Jacqueline Seifriedsberger

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Jacqueline Seifriedsberger Skispringen
Jacqueline Seifriedsberger 2018

Jacqueline Seifriedsberger 2018

Nation OsterreichÖsterreich Österreich
Geburtstag 20. Jänner 1991 (27 Jahre)
Geburtsort Ried im InnkreisÖsterreich
Größe 159 cm
Beruf Sportsoldatin
Karriere
Verein SC Waldzell
Trainer Josef Walluschnig
Nationalkader seit 2003
Debüt im Weltcup 3. Dezember 2011
Debüt im Continental Cup 23. Juli 2004
Pers. Bestweite 135 m (Predazzo)
Status aktiv
Medaillenspiegel
WM-Medaillen 0 × Gold 2 × Silber 1 × Bronze
JWM-Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Nationale Medaillen 2 × Gold 7 × Silber 1 × Bronze
FIS Nordische Skiweltmeisterschaften
0Bronze0 2013 Val di Fiemme Einzel
0Silber0 2013 Val di Fiemme Mixed-Team
0Silber0 2017 Lahti Mixed-Team
FIS Skisprung-Junioren-WM
0Gold0 2008 Zakopane Einzel
Logo ÖSV Österreichische Meisterschaften
0Silber0 2007 Ramsau Einzel
0Gold0 2008 Oberstdorf Einzel
0Silber0 2009 Villach Einzel
0Silber0 2010 Stams Einzel
0Silber0 2011 Hinzenbach Einzel
0Silber0 2013 Villach Einzel
0Silber0 2014 Stams Einzel
0Bronze0 2015 Tschagguns Einzel
0Silber0 2016 Villach Einzel
0Gold0 2017 Eisenerz Einzel
Platzierungen
 Weltcupsiege (Einzel) 1  (Details)
 Grand-Prix-Siege (Team) 1  (Details)
 Continental-Cup-Siege 7  (Details)
 Gesamtweltcup 4. (2012/13, 2015/16)
 Sommer-Grand-Prix 9. (2012, 2015)
 Continental Cup 3. (2007/08)
 Weltcup-/A-Klasse-Podium 1. 2. 3.
 Einzelspringen 1 3 10
 Mixed-Teamspringen 0 1 0
 Grand-Prix-Podium 1. 2. 3.
 Einzelspringen 0 0 2
 Mixed-Teamspringen 1 0 1
 Continental-Cup-Podium 1. 2. 3.
 Einzelspringen 7 8 14
 Teamspringen 1 1 0
letzte Änderung: 25. März 2018

Jacqueline Seifriedsberger (* 20. Jänner 1991 in Ried im Innkreis, Oberösterreich) ist eine österreichische Skispringerin.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seifriedsberger begann 1995 mit dem Skispringen. Ab 2003 startete sie für den ÖSV anfangs bei FIS-Rennen, später im Continental Cup und zuletzt im Weltcup. Ihr Heimatverein ist der SC Waldzell. Ihr Debüt im Skisprung-Continental-Cup gab sie am 23. Juli 2004 in Park City, wo sie auf Anhieb mit dem achten Platz eine Platzierung unter den besten zehn erreichen konnte. Auch im zweiten Springen erreichte sie mit dem zehnten Platz ein gutes Ergebnis. Bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2006 im slowenischen Kranj erreichte sie im Einzelspringen den sechsten Platz. Am 1. März 2006 erreichte Seifriedsberger auf der Zaō-Schanze in Yamagata erstmals mit dem dritten Platz das Podium. Die Saison 2005/06 beendete sie auf dem 16. Platz in der Gesamtwertung. Bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2007 in Tarvisio sprang sie erneut auf den sechsten Platz. Am 15. August 2007 konnte sie in Pöhla erstmals in ihrer Karriere ein Continental-Cup-Springen gewinnen. In allen weiteren Springen der Saison erreichte sie jeweils eine Platzierung unter den besten zehn. In der Gesamtwertung der Saison 2007/08 belegte sie am Ende den dritten Platz. 2008 wurde sie im polnischen Zakopane Juniorenweltmeisterin. Ein Jahr später gelang ihr bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2009 in Štrbské Pleso nur der Sprung auf den fünften Platz. Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2009 in Liberec erreichte sie den 12. Platz im Einzel von der Normalschanze. Im Continental Cup konnte sie nicht mehr an die Leistungen der Saison 2007/08 anknüpfen. Bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2010 in Hinterzarten erreichte sie wie bereits 2006 und 2007 nur den sechsten Platz. Am 3. Dezember 2011 gab sie ihr Debüt im Weltcup in Lillehammer und belegte den 13. Platz. Im Laufe der Saison 2011/12 konnte sie ihre Ergebnisse im Mittelfeld festigen. Beim Weltcupspringen in Ljubno konnte sie zum ersten Mal aufs Podium (Platz drei) springen und kam in der Weltcupgesamtwertung auf den 11. Platz. In der Saison 2012/13 gelang ihr in Sapporo erstmals ein zweiter Platz in einem Weltcup-Springen, ehe sie am nächsten Tag ihren ersten Sieg feiern konnte. In der Gesamtweltcupwertung belegte sie am Ende der Saison Platz 4. Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2013 im Val di Fiemme gewann sie die Bronzemedaille im Einzelbewerb und Silber im Mixed-Bewerb gemeinsam mit Chiara Hölzl, Gregor Schlierenzauer und Thomas Morgenstern.

In der Saison 2013/14 konnte sie nur bei der ersten Weltcup-Station in Lillehammer teilnehmen, ehe sie bei einem Sturz während eines Trainings in Hinterzarten einen Kreuzbandriss und einen Meniskusschaden im rechten Knie erlitt.[1] Dadurch verpasste sie die olympische Premiere des Damen-Skispringens bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi.

Das Comeback nach dieser Verletzung gab sie beim Weltcup-Springen in Lillehammer am 5. Dezember 2014.[2] Eine Woche später gelang ihr beim Continental Cup in Notodden ein Sieg sowie ein dritter Rang. Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2015 in Falun belegte sie den siebten Rang im Einzel und den vierten Rang im Mixed-Teamwettbewerb.

In der Saison 2015/16 gelang es ihr erstmals nach ihrer Verletzung wieder, auf das Podest bei einem Weltcup-Wettbewerb zu springen. Sie landete im Jänner und Februar 2016 insgesamt drei Mal auf Platz drei. Am Ende der Saison egalisierte sie mit dem vierten Rang ihre beste Gesamtweltcup-Platzierung. Zu Beginn der Saison 2016/17 gelangen ihr in Lillehammer und Nischni Tagil zwei weitere dritte Plätze. Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2017 in Lahti belegte sie im Einzelwettbewerb, wie 2015, den siebten Rang. Im Mixed-Teamwettbewerb konnte sie ihren Erfolg von 2013 wiederholen und holte zusammen mit Daniela Iraschko-Stolz, Michael Hayböck und Stefan Kraft die Silbermedaille.

Nach ihrem verletzungsbedingten Ausfall 2014 nahm sie 2018 erstmals an den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang teil. Beim Einzelwettbewerb auf der Normalschanze belegte sie den 13. Rang.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcupsiege im Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Ort Typ
1. 3. Februar 2013 JapanJapan Sapporo Normalschanze

Grand-Prix-Siege im Team[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Ort Typ
1. 18. August 2012 DeutschlandDeutschland Hinterzarten Normalschanze

Continental-Cup-Siege im Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Ort Typ
1. 15. August 2007 DeutschlandDeutschland Pöhla Normalschanze
2. 20. August 2010 DeutschlandDeutschland Oberwiesenthal Normalschanze
3. 21. August 2010 DeutschlandDeutschland Oberwiesenthal Normalschanze
4. 19. August 2011 DeutschlandDeutschland Oberwiesenthal Normalschanze
5. 10. September 2011 NorwegenNorwegen Trondheim Normalschanze
6. 9. September 2012 NorwegenNorwegen Lillehammer Normalschanze
7. 12. Dezember 2014 NorwegenNorwegen Notodden Normalschanze

National[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Logo Österreichischer Skiverband.png Österreichische Meisterschaften
Silber OsterreichÖsterreich 2007 in Ramsau Silber im Einzel
Gold OsterreichÖsterreich 2008 in Oberstdorf Gold im Einzel
Silber OsterreichÖsterreich 2009 in Villach Silber im Einzel
Silber OsterreichÖsterreich 2010 in Stams Silber im Einzel
Silber OsterreichÖsterreich 2011 in Hinzenbach Silber im Einzel
Silber OsterreichÖsterreich 2013 in Villach Silber im Einzel
Silber OsterreichÖsterreich 2014 in Stams Silber im Einzel
Bronze OsterreichÖsterreich 2015 in Tschagguns Bronze im Einzel
Silber OsterreichÖsterreich 2016 in Villach Silber im Einzel
Gold OsterreichÖsterreich 2017 in Eisenerz Gold im Einzel
Logo Österreichischer Skiverband.png Österreichische Jugendmeisterschaften
Gold OsterreichÖsterreich 2009 in Eisenerz Gold im Einzel Junioren
Logo Österreichischer Skiverband.png Österreichische Schülermeisterschaften
Gold OsterreichÖsterreich 2002 in Achomitz Gold im Einzel Schüler I

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcup-Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Platz Punkte
2011/12 11. 327
2012/13 04. 817
2013/14 41. 045
2014/15 09. 370
2015/16 04. 695
2016/17 08. 544
2017/18 15. 252

Grand-Prix-Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Platz Punkte
2012 09. 110
2013 25. 058
2015 09. 150

Continental-Cup-Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Platz Punkte
2004/05 11. 290
2005/06 16. 311
2007/08 08. 484
2006/07 03. 801
2008/09 07. 503
2009/10 10. 404
2010/11 05. 629
2011/12 08. 152
2013/14 05. 160
2014/15 07. 160

Schanzenrekorde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ort Weite aufgestellt am Rekord bis
OsterreichÖsterreich Ramsau 96,0 m
(HS: 98 m)
19. August 2007 aktuell

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Jacqueline Seifriedsberger – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Elisabeth Ertl: "Momentan bin ich noch ganz weit weg". In: nachrichten.at. 8. Dezember 2017, abgerufen am 28. Februar 2018.
  2. Linda Lenzenweger: Gelungenes Comeback für Jaci Seifriedsberger. In: meinBezirk.at. 10. Dezember 2014, abgerufen am 28. Februar 2018.