Liste der Baudenkmale in Bad Liebenwerda

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Karte der Ortsteile von Bad Liebenwerda

In der Liste der Baudenkmale in Bad Liebenwerda sind alle denkmalgeschützten Gebäude der brandenburgischen Kurstadt Bad Liebenwerda und ihrer Ortsteile aufgelistet. Grundlage ist die Veröffentlichung der Landesdenkmalliste mit dem Stand vom 31. Dezember 2018. Die Bodendenkmale sind in der Liste der Bodendenkmale in Bad Liebenwerda aufgeführt.

Baudenkmale in den Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Spalten befinden sich folgende Informationen:

  • ID-Nr: Die Nummer wird vom Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege vergeben. Ein Link hinter der Nummer führt zum Eintrag über das Denkmal in der Denkmaldatenbank.
  • Lage: die Adresse des Denkmales und die geographischen Koordinaten
  • Offizielle Bezeichnung: Bezeichnung in den offiziellen Listen des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege. Ein Link hinter der Bezeichnung führt zum Wikipedia-Artikel über das Denkmal.
  • Beschreibung: die Beschreibung des Denkmales
  • Bild: ein Bild des Denkmales

Bad Liebenwerda[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09135319
 
(Lage) Altstadtbereich mit Markt, Kirche, Rathaus und Schloss Eine erste urkundliche Erwähnung der Stadt Liebenwerda erfolgte im Jahre 1231. Im Schutze einer im 12. oder 13. Jahrhundert entstandenen Burg entwickelte sich bald eine Siedlung, welche bereits am Anfang des 14. Jahrhunderts das Stadtrecht besaß. Zwischenzeitlich als Pilgerort bekannt, hatte die Stadt im Dreißigjährigen Krieg schwere Zerstörungen und im Lauf der Zeit auch mehrere schlimme Stadtbrände zu ertragen. Ab dem beginnenden 20. Jahrhundert siedelte sich in Liebenwerda ein Eisenmoorbad an, so dass die Stadt seit dem Jahre 1925 den Beinamen Bad trägt.
Altstadtbereich mit Markt, Kirche, Rathaus und Schloss
09135350
 
(Lage) Denkmal für die Opfer des Faschismus (OdF), im Kurpark Das Denkmal wurde 1957 errichtet. Die Inschrift lautet: „Zum Ewigen Gedenken derer die für unsere Freiheit starben.“[1]
Denkmal für die Opfer des Faschismus (OdF), im Kurpark
09135337
 
(Lage) Bronzebüste auf Steinsockel (König Friedrich Wilhelm III.), im Kurpark Das Denkmal für König Friedrich Wilhelm III. wurde 1882 errichtet, welcher als Stifter des sogenannten Wäldchens, dem Kernstück des Bad Liebenwerdaer Kurparks, gilt. Erschaffen wurde es von Christian Daniel Rauch (1777–1857), einem der renommiertesten Bildhauer seiner Zeit.[1]
Bronzebüste auf Steinsockel (König Friedrich Wilhelm III.), im Kurpark
09135346
 
Bahnhofstraße 57
(Lage)
Giebelfront des Gebäudes Unter Denkmalschutz steht hier die Giebelfront des Gebäudes. Datiert wird sie auf die Jahre 1905 bis 1910.[1]
Giebelfront des Gebäudes
09136147
 
Berliner Straße 8
(Lage)
Wegweiser Der historische Wegweiser ist vor dem Bahnübergang an der Einmündung der Schloßäckerstraße zu finden. Er besteht aus Sandstein und wird auf die Zeit um 1900 datiert.[1]
Wegweiser
09135548
 
Breite Straße 6
(Lage)
Wohnhaus mit Seitenflügel Die Wohnhäuser Breite Straße 5 und 6 entstanden um 1883. Das Haus Nummer 6 verfügt über eine spätklassizistische Fassade und ist damit ein Zeugnis des Wandels von den zuvor gebauten Ackerbürgerhäusern hin zu Wohn- und Geschäftshäusern des ausgehenden 19. Jahrhunderts.[1]
Wohnhaus mit Seitenflügel
09135331
 
Burgplatz
(Lage)
Lubwartturm Der Turm wurde um 1207 errichtet, er ist der Überrest einer Burg und hat einen quadratischen Grundriss. Der Turm wurde aus Backstein und Bruchstein erbaut. Der Eingang befindet sich auf der Ostseite, darüber befindet sich das kurfürstlich sächsische Wappen.[2]
Lubwartturm
09135333
 
Burgplatz 2
(Lage)
Nebengebäude des Schlosses, Gefolge-Wohnhaus Bei dem Haus handelt es sich um ein ehemaliges Nebengebäude des Liebenwerdaer Schlosses, in welchem das Gefolge untergebracht war. Die Entstehungszeit wird auf das 15./ 16. Jahrhundert datiert. Nach einem Brand im Jahre 1733 folgen Umbauarbeiten. In der Gegenwart ist hier das Bad Liebenwerdaer Kreismuseum untergebracht.[1]
Nebengebäude des Schlosses, Gefolge-Wohnhaus
09135334
 
Burgplatz 3
(Lage)
Schlosskeller Datiert wird der unmittelbar rechterhand des Kreismuseums gelegene Schlosskeller auf die zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts.[1] Er dient mit seinen modernen Aufbauten inzwischen als Veranstaltungsgebäude. Außerdem befindet sich in den Räumen ein Gastronomiebetrieb.
Schlosskeller
09135332
 
Burgplatz 4
(Lage)
Amtsgericht (über Grundmauern des Hauptgebäudes des Hinterschlosses) Das Bad Liebenwerdaer Amtsgericht entstand über Grundmauern des einstigen Hauptgebäudes des Hinterschlosses. Es ist unmittelbar am Lubwartturm zu finden und entstand in der heutigen Form am Anfang der 1950er Jahre.[1]
Amtsgericht (über Grundmauern des Hauptgebäudes des Hinterschlosses)
09135307
 
Burgplatz 5
(Lage)
Gefängnis Der dreigeschossige Ziegelbau entstand 1863 auf dem ehemaligen Burggelände. Der schlichte Bau besteht aus zwei kubischen Baukörpern, die von einem Zinnenkranz bekrönt werden.[1]
Gefängnis
09135547
 
Dresdener Straße 2
(Lage)
Historischer Kernbau „Norddeutscher Hof“ Der Norddeutsche Hof ist einer der ältesten und traditionsreichsten Gasthöfe der Stadt Bad Liebenwerda. Seine Entstehung wird auf die Zeit um 1700 datiert.[1]
Historischer Kernbau „Norddeutscher Hof“
09135357
 
Dresdener Straße 21
(Lage)
Landratsamt und Landratsvilla Die Gebäudegruppe wurde 1895–1896 nach einem Entwurf der Dresdner Architekten William Lossow und Hermann Viehweger errichtet. Im Jahr 2015 befanden sich in den Gebäuden seniorengerechte Wohnungen.[2]
Landratsamt und Landratsvilla
09135353
 
Fischergasse 12
(Lage)
Fischrelief am Haus des ehemaligen Fischrichters Das Fischrelief am Haus des ehemaligen Fischrichters stellt das Zeichen der einstigen Fischergesellschaft an einem Haus in der Fischergasse in der 1874 eingemeindeten Vorstadt Stadtwinkel dar. Die Entstehung wird in das 19. Jahrhundert datiert.[1]
Fischrelief am Haus des ehemaligen Fischrichters
09135351
 
Heinrich-Heine-Straße 42
(Lage)
Dekorative Wandgestaltung „Sport“ an der Sporthalle des ehemaligen Gymnasiums Die Wandgestaltung „Sport“ ist an der Sporthalle des ehemaligen Gymnasiums zu finden. Entstanden ist es nach Entwürfen des Bildhauers Heinz Schmidt im Jahre 1971.[1]
Dekorative Wandgestaltung „Sport“ an der Sporthalle des ehemaligen Gymnasiums
09135320
 
Markt
(Lage)
Stadtpfarrkirche St. Nikolai Die Stadtpfarrkirche St. Nikolai ist ein spätgotisches Bauwerk, dessen genaues Baudatum unbekannt ist. Nach einem Brand setzte sich Friedrich III. dafür ein, sie im Jahr 1515 wieder aufzubauen. Aus den Jahren 1519 und 1544 sind Besuche Martin Luthers überliefert. Im Innern befinden sich eine neugotische Kanzel sowie eine prachtvolle Flachdecke, die der Kirchenmaler August Oetken 1911 gestaltete. Die Glasmalereien in den vier Fenstern des Chors zeigen Taufe, Geburt, Kreuzigung und Auferstehung Jesu Christi. Sie entstanden 1908 in der Werkstatt Gerstner & Werner in Görlitz und gehen auf Stiftungen des Apothekers Liebe sowie des Büromaschinenherstellers Reiss zurück. Sehenswert ist weiterhin eine Fünte aus Sandstein aus dem Jahr 1671, sowie ein überlebensgroßes Kruzifix vor einem Triumphkreuz an der Südwand, das vermutlich aus dem 16. oder 17. Jahrhundert stammt.
Stadtpfarrkirche St. Nikolai
09135336
 
Markt
(Lage)
Marktbrunnen „Mädchen Barbara mit Fischen“ Der sich unmittelbar neben der Nikolaikirche befindliche Brunnen wurde ursprünglich im Jahre 1910 zur Erinnerung an die Schlacht bei Sedan errichtet. In seiner Mitte befand sich die bronzene Figur eines Deutschen Michels. Diese Figur wurde 1943 zu Kriegszwecken eingeschmolzen und 1956 durch die von Dorothea von Philipsborn geschaffene bronzene Skulptur des Hirtenmädchens Barbara ersetzt.
Marktbrunnen „Mädchen Barbara mit Fischen“
09135338
 
Markt
(Lage)
Plastik „Die Wasserschöpferin“ Bei der Plastik handelt es sich um einen Abguss der Gießerei Lauchhammer nach einem Original von Bildhauer Ludwig Wilhelm Wichmann, um 1840. Die Plastik befindet sich heute unmittelbar am Rathaus neben dem Bad Liebenwerdaer Markt. Die Entstehung wird in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts datiert.[1]
Plastik „Die Wasserschöpferin“
09135329
 
Markt 1
(Lage)
Rathaus Der zweigeschossige Putzbau wurde 1799–1805 erbaut. Auf dem Mansard-Krüppelwalmdach befindet sich ein Dachreiter. Der Mittelrisalit ist nur wenig ausgebildet, daüber befinden sich ein Portal und ein Zwerchhaus.[2]
Rathaus
09135752
 
Markt 5
(Lage)
Saalbau des Gasthofs „Zum weißen Roß“ Der Gasthof wurde im Jahre 1707 erstmals als solcher urkundlich erwähnt. Während der Befreiungskriege nahm Ende September 1813 nahm der preußische General Dobschütz hier Quartier. Unter Denkmalschutz steht der um 1900 errichtete Saal des alten Gasthofs.
Saalbau des Gasthofs „Zum weißen Roß“
09135330
 
Markt 27
(Lage)
Wohnhaus (Druckerei Ziehlke) Der zweigeschossige Putzbau mit Mansarddach und Giebelwalm entstand in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und wurde später durch die Druckerei Ziehlke genutzt. Das Gebäude ist unmittelbar am Markt zu finden.[1]
Wohnhaus (Druckerei Ziehlke)
09135808
 
Mittelstraße 4/5
(Lage)
Wohnhaus und Verwaltungsgebäude des Unternehmens Reiss 1892 begann der Unternehmer Robert Reiss in den Gebäuden mit der Produktion von Zeichentischen und Vermessungsinstrumenten. An den Eisenringen an der Fassade band man bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts Pferde und Rinder fest, die auf den Viehmärkten verkauft wurden.
Wohnhaus und Verwaltungsgebäude des Unternehmens Reiss
09135778
 
Mittelstraße 23
(Lage)
Wohnhaus Die Entstehungszeit des zweigeschossigen Ziegelbaus wird in das erste Viertel des 20. Jahrhunderts datiert.[1]
Wohnhaus
09135354
 
Riesaer Straße 5-7
(Lage)
Stadtschule mit Turnhalle Errichtet wurde das Schulgebäude des heutigen Grundschulzentrums Robert Reiss am Anfang der 1950er Jahre. Das Hauptgebäude besitzt einen L-förmigen Grundriss ist zweigeschossig und mit einem Satteldach versehen. Dem Hauptgebäude schließt sich eine 1954 entstandene Turnhalle an.[1]
Stadtschule mit Turnhalle
09135335
 
Rosmaringasse 4
(Lage)
Wohnhaus Das Wohnhaus wurde um 1830 in Fachwerkbauweise erbaut, wobei der Keller des Gebäudes vermutlich deutlich älter ist. Eine umfangreiche Sanierung erfolgte 2008.[1]
Wohnhaus
09135344
 
Rossmarkt 10/11 / Bahnhofstraße
(Lage)
Schlussstein über der Toreinfahrt an der Bahnhofstraße Errichtet wurde das Haus 1801. Bei dem unter Denkmalschutz stehenden Schlussstein handelt es sich um den Schlussstein Nummer 185.[1]
Schlussstein über der Toreinfahrt an der Bahnhofstraße
09135748
 
Schloßstraße 10
(Lage)
Postamt Das Gebäude wurde 1883 bis 1884 im Baustil der Neorenaissance durch den Liebenwerdaer Bauunternehmer Carl Weiland errichtet.[1]
Postamt
09135355
 
Schloßstraße 12
(Lage)
„Villa Ida“ Bauherr war vermutlich der erste Ehrenbürger Liebenwerdas, Senator Hentzschel. Die Entstehungszeit der zweigeschossigen Turmvilla wird auf die Zeit zwischen 1895 und 1900 datiert.[1]
„Villa Ida“
09135595
 
Südring 18
(Lage)
Betriebsgebäude der ESSAG Das zweigeschossige Fachwerkgebäude ist unmittelbar südlich des Stadtzentrums zu finden. Seine Entstehung wird auf das Jahr 1889 datiert.[1]
Betriebsgebäude der ESSAG
09135356
 
Südring 22
(Lage)
Verwaltungsgebäude der Ortskrankenkasse Das 212-geschossige Gebäude ist ebenfalls unmittelbar südlich des Stadtzentrums zu finden. Die Entstehung wird auf das Jahr 1930 datiert. Zu DDR-Zeiten befand sich hier der Sitz des FDGB.[1]
Verwaltungsgebäude der Ortskrankenkasse
09135713
 
Torgauer Straße
(Lage)
Trauerhalle, Ehrentempel, Ehrenhain, Denkmal „Germania“, historische Grabanlagen, Grabmale und Grabeinfriedungen sowie Eingangsportal und Einfriedungsmauer des städtischen Friedhofs Auf dem historischen Stadtfriedhof von Bad Liebenwerda, der nahe dem westlichen Ortsausgang der Stadt gelegen ist, befinden sich zahlreiche Gräber historischer Persönlichkeiten von Bad Liebenwerda. Neben einem Gefallenendenkmal sind hier auch einige sehenswerte Kunstwerke zu finden.[1]
Trauerhalle, Ehrentempel, Ehrenhain, Denkmal „Germania“, historische Grabanlagen, Grabmale und Grabeinfriedungen sowie Eingangsportal und Einfriedungsmauer des städtischen Friedhofs

Burxdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09135474
 
(Lage) Dorfkirche Die evangelische Dorfkirche wurde im zweiten Viertel des 13. Jahrhunderts im frühgotischen Stil erbaut. Im Westen der Kirche befindet sich ein Dachreiter, dieser stammt aus dem 19. Jahrhundert. Im Inneren befindet sich eine barocke Balkendecke und eine dreiseitige Empore. Der Altaraufsatz wurde im 17. Jahrhundert erstellt, in dessen Hauptfeld befinden sich Schnitzfiguren aus dem 15. Jahrhundert. Im Chor befinden sich weitere spätgotische Schnitzfiguren.[2]
Dorfkirche
09135475
 
(Lage) Alte Schanze (ehemaliger Kugelfang): Gefangenenlager auf der Gemeindeflur Burxdorf Diese Anlage ist südwestlich der Ortslage Neuburxdorf auf den Gemarkungen von Burxdorf und Altenau zu finden. Sie wird auf die Jahre 1813 und 1814 und damit in die Zeit der Befreiungskriege datiert. BW
09135822
 
Dorfstraße
(Lage)
Wegweiser, an dem zwischen Ortskern und Ortserweiterung nach Süden abzweigenden Feldweg Der mit einer Inschrift versehene historische Wegweiser besteht aus Sandstein und wird auf die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts datiert.[1] BW

Dobra[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09135364
 
Dorfstraße 6
(Lage)
Scheune eines Gehöfts Die historische Fachwerkscheune im Ortszentrum wird auf das Jahr 1797 datiert.[1] BW
09135365
 
Dorfstraße 13
(Lage)
Wohnhaus Das ebenfalls im Ortszentrum gelegene Gebäude ist ein historischer Fachwerkbau und wird auf das Jahr 1801 datiert.[1] BW
09135362
 
Kirchplatz
(Lage)
Dorfkirche Dobra Die evangelische Kirche ist ein Feldsteinbau aus dem 15. Jahrhundert. Der Dachturm wurde 1752 hinzugefügt. Im Inneren befindet sich Stuckrahmendecke und eine Empore im Westen. Der Schnitzaltar wurde 1510 erstellt.[2]
Dorfkirche Dobra
09135363
 
Kirchplatz 5
(Lage)
Taubenhaus auf dem Gutshof der Obermühle Das Taubenhaus der einstigen Dobraer Obermühle befindet sich unweit der Kirche und stammt aus dem 18. Jahrhundert. Anfang der 1980er Jahre noch in erbarmungswürdigem Zustand ist es inzwischen eine sanierte lokale Sehenswürdigkeit.
Taubenhaus auf dem Gutshof der Obermühle
09135366
 
Maasdorfer Weg 5
(Lage)
Jagdhaus (später Försterei) von Friedrich August II. Das mit einem Krüppelwalmdach versehene Dobraer Jagdhaus wurde vermutlich noch unter dem sächsischen Kurfürsten Friedrich August II. im 18. Jahrhundert errichtet und diente später als Försterei, von wo aus das Dobraer Forstrevier betreut wurde.
Jagdhaus (später Försterei) von Friedrich August II.

Kosilenzien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09135422
 
(Lage) Dorfkirche Bei der Kirche in Kosilenzien handelt es sich um einen aus dem Jahre 1817 stammenden verputzten Saalbau mit abgeschrägten Ecken an der Ostseite. Sie gehört heute zum Pfarrbereich Wahrenbrück.[2][3]
Dorfkirche
09135023
 
Dorfstraße 37
(Lage)
Bauernhaus Bei dem historischen Gebäude handelt es sich um einen zweigeschossigen Fachwerkbau, dessen Entstehung auf die Zeit um 1800 datiert wird.[1] BW

Kröbeln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09135424
 
(Lage) Dorfkirche Bei der Kröbelner Kirche handelt es sich um einen aus dem Jahre 1732 stammenden verputzten Saalbau mit dreiseitigem Ostschluss. Die Kirche wurde am 25. März 1734 eingeweiht. Sie gehört heute zum Pfarrbereich Mühlberg.[4][2]
Dorfkirche
09135754
 
Mühlberger Straße 16
(Lage)
Pfarrhaus mit zugehörigem Wirtschafts- und Stallgebäude Das zweigeschossige Gebäude wird auf die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts datiert.[1] BW
09135755
 
Mühlberger Straße 18
(Lage)
Schulhaus mit zugehörigem Toiletten- und Wirtschaftsgebäude Die Kröbelner Dorfschule entstand im Jahre 1904 als Nachfolgebau eines zuvor abgebrochenen Vorgängerbaus. Das Gebäude wurde als zweigeschossiger Ziegelbau mit Satteldach ausgeführt, ebenso das eingeschossige Nebengebäude.[1]
Schulhaus mit zugehörigem Toiletten- und Wirtschaftsgebäude

Langenrieth[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09135477
 
(Lage) Ausstattung der Dorfkirche Langenrieth Die Dorfkirche Langenrieth ist ein aus dem Jahre 1913 stammender Saalbau mit quadratischen Westturm. Ihre Ausstattung stammt zu einem Großteil aus dem Vorgängerbau, einer aus dem 17. Jahrhundert stammenden Fachwerkkirche. Es handelt sich um eine Sandsteintaufe aus dem Jahr 1612 und ein Kruzifix aus dem 16. Jahrhundert. Weiter befindet sich drei Schnitzfiguren an der Chorwand.[2]
Ausstattung der Dorfkirche Langenrieth
09135313
 
Gutsweg 38
(Lage)
Wohnhaus des Vorwerks Das historische Gebäude ist zweigeschossig, besteht aus Sandstein und ist mit einem Krüppelwalmdach versehen. Die Entstehung wird auf die Zeit zwischen 1751 und 1880 datiert.[1] BW

Lausitz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09135425
 
Dorfstraße 40
(Lage)
Kumthalle Die Entstehung der historischen Kumthalle in der Dorfstraße 40 wird in das 19. Jahrhundert datiert.[1]
Kumthalle


Möglenz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09135432
 
(Lage) Dorfkirche Die evangelische Kirche ist im Ursprung eine spätgotische Kirche. Nach einem Brand wurde die Kirche von 1819 bis 1820 erneuert und dabei verändert. Die Mauern wurden erhöht, die Fenster vergrößert und die Außenmauern wurden verputzt. Die Ausstattung im Innerung stammt aus der Zeit um 1820.[2]
Dorfkirche

Neuburxdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09135473
 
(Lage) Denkmal für die Opfer des Kriegsgefangenenlagers Mühlberg, auf dem Friedhof Das Denkmal ist Teil einer größeren Gedenkanlage. Es ist auf dem Soldatenfriedhof Neuburxdorf zu finden und dient dem Gedenken der im Kriegsgefangenenlager Stalag IV B gestorbenen Opfer.
Denkmal für die Opfer des Kriegsgefangenenlagers Mühlberg, auf dem Friedhof

Oschätzchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09135478
 
Dorfstraße 51
(Lage)
Dorfkirche Die Dorfkirche wurde 1908 am Standort einer zuvor abgerissenen und aus dem 17. Jahrhundert stammenden Fachwerkkirche errichtet. Der neubarocke Saalbau besitzt unter anderem einen Flügelaltar aus dem 15. Jahrhundert und eine ebenfalls unter Denkmalschutz stehende Orgel aus dem Jahre 1908.[2]
Dorfkirche

Prieschka[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09135660
 
Dorfstraße
(Lage)
Glockenturm Der Glockenturm wurde 1929 errichtet. Der Bau des Turms beruht auf einer Stiftung der in Prieschka geborenen Brüder Georg und Julius Müller in Höhe von 5000 Mark, welche für die Anschaffung von zwei Glocken gedacht waren.
Glockenturm
09135486
 
Dorfstraße 62
(Lage)
Wohnhaus Erbaut wurde das Gebäude im Jahre 1827. Es handelt sich hier um ein in der Nähe des alten Dorfangers gelegenen Fachwerkbau mit Satteldach.[1]
Wohnhaus


Zeischa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09135501
 
(Lage) Grabdenkmal des im Dreißigjährigen Krieg ermordeten Bürgermeisters Borstorf, auf dem Friedhof Das Grab des im Dreißigjährigen Krieg zu Tode geschleiften Liebenwerdaer Bürgermeisters Elias Borßdorff befindet sich auf dem örtlichen Friedhof. Das Grabmal wurde 1834 gehoben und erneuert. Weitere Erneuerungen erfolgten in den Jahren 1878 und 1984.
Grabdenkmal des im Dreißigjährigen Krieg ermordeten Bürgermeisters Borstorf, auf dem Friedhof
09135502
 
Dorfstraße 21
(Lage)
Alte Schule und Glockenturm Das Gebäude der einstigen Zeischaer Dorfschule wurde im Jahre 1904 mit finanzieller Unterstützung des örtlichen Unternehmers Carl Weiland errichtet. 1907 erfolgte der Bau des unmittelbar benachbarten Glockenturms, wieder mit Unterstützung Weilands, der auch die 1807 in Dresden gegossene Glocke beschaffte und finanzierte.[5][6]
Alte Schule und Glockenturm

Ehemalige Baudenkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild

 
Bad Liebenwerda
Heinrich-Heine-Straße 44
(Lage)
Fliesenwand in der Schwimmhalle Die Fliesenwand befand sich einst in der Bad Liebenwerdaer Schwimmhalle in der Heinrich-Heine-Straße. Diese wurde im Jahre 2010 abgerissen.
Fliesenwand in der Schwimmhalle

 
Bad Liebenwerda
Waldstraße 1
(Lage)
Brikettfabrik „Hohenzollern“ (später Ofenfabrik, dann Keramikwerkstatt) Die Brikettfabrik „Hohenzollern“ entstand von 1889 bis 1890 unter Leitung des Unternehmers Carl Schwabach, der auch als einer der Begründer der regionalen Braunkohlenindustrie gilt. Nachdem sich das für die Versorgung der Fabrik angedachte Kohlefeld als zu klein und zu weit entfernt erwies, wurde der Betrieb bereits im Jahre 1899 eingestellt. Genutzt wurden die Gebäude später jahrzehntelang von einer Ofenfabrik. Im Jahre 2010 erfolgte schließlich ihr Abriss.
Brikettfabrik „Hohenzollern“ (später Ofenfabrik, dann Keramikwerkstatt)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Baudenkmale in Bad Liebenwerda – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa ab ac ad ae af Datenbank des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum, abgerufen am 19. Mai 2019.
  2. a b c d e f g h i j Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Begründet vom Tag für Denkmalpflege 1900, Fortgeführt von Ernst Gall, Neubearbeitung besorgt durch die Dehio-Vereinigung und die Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch: Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum. Brandenburg: bearbeitet von Gerhard Vinken und anderen, durchgesehen von Barbara Rimpel. Deutscher Kunstverlag, München/ Berlin 2012, ISBN 978-3-422-03123-4.
  3. Internetauftritt des Kirchenkreises Bad Liebenwerda, abgerufen am 5. November 2016
  4. Die Kröbelner Dorfkirche auf der Homepage des Evangelischen Pfarrbereichs Mühlberg/Elbe und Koßdorf, abgerufen am 4. November 2016
  5. Gemeinde-Homepage Zeischa (Memento vom 2. August 2007 im Internet Archive)
  6. Karl Leibrich: Die Entwicklung der Schule zu Zeischa. In: Die Schwarze Elster (= Heimatkundliche Beilage zum Liebenwerdaer Kreisblatt). Nr. 136, 29. September 1910.