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Lisa Eder

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Lisa Eder
Eder beim Training der WM 2019 in Seefeld

Eder beim Training der WM 2019 in Seefeld

Nation Osterreich Österreich
Geburtstag 12. August 2001 (24 Jahre)
Geburtsort St. Johann in Tirol, Österreich
Karriere
Verein SK Saalfelden
Nationalkader seit 2016
Pers. Bestweite 205,5 m (Vikersund, 15. März 2025)[1]
Status zurückgetreten
Karriereende 17. April 2026
Medaillenspiegel
WM-Medaillen 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
JWM-Medaillen 3 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
OPA-Medaillen 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
 Nordische Skiweltmeisterschaften
Silber 2025 Trondheim Team
 Nordische Junioren-Ski-WM
Bronze 2019 Lahti Team
Gold 2020 Oberwiesenthal Team
Gold 2020 Oberwiesenthal Mixed-Team
Gold 2021 Lahti Team
 Nordische Skispiele der OPA
Bronze 2014 Gérardmer Team
Bronze 2015 Seefeld Team
Skisprung-Weltcup / A-Klasse-Springen
 Debüt im Weltcup 19. Jänner 2018
 Weltcupsiege (Einzel) 02  (Details)
 Weltcupsiege (Team) 01  (Details)
 Gesamtweltcup 04. (2025/26)
 Raw Air 09. (2025)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzelspringen 2 7 7
 Teamspringen 1 0 2
 Mixed-Teamspringen 0 1 3
Skisprung-Grand-Prix
 Debüt im Grand Prix 28. Juli 2018
 Gesamtwertung Grand Prix 09. (2024)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Mixed-Teamspringen 0 0 1
Skisprung-Continental-Cup (COC)
 Debüt im COC 18. August 2017
 Gesamtwertung COC 16. (2017/18)
 

Lisa Eder (* 12. August 2001 in St. Johann in Tirol[2]) ist eine ehemalige österreichische Skispringerin. Sie ist Mitglied im SK Saalfelden-Salzburg.

Am 9. August 2015 startete sie erstmals im Alpencup. Beim Springen von der kleinen Vogtlandschanzen in Klingenthal belegt sie den 18. Platz. Ihren ersten Sieg im Alpencup feierte sie am 11. August 2016 auf der Pöhlbachschanze in Pöhla. Am 18. August 2017 durfte sie erstmals im Skisprung-Continental-Cup an den Start gehen und belegte auf der Fichtelbergschanzen in Oberwiesenthal den 15. Platz. Beim Continental Cup auf den Tveitanbakken in Notodden verpasste sie am 15. Dezember 2017 als Vierte knapp ihre erste Podestplatzierung.

Für die Skisprung-Weltcup auf der Miyanomori-Schanze in Sapporo und auf der Zaō-Schanze in Zaō wurde sie erstmals für Weltcup-Springen nominiert. Während sie in Sapporo noch an der Qualifikation scheiterte, belegte sie am 19. Jänner 2018 in Zaō den 36. Platz und verpasste damit ihre ersten Weltcup-Punkte. Am 20. Jänner 2018 belegte sie im Mannschaftswettbewerb gemeinsam mit Chiara Hölzl, Claudia Purker und Jacqueline Seifriedsberger den sechsten Platz. Zudem nahm sie an den Junioren-Weltmeisterschaften in Kandersteg teil. Im Einzel von der Lötschberg-Schanze belegte sie den 24. Platz und gemeinsam mit Marita Kramer, Sophie Mair und Claudia Purker den siebten Platz. Am 24. März 2018 erreichte sie mit Platz elf von der Schattenbergschanze in Oberstdorf ihr bis dahin bestes Weltcupergebnis.

Bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2019 im finnischen Lahti gewann sie mit der österreichischen Juniorinnen-Mannschaft, zu der auch Marita Kramer, Lisa Hirner und Claudia Purker gehörten, die Bronzemedaille, während sie mit der Mixed-Mannschaft Vierte und im Einzel Zehnte wurde. Am 9. Februar 2019 erreichte sie beim Mannschaftsspringen auf der Logarska dolina im slowenischen Ljubno gemeinsam mit ihren Mannschaftskameradinnen Jacqueline Seifriedsberger, Chiara Hölzl und Eva Pinkelnig mit Platz drei erstmals das Podium eines Weltcupspringens. Am 8. und 9. Februar 2020 erreichte sie mit den Plätzen acht und sieben in Hinzenbach ihre ersten beiden Platzierungen unter den besten zehn in einem Einzelweltcup.

Bei den Olympischen Winterspielen in Peking belegte sie mit dem österreichischen Mixed-Team den fünften Platz. Im Einzelwettbewerb wurde sie Achte.

Im Juni 2022 erlitt Eder im Training einen Kreuzbandriss[3] und nahm deswegen erst wieder Anfang Dezember 2023 am Weltcup teil. In der Gesamtwertung der Weltcupsaison 2023/24 belegte sie Rang 16. Am 17. März 2024 erreichte Eder beim Skifliegen in Vikersund im Probesprung mit einer Weite von 198 Metern einen neuen österreichischen Damenrekord. Im Jahr darauf übersprang sie mit 205,5 Metern als erste Österreicherin offiziell die Weite von 200 Metern. (Ein 200-Meter-Sprung von Daniela Iraschko-Stolz im Jahr 2003 wird nach den Regeln der FIS nicht als offizieller Rekord anerkannt).

Am 21. Jänner 2026 feierte sie auf der Zaō-Schanze in Yamagata ihren ersten Weltcupsieg im Einzel.

Ihr Karriereende gab sie am 17. April 2026 bekannt.[4]

Weltcupsiege im Einzel

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Nr.DatumOrtTyp
1.21. Jänner 2026 YamagataNormalschanze
2.1. März 2026 HinzenbachNormalschanze

Weltcupsiege im Team

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Nr.DatumOrtTyp
1.25. Februar 2022 HinzenbachNormalschanze 1

Weltcup-Platzierungen

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SaisonPlatzPunkte
2017/1834.46
2018/1944.12
2019/2021.154
2020/2120.167
2021/229.420
2023/2416.488
2024/256.877
2025/264.1417

Grand-Prix-Platzierungen

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SaisonPlatzPunkte
201832.17
201927.17
202117.102
20249.119
202536.48

Seit 2023 ist Eder mit dem 16 Jahre älteren Skispringer Manuel Fettner liiert.[5]

Commons: Lisa Eder – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Österreichisches Olympisches Comité - Neuer Skisprung-Rekord. 15. März 2025
  2. Klaus Vorreiter: Lisa Eder springt hoch hinaus. (Memento vom 27. Februar 2022 im Internet Archive) In: meinbezirk.at. 22. April 2019, abgerufen am 11. September 2020.
  3. Skispringerin Lisa Eder erlitt Kreuzbandriss Auf kurier.at vom 23. Juni 2022, abgerufen am 22. Juli 2022.
  4. Instagram. Abgerufen am 17. April 2026.
  5. ES HAT GEKNISTERT! – Hand in Hand: Neues Adlerpaar zeigt sich verliebt, abgerufen am 8. Oktober 2023