Liebe Schwester

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Film
OriginaltitelLiebe Schwester
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2003
Länge 90 Minuten
Stab
Regie Matti Geschonneck
Drehbuch Hannah Hollinger
Produktion Reinhold Elschot
Kamera Wedigo von Schultzendorff
Schnitt Inge Behrens
Besetzung

Liebe Schwester (Arbeitstitel Erst träumst du, dann stirbst du) ist ein deutsches Melodram von Matti Geschonneck aus dem Jahr 2003 mit Anja Kling und Maja Maranow in den Rollen der von klein auf konkurrierenden Schwestern Judith und Lea.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Judith Wlassek hat Brustkrebs und nur noch wenige Wochen zu leben. Sie hat sich mit ihrer karrierebewussten Schwester Lea verstritten. Sie beschließt, zu ihr zu ziehen, um mit ihr ein klärendes Gespräch zu führen. Als es zur Aussprache kommt, verändert das Leas Leben, denn kurz darauf stirbt ihre Schwester.

Produktion, Veröffentlichung, Quote[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter dem Arbeitstitel Erst träumst du, dann stirbst du entstanden 2002 einige Szenen des Films mit Anja Kling im Krankenhaus Ochsenzoll.[1] Am 27. August 2002 wurde zudem für den Film im Garten eines Doppelhauses in der Straße Immenhöven gedreht, östlich der Tangstedter Landstraße, im nördlichen Teil.[2]

Der von Network Movie im Auftrag des ZDF produzierte Film wurde beim Filmfest München uraufgeführt.[3] Am 6. Oktober 2003 bei seiner Fernseherstausstrahlung im ZDF wurde Liebe Schwester von insgesamt 3,94 Millionen Zuschauern gesehen und erreichte einen Marktanteil von 12,3 Prozent.[4]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kritiker der Fernsehzeitschrift TV Spielfilm bewerteten das Melodram positiv, indem sie die bestmögliche Wertung (Daumen nach oben) vergaben und dazu schrieben: „Ruhig und einfühlsam erzählt Regisseur Matti Geschonneck von der schwierigen Beziehung rivalisierender Geschwister. Sehr gut gespielt, ist das Verhalten der Figuren oft schwer zu durchschauen ganz wie im Leben.“ So lautet das Gesamtfazit dann auch: „Erfreulich ernst und unsentimental“.[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Doris Banuscher: Leute von Welt. Anja Klings Liebeserklärung an Hamburg. Die Berlinerin steht mit Maja Maranow für den Film „Erst träumst du, dann stirbst du“ vor der ZDF-Kamera (Memento vom 12. April 2019 im Internet Archive) In: Die Welt, 3. September 2002.
  2. Dreharbeiten für ZDF-Film in Langenhorn In: Langenhorner Heimatblatt De Börner, November 2002.
  3. Liebe Schwester Vgl. Seite filmfest-muenchen.de
  4. Liebe Schwester Vgl. PDF-Dokument networkmovie.de
  5. Erst träumst du, dann stirbst du In: TV-Spielfilm (inklusive Bildern zum Film). Abgerufen am 17. Mai 2019.