Luca Egloff

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Luca Egloff Skispringen
Luca Egloff - Frenstat 2014.jpg

Nation SchweizSchweiz Schweiz
Geburtstag 6. Juni 1995
Geburtsort GrabsSchweiz
Größe 185 cm
Gewicht 66 kg
Karriere
Verein SC Grabserberg
Nationalkader seit 2009
Debüt im Weltcup 22. November 2014
Pers. Bestweite 196,0 m (Vikersund 2016)
Status aktiv
Medaillenspiegel
Nationale Medaillen 2 × Gold 1 × Silber 2 × Bronze
Logo des Schweizer Skiverbands Schweizer Meisterschaften
0Gold0 2011 Einsiedeln Mannschaft
0Gold0 2012 Einsiedeln Mannschaft
0Bronze0 2012 Einsiedeln Einzel HS117
0Silber0 2013 Chaux-Neuve Mannschaft
0Bronze0 2017 Einsiedeln Mannschaft
Platzierungen
 Vierschanzentournee 66. (2015/16)
 Sommer-Grand-Prix 25. (2015)
letzte Änderung: 18. Dezember 2016

Luca Egloff (* 6. Juni 1995) ist ein Schweizer Skispringer.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Egloff, der für den Skiclub in Grabs startet, gab sein internationales Debüt bei einem Junioren-Springen im März 2008 in Bois-d’Amont. 2009 startete er in Einsiedeln erstmals im Alpencup. Dabei sprang er von Anfang an in die Punkteränge. Im Februar 2010 kam er in Villach erstmals im FIS-Cup zum Einsatz, konnte dabei jedoch nicht überzeugen und blieb vorerst weiter im Alpencup. Auch beim erneuten Einsatz im Oktober in Einsiedeln blieb er ohne Punkte.

Beim Europäischen Olympischen Winter-Jugendfestival 2011 in Liberec belegte er im Einzel von der Normalschanze den 16. Platz. Im Teamspringen belegte er gemeinsam mit Killian Peier, Andreas Schuler und Björn Fischer den zehnten Rang. Im Juli und August 2011 kam Egloff in Gérardmer und Einsiedeln wieder im FIS-Cup zum Einsatz und erreichte in allen vier Springen die Punkte. Bei den Schweizer Meisterschaften im Skispringen 2011 in Einsiedeln gewann er am 9. Oktober 2011 mit der Mannschaft seinen ersten Schweizer Meistertitel. Im Dezember gelang Egloff der Sprung in den B-Kader und die damit verbundene Nominierung für den Skisprung-Continental-Cup in Engelberg. Nachdem er jedoch in beiden Springen nur hintere Plätze erreichte, kam er nach den Springen zurück in den C-Kader im FIS-Cup und im Alpencup.

Bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2012 in Erzurum erreichte Egloff im Einzel von der Normalschanze den 34. Platz.[1] Mit der Mannschaft wurde er im Teamspringen Sechster.[2] Bei den Schweizer Meisterschaften im Skispringen 2012 in Einsiedeln gewann er am 6. Oktober 2012 mit der Mannschaft seinen zweiten Schweizer Meistertitel und den Titel bei den Junioren.[3] Zudem sicherte er sich Bronze im Einzel. Nach weiteren eher durchwachsenen Starts in den unteren Serien kam Egloff im Dezember 2012 wieder in Engelberg zum Einsatz im Continental Cup. Jedoch verpasste er dabei erneut den Sprung in die Punkteränge deutlich. Im Folgejahr startete er bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2013 in Liberec im Teamwettbewerb und wurde mit seinen Mannschaftskollegen am Ende Elfter.[4]

Im Sommer 2013 verblieb Egloff auch weiter im C-Kader und auch der Continental Cup-Start in Engelberg im Dezember brachte keine Änderung. Auch bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2014 im Val di Fiemme brachte für ihn nicht den erhofften Durchbruch. Nach Rang 21 im Einzel[5] folgte Rang Sieben mit der Mannschaft.[6] Im Februar erhielt der einen Startplatz für den Continental Cup in Seefeld in Tirol. Dabei erreichte er als 19. erstmals die Punkteränge. Bei den folgenden zwei Springen in Falun sprang er zweimal an diesen vorbei. Im August startete Egloff erstmals im A-Kader und bestritt ein Springen im Skisprung-Grand-Prix. Als 58. schied er dabei bereits in Durchgang eins aus. Nach weiteren Springen im Continental- und im FIS-Cup bestritt er auch beide Grand-Prix-Springen in Almaty und gewann dabei als 25. und 28. insgesamt neun Punkte, die für ihn Rang 69 der Gesamtwertung bedeuteten.

Zur Saison 2014/15 erhielt er erstmals einen festen Startplatz im A-Nationalkader. Nachdem er in Klingenthal die Qualifikation schaffte, beendete er das Einzelspringen später als 40. Im Teamspringen wurde er gemeinsam mit Killian Peier, Gregor Deschwanden und Simon Ammann Siebenter. Nachdem er in Lillehammer die Qualifikation verpasste, ging er zum weiteren Training vorerst zurück in den Continental Cup. In Engelberg startete er noch einmal im Weltcup, verpasste aber seine ersten Weltcup-Punkte erneut deutlich.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grand-Prix-Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Platz Punkte
2014 69. 009
2015 25. 115
2016 78. 002

Continental-Cup-Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Platz Punkte
2013/14 146. 002
2014/15 054. 097
2015/16 050. 131

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. FIS Junior World Ski Championships 2012 - Men's HS109 in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch), abgerufen am 2. Januar 2014
  2. FIS Junior World Ski Championships 2012 - Men's Team HS109 in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch), abgerufen am 2. Januar 2014
  3. SM: Erste Titel gehen an Luca Egloff und Ostschweizer Skiverband. Skispringen-News.de. 6. Oktober 2012. Abgerufen am 2. Januar 2015.
  4. FIS Junior World Ski Championships 2013 - Men's Team HS100 in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch), abgerufen am 2. Januar 2014
  5. FIS Junior World Ski Championships 2014 - Men's HS106 in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch), abgerufen am 2. Januar 2014
  6. FIS Junior World Ski Championships 2014 - Men's Team HS106 in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch), abgerufen am 2. Januar 2014