (26 – 30 May 1475): (Studies in Medieval and Early Renaissance Art History). Harvey Miller Publ., 2013, ISBN 978-1-905375-93-6.
  15. a b G. F. Schreiner: Pesaro, in: Johann Samuel Ersch, Johann Gottfried Gruber: (Hrsg.): Allgemeine Encyclopädie der Wissenschaften und Künste, 3. Sektion, 18. Teil (1843), S. 248-256, hier: S. 256.
  16. Volker Scherliess: Gioacchino Rossini. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg, 5. Aufl., 2009, S. 136.
  17. Roger Willemsen: Marken, S. 139.
  18. Georg Kauffmann: Emilia-Romagna, Marken, Umbrien. Baudenkmäler und Museen (= Reclams Kunstführer Italien. Band 4; Reclams Universalbibliothek. Nr. 10206/10214). Reclam, Stuttgart 1971, ISBN 3-15-010206-5, S. 15–19; 3. Auflage. Ebenda 1987, ISBN 3-15-010206-5, S. 483-487, hier 483.
  19. Einmal wöchentlich im Rahmen einer anmeldepflichtigen Führung. Stand: 2018.