Logistikkommando der Bundeswehr

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Logistikkommando der Bundeswehr
— LogKdoBw —
XX
Wappen LogKdoBw.jpg
internes Verbandsabzeichen (Wappen)
Aufstellung 15. Januar 2013
Land Flag of Germany.svg Deutschland
Streitkräfte Bundeswehr Kreuz.svg Bundeswehr
Organisationsbereich Bundeswehr Logo Streitkraeftebasis with lettering.svg Streitkräftebasis
Stärke ca. 150 (künftiges Soll: 857 zivile und militärische Dienstposten)[1]
Unterstellung Kommando Streitkräftebasis
Standort Erfurt, Mönchengladbach-Rheindahlen und Siegburg
Führung
Kommandeur Generalmajor Volker Thomas
stellvertretender Kommandeur Brigadegeneral Gerald Funke

Das Logistikkommando der Bundeswehr (LogKdoBw) ist eine Dienststelle der Streitkräftebasis der Bundeswehr und als Kommando für die Führung und Steuerung sämtlicher logistischer Kräfte der Streitkräftebasis zuständig. Darüber hinaus stellt es für die Einsatzaufgaben der gesamten Streitkräfte ausgebildete Logistiktruppen bereit. Das LogKdoBw nimmt unterhalb des Bundesministeriums der Verteidigung die Verantwortung für die logistischen Geschäftsprozesse, für die Weiterentwicklung des Logistischen Systems der Bundeswehr sowie für die logistische Ausbildung zentral für die Bundeswehr wahr.

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gliederung des Kommandos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum LogKdoBw gehört auch die Zentrale Militärkraftfahrtstelle (ZMK) aus Mönchengladbach-Rheindahlen. Die ZMK ist dem LogKdoBw als Abteilung angegliedert und verbleibt an diesem Standort.[2] Des Weiteren hat es Aufgaben des aufgelösten Logistikamtes der Bundeswehr aus Sankt Augustin übernommen. Die Gruppe Logistisches Stammdatenmanagement (LogStamM) wurde von Sankt Augustin nach Siegburg verlegt, ein späterer Wechsel von Siegburg nach Erfurt ist geplant. In Erfurt ist das Kommando in der Löberfeld-Kaserne im Stadtteil Löbervorstadt stationiert. Aus Platzgründen ist es, darüber ebenfalls im Norden von Erfurt, in einem angemieteten Bürogebäude stationiert.[3]

Der Stab des Logistikkommandos, geführt von einem Oberst, umfasst vier Abteilungen, wiederum jeweils durch einen Oberst/Kapitän zur See geführt:

Unterstellte Truppenteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dem Kommandeur LogKdoBw werden nach Abschluss der Umgliederungsmaßnahmen rund 15.000 Mitarbeiter, und damit fast ein Drittel des gesamten Personals der Streitkräftebasis, fachlich und truppendienstlich unterstellt sein. Damit umfasst der Bereich des Kommandos in der Zielstruktur etwa gleich viele Angehörige wie die Deutsche Marine. Das LogKdoBw hat die Führung über sämtliche logistischen Kräfte der Streitkräftebasis (SKB):

Führung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kommandeur
Nr. Name Beginn der Amtszeit Ende der Amtszeit
2 Generalmajor Volker Thomas 14. Januar 2016 -
1 Generalmajor Hans-Erich Antoni Januar 2013 14. Januar 2016
Stellvertretender Kommandeur
Nr. Name Beginn der Amtszeit Ende der Amtszeit
2 Brigadegeneral Gerald Funke 1. Juli 2015 -
1 Brigadegeneral Wolfgang Gäbelein Januar 2013 1. Juli 2015

Uniform und Abzeichen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verbandsabzeichen LogKdoBw - seit Dezember 2013

Die Soldaten aus der Teilstreitkraft Heer, innerhalb des Kommandobereichs des LogKdoBw, tragen seit Dezember 2013 das neue Verbandsabzeichen (Ärmelabzeichen) des LogKdoBw. Das neue Verbandsabzeichen wurde durch den Bundespräsidenten als Änderung der Uniform genehmigt. Der Hintergrund des Wappen ist mittelblau hinterlegt und mit einer silber-schwarz durchflochtenen Kordel umrandet. Der Bundesadler ist auf einem goldenen Mittelschild schwarz rot gold hinterlegt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

US-Generalmajor John O’Connor und Generalmajor Hans-Erich Antoni nach der Unterzeichnung eines Partnerschaftsabkommens im März 2015 mit dem US-amerikanischen 21st Theater Sustainment Command

Das Logistikkommando wurde am 15. Januar 2013 aufgestellt.[4] Der Aufstellungsappell fand in der Löberfeld-Kaserne in Erfurt statt.

Das Logistikkommando der Bundeswehr ist neben dem Führungsunterstützungskommando der Bundeswehr und dem Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr eines von drei neuen im Jahr 2013 aufgestellten Fähigkeitskommandos der SKB.

Am 5. März 2015 wurde mit dem US-amerikanischen 21st Theater Sustainment Command (21st TSC) mit Standort in Kaiserslautern zu der auch das Miesau Army Depot gehört, ein Partnerschaftsabkommen (Memorandum of Agreement) unterzeichnet.

Verweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch weitere Fähigkeitskommandos der SKB[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Georg Thielmann: Die Geschichte der Logistik der Bundeswehr von 1955 bis heute. Traugott Bautz GmbH, Nordhausen, 2012, ISBN 978-3-88309-759-6.
  • cpmForum-Das Magazin für Wehrtechnik und Logistik, 1-2013, S. 50+51

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. www.kommando.streitkraeftebasis.de Logistikkommando der Bundeswehr > Über uns. Aufgerufen am 16. Dezember 2013.
  2. www.bundeswehr.de Neuausrichtung der Bundeswehr > Stationierungskonzept 2011 > Stationierung nach Bundesländern – Überblick für Nordrhein-Westfalen (PDF; 1,1 MB). Aufgerufen am 20. Dezember 2013.
  3. Thüringer Allgemeine: Bundeswehr hält im Norden Erfurts Einzug - vom 23. Januar 2013. Abgerufen am 7. Juni 2015.
  4. www.kommando.streitkraeftebasis.de Logistikkommando der Bundeswehr > Über uns. Aufgerufen am 16. Dezember 2013.


Koordinaten: 50° 57′ 25″ N, 11° 2′ 54″ O